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Über dieses Buch

Dieses Sachbuch stellt in prägnanter Form die Entwicklung und den Wissensstand der drei Gebiete Philosophie, Physik und Technik dar und will zum multidisziplinären Verständnis der Welt beitragen.​

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Die Welt der Antike

Zusammenfassung
Die Ursprünge von Philosophie, Physik und Technik sind eingebettet in die Welt der Antike, die im ersten Teil des Buches mit ihren Facetten betrachtet wird.
  • Die Ideenlehre Platons bildet bis heute mit dem Platonischen Dreieck Mensch – Natur – Idee den Raum der theoretischen Philosophie.
  • Die Atomlehre des Demokrit kann als konzeptionelle Grundlage für die Physik der Materie angesehen werden.
  • Nach Aristoteles sind Stoff (Materie) und Form (Gestalt) die Merkmale aller Dinge – und dies gilt auch für die Produkte der heutigen Technik.
Die griechische Antike schuf mit dem Begriff „Kosmos“ die Idee einer universellen Seinsordnung, die alle Dinge „im Himmel und auf der Erde“ umfasste. Philo-sophia war „Liebe zum Wissen“, was auch die Natur (physis) sowie künstlerisches und technisches Können (techne) einbezog. Später wurde die Philosophie rein geisteswissenschaftlich verstanden und physikalisches sowie technisches Wissen aus dem Umfang des Begriffs ausgeschlossen. Nach der „kopernikanischen Wende“ entstand durch neue wissenschaftliche Erkenntnisse aus dem geschlossenen Kosmos der Antike das offene heliozentrische Weltenbild der Neuzeit mit der Triade Philosophie – Physik – Technik.
Horst Czichos

2. Mensch – Natur – Idee: Die Welt der Philosophie

Zusammenfassung
Die Philosophie versucht zu verstehen, was wir denken und was wir tun. Betrachtet werden die Hauptrichtungen der theoretischen Philosophie:
  • Seinsphilosophie: Das Nachdenken über die Welt fragt hier nach dem „Sein“, das den beobachtbaren Erscheinungen zugrunde liegt. Dies ist der Ansatz der klassischen Metaphysik, die heute als Ontologie (Seinslehre) bezeichnet wird.
  • Ichphilosophie: Diese Richtung des philosophischen Denkens setzt an bei dem „Ich“ – in der Sprache der Philosophie auch als „Subjekt“ bezeichnet. Die hauptsächlichen Modelle sind der Rationalismus, der Empirismus, der Idealismus und die Existenzphilosophie.
  • Geistphilosophie: Das Philosophieren geht hier von der „Idee“ aus und entwickelt philosophische Modelle vom „Absoluten“ in einer Zusammenschau von „Sein und Ich“ (Objekt und Subjekt). Hierzu gehören das komplexe Philosophiesystem Hegels, der historische Materialismus und die Analytische Philosophie.
Philosophie ist nicht Reflexion auf einen isolierten Gedanken, sondern auf das Ganze unserer Gedanken. Jeder der großen Philosophen hat dieses Ganze in einer ihm eigenen Weise verstanden (Carl Friedrich v. Weizsäcker).
Horst Czichos

3. Materie – Raum – Zeit – Elementarkräfte: Die Welt der Physik

Zusammenfassung
Die Physik erforscht und beschreibt die Natur und die Naturgesetze.
Horst Czichos

4. Technologien – Ingenieurwissen – Technische Systeme: Die Welt der Technik

Zusammenfassung
Technik bezeichnet die Gesamtheit der von Menschen geschaffenen, nutzorientierten Gegenstände und Systeme sowie die zugehörige Forschung, Entwicklung, Herstellung und Anwendung. Technologie ist die Wissenschaft von der Technik.
Horst Czichos

Backmatter

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