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Über dieses Buch

Auf der Grundlage einer umfangreichen Stichprobe erfolgt eine Beschreibung der Struktur von Kleinbetrieben mit weniger als 20 Beschäftigten in Baden-Württemberg. Damit liegen zum ersten Mal in Deutschland breite Einsichten für kleine Familienunternehmen vor.
Besondere Aufmerksamkeit gilt dem betrieblichen Engagement der Inhaberfamilien. Die Analyse der personellen Strukturen ermöglicht Einblicke in die Qualifikationsstruktur, die Versorgungssituation und die Altersvorsorge der im Betrieb tätigen Inhaber und ihrer Angehörigen.
Dieses Buch bietet eine Fülle von Materialien für alle, die am wirtschaftlichen Geschehen in der Bundesrepublik Deutschland interessiert sind, insbesondere für die Interessenverbände der Wirtschaft.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Einführung und Methodik

Einführung und Methodik

Zusammenfassung
Es ist selbstverständlich, daß Menschen, um überleben zu können, bestimmte Grundbedürfnisse befriedigen müssen. Darüber hinaus existieren freilich auch noch andere, über die Sicherung der rein physischen Existenz hinausgehende Wünsche, deren Realisierung ebenfalls angestrebt wird. Da nur sehr wenige Menschen auf der Welt in einem paradiesischen Zustand leben, der ihnen ohne Anstrengung und Überlegung ihren Lebensunterhalt und die Befriedigung eventuell darüber hinausgehender Bedürfnisse sichert, ist der bei weitem überwiegende Teil darauf angewiesen, sich zu diesem Zweck gewissen Mühen, seien sie geistiger oder körperlicher Natur, zu unterziehen.
Klaus Ballarini, Detlef Keese

Die Betriebe

Frontmatter

Kapitel 1.1. Die allgemeine Struktur der Betriebe

Zusammenfassung
Die wohl häufigste Charakterisierung von Klein- und Mittelbetrieben erfolgt anhand der Betriebsgröße, gemessen an der Anzahl der Beschäftigten. So wollen auch wir in der folgenden Darstellung mit der Größenverteilung beginnen.
Klaus Ballarini, Detlef Keese

Kapitel 1.2. Die Betriebsstruktur in den einzelnen Branchen

Zusammenfassung
Nachdem bisher die Gesamtheit der Betriebe betrachtet worden war, wollen wir nun die Charakterisierung, gegliedert nach den Branchen der Wirtschaftszweig systematik, weiterführen.
Klaus Ballarini, Detlef Keese

Kapitel 1.3. Die Struktur der Betriebe nach Kammerzugehörigkeit

Zusammenfassung
Von den insgesamt 1940 Betrieben, die für die Auswertung zur Verfügung standen, wurde zu 95% angegeben, Mitglied einer Kammer zu sein. Dabei handelte es sich zu 46,5% um die Zugehörigkeit zur Industrie- und Handelskammer, zu rund 43,9% zur Handwerkskammer und zu 9,7% zu einer Berufskammer.
Klaus Ballarini, Detlef Keese

Die Inhaber

Frontmatter

Kapitel 2.1. Die Inhaberstruktur im allgemeinen

Zusammenfassung
In den von uns untersuchten 1940 Betrieben gibt es 2475 Inhaber, d.h. durchschnittlich 1,28 Inhaber pro Betrieb.
Klaus Ballarini, Detlef Keese

Kapitel 2.2. Die Inhaberstruktur in den einzelnen Branchen

Zusammenfassung
Nach der allgemeinen Betrachtung der Inhaber wollen wir in diesem Kapitel eine wirtschaftszweigspezifische Betrachtung anschließen. Wir folgen dabei im wesentlichen der Vorgehensweise aus Kapitel 2.1. Soweit die Besetzungszahlen es zulassen, stellen wir dabei wiederum auf ausgewählte Unterabteilungen der Wirtschaftszweigsystematik ab, ansonsten wenden wir uns den Abteilungen zu.
Klaus Ballarini, Detlef Keese

Kapitel 2.3. Die Inhaberstruktur nach Kammerzugehörigkeit, Betriebsgröße und Rechtsform der Betriebe

Zusammenfassung
Als erstes geben wir wieder die durchschnittliche Anzahl von Inhabern pro Betrieb in den Kammerbereichen an: IHK: 1,39; HWK: 1,18; und BK: 1,17. Die weitgehende Übereinstimmung zwischen HWK und BK mit einer deutlichen Absetzung zur IHK, die auch in der Darstellung der zugehörigen Verteilungen (Graphik 2.3.1.1) zum Ausdruck kommt, war in diesem Maße nicht zu erwarten.
Klaus Ballarini, Detlef Keese

Die mithelfenden Familienangehörigen

Frontmatter

Kapitel 3.1. Die Struktur der mithelfenden Familienangehörigen im allgemeinen

Zusammenfassung
Zunächst sei noch einmal daran erinnert, daß wir in unserer Untersuchung unter den mithelfenden Familienangehörigen alle im Betrieb tätigen Familienmitglieder der Inhaber verstehen, gleichgültig, ob und in welcher Form sie entlohnt werden. Der Einfachheit halber werden wir, wenn nicht anders aufgeführt, in diesem Zusammenhang nur von „Familienangehörigen“ sprechen, wenn es sich um mithelfende handelt.
Klaus Ballarini, Detlef Keese

Kapitel 3.2. Die Struktur der mithelfenden Familienangehörigen in den einzelnen Branchen

Zusammenfassung
Grundsätzlich folgen wir der bereits in dem entsprechenden Kapitel für die Inhaber beschriebenen Vorgehensweise (Auswahl entsprechender Wirtschaftszweige aufgrund der Besetzungszahlen), weisen aber gleichzeitig darauf hin, daß aufgrund von Strukturunterschieden die Auswahl nicht vollständig deckungsgleich ist.
Klaus Ballarini, Detlef Keese

Kapitel 3.3. Die Struktur der mithelfenden Familienangehörigen nach Kammerzugehörigkeit, Betriebsgröße und Rechtsform der Betriebe

Zusammenfassung
Analog zum Vorgehen bei den Inhabern unterscheiden wir die drei Kammerbereiche Industrie- und Handelskammer (IHK), Handwerkskammer (HWK) und Berufskammem (BK).
Klaus Ballarini, Detlef Keese

Kapitel 3.4. Die Struktur der mithelfenden Familienangehörigen im Hinblick auf die Inhaberstruktur

Zusammenfassung
Nachdem wir die mithelfenden Familienangehörigen auch nach rein betrieblichen Strukturdaten analysiert haben, soll hier geklärt werden, inwieweit die Inhaberstruktur für die mithelfenden Familienangehörigen von Belang ist. Dabei werden die Familienangehörigen über die im Fragebogen genannten Verwandtschaftsbeziehungen den jeweiligen Inhabern zugeordnet. Zunächst werden dazu die Inhaber allgemein herangezogen, während im zweiten Abschnitt zusätzlich wiederum die betrieblichen Einflußgrößen mitberücksichtigt werden sollen.
Klaus Ballarini, Detlef Keese

Versorgungs- und Entgeltregelungen

Frontmatter

Kapitel 4.1. Der Betrieb als Quelle von Lebensunterhalt für Inhaber und Familienangehörige und deren Altersversorgung

Zusammenfassung
Die Antwort auf die Frage, wieviele Inhaber pro Betrieb ihren Lebensunterhalt aus betrieblichen Einkünften bestreiten, ergibt — bezogen auf alle untersuchten Betriebe — einen Durchschnitt von 1,06 Inhabern. Dieser Sachverhalt drückt sich auch in der in Graphik 4.1.1.1 dargestellten Verteilung der Betriebe nach Anzahl der Inhaber aus.
Klaus Ballarini, Detlef Keese

Kapitel 4.2. Die Inhaber und ihre Familienangehörigen als Empfänger betrieblicher Versorgungsleistungen

Zusammenfassung
Während im ersten Kapitel auf den Betrieb als Ausgangspunkt für Versorgungsleistungen abgestellt worden war, folgt nun eine inhaberbezogene Darstellung der Versorgungsstruktur.
Klaus Ballarini, Detlef Keese

Kapitel 4.3. Die Entgeltregelungen der mithelfenden Familienangehörigen

Zusammenfassung
Dieses Kapitel wird sich in drei Abschnitte unterteilen, die zum ersten die Entgeltregelungen der Familienangehörigen nach den Strukturmerkmalen der Betriebe gegliedert, enthalten.
Klaus Ballarini, Detlef Keese

Ergänzende und zusammenfassende Schlußbemerkungen

Frontmatter

Kapitel 5.1. Vergleichsmöglichkeiten der Umfrage mit anderen Datenquellen

Zusammenfassung
Wir haben uns selbstverständlich gefragt, inwieweit andere Datenquellen für eine vergleichbare Analyse der Struktur von kleinen Familienunternehmen mit bis zu 20 Beschäftigten herangezogen werden können. Wie bereits in der Einführung bemerkt, fokussiert die amtliche Statistik im allgemeinen gerade nicht auf diesen kleinbetrieblichen Bereich.
Klaus Ballarini, Detlef Keese

Kapitel 5.2. Zusammenfassung der typischen Charakteristika der betrachteten Kleinbetriebe

Zusammenfassung
In diesem Kapitel wollen wir die wichtigsten Kennzeichen zur Beschreibung der kleinen Unternehmen in Baden-Württemberg, wie sie sich aus unserer Untersuchung ergeben, noch einmal zusammenfassend darstellen. Aus unserer bisherigen Arbeit läßt sich unschwer erkennen, daß die angesprochene Kennzeichnung im wesentlichen auf zugrundeliegenden Trends beruhen muß.
Klaus Ballarini, Detlef Keese

Kapitel 5.3. Zusammenfassende Charakterisierung von Kammern und Wirtschaftszweigen

Zusammenfassung
Die folgenden Ausführungen sollen einerseits die Kammern bzw. Wirtschaftszweige aufgrund der wesentlichen Merkmale, wie sie in den Teilen 1–4 eingehend erörtert worden sind, beschreiben. Andererseits sollen auch Unterschiede bzw. Gemeinsamkeiten herausgearbeitet werden. Dabei werden wir nur auf solche Aspekte eingehen, die vom allgemeinen Bild abweichen. Speziell für die Betrachtung der Wirtschaftszweige ist dabei anzumerken, daß aus Tabellenbesetzungsgründen, wie oben bereits mehrfach angesprochen, nur diejenigen Unterabteilungen Berücksichtigung finden können, die in allen drei Bereichen (Betrieb, Inhaber, Familienangehörige) vertreten sind.
Klaus Ballarini, Detlef Keese

Kapitel 5.4. Mittelstandspolitische Aspekte und Implikationen

Zusammenfassung
Aus den von uns vorgenommenen Untersuchungen, wie wir sie hier dokumentiert haben, dürfte sich klar und eindeutig ergeben, daß es den „gewerblichen Mittelstand“ in dem in dieser Analyse betrachteten Sinne nicht gibt. Der Mittelstand weist eine Vielzahl verschiedener Facetten auf, was angesichts seiner betrieblichen Vielfalt auch nicht verwunderlich ist. Insofern bestätigt sich gerade auch hier die bekannte Tatsache, daß jede Aggregation mit erheblichen Informationsverlusten verbunden ist.
Klaus Ballarini, Detlef Keese

Backmatter

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