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09.02.2017 | Dieselgate | Nachricht | Onlineartikel

Volkswagen-Aufsichtsrat bestreitet die Vorwürfe Ferdinand Piëchs

Autor:
Benjamin Auerbach

Der Aufsichtsrat von Volkswagen weist die laut Medienberichten erhobenen Behauptungen von Ferdinand Piëch als falsch zurück. Der Vorstand will mögliche Maßnahmen und Ansprüche gegen Ferdinand Piëch prüfen.

Zu den Vorwürfen Ferdinand Piëchs, über die einige Medien zuletzt berichteten, hat Volkswagen eine offizielle Stellungnahme abgegeben. Es steht die Aussage Piechs im Raum, nach der er dem damaligen VW-Chef Martin Winterkorn und Mitgliedern des Aufsichtsrates bereits im Frühjahr 2015 Hinweise auf die Manipulation der Schadstoffmessungen bei Diesel-Fahrzeugen gegeben habe.

VW weist diese Darstellung als nicht gerechtfertigt zurück. Das Unternehmen gibt an, dass Piech diese Angaben bereits im Frühjahr 2016 schon im Rahmen der internen, unabhängigen Untersuchungen gemacht habe. Die Darstellung sei im weiteren Verlauf durch die Kanzlei Jones Day eingehend und detailliert überprüft worden. In Zuge dessen hätten sich keine Anhaltspunkte für die Richtigkeit dieser Behauptungen ergeben, weshalb sie seinerzeit als unglaubwürdig eingestuft worden seien. Ebenso hätten sämtliche betroffene Mitglieder des Aufsichtsratspräsidiums unabhängig voneinander alle Behauptungen von Ferdinand Piëch klar und nachdrücklich als falsch zurückgewiesen.
Der Vorstand werde nach Angaben Volkswagens mögliche Maßnahmen und Ansprüche gegen Ferdinand Piëch sorgfältig prüfen.

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