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Über dieses Buch

Manuel Merz liefert eine quantitativ-empirische Typologie der Autorinnen und Autoren der freien Online-Enzyklopädie Wikipedia, die weit über bisher verfügbare Analysen hinausgeht. Es gelingt dem Autor, die inneren Strukturen und Zusammenhänge der Autorenschaft anhand differenzierter empirischer Typen anschaulich darzulegen und erstmals einen detaillierten Vergleich zwischen den Autoren der deutsch- und der englischsprachigen Wikipedia anzustellen. Theorie und Praxis der soziologischen Typenbildung werden übersichtlich dargestellt und bestehende quantitative Verfahren methodisch weiterentwickelt. Eine wegweisende Arbeit für alle, die sich mit der Autorenschaft der Wikipedia oder statistischen Verfahren der empirischen Typenbildung beschäftigen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
In den letzten Jahren sind im World Wide Web neue Kommunikationsformen entstanden, die es Nutzerinnen und Nutzern ermöglichen, Texte gemeinsam und öffentlich zu erstellen und zu publizieren. Die klassische Differenzierung zwischen Produktion, Distribution und Konsumption verschwamm dabei zusehends (Bruns, 2010). Eine Vorreiterrolle hat hierbei das freie Enzyklopädie-Projekt Wikipedia (Kapitel 2.1.1) eingenommen.
Manuel Merz

Kapitel 2. Theorie und Forschungsstand

Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden zuerst die wichtigsten Wikipedia-Begriffe und Hintergrundinformationen vermittelt, die zum Verständnis der Materie notwendig sind (Kapitel 2.1). Darauffolgend wird die Vielfalt an Tätigkeiten kurz vorgestellt, die Editierende in Wikipedia durchführen können (Kapitel 2.2). Diese Vielfalt an Tätigkeiten gilt es anschaulich zu vereinfachen. In Kapitel 2.3 wird als hierfür geeignetes Konzept die sozialwissenschaftliche Typologie eingeführt. Anschließend werden in Kapitel 2.4 bereits entwickelte Typologien von Editierenden der Wikipedia vorgestellt. Basierend auf Lücken der bisher entwickelten Typologien wird in Kapitel 2.5 schließlich die Zielstellung der vorliegenden Arbeit abgeleitet.
Manuel Merz

Kapitel 3. Methode

Zusammenfassung
In diesem Kapitel wird dargestellt, mit welchen methodischen Ansätzen die in Kapitel 2.5 formulierten Fragestellungen bearbeitet wurden. Hierzu werden zuerst das explorative Forschungsdesign (Kapitel 3.1) der quantitativ-empirischen Typenbildung sowie die mehrstufige Stichprobenkonstruktion (Kapitel 3.2) aus zwei Populationen beschrieben. Die Populationen stammen aus zwei Sprachräumen, was bei der Operationalisierung eine Übersetzungsstrategie (Kapitel 3.3) mit aufwändigen Qualitätssicherungsmaßnahmen notwendig machte, um eine hohe sprachliche Konsistenz des bilingualen Instruments (Kapitel 3.4) gewährleisten zu können.
Manuel Merz

Kapitel 4. Methodenentwicklung

Zusammenfassung
Um die zentralen Fragestellungen dieser Arbeit zu beantworten musste methodisches Neuland betreten werden. Insbesondere lag für die populationsübergreifende Typenbildung kein optimales Verfahren für die Bestimmung geeigneter Clusteranzahlen vor.
Manuel Merz

Kapitel 5. Typenbildung

Zusammenfassung
Die im Rahmen einer empirischen Typenbildung getroffenen methodischen und interpretativen Entscheidungen haben einen großen Einfluss auf das Ergebnis (Bacher, Pöge & Wenzig, 2010). Es ist darum wichtig, den Prozess der Typenbildung möglichst genau zu reflektieren und zu dokumentieren. Dies gilt umso mehr, als in der vorliegenden Typenbildung eine für diese Arbeit neu entwickelte statistische Methode zum Einsatz kommt. Dieses Kapitel dokumentiert darum den Prozess der Typenbildung so genau wie für Verständnis und Replikation nötig. Besonders lohnende Aspekte werden dabei ausführlicher dargestellt.
Manuel Merz

Kapitel 6. Ergebnisse

Zusammenfassung
Die Darstellung der Ergebnisse untergliedert sich in eine Beschreibung der Stichproben (Kapitel 6.1) und eine Darstellung der Ergebnisse nach Forschungsfragen (Kapitel 6.2). Basierend auf diesen Ergebnissen werden die Typen abschließend zusammenfassend beschrieben (Kapitel 6.3).
Manuel Merz

Kapitel 7. Diskussion

Zusammenfassung
Die hier vorgestellte neue Typologie war nicht die erste Typologie zu den Autorinnen und Autoren von Wikipedia. Bedingt durch den qualitativen Methodenfokus bisheriger Typenbildungen (siehe Kapitel 2.4) konnte bislang allerdings noch kein differenzierender Blick auf die gesamte Autorenschaft und auf die relativen Größen einzelner Typen geworfen werden. Auch war die Aussagekraft jeweils nur auf eine einzige Sprachversion begrenzt.
Manuel Merz

Backmatter

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