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Über dieses Buch

Nicht zu kommunizieren ist nicht möglich, und gut zu kommunizieren ist nicht einfach. Fachexpertise allein reicht jedenfalls nicht aus, um verständlich zu erklären, souverän vorzutragen und erfolgreich in den Medien aufzutreten. Dabei bergen wissenschaftliche Themen ganz spezifische Herausforderungen.

Verbale Wissenschaftskommunikation ist eine Querschnittsaufgabe aus den Bereichen Strategie, Formulieren (Erklären und Erzählen), Rhetorik und Körpersprache. Für alle diese Bereiche vermittelt das Buch praktische Tipps mit zahlreichen Beispielen aus der Praxis. Es hilft Ihnen, zur „souveränen Expertin“ oder zum souveränen Experten zu werden – in (Medien-)Interviews, in Vorträgen, Gesprächen und Diskussionsrunden.

77 kurze und voneinander unabhängige Tipps machen das Buch ideal für die Lektüre zwischendurch.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Gründe und Gelegenheiten für verbale Wissenschaftskommunikation

Zusammenfassung
Vermutlich muss ich Sie nicht mehr überzeugen, dass Wissenschaftskommunikation wichtig ist. Dennoch ist es sinnvoll, sich die eigene Motivation bewusst zu machen. Denn wenn Sie wissen, warum Sie kommunizieren wollen, können Sie besser Prioritäten setzen und klare Ziele verfolgen (Tipp 3). Es gibt viele persönliche Gründe, Wissenschaft zu kommunizieren – eine Auswahl
Volker Hahn

Kapitel 2. Vor dem Auftritt: Strategie, Taktik und Vorbereitung

Zusammenfassung
Jedes Unternehmen sollte sie haben, jede Universität und jede Forschungseinrichtung: eine Kommunikationsstrategie. Und auch Sie als Einzelperson. Sie müssen nicht unbedingt ein Schriftstück erstellen, aber ein paar Fragen sollten Sie grundsätzlich für sich beantworten können.
Volker Hahn

Kapitel 3. Der Auftritt: Verbale Kommunikation: Erklären und Erzählen, Formulieren und Stil

Zusammenfassung
Es stimmt schon: Der Journalist sitzt am längeren Hebel. Er bestimmt, was am Ende beim Leser, Hörer oder Zuschauer ankommt – indem er die Fragen stellt, indem er Ihre Statements auswählt, sie kontextualisiert und vor allem, indem er den Berichtstext formuliert. Trotzdem müssen Sie nicht jede Kontrolle aus der Hand geben: Sie entscheiden selbst, welche Fragen Sie beantworten und welche nicht. Sie entscheiden selbst, was Sie sagen und was Sie nicht sagen. Und Sie entscheiden selbst, welche Botschaften Sie betonen und wiederholen. Verfolgen Sie Ihre eigene Agenda.
Volker Hahn

Kapitel 4. Der Auftritt: Para- und nonverbale Kommunikation: Tempo, Körpersprache und Bewegung

Zusammenfassung
Nehmen Sie sich Zeit beim Sprechen. Legen Sie Pausen ein. Ruhig lange Pausen. Und sprechen Sie langsam. Sie nehmen mit langsamem Sprechen und häufigen Pausen Raum ein – akustischen Raum. Damit strahlen Sie Souveränität und Selbstsicherheit aus. Achten Sie einmal auf die wirkungsvollen Pausen in den Reden Barack Obamas. Oder sehen Sie sich noch einmal eines der typisch „langsamen“ Interviews mit Altkanzler Helmut Schmidt an.
Volker Hahn

Kapitel 5. Nach dem Auftritt

Zusammenfassung
Ich bin die Expertin … denken Sie sich und bieten dem Journalisten an, seinen Bericht noch einmal gegenzulesen – damit auch alles korrekt ist. Und dann sagt der: Nein. Pech gehabt. Auch wenn Sie unbestritten die Expertin sind – Sie haben kein Anrecht, den Bericht des Journalisten zu überprüfen. Sie können es nur anbieten. Manche Journalisten werden Ihr Angebot dankend annehmen – vor allem dann, wenn die Veröffentlichung nicht eilt. In der tagesaktuellen Berichterstattung ist dies allerdings die Ausnahme.
Volker Hahn

Kapitel 6. Interviews

Zusammenfassung
Wirth: Üblicherweise kommuniziere ich meine Botschaften mündlich. Selbst wenn ein Medienbeitrag über meine Themen später in Printmedien erscheint, habe ich in der Regel dazu gesprochen. Es ist mir noch nie passiert, dass mich ein Journalist oder eine Journalistin um schriftliche Stellungnahmen gebeten hat. Die genannten verbalen Formen unterscheiden sich stark.
Volker Hahn

Backmatter

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