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Über dieses Buch

Christian Tatje untersucht zum einen die tatsächliche Nutzung (Häufigkeit und Funktionen) vom Politikschulbuch und dessen Bestandteile durch Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler (vor, während und nach dem Unterricht). Zum anderen analysiert der Autor, wie die Schulbücher und ihre EU-Kapitel von Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften bewertet werden. Dabei konnte eruiert werden, dass Politikschulbücher nach wie vor eine bedeutende Rolle im Unterricht spielen – keine der 52 befragten Klassen arbeitete gänzlich ohne Schulbuch. Neben deskriptiven Analysen wurden latente Regressionen zum Einfluss von Hintergrundvariablen und verschiedenen Lehrer- bzw. Schülerdispositionen durchgeführt.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Chapter 1. Einleitung

Zusammenfassung
Der Einfluss von Schulbüchern auf den (Politik-) Unterricht gilt auch in Zeiten der zunehmenden Wertschätzung Neuer Medien als „de facto erheblich gewichtiger als der von Richtlinien und Lehrplänen“ (Detjen, 2002, S. 166). Denn Schulbücher konkretisieren das, was die Curricula nur umrisshaft vorgeben (ebd.). Durch ihre regelmäßige Verwendung im Unterricht soll gesichert werden, dass die Inhalte des Lehrplans auch tatsächlich Eingang in den Schulunterricht finden (Heinze, 2005).
Christian Tatje

Theorie und Forschungsstand

Frontmatter

Chapter 2. Das Schulbuch als Medium der EU-Vermittlung im politischen Fachunterricht

Zusammenfassung
Wie einleitend deutlich geworden ist, wird angenommen, dass das Schulbuch als vom Staat für den Unterricht legitimiertes Druckwerk im Schulalltag einen hohen Stellenwert hat. Durch die kultusministerielle Prüfung verfügt es als einziges Medium über den Status eines verbindlich-gültigen Dokuments. Es stellt sich daher die Frage, ob es trotz der Entwicklung Neuer Medien und des Versuchs, diese in den Unterricht zu integrieren, u. a. aufgrund der staatlichen Legitimation nicht an Relevanz bzw. Präsenz im Schulalltag verloren hat.
Christian Tatje

Die empirische Studie

Frontmatter

Chapter 3. Einführung in die Gesamt-Studie

Zusammenfassung
Wie in Kapitel 2 deutlich geworden ist, mangelt es an systematischer Forschung zum Politikschulbuch, die quantitative Methoden mit einbezieht und es liegen bislang kaum Befunde zur Nutzung und Beurteilung des Politikschulbuchs durch Schüler/innen und Lehrkräfte vor. Die vorliegende Gesamt-Studie stellt sich diesem Forschungsbedarf und legt dabei einen besonderen Fokus auf die Rolle des Schulbuchs bei der Vermittlung der EU im politischen Fachunterricht. Um die eklatante Forschungslücke zu schließen, war ein sukzessiv gestaltetes Forschungsvorgehen notwendig.
Christian Tatje

Chapter 4. Die Pilotstudien

Zusammenfassung
Das folgende Kapitel widmet sich zwei empirischen Voruntersuchungen zur Rolle des Schulbuchs im politischen Fachunterricht. Hierbei wird den in Kapitel 2 aufgezeigten Leerstellen der bisherigen Schulbuchforschung im politischen Fachunterricht mit besonderem Fokus auf die Vermittlung der Europäischen Integration aus Lehrerperspektive begegnet. Zur Erstellung der Lehrerfragebögen für die Hauptstudie wurde zunächst ein qualitativer Zugang in Form von leitfadengestützten Interviews gewählt.
Christian Tatje

Chapter 5. Die Hauptstudie

Zusammenfassung
Die Hauptstudie widmet sich dem in Kapitel 2 identifizierten Forschungsbedarf zur Nutzung des Politikschulbuchs und dessen Beurteilung durch Schüler/innen und Lehrkräfte. An die im vorigen Kapitel formulierten Schlussfolgerungen aus beiden Pilotstudien anknüpfend soll im folgenden Abschnitt die quantitative Hauptuntersuchung vorgestellt werden. Zunächst werden die Ziele und Fragestellungen der Hauptstudie erläutert und im anschließenden Teilkapitel (5.2) deren Design und Durchführung vorgestellt.
Christian Tatje

Chapter 6. Zusammenfassung und Ausblick

Zusammenfassung
Ziel der hier vorgestellten Studie war die systematische Erhebung von Daten, um belastbare Erkenntnisse hinsichtlich der Nutzung und Beurteilung von Schulbüchern des politischen Fachunterrichts zur EU zu erlangen. Es sollte erstmals aufgezeigt werden, wie die Lehrwerke aus Sicht der zentralen Akteure in Lehr-Lern-Prozessen – Lehrkräfte und Schüler/innen – tatsächlich eingesetzt und bewertet werden.
Christian Tatje

Backmatter

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