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27.04.2018 | Dieselmotor | Infografik | Onlineartikel

Nachfrage nach Diesel-Pkw weiter im Sturzflug

Autor:
Christiane Köllner

Nur noch sechs Prozent der Autofahrer würden einen Diesel-Pkw kaufen. Für Elektrofahrzeuge sind Autokäufer grundsätzlich offen, am Ende überzeugen die E-Autos aber noch nicht.

Nach einer aktuellen Erhebung der Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation Küs wollen nur noch sechs Prozent der Autofahrer einen Diesel kaufen. 65 Prozent hätten angegeben, dass beim Autokauf der Umweltgedanke mit im Vordergrund stehe. Wegen drohender Fahrverbote würden sich 81 Prozent der Befragten kein Dieselfahrzeug kaufen. Gleichzeitig hielten 53 Prozent solche Fahrverbote in einzelnen Städten für sinnvoll.

Beim Fahrzeugkauf stehen laut Küs Autos mit Ottomotor am höchsten im Kurs: 57 Prozent würden einen Benziner wählen (2017: 55 Prozent, 2016: 53 Prozent). Der Diesel sei von 23 Prozent in 2016 über 14 Prozent in 2017 zu aktuell sechs Prozent abgestürzt. In der Käufergunst hätten hingegen Hybridfahrzeuge mit 15 Prozent (2017: elf Prozent, 2016: neun Prozent) und Elektroautos mit sechs Prozent (Vorjahr drei Prozent) deutlich hinzugewonnen.

Geringe Reichweite der E-Autos ist stärkstes Gegenargument

Das Interesse an Elektroantrieben führt bislang in den seltensten Fällen zu einer Kaufentscheidung. Mit 49 Prozent könne sich fast die Hälfte vorstellen, grundsätzlich ein Elektroauto zu kaufen (Vorjahr 46 Prozent). Allerdings hätten noch 75 Prozent der Autofahrer keine Erfahrungen mit Elektroautos gemacht. Die Steigerung ist jedoch deutlich: Wo in 2017 nur 15 Prozent bereits mindestens einmal Elektroauto (mit)gefahren sind, sind es in diesem Jahr bereits 25 Prozent.

Fragt man die Autofahrer, was sie zu einem Kauf eines E-Fahrzeugs bewegen würde, liegt die Reichweite deutlich an der Spitze. 44 Prozent wären kaufbereit, wenn sich die Reichweite deutlich erhöhen würde, weitere 34 Prozent wären wahrscheinlich bereit. Weitere Anreize für einen Kauf sind kostenfreier Ladestrom, zusätzliche Rabatte vom Händler und eine bessere Ladeinfrastruktur.

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