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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Erster Teil. Grundlagen Einer Betriebswirtschaftlichen Bewertung Gruppenorientierter Arbeitsstrukturen in der Automobilendmontage

Zusammenfassung
Als wesentlicher Bestandteil „neuer“ Ansätze der Strukturierung der industriellen Produktion wird der Gruppenarbeit besondere Bedeutung beigemessen.1 Dies ist insofern erstaunlich, als über die Wirtschaftlichkeit dieser Arbeitsform keine gesicherten Erkenntnisse vorliegen. Zwar wurden im Rahmen des Forschungsprogramms der Bundesregierung zur Humanisierung des Arbeitslebens in den 70er Jahren zahlreiche Versuche mit auf den Menschen ausgerichteten Arbeitsstrukturen durchgeführt. Die Analyse erfolgte jedoch vor allem unter sozialpsychologischen und ergonomischen Aspekten; betriebswirtschaftliche Gesichtspunkte spielten hingegen nur eine untergeordnete Rolle.2
Urban Uttenweiler

Zweiter Teil. Fallstudie in Einer Automobilendmontage

Zusammenfassung
Im ersten Teil dieser Arbeit wurden die Grundlagen einer betriebswirtschaftlichen Bewertung gruppenorientierter Arbeitsstrukturen in der Automobilendmontage aufgezeigt. Dabei wurde deutlich, daß zwar die mit der Gruppenarbeit verbundenen zusätzlichen Kosten — z. B. für Qualifizierungsprogramme und Einstufung in höhere Lohngruppen — ex ante relativ genau bestimmt werden können. Die auf diese Arbeitsform zurückgehenden möglichen Kosteneinsparungen — etwa durch eine insgesamt höhere Produktivität solcher Strukturen — sind jedoch Hypothesen. Die tatsächlichen Auswirkungen der Gruppenarbeit auf die Wirtschaftlichkeit des Gesamtbetriebs können deshalb nur empirisch ermittelt werden.
Urban Uttenweiler

Backmatter

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