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2020 | Buch

Die Netzwerkbibel

Zehn Gebote für erfolgreiches Networking

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Über dieses Buch

Mit diesem Networking-Buch knüpfen Sie erfolgreich Kontakte

Tijen Onaran verrät in ihrem Buch „Die Netzwerkbibel“, worauf es beim Netzwerken wirklich ankommt.

Kontakteknüpfen mittels Networking ist im Zuge der Digitalisierung einerseits einfacher, andererseits auch komplexer geworden: es gibt ein Überangebot an digitalen Plattformen, immer mehr Events und immer mehr Entscheider und Multiplikatoren, die wichtig erscheinen. Gleichzeitig hat Networking an Bedeutung gewonnen: ein tragfähiges Netzwerk und die richtigen Kontakte helfen, sich als Experte zu positionieren und beruflich erfolgreich zu sein – das gilt für Führungskräfte ebenso wie für Berufseinsteiger.

Tijen Onaran zeigt, wie Networking heute wirklich funktioniert. In ihrem ersten Buch gibt die Autorin eigene Erfahrungen weiter, reflektiert ihre Erlebnisse, erzählt Anekdoten aus ihrer Zeit in der Politik und Wirtschaft und leitet daraus konkrete Handlungsempfehlungen ab. Sie liefert Antworten auf folgende Fragen:

Wurden Sie als Netzwerker geboren oder müssen Sie das erst lernen?

Haben Sie als introvertierter Mensch überhaupt das Zeug zum Networker?

Welche Netzwerktypen gibt es und wie gehen Sie am besten mit diesen um?

Welche digitalen Netzwerke sind wichtig?

Betreiben Frauen Networking anders als Männer?

Welche Rolle spielt Vertrauen beim Netzwerken?

Neu in der zweiten Auflage: Interviews mit Frank Behrendt und Brigitte Zypries zeigen, welchen Stellenwert und welches Potenzial Netzwerke im Bereich Wirtschaft und in der Politik haben und in einem zusätzlichen Kapitel werden die zehn häufigsten Fragen zum Thema Networking beantwortet.

Dieses Werk ist die ideale Lektüre für alle, die wissen wollen, wie man im Zeitalter der Digitalisierung erfolgreich netzwerkt.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter
Kapitel 1. Einmal Politik und zurück: Lektionen aus dem politischen Alltag
Zusammenfassung
Normalerweise sind wir es gewohnt, über „die“ Politik zu schimpfen. Dass man von der Politik etwas lernen kann, klingt darum erst einmal ungewohnt bis unglaubwürdig. In meinem Fall geschah aber genau das. In der Politik geht es darum, selbst zur Expertin oder zum Experten für ein Thema zu werden, dieses eloquent zu vertreten und strategische Allianzen zu schmieden, um das eigene Thema voranzubringen. Networking ist also ein integraler Bestandteil der persönlichen politischen Agenda. Erst später fand ich einen Begriff dafür – ich nenne es das Start-up-Prinzip. Dabei konnte ich ebenfalls feststellen, dass vieles von dem, was ich in der Politik gesehen und gelernt habe, sich auch auf die Start-up-Welt beziehungsweise die Wirtschaft ganz allgemein übertragen lässt. Mentor*innen und Vorbilder sind beispielsweise ein enorm wichtiger Bestandteil von Netzwerken – in der Politik ebenso wie in Unternehmen. Dennoch sollte man sich nie vollständig auf ihre Unterstützung und Förderung verlassen, sondern immer daran denken, sein eigenes Netzwerk aufzubauen.
Tijen Onaran
Kapitel 2. Ich netzwerke, also bin ich … und wenn ja, wie viele?
Zusammenfassung
Viele definieren sich über ihr großes Netzwerk und vergessen dabei, dass neue Menschen kennenzulernen nicht gleichbedeutend mit „ein besserer Mensch zu sein“ ist. Auf was es stattdessen ankommt: mit Menschen in Kontakt zu kommen und zu bleiben, die eine Bedeutung in unserem Leben haben sollen. Damit sich unser eigenes Netzwerk zu einem Bereich in unserem Leben entwickelt, dem wir etwas Positives abgewinnen können, ist es wichtig, auf einige Fallstricke zu achten. Beispielsweise sollten die Erfolge der Menschen in unserem Netzwerk uns nicht mit Neid erfüllen. Vielmehr sollten wir versuchen, positive Strategien zu entwickeln, um mit dieser Gefahr umzugehen. Anstatt Menschen zu beneiden, sollten wir uns Vorbilder suchen, die uns motivieren. Bei der Gelegenheit können wir uns direkt von der Perfektion verabschieden, die ein absoluter Karrierekiller ist, und die frei gewordene Energie auf die ersten Netzwerktreffen in der echten Welt richten – denn diese bringen uns richtig voran.
Tijen Onaran
Kapitel 3. Ein gesundes Maß an Selbstüberschätzung. Warum Bescheidenheit nicht zum Erfolg führt
Zusammenfassung
Sich selbst gut zu vermarkten, ist eine der schwierigsten Herausforderungen beim Netzwerken. Dabei gibt es tatsächlich Unterschiede im internationalen Vergleich. Zum einen lernen wir in Deutschland nicht in der Schule, uns selbst zu präsentieren oder Geschichten interessant oder gar unterhaltsam zu erzählen – auch nicht unsere eigenen. Zum anderen sind wir es auch sonst nicht gewohnt, uns übermäßig ins Rampenlicht zu stellen. Bescheidenheit und Ehrlichkeit sind jedoch die Tugenden, die es beim Netzwerken über Bord zu werfen gilt. In diesem Bereich gewinnt vielmehr, wer sich selbst im besten Licht darzustellen vermag. Gerade weil das weder zu unserem kulturellen Erbe gehört, noch an anderer Stelle unterrichtet wird, will diese Fähigkeit geübt sein. Nur wenn du es schaffst, selbst von dir so überzeugt zu sein, dass es sich für andere lohnt, dich als Kontakt zu haben, schaffst du es auch, alle anderen ganz leicht davon zu überzeugen. Das klingt etwas schizophren? Keine Angst, in der Praxis ist es einfacher, als du vielleicht denkst. In diesem Kapitel erfährst du, warum es wichtig ist, von deinen eigenen Erfolgen erzählen zu können, was ein Elevator Pitch ist und warum ein gesundes Maß an Selbstüberschätzung wichtig ist.
Tijen Onaran
Kapitel 4. Werde sichtbar! Oder: Warum es sich lohnt, Corporate Influencer*in zu werden
Zusammenfassung
Sichtbarkeit oder auch „Visibility“ ist einer der zentralen Faktoren beim Netzwerken. Das Motto lautet daher „Werde sichtbar und promote deine Themen“. Das ist in der Tat einfacher gesagt als getan. Die Angst vor dem Shitstorm schreibt besonders am Anfang immer mit. Gleichzeitig gilt das Gebot, immer echt zu sein. Und schließlich weiß heute jeder: Das Netz vergisst nichts. Wer möchte schon gern vorgehalten bekommen, was sie*er vor einem, fünf oder sogar zehn Jahren gesagt oder geschrieben hat. Darum gehört ein gewisser Mut dazu, sich in die Öffentlichkeit zu wagen. In diesem Kapitel der Netzwerkbibel erfährst du, warum es sich trotz allem lohnt, Corporate Influencer*in zu werden, wie du konkret vorgehen musst und wie dir die ersten Schritte leichter fallen.
Tijen Onaran
Kapitel 5. Netzwerke und Macht. Warum Netzwerken eine Führungskompetenz der Zukunft ist
Zusammenfassung
Nicht nur Corporate Influencer*innen können eine machtvolle Position in einem Unternehmen erlangen. Auch und insbesondere Führungskräfte müssen sich heute in den sozialen Netzwerken präsentieren, Netzwerke nutzen und als Teil ihrer Führungsaufgabe begreifen. Netzwerken ist eines der am meisten unterschätzten und zugleich eines der mächtigsten Instrumente, das Führungskräften zur Verfügung steht. So kann es nur verwundern, wenn Manager*innen oftmals als schlechte Netzwerker gelten. Warum ist das so? Warum sollte sich das ändern? Und wie lässt sich das am besten bewerkstelligen? Ohne Networking-Skills wird es in Zukunft nicht mehr möglich sein, ein Unternehmen, eine Abteilung oder ein Projekt effektiv zu steuern. Allein aufgrund neuer Realitäten, die durch Remote Working, hybride Teams und die Erwartungshaltung der Generation Y entstehen, müssen Führungskräfte und Manager*innen umdenken.
Tijen Onaran
Chapter 6. Netzwerktypen, wie du sie erkennst und was du von ihnen lernen kannst
Zusammenfassung
Es gehörte zum Pflichtprogramm im Rahmen meines Wahlkampfes, zu allen nur denkbaren Veranstaltungen und Events zu gehen. Spätestens nach etwa 100 Veranstaltungen war der Wiederholungseffekt bei mir so groß, dass ich mir zunächst für den Eigengebrauch eine kleine Typologie von Netzwerker*innen entwickelt habe. Vom Alles-Könner über den Entertainer bis hin zum Onliner und nicht zuletzt dem Gernegroß. Diese vier Typen von Netzwerkern trifft man auf allen Events. Was du von diesen Typen erwarten kannst, was man vielleicht sogar von ihnen lernen kann und was besser nicht, erfährst du in diesem Kapitel.
Tijen Onaran
Chapter 7. Treffen sich zwei Männer an der Bar – Networking und Diversität
Zusammenfassung
Netzwerken hat immer noch ein verstaubtes, meist männliches Image. Die Vorstellung ist häufig diese: Man trifft sich vorzugsweise an verruchten Orten wie der klischeehaften Hotel-Bar, man trinkt, scherzt und paktiert. Und Schnitt. Von einem alten Schwarz-Weiß-Film kommen wir zum Science-Fiction-Movie. Networking-Events werden von Menschen unterschiedlichen Geschlechts, unterschiedlichster Sozialisation und kultureller Prägung besucht. Man trifft sich an hellen, offenen und freundlichen Orten und nutzt innovative Formate zum Austausch von Ideen. Blende zurück in die Jetztzeit. Wo stehen wir heute? Wie funktionieren Netzwerkformate aktuell? Unterscheiden sich Männer und Frauen wirklich so deutlich, wenn es um ihr Netzwerk-Verhalten geht? Welche Herausforderungen bestehen, wenn es um die aktuelle Netzwerk-Kultur geht, und welche Schritte sind nötig, um das Networking fit für die Zukunft zu machen?
Tijen Onaran
Chapter 8. Stammtisch 4.0 – So funktioniert Community-Management im digitalen Zeitalter
Zusammenfassung
Früher war es der Stammtisch in der Eckkneipe, heute sind es Speed-Datings in Räumen mit freigelegten Rohren. Doch was macht ein gutes Netzwerkformat eigentlich aus, und welche Formate braucht es in Zeiten der Digitalisierung? Diese Fragen werden immer aus zwei Perspektiven gestellt: Was macht ein gelungenes Event für jeden persönlich aus und welche Kriterien gibt es aus Sicht einer Community, einer Organisation oder eines Unternehmens, die daran interessiert sind, ein Netzwerk aufzubauen? Dabei gibt es Schnittmengen und Eigeninteressen. Dieses Kapitel der Netzwerkbibel liefert Tipps und Empfehlungen, die für beide Seiten relevant sind. Dabei sehen die Antworten manchmal unterschiedlich aus, sind aber oft nur die beiden Seiten einer Medaille. Communitys brauchen Gesichter – erfolgreiche Formate und Events leben von deren Geschichten.
Tijen Onaran
Kapitel 9. 1.000 Xing-Kontakte – Der Olymp des kleinen Mannes
Zusammenfassung
Tausendmal geklickt, tausendmal ist nichts passiert. Bestimmte Strategien führen beim Netzwerken einfach nicht zum Ziel, vor allem nicht, wenn sie auf Masse ausgerichtet sind. Warum Klasse statt Masse zählt und wie es dir gelingt, nachhaltiges Networking zu betreiben, erfährst du hier. Nicht jede und jeder, die bzw. der mit dir über Xing oder LinkedIn befreundet sein will, ist automatisch ein sinnvoller Kontakt. Networking – zumindest wenn es nachhaltig betrieben werden soll – kann nicht nach dem Prinzip Masse funktionieren. Frage dich lieber vielmehr, wer ans Telefon gehen würde, wenn du ihn anrufst. Gleichzeitig sind gerade die Online-Netzwerke darauf ausgelegt, leicht mit Personen Kontakt aufzunehmen. In diesem Kapitel wird erklärt, worauf es dabei besonders ankommt, und auch, wie es dir gelingt, Kontakten, denen du nicht helfen kannst, dies am besten mitzuteilen.
Tijen Onaran
Kapitel 10. Visitenkartenroulette … und was es stattdessen braucht
Zusammenfassung
Es gibt auf Veranstaltungen ein beliebtes Spiel namens „Visitenkartenroulette“. Dabei werden fleißig Visitenkarten ausgetauscht. Der Sinn und Zweck des Spiels wird sich erst nach der Veranstaltung zeigen – wenn überhaupt. Das Problem des Spiels ist aber noch ein anderes. Wer eine Visitenkarte bekommt, taxiert sein Gegenüber anhand dessen, was auf der Karte steht. Ohne ein „Senior“ vor der Positionsbeschreibung kann sich ein weiteres Gespräch doch schon gar nicht mehr auszahlen, oder? Die Fixierung auf die Position und die Stellung in Unternehmen verfestigt das Denken in Hierarchien. Was es eigentlich stattdessen braucht, ist ein Verständnis von Networking, bei dem es auf Inhalte ankommt, bei dem es um ein ehrliches Interesse an seinem Gegenüber geht und bei dem die Spielregeln auch mal gebrochen oder gleich ganz neu definiert werden.
Tijen Onaran
Kapitel 11. Twitter, Xing, LinkedIn & Co. – Wie ticken digitale Netzwerke und welche sind wichtig?
Zusammenfassung
Es gibt inzwischen sehr viele digitale Netzwerke und ständig kommt ein neues hinzu. Bedeutet das aber, dass du gleich Profile auf Snapchat, TikTok und Knuddels brauchst? Wer überall dabei sein will, kann Networking direkt hauptberuflich betreiben. Um zu wissen, welches Netzwerk für dich passend ist, musst du wissen, wie jedes einzelne Netzwerk funktioniert und ob du damit erreichen kannst, was du dir vorgenommen hast. Dieses Kapitel bietet dir eine Übersicht über die wichtigsten digitalen Netzwerke, erklärt ihre Eigenheiten und enthält viele Ratschläge, wie du am besten mit jedem Kanal umgehen solltest oder wie viel Zeit du pro Woche in die Pflege deiner digitalen Netzwerke investieren solltest.
Tijen Onaran
Kapitel 12. Introvertiert ist der neue Türöffner
Zusammenfassung
„Ich bin fürs Netzwerken nicht gemacht, weil ich schüchtern bin.“ Nicht nur, dass dieser Satz nicht stimmt, weil Netzwerken etwas ist, das jeder lernen kann. Im Fall von introvertierten Menschen ist sogar das Gegenteil wahr. Dieses Kapitel geht sogar noch einen Schritt weiter und erklärt, warum Introvertierte die gefragteren Gesprächspartner*innen sind und ihr Netzwerk in der Regel nachhaltiger ist. Sie sind es nämlich, die sehr viel länger über sich, ihre Äußerungen, ihre Themen, ihr Auftreten, ihr Gegenüber, deren Bedürfnisse und Strategien nachdenken. Darum sind sie auch die empathischeren Menschen und die erfolgreicheren Netzwerker*innen. Sie werden sehr viel schneller merken, wenn ihr Gegenüber gerade über etwas anderes sprechen möchte, sie wissen, welche Ziele ihr Gegenüber verfolgt und wie sie es dabei am besten unterstützen können.
Tijen Onaran
Chapter 13. Hinfallen, aufstehen, weitermachen. Vom positiven Umgang mit Fehlern
Zusammenfassung
Nicht jeder Netzwerkkontakt führt gleich zu einem Traumjob. Nicht jedes Treffen wird einen tollen neuen Kontakt bringen. Vielmehr ist es sogar wahrscheinlicher, dass wir auf Menschen treffen, die andere Meinungen haben. Und auch sonst wird es Rückschläge geben. Die Devise lautet dennoch: weitermachen. Um weitermachen zu können, ist es auch wichtig, dass du deine eigene Geschichte kennst, zu ihr stehst und sie mit dem eigenen Netzwerk teilst. Genauso wie nicht immer die Sonne scheinen kann, wird es unweigerlich auch einmal zu Krisen kommen. Auf diese musst du dich und dein Netzwerk vorbereiten. Warum das so ist und wie du es am besten machst, erklärt dieses Kapitel.
Tijen Onaran
Chapter 14. Netzwerken braucht Vertrauen. Wie man mit enttäuschtem Vertrauen und Neid umgeht
Zusammenfassung
Zum Thema Networking gehören enttäuschtes Vertrauen und Neid leider dazu. In diesem Kapitel möchte ich zeigen, warum es beim Netzwerken einerseits nicht ohne Vertrauen gehen wird und warum es sich andererseits niemals vermeiden lassen wird, Personen zu begegnen, die das ihnen geschenkte Vertrauen missbrauchen werden. Dazu hilft ein Blick in den Bereich Gaming bzw. der Spieltheorie. Welche Strategien lohnen sich beim Spielen in komplexen Szenarien? Kann es sich dabei sogar lohnen, das Vertrauen der anderen zu missbrauchen? Die Antworten, die wir erhalten, wenn wir uns mit Spielen beschäftigen, sagen uns viel über Situationen, in denen es auf unser Sozialverhalten ankommt. Aber das Leben lässt sich nicht vollständig durch ein Spiel abbilden. Darum stellt sich auch die Frage, welche Strategien wir anwenden müssen, um bestimmte Situationen nicht eskalieren zu lassen. Wie müssen Netzwerke gestaltet werden, damit sie weniger anfällig für Vertrauensmissbrauch werden? Eine offene und transparente Kommunikation ist dabei einer der Grundpfeiler für gut funktionierende Netzwerke.
Tijen Onaran
Chapter 15. Internationales Netzwerken und interkulturelles Netzwerken
Zusammenfassung
Bei meiner Reise in die USA, die ich als Abgesandte aus Deutschland machte, durfte ich mehrere einschneidende Erfahrungen machen. Zum einen wurde mir bewusst, wie deutsch ich tatsächlich bin. Zum anderen aber durfte ich lernen, wie wichtig Diversität und interkultureller Austausch sind. Ganz allgemein gesprochen ist das Thema des internationalen und interkulturellen Netzwerkens eines der wichtigsten Zukunftsthemen. In Zeiten des demografischen Wandels, des Fachkräftemangels und der Migration wird es zur Norm werden, dass wir in vielfältigen Teams arbeiten werden. Internationale Kooperationen sind in einer globalisierten Ökonomie ebenfalls keine Ausnahmen, sondern sind der Standard. Damit internationale und interkulturelle Netzwerke zu einem Erfolgsmodell werden, genügt es, einige zentrale Dinge zu beachten – allen voran Wissen und Bildung über sich selbst und andere Kulturen.
Tijen Onaran
Kapitel 16. Netzwerken ist die neue Rente
Zusammenfassung
Ein gutes Netzwerk zeigt sich in der Not. Position weg = Netzwerk weg? Es geht auch anders, wenn Weitermachen die Devise heißt. Nachhaltiges Netzwerken ist heute wichtiger denn je. Die neue Arbeitswelt ist vom Wandel geprägt, Karrieren verlaufen heute anders als noch vor einer Generation. Was früher der Erwerb von Wissen war, ist heute die Fähigkeit, netzwerken zu können. Für unser Erwerbsleben und darüber hinaus werden Netzwerke immer wichtiger. Darum steht am Ende der Netzwerkbibel die These: Netzwerken ist die neue Rente. Dabei geht es um Netzwerke im engeren Sinne und um Netzwerkstrukturen und das Netzwerk als Instrument. Beispielsweise können Mentoring-Programme in Unternehmen dafür sorgen, dass es zu einer stärkeren internen Vernetzung kommt und damit zu einem verbesserten Wissenstransfer.
Tijen Onaran
Kapitel 17. Die 10 Gebote des Netzwerkens
Zusammenfassung
Beim Netzwerken ist es wie bei einer Diät: Weniger ist mehr, aber zu wenig bringt neue Problemzonen. Doch was ist die richtige Mischung? Wann ist weniger mehr beim Netzwerken? Am Ende des Buches fragst du dich vielleicht: Was folgt nun aus all dem? Oder: Du willst alle Informationen noch mal auf einen Blick? Kein Problem. Statt eines Epilogs gibt es in der Netzwerkbibel natürlich die 10 Networking-Gebote. Sie fassen alles noch mal kurz zusammen und lauten der Reihe nach: I) Gebot: Dabei sein ist alles, II) Gebot: Werde sichtbar, III) Gebot: Klasse geht über Masse, IV) Gebot: Inhalt vor Position, V) Gebot: Vermeide das „Auf-jeden-Fall-Prinzip“, VI) Gebot: Man nehme: Eine gesunde Portion Selbstüberschätzung, VII) Gebot: Ehrlichkeit und Echtheit siegen, VIII) Gebot: Networking ist Langlauf, kein Sprint, IX) Gebot: Gehe niemals alleine essen, aber immer allein auf Networking-Veranstaltungen, X) Gebot: Geben ist wichtiger als Nehmen.
Tijen Onaran
Kapitel 18. Zwei Interviews
Zusammenfassung
Von der Theorie in die Praxis. Welche Tipps haben Profi-Netzwerker*innen für Anfänger*innen? Was macht ein gutes Netzwerk aus? Wie unterscheidet sich Netzwerken im Bereich der Politik von dem in der Wirtschaft? Gibt es mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede? Oder hängt alles von der persönlichen Sichtweise ab? All diese Fragen sollen in zwei Interviews – einmal mit Brigitte Zypries und einmal mit Frank Behrendt – beantwortet werden. Dabei soll klar herausgestellt werden, welchen Stellenwert und welches Potenzial Netzwerke im Bereich Wirtschaft und in der Politik haben. Darüber hinaus erlangen wir wertvolle Einblicke in die Gedankenwelt von zwei Personen mit bewegten Biogarfien und starken Persönlichkeiten.
Tijen Onaran
Kapitel 19. Die 10 häufigsten Fragen zum Thema Networking
Zusammenfassung
Das Thema Networking begleitet mich nun seit vielen Jahren. Dabei fasziniert es mich immer wieder aufs Neue, wie facettenreich dieses Thema ist und wie unterschiedlich es von Menschen teilweise aufgenommen wird. Bei den zahlreichen Veranstaltungen wie beispielsweise Workshops und Vorträgen, die ich zum Thema Networking gegeben habe, habe ich mir es darum zur Gewohnheit gemacht, die Zuhörer zu fragen, was sie am meisten interessiert. Hier sind die zehn häufigsten Fragen, die mir in diesem Zusammenhang begegnen – und meine Antworten dazu.
Tijen Onaran
Metadaten
Titel
Die Netzwerkbibel
verfasst von
Tijen Onaran
Copyright-Jahr
2020
Electronic ISBN
978-3-658-30535-2
Print ISBN
978-3-658-30534-5
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-30535-2

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