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07.11.2016 | Dieselgate | Nachricht | Onlineartikel

Ermittlungen gegen Hans Dieter Pötsch

Autor:
Benjamin Auerbach

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig untersucht die Rolle von VW-Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch in der Abgas-Affäre. Ermittelt wird wegen des Verdachts der Marktmanipulation.

Die Ermittlungen in der VW-Abgas-Affäre werden ausgeweitet. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig ermittelt nun auch gegen Vorsitzenden des Aufsichtsrates von Volkswagen Hans Dieter Pötsch. Im Raum steht der Verdacht der Marktmanipulation. Bei Pötsch beziehe sich das Ermittlungsverfahren auf die Zeit als er als Finanzvorstand des Konzerns war, gab der Konzern in einer Pressemitteilung bekannt.

Volkswagen sieht Publizitätspflicht erfüllt

Volkswagen sei jedoch nach Prüfung interner und externer Rechtsexperten der Auffassung, dass Pötsch in seiner damaligen Funktion seine kapitalmarktrechtliche Publizitätspflicht ordnungsgemäß erfüllt hat. In der Abgas-Affäre ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen möglicher Marktmanipulation bereits gegen Ex-VW-Boss Martin Winterkorn und den amtierenden VW-Markenchef Herbert Diess. Das Unternehmen sicherte der Staatsanwaltschaft bei ihrer Untersuchung vollumfängliche Unterstützung zu.

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