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Die Stadt als Spiel

Eine sozialräumliche Anleitung

  • 2025
  • Buch
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Über dieses Buch

Die Bespielbare Stadt geht weit über den gebauten Raum hinaus – sie ist ein lebendiger sozialer Raum. Die Bespielbare Stadt entsteht im Zusammenspiel verschiedener Akteur:innen: Kinder, Jugendliche und Erwachsene als Spielende, die Spielregeln definierende Personen, sowie jene, die die Stadt als Spielfeld planen und gestal­ten. Wie ein Spiel ist sie dynamisch, vielfältig und verbindend – ständig veränderbar und immer wieder neu erlebbar.

In dieses Zusammenspiel fliessen unterschiedlichste (inter-)generationale und (inter-)disziplinäre Perspektiven ein – geprägt von vielfältigen Bedürfnissen, Erwartungen und Vorstellungen von Spiel, Spielenden und Spielregeln im urbanen Raum. Diese Perspektiven bilden den strukturellen Rahmen des Buches. Es beleuchtet ihr Zusammenspiel, zeigt bestehende Widersprüche auf und verdeutlicht das Spannungsfeld zwischen Orten für das Spiel und Orten durch das Spiel.

Das Buch richtet sich an alle, die sich in Forschung und Praxis mit der Planung, Gestaltung und Nutzung städtischer Freiräume als Spielräume befassen – von der Kinder- und Jugendarbeit über die Stadt-, Raum- und Freiraumplanung bis hin zur Immobilienwirtschaft und (Landschafts-)Architektur.

Anhand konkreter Ansätze bietet das Buch eine praxisnahe Anleitung, wie die Bespielbare Stadt im Miteinander der Akteur:innen gelingen kann.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Spielidee

Frontmatter
Die Bespielbare Stadt – Spielidee und einführende Gedanken
Zusammenfassung
Die Idee der Bespielbaren Stadt fügt sich aus vielfältigen Bedürfnissen, Erwartungen und Vorstellungen von Spiel, Spielenden und Spielregeln auf dem Spielfeld der Stadt zusammen. Sie entsteht im Zusammenspiel verschiedener Akteur:innen: Spielende, das Spiel Regelnde, das Spielfeld Stadt Planende und Gestaltende. Dieses einführende Kapitel dient dazu, den vielfältigen Perspektiven der Akteur:innen auf die Bespielbare Stadt auf die Spur zu kommen: Kinder und Erwachsene, Fachpersonen aus der Kinder- und Jugendarbeit, Stadtentwicklung und Freiraumplanung, Stadtgärtnereien, Polizei und Ordnungsdienst oder Bau- und Planungswesen. Im Zusammenwirken dieser Perspektiven auf die Bespielbare Stadt lassen sich Widersprüchlichkeiten und Ambivalenzen aufdecken: Auf der einen Seite steht das Kinderspiel als kreatives, selbstbestimmtes Handeln, in dem sich Kinder ihre Umgebung erschließen und aktiv herstellen. Auf der anderen Seite sind es Orte für Kinder wie Spielplätze, die in einem abgegrenzten Bereich und mit Spielgeräten Ort und Spiel definieren. Die Perspektiven bilden den strukturellen Rahmen dieses Buches, um das Zusammenspiel und Zusammenwirken der Perspektiven zu beleuchten, grundlegende Herausforderungen und Potenziale zu erkennen sowie Ansätze für die Bespielbare Stadt zu entwickeln.
Raimund Kemper, Christian Reutlinger
Die Stadt als sozialräumliches Zusammenspiel
Zusammenfassung
Die Idee der Bespielbaren Stadt ist weder alt noch neu. Sie ist Gegenstand eines kontinuierlichen Dialogs über Orte des Spiels in der Stadt. In diesem Kapitel nehmen wir diesen Dialog auf, um die Idee der Bespielbaren Stadt zu verstehen und weiterzuentwickeln. Wir gehen zunächst der Frage nach, welche Vorstellungen, Erwartungen und Bedürfnisse aus unterschiedlichen Perspektiven mit der Idee der Bespielbaren Stadt verbunden sind. Mit historischen Bezügen betrachten wir diese Perspektiven im Wandel der Zeit und die Parallelen zum aktuellen Diskurs über Orte des Spiels im Verhältnis von Kindern, Spiel und Stadt. Wir fragen weiter, welche Auswirkungen die unterschiedlichen Perspektiven auf das Spiel und auf die Orte des Spiels entfalten und inwieweit diese Wirkungen mit den Vorstellungen von Spiel sowie Erwartungen und Bedürfnissen an Orte des Spiels aus der Perspektive der Kinder korrespondieren. Daran schließt die Frage an, inwieweit eine erweiterte Perspektive notwendig ist, um die Idee der Bespielbaren Stadt weiterzuentwickeln. Die Frage nach einer erweiterten Perspektive erscheint uns notwendig für eine sozialräumliche (Neu-)Interpretation der Idee der Bespielbaren Stadt. Dies, um das Kinderspiel als raumbezogenes Handeln selbst in die Idee der Bespielbaren Stadt als sozialräumliches Geflecht zu integrieren, das über die Zugänge Menschen, Orte und Strukturen professionell gestaltet bzw. gefördert werden kann.
Raimund Kemper, Christian Reutlinger

Spielende

Frontmatter
Spiel als empirische Strategie
Zusammenfassung
Kinder sind wichtiger Teil der Stadtgesellschaft. Ihr Spiel ist jedoch oft vor allem in altershomogenen Inseln vorgesehen und erwünscht. In großen Teilen des Stadtraums stellen sich nicht an Kindern orientierte oder mit ihnen entwickelte Regeln und „spielfeindliche“ Nutzungen der Aneignung und Präsenz von Kindern entgegen. Nimmt man Kinder als Bürger:innen ernst, wird die Bespielbarkeit von Stadt zur emanzipatorischen Aufgabe. Einen Beitrag dazu leistet die Sozialraumforschung, wenn sie mit empirischem Wissen Grundlagen für gesellschaftliche Aushandlungsprozesse und Gestaltung schafft, oder in aktivierenden wie partizipativen Forschungsprojekten Agenden von Kindern herausarbeitet und unterstützt. Dieser Text bespricht, wie Spiel für sozialräumliche Forschung produktiv gemacht werden kann. Anhand von Beispielen aus der Praxis der Autorin werden Potenziale und Herausforderungen spielerischer Methoden in verschiedenen Phasen empirischer Prozesse beleuchtet und methodologische Prämissen reflektiert.
Korinna Lindinger
Freiräume schaffen: Die Bedeutung der Wiener Parkbetreuung für das Spiel und die Selbstentfaltung von Kindern in der Stadt
Zusammenfassung
Der folgende Beitrag gibt einen Einblick in die Entstehung der Parkbetreuung in Wien. Er eröffnet damit eine neue Perspektive auf das Spiel als Ausgangspunkt für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen an Themen, die sie selbst betreffen und beschäftigen. Ein wesentlicher Aspekt der Parkbetreuung ist es, abseits von hoch funktionalisierten Räumen wie verkehrsdominierten Straßen, Orte zu schaffen, die von Kindern und Jugendlichen als Spiel- und Lebensräume angeeignet und umgedeutet werden können. Die Parkbetreuung lebt davon, den Blick nicht defizitorientiert auf Probleme zu richten, sondern offenes Spiel zu unterstützen und den Themen der Kinder und Jugendlichen Raum zu geben. Damit werden Aneignungs- und Handlungsmöglichkeiten junger Menschen unterstützt, bei denen sie – im Gegensatz zu vorgegebenen pädagogischen Zielen – selbst die Richtung vorgeben können. In diesen Prozessen eine lebensweltorientierte Perspektive beizubehalten, ist eine wesentliche Kompetenz der Parkbetreuung.
Christian Reutlinger, Katharina Röggla
Aus dem Abseits in die Stadt! Sport und Spiel als Impulse für die Aneignung von städtischen Freiräumen durch Jugendliche
Zusammenfassung
Wie kann die „Bespielbare Stadt“ als ein Feld gedacht werden, das nicht nur genutzt, erkämpft, erobert oder angeeignet wird, sondern vielmehr durch Spiel und Sport gestaltet? Wie tragen künstlerisch-forschende Strategien dazu bei, eingespielte Prozesse der Stadtentwicklung aufzubrechen, dadurch Sichtweisen herauszufordern und letztlich Wissens- und Erfahrungsexpertisen hervorzukehren, die sonst verborgen bleiben? Der vorliegende Text erzählt entlang dieser Leitfragen und anhand der Aktivitäten im Rahmen eines Forschungsprojekts davon, wie Aneignung und Co-Design von räumlichen Nischen die Möglichkeit eröffnen, einerseits die gebaute Umwelt zu erfassen und andererseits die Perspektiven von Jugendlichen sichtbar und verständlich zu machen. Das Projekt TRUSTMAKING erhebt den Anspruch, darauf zu vertrauen, dass Jugendliche Expert:innen ihrer eigenen gebauten Umwelt sind – und damit ihrer Bedürfnisse für die Nutzung des Stadtraums. In klassischen (partizipativen) Planungsprozessen bleibt diese Expertise oft unsichtbar, neue (spielerische und sportliche) Zugänge eröffnen jedoch – unter anderem durch Kreativität und ein Verschieben von (Spiel-)Regeln – neue Gestaltungsmöglichkeiten und eine Basis für intergenerationelles Vertrauen.
Veronika Hackl, Elina Kränzle, Judith M. Lehner
Spielparcours – ein partizipatives Projekt, um den Außenraum spielerisch zu gestalten
Zusammenfassung
Das vom Luzerner Verein Spieltraum entwickelte Konzept des Spielparcours bietet Kindern die Möglichkeit, in einem partizipativen Prozess ihr Quartier mitzugestalten und nach ihren Ideen zu bespielen. In einem Workshop entwickeln Kinder von Fachpersonen begleitet Spielideen, die als Parcours konzipiert und im Quartier installiert werden. Kinder entdecken auf diese Weise spielerisch ihr Quartier, erweitern ihre kognitiven, physischen und sozialen Kompetenzen und erleben Selbstwirksamkeit.
Janine Basile
Jugendpartizipation in Gemeinden mit dem „engage-Prozess“
Zusammenfassung
Der engage-Prozess ist ein ganzheitlicher Prozess, der einer Gemeinde erlaubt, das Thema Jugendpartizipation nachhaltig und zielgerichtet anzugehen und strukturell zu verankern. Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 12 bis 25 Jahren werden in ihrem Alltag und über ihre bevorzugten Kommunikationskanäle angesprochen. Die Onlineplattform www.​engage.​ch steht dabei im Zentrum und kann, wie auch die ergänzenden Offlineangebote: Kampagnen, Events, Räume und Strukturen), auf die Bedürfnisse der Gemeinde angepasst werden.
Julia Niederberger

Spielfelder

Frontmatter
Spielend gesund in städtischen Kinderreservaten: Dominante Denkfiguren von Kindheiten und die Entwicklung urbaner Kinderspielplätze auf dem Prüfstand
Zusammenfassung
Die Entstehung, Verbreitung und Gestaltung von Kinderspielplätzen steht in engem Zusammenhang mit der Stadtentwicklung ab Mitte des 19. Jahrhunderts und den damit verbundenen (potenziellen) gesundheitlichen Belastungen für Kinder. Spielplätze stellen somit gewissermaßen eine Reaktion auf bauliche und physische Bedingungen dar, die als ungesund oder gar gesundheitsschädigend für Kinder angesehen wurden und werden. Entlang einer Spurensuche nach dominanten Denkfiguren urbaner Kindheit wird in diesem Beitrag der Zusammenhang zwischen Stadtentwicklung, ihren Auswirkungen auf die Gesundheit von Kindern und der Argumentation, warum Spielplätze jeweils notwendig sind und wie sie gestaltet werden sollen, rekonstruiert und kritisch eingeordnet.
Christian Reutlinger, Carlo Fabian
Die Bespielbare Stadt – Empfehlungen für die Planung des Ungeplanten
Zusammenfassung
Bespielbare Freiräume wie Straßen, Plätze, Spiel- oder Pausenplätze haben eine große Bedeutung als Aufenthaltsorte für junge Menschen und für ihre gesunde Entwicklung. Bespielbare Freiräume sind Möglichkeitsräume für die selbstbestimmte Nutzung, für Begegnung, Bewegung oder kreatives Spiel. Kindern und Jugendlichen fehlen zunehmend bespielbare Freiräume als zentrale Elemente der bespielbaren Stadt. Denn die Art und Weise, wie Freiräume in Städten und Gemeinden räumlich über Planungsinstrumente, -grundlagen und -verfahren geplant und realisiert werden, ist zunehmend entkoppelt von den Nutzungsbedürfnissen junger Menschen. Durch lineare, auf fertig gestaltete Orte ausgerichtete und formalisierte Planungsprozesse sowie ressortorientiertes Verwaltungshandeln losgelöst von der Lebenswelt junger Menschen, gelingt die Planung bespielbarer kinder- und jugendgerechter Freiräume viel zu selten. Die Einnahme einer sozialräumlichen Perspektive bietet Städten und Gemeinden vielfältige Potenziale, die Bespielbare Stadt als Verflechtung von Orten, Menschen und ermöglichenden Strukturen zu planen, zu gestalten und zu entwickeln. Die Bespielbare Stadt als sozialräumliches Konzept ist nicht fertig geplant und gestaltet. Das Unfertige, Ungeplante zu planen, entfaltet vielmehr das Potenzial der Bespielbaren Stadt und bietet Möglichkeitsräume für vielfältige Wahrnehmung, Aneignung und Veränderung.
Raimund Kemper
Bespielbarkeit von Orten
Zusammenfassung
Bespielbare Orte sind mehr als nur Spielplätze. Vielmehr handelt es sich um vielseitige (Frei)räume, die zur individuellen Entwicklung, sozialen Interaktion und Gemeinschaftsförderung beitragen. Sie sollten flexibel, veränderbar und partizipativ gestaltet werden, um den Bedürfnissen der Nutzenden gerecht zu werden. Die Schaffung solcher Orte ist entscheidend für eine lebenswerte Umgebung und der Förderung von Lebensqualität.
Maria Auer, Anne Wegmüller
Bewegungsräume für Jung bis Alt – „Miteinander statt Nebeneinander“
Zusammenfassung
Durch die Schaffung generationenverbindender Bewegungs- und Begegnungsräume können Bewegungsmangel, die Folgen des demographischen Wandels und die Verdichtung urbaner Räume angegangen werden. Die Stiftung Hopp-la unterstützt Gemeinden dabei, durch partizipative Prozesse und generationengerechte Gestaltung öffentliche Freiräume zu schaffen, die Bewegungsförderung und intergenerative Begegnung ermöglichen. Veranschaulicht wird ein Raumkonzept, das Barrierefreiheit, multifunktionale Bewegungselemente und naturnahe Gestaltung kombiniert. Außerdem wird die aktive Einbeziehung der Nutzer:innen in Planung und Umsetzung angesprochen. Ein Praxisbeispiel illustriert, wie generationenübergreifende Aktivitäten und partizipative Ansätze langfristig soziale Integration, Gesundheitsförderung und die nachhaltige Nutzung von öffentlichen Räumen fördern können. Erfolgsfaktoren wie interdisziplinäre Zusammenarbeit, echte Partizipation und die Verankerung der Projekte in lokalen Netzwerken werden hervorgehoben. Der Text schließt mit der Vision einer Stadt als Spiel- und Bewegungsraum für alle Generationen.
Janina Drews
Multifunktionale Schulumgebung – ein wertvoller bespielbarer Ort
Zusammenfassung
Kinder verbringen unzählige Stunden auf dem Schulgelände, sowohl während des Unterrichts als auch davor und danach. Die Umgebung einer Schule, die für Kinder attraktiv gestaltet ist, kann ein wertvoller bespielbarer Ort sein. Eine naturnahe und kinderfreundliche Schulumgebung ist multifunktional – ein Spiel-, Frei- und Erholungsraum, aber auch ein Erlebnis-, Natur- und Lernraum.
Katja Glogner
Bern auf dem Weg zur Bespielbaren Stadt. Nathalie Herren und Matthias Vogel im Gespräch mit Raimund Kemper 21. Juni 2023 (online)
Zusammenfassung
In der Stadt Bern setzen sich das Team und der Verein Spielrevier für Spiel- und Begegnungsmöglichkeiten für Kinder in vielfältigen Freiräumen der Stadt ein. Spielrevier unterstützt die Partizipation von Kindern, um städtische Freiräume kindgerecht zu entwickeln. Im Fachgespräch mit Raimund Kemper geben Nathalie Herren und Matthias Vogel einen Einblick in die Arbeit des Spielreviers, das dem Dachverband der offenen Arbeit mit Kindern in der Stadt Bern (DOK) angehört. Sie beschreiben ihre Vorstellung zur Bespielbaren Stadt und wie es ihnen in einer wachsenden und verdichteten Stadt gelingt, diese umzusetzen.
Nathalie Herren, Matthias Vogel, Raimund Kemper

Spielregeln

Frontmatter
Von Spielräumen und Spielregeln. Aktive Kinder- und Jugendpolitik als Voraussetzung der Bespielbaren Stadt?
Zusammenfassung
Die Entwicklung von Bespielbaren Städten hängt maßgeblich von den politischen und verwaltungstechnischen Strukturen in Städten und Gemeinden ab, in die Prozesse der Gestaltung und Aushandlung der Bespielbarkeit von öffentlichen Räumen eingelassen sind. Neben der Bereitstellung geeigneter Räume und Ressourcen ist die aktive Beteiligung von Kindern und Jugendlichen von zentraler Bedeutung, um ihre spezifischen Bedürfnisse in Planungs- und Gestaltungsprozesse einzubringen. Eine aktive Kinder- und Jugendpolitik kann dabei als treibende Kraft fungieren, indem sie nicht nur die Anliegen junger Menschen vertritt, sondern auch Strukturen schafft, die ihre Beteiligung fördern und nachhaltig verankern. Dieser Beitrag beleuchtet die Bedeutung und Rolle, die eine aktive Kinder- und Jugendpolitik für die (strukturelle) Anerkennung und Etablierung Bespielbarer Städte und Gemeinden einnehmen kann.
Kathrin Amann, Johanna Brandstetter, Axel Pohl
Möglichkeitsräume schaffen in der sozialräumlichen Stadtentwicklung
Zusammenfassung
Sozialräumliche Stadtentwicklung in der Verwaltung zu betreiben ist die Quadratur des Kreises oder ein Lehrstück in Asymmetrie im interdisziplinären Zusammenarbeiten. Für die Akteur:innen bedeutet dies einen immerwährenden Kampf um Prozessqualität, professionelle Anerkennung, äquivalenten Einbezug und Wirksamkeit. Wie dies trotzdem gelingt, zeigt dieser Aufsatz in einem reflektierten, praxisbasierten Beitrag zur Auflösung der Resignation.
Sabina Ruff
Das Kind im Zentrum
Zusammenfassung
Kinder und Jugendliche haben das Recht, in einer gesunden und sicheren Umgebung aufzuwachsen, in der sie sich bestmöglich entwickeln können. Die Initiative „Kinderfreundliche Gemeinde“, die 1996 von UNICEF ins Leben gerufen wurde, unterstützt Gemeinden und Städte weltweit dabei, nachhaltige Rahmenbedingungen zu schaffen, welche dies ermöglichen – auch in der Schweiz und in Liechtenstein.
Nadine Junghanns, Mona Meienberg
Offene Kinder- und Jugendarbeit in der Bespielbaren Stadt. Marcus Casutt und Tobias Bauer im Gespräch mit Raimund Kemper 21. Mai 2024 (online)
Zusammenfassung
Das Projekt „Participlace – Partizipation von Kindern und Jugendlichen in räumlichen Entwicklungsprojekten“ des Dachverbands Offene Kinder- und Jugendarbeit Schweiz (DOJ) zielt auf die stärkere Partizipation von Kindern und Jugendlichen in räumlichen Entwicklungsprozessen. Im Fachgespräch mit Raimund Kemper zeigen Marcus Casutt und Tobias Bauer die wichtige Rolle der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) und die vielfältigen Möglichkeiten einer gelingenden Partizipation junger Menschen in Planungsprozessen sowie die positiven Wirkungen auf die Qualität von Projekten.
Marcus Casutt, Tobias Bauer, Raimund Kemper
Titel
Die Stadt als Spiel
Herausgegeben von
Raimund Kemper
Christian Reutlinger
Copyright-Jahr
2025
Electronic ISBN
978-3-658-48298-5
Print ISBN
978-3-658-48297-8
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-48298-5

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