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Über dieses Buch

Jede Entscheidung erfordert eine Prognose! Mal erfolgt sie bewusst, mal unbewusst, mal selbstbestimmt und oft genug wird sie uns aufgedrängt. Gute Prognosen sind hilfreich, doch schlechte Prognosen führen zu schlechten Entscheidungen: Sie schätzen Risiken falsch ein, verzetteln sich auf Umwegen und lassen Chancen aus. Dieses Buch zeigt Ihnen, wie Sie bestmögliche Prognosen für Ihre Entscheidungen erstellen. Es zeigt Ihnen auch, wie Sie falsche Propheten erkennen. Für Alltagssituationen und für die wichtigen Weichenstellungen im Leben werden alltagstaugliche Prognosetechniken erklärt. Mit ihnen gelingt es, kluge Entscheidungen zu treffen und smarter zu leben.

Dieses Sachbuch zeigt Ihnen, in wie weit Ihr Leben durch Prognosen - gute und schlechte, eigene und fremde - bestimmt wird. Dabei sind unzählige Alltagsentscheidungen reine Routine, andere wirken richtungsweisend und bestimmen Ihren weiteren Weg. Für diese Entscheidungen benötigen Sie eine Vorstellung davon, wohin sie führen – eine Prognose. Die Prognose hilft Ihnen, besser und klüger zu entscheiden. Wie solche Prognosen im Alltag funktionieren, was Sie für eine zutreffende Prognose benötigen und vor welchen eigenen oder fremden Fallstricken Sie sich dabei in Acht nehmen sollten (zum Beispiel beim Thema Finanzen), verrät Ihnen dieses Buch. Die zahlreichen Beispiele stützen sich aus guten Gründen ausschließlich auf empirisch verlässliches Material und Forschungsergebnisse.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Eine erste Prognose: Wird Ihnen dieses Buch etwas nutzen?

Zusammenfassung
Sie entscheiden. Permanent. Die „kleinen“ der Entscheidungen fallen Ihnen gar nicht mehr auf, sie passieren automatisch. Unser Gehirn ermöglicht „Standardroutinen“, auf Erfahrungen basierende situative Handlungsmuster.
Jörg B. Kühnapfel

Kapitel 2. Wozu sind Vorhersagen da? Die unsichere Zukunft und wie wir mit ihr umzugehen pflegen

Zusammenfassung
Es ist verwunderlich, wie wenig wir uns im Alltag mit den Unvollkommenheiten von Vorhersagen beschäftigen. Ohne Vorhersagen wären wir schlichtweg nicht handlungsfähig. Stellen wir uns einen Menschen vor, der nicht in der Lage wäre, sich über den flüchtigen Moment, den wir Gegenwart oder das „Jetzt“ nennen, hinaus die Zukunft vorzustellen.
Jörg B. Kühnapfel

Kapitel 3. Wie „geht“ Prognose und wie geht sie nicht?

Zusammenfassung
Im vorangegangenen Kapitel haben wir uns mit Entscheidungen und Zukunft beschäftigt. Der Brückenschlag gelingt durch die Prognose, sie ist der Schlüssel zu „guten“ Entscheidungen. Aber wie funktioniert sie, vor allem im Falle von Alltagsentscheidungen, wenn der Aufwand einer komplexen Vorhersagemethodik nicht lohnt? Worauf ist zu achten, um die eigene Zukunft, soweit es eben geht, abzusichern oder zumindest zu verstehen, wie groß die Unsicherheit ist? Welche Fehler können dabei gemacht werden?
Jörg B. Kühnapfel

Kapitel 4. Einige ganz besondere Prognosefallen

Zusammenfassung
Wir haben in den vorangegangenen Kapiteln bereits einige Umstände kennengelernt, die uns unsere Prognosen verderben. Allen voran stehen die heuristischen und die Wahrnehmungsverzerrungen. Sie machen Vorhersagen unpräzise und fallen dabei nicht einmal auf. Wir benötigen Kontrollen und Korrekturen, damit wir diese Fallen erkennen und umgehen können, etwa das Feedback unbeteiligter Berater oder (teil)quantitative Methoden wie die Nutzwertanalyse.
Jörg B. Kühnapfel

Kapitel 5. Smarter leben: Mit Prognosen unsere Entscheidungen verbessern

Zusammenfassung
An dieser Stelle sollten Sie sich gut informiert fühlen. Sie sollten wissen, was eine gute Prognose ausmacht und was ihr im Weg steht. Sie sollten Varianten von Prognosen, also Modelle, kennen, soweit sie für Alltagsfragen bzw. Entscheidungen der Lebensführung relevant sind.
Jörg B. Kühnapfel

Kapitel 6. Was können wir tun? Was müssen wir tun?

Zusammenfassung
Der Anspruch dieses Buches ist, Ihnen zu helfen, durch bessere Prognosen bessere Entscheidungen treffen zu können. Und? Haben Sie das Gefühl, dass dies gelungen ist? Werden Sie in Zukunft Ihr Leben „smarter“ gestalten können?
Jörg B. Kühnapfel
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