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Über dieses Buch

Sarina Scheeler stellt die mit der Reform des steuerlichen Reisekostenrechts vorgenommenen gesetzlichen Änderungen übersichtlich dar und präzisiert die Unterschiede zur Rechtslage bis zum 31.12.2013. Sie setzt sich kritisch mit dem Begriff der ersten Tätigkeitsstätte in Bezug auf Gewinneinkünfte sowie mit den Auswirkungen der Reform auf die Unternehmenspraxis auseinander. Die Betrachtung der umfangreichen Änderungen zeigt, dass das steuerliche Reisekostenrecht auch künftig konfliktträchtig bleiben und die Gerichte beschäftigen wird. Die Ergebnisse offenbaren ferner, dass die Reform neben den vom Gesetzgeber angekündigten Vereinfachungen auch zu einer Verschärfung der Gesetzeslage geführt hat.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Durch das Gesetz zur Änderung und Vereinfachung der Unternehmensbesteuerung und des steuerlichen Reisekostenrechts (UntStReisekÄndG) vom 20.2.2013, welches am 25.10.2012 vom Bundestag beschlossen wurde und am 1.1.2014 in Kraft trat, haben sowohl Regelungen im Bereich der Unternehmensbesteuerung, als auch die Vorschriften des steuerlichen Reisekostenrechts bedeutende Veränderungen erfahren. Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Umgestaltung der Regelungen zu den Reisekosten.
Sarina Scheeler

2. Lohnsteuerliches Reisekostenrecht 2014 – Darstellung der wesentlichen Änderungen und Vergleich mit der Rechtslage bis zum 31.12.2013

Zusammenfassung
Vor Inkrafttreten der neuen gesetzlichen Regelungen war für die Bestimmung der Höhe der abziehbaren Werbungskosten, der Möglichkeit der steuerfreien Reisekostenerstattungen durch den Arbeitgeber und der Notwendigkeit der Versteuerung eines geldwerten Vorteils für die Nutzung eines Dienstwagens maßgebend, ob der Arbeitnehmer an einer regelmäßigen Arbeitsstätte oder auswärts beruflich tätig wird. Der Begriff der regelmäßigen Arbeitsstätte war bisher nicht gesetzlich definiert.
Sarina Scheeler

3. Die Einführung des Begriffs der ersten Tätigkeitsstätte und deren Auswirkungen auf Gewinneinkünfte

Zusammenfassung
Das Grundprinzip der Einkommensbesteuerung, das Leistungsfähigkeitsprinzip, ergibt sich hauptsächlich aus dem Gleichheitssatz des Art. 3 GG. Dieser enthält das Gebot, wesentlich Gleiches gleich und wesentlich Ungleiches ungleich zu behandeln. Es fordert also eine gleichmäßige Belastung von Steuerpflichtigen, welche in gleichem Umfang leistungsfähig sind. Daher ist innerhalb des Einkommensteuersystems auch eine Gleichbehandlung von unterschiedlichen Einkunftsarten anzustreben.
Sarina Scheeler

4. Auswirkungen des neuen Reisekostenrechts auf die Unternehmenspraxis

Zusammenfassung
Die umfassenden durch das UntStReisekÄndG vorgenommenen Änderungen im Reisekostenrecht betreffen in weiten Teilen die Unternehmen und andere Institutionen, welche als Arbeitgeber agieren. Ziel der Reform war laut Gesetzesbegründung eine grundlegende Vereinfachung des Reisekostenrechts, wodurch die Arbeitgeber auch eine bürokratische Entlastung erfahren sollten. Nachfolgend werden Umsetzungsfragen und Anwendungserfordernisse der Unternehmenspraxis mit Bezug auf die Bestrebung des Gesetzgebers erörtert sowie Gestaltungsmöglichkeiten für Arbeitgeber aufgezeigt.
Sarina Scheeler

5. Kritische Betrachtung der Reisekostenreform

Zusammenfassung
Die Erreichung des vom Gesetzgeber verkündeten Ziels der grundlegenden Vereinfachung und Vereinheitlichung des steuerlichen Reisekostenrechts ist teilweise gelungen. In weiten Teilen wirft das steuerliche Reisekostenrecht jedoch neue Zweifelsfragen und Konfliktpotential auf und wird auch zukünftig keine einheitliche Anwendung erfahren können.
Sarina Scheeler

Backmatter

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