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27.01.2017 | Dieselgate | Nachricht | Onlineartikel

Winterkorn könnte früher von der Manipulation gewusst haben

Autor:
Benjamin Auerbach

Gegen Martin Winterkorn besteht nach Angaben der Braunschweiger Staatsanwaltschaft der Anfangsverdacht des Betrugs. Die Zahl der Ermittlungen gegen VW-Manager hat sich auf mittlerweile 37 Personen ausgeweitet.

Im Zuge der wegen des Abgasskandals geführten staatsanwaltlichen Ermittlungen gegen verantwortliche Mitarbeiter Volkswagens hat sich die Zahl der Beschuldigten von 21 auf 37 Personen deutlich ausgeweitet. Unter Ihnen befindet sich auch der ehemalige Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn.

Gegen ihn läge der Anfangsverdachts des Betruges und der strafbaren Werbung nach dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb vor. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilt, hätten sich durch Zeugenaussagen und der Auswertung beschlagnahmter Dateien Anhaltspunkte dafür ergeben, dass Winterkorn früher als von ihm öffentlich behauptet Kenntnis von der manipulierenden Software und deren Wirkung gehabt haben könnte.

Im Zuge dieser Erweiterung der Beschuldigtenzahl seien innerhalb einer Woche insgesamt 28 Objekte mit Schwerpunkt im Bereich Wolfsburg/Gifhorn/ Braunschweig durchsucht worden. Die Ergebnisse der Durchsuchungsmaßnahmen können derzeit nicht mitgeteilt werden. Die Auswertung sichergestellten Materials wird voraussichtlich mehrere Wochen in Anspruch nehmen.

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