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Über dieses Buch

Das Werk bietet in From der "Negotiation Governance" eine Möglichkeit für Unternehmen, ihre unternehmerischen Verhandlungsprozesse effizienter und zielgerichteter zu steuern. Die entworfenen Regelungsstrukturen basieren dabei auf einer rechtsökonomischen Analyse der unternehmerischen Verhandungsvertretung. Ausgangspunkt dieser Analyse ist die Prinzipal-Agenten-Theorie. Auf Gundlage der Theorie und einer Auswertung einschlägiger Governance-Mechanismen werden praxisorientierte Regelungsregime entworfen, die gemessen an rechtlichen Bewertungsmaßstäben dazu beitragen, die Risiken aus komplexen Verhandlungsprozessen zugunsten der beteiligten Unternehmen zu begrenzen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Teil – Einführung

Zusammenfassung
Verhandlungen sind ein essentieller Bestandteil der Aktivität von Unternehmen. Sie bestimmen und koordinieren den Austausch auf dem Markt. Daher kommt ihnen vor allem aus wirtschaftlicher Perspektive eine hohe praktische Bedeutung zu. Ein Grund dafür ist die wachsende Dynamik der Märkte und die damit einhergehende Notwendigkeit, bestehende Geschäftsmodelle stetig an Veränderungen anzupassen.
Jan van Uden

Teil – Verhandlungsvertretung und Prinzipal-Agenten-Theorie

Zusammenfassung
Zur Strukturierung einer konzeptionellen Analyse bedarf es zuerst der Betrachtung des derzeitigen Forschungsstands zur Verhandlungsvertretung. Hierbei werden sowohl theoretisch-konzeptionelle Beiträge betrachtet als auch die Erkenntnisse zentraler empirischer Studien zu Auswirkungen von Vertretern auf den Verhandlungsprozess und -ergebnis angeführt. Bevor danach die theoretischen Grundlagen der Prinzipal-Agenten-Theorie sowie die Grundlagen der Unternehmensverhandlung dargestellt werden, erfolgt eine Prüfung der formalen Anwendungsvoraussetzungen der Theorie für die Anwendungsfälle von unternehmensexternen und unternehmensinternen erhandlungsvertretern.
Jan van Uden

Teil – Agenturtheoretische Analyse

Zusammenfassung
Gegenstand des zweiten Teils dieser Arbeit waren die konzeptionellen Grundlagen der nun folgenden agenturtheoretischen Analyse. Dabei ging es zunächst um die Darstellung der theoretischen Grundlagen der Prinzipal-Agenten-Theorie, bevor anschließend ein abstraktes Verständnis für die Grundlagen einer Unternehmensverhandlung erzeugt wurde. Kennzeichnend für beide Grundlagenteile war die rein beschreibende Perspektive der Untersuchung, aus der heraus sowohl die theoretischen Zusammenhänge der Prinzipal-Agenten-Theorie als auch die grundlegenden Merkmale und Einflussfaktoren einer Unternehmensverhandlung betrachtet wurden.
Jan van Uden

Teil – Grundlagen der Negotiation Governance

Zusammenfassung
Der letzte Teil der Arbeit zielt darauf ab, die in der agenturtheoretischen Analyse herausgearbeiteten Risiko- und Problembereiche der unternehmerischen Verhandlungsvertretung einem juristischen Regelungssystem zu unterwerfen. Bisher wurde in der agenturtheoretischen Analyse zur Untersuchung der komplexen Wirkungszusammenhänge und Strukturierung der Entscheidungssituationen in Unternehmensverhandlungen eine vorwiegend wirtschaftswissenschaftliche Perspektive eingenommen. Angesichts der Verwurzelung der Prinzipal-Agenten-Theorie in der Ökonomik kann dies nicht verwundern. Die Negotiation Governance erfordert hingegen eine rechtswissenschaftliche Untersuchungsperspektive.
Jan van Uden

Teil – Gestaltung der Negotiation Governance

Zusammenfassung
Die Aufnahme des Ziels einer Richtlinie oder Verordnung in den Rechtstext ist auf europäischer und nationaler Ebene eine ebenso gängige Praxis der Rechtssetzung wie die Abgrenzung des Anwendungsbereichs des entsprechenden Rechtsakts. Anders als europäische und nationale Regelungswerke beinhalten Unternehmensrichtlinien (insb. Code of Conduct) im ersten Abschnitt darüber hinaus Regelungen zur Freigabe, Inkraftsetzung und Aktualisierung der Richtlinie sowie zur Zuständigkeit bezüglich ihrer Umsetzung und Einhaltung. Diese werden im Folgenden kurz und problemorientiert dargestellt, ohne ausschweifende Regelungsalternativen zu betrachten.
Jan van Uden

Teil – Ergebnisse in Thesen

Zusammenfassung
In der unternehmerischen Vertragsverhandlung liegt ein in seiner Komplexität einzigartiger Fall der Prinzipal-Agenten-Problematik vor, der in der Verhandlungsforschung kaum erforscht wurde. Die Untersuchung stellt einen Fortschritt im theoretisch-konzeptionellen Bereich der Verhandlungsforschung dar.
Jan van Uden

Backmatter

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