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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Einleitung und Überblick

Zusammenfassung
Die auf der keynesianischen Wirtschaftstheorie basierende Globalpolitik zielt darauf ab, durch die Niveausteuerung makroökonomischer Kreislaufgrößen die Erfüllung gesamtwirtschaftlicher Ziele, nämlich stetiges und angemessenes Wirtschaftswachstum, hoher Beschäftigungsstand, Stabilität des Preisniveaus und außenwirtschaftliches Gleichgewicht gleichzeitig zu gewährleisten. Spätestens seit dem Wachstumseinbruch und dem Verlust der Vollbeschäftigung von 1974/75 wird dieser in der Bundesrepublik Deutschland mit dem “Gesetz zur Förderung der Stabilität und des Wachstums der Wirtschaft“1 im Jahre 1967 sanktionierten wirtschaftspolitischen Konzeption mangelnde Effizienz vorgeworfen. U.a. wird eingewandt, daß die Ausrichtung der Globalsteuerung an makroökonomischen Aggregaten ungeeignet sei für die Lösung. von Stabilitätsproblemen, die nicht nur gesamtwirtschaftlich, sondern immer mehr auch strukturell bedingt seien. Hinzu komme, daß die Globalpolitik zwar die Strukturen, d.h. die innere Zusammensetzung gesamtwirtschaftlicher Größen verändere, diese Struktureffekte bei der Dosierung ihrer Maßnahmen jedoch kaum beachtet würden. Dies kann zur Folge haben, daß durch eine expansive Globalsteuerung auch die Nachfrage nach den Gütern von
Hans Joachim Schalk

I. Kapitel. Grundlegung

Zusammenfassung
Mit dem Gesetz zur Förderung der Stabilität und des Wachstums der Wirtschaft von 1967 wurde in der Bundesrepublik die Grundlage für die Anwendung des Prinzips der Globalsteuerung geschaffen. Dieses Verfahren ist darauf ausgerichtet, mit Hilfe globalpolitischer Maßnahmen makroökonomische Kreislaufgrößen zu beeinflussen, mit dem Zweck, die gesamtwirtschaftlichen Ziele Preisniveaustabilität, Vollbeschäftigung, außenwirtschaftliches Gleichgewicht und angemessenes und stetiges Wachstum der Wirtschaft gleichzeitig zu erreichenl. Nach anfänglichen Erfolgen werden seit Beginn der 70er Jahre zunehmend Zweifel an der Wirksamkeit dieser Konzeption laut. Insbesondere scheint es nicht möglich zu sein, mit Hilfe globaler Maßnahmen die Beschäftigung und die Preise auf befriedigenden Niveaus zu stabilisieren.
Hans Joachim Schalk

II. Kapitel. Das Gleichungssystem des disaggregierten ökonometrischen Modells

Zusammenfassung
In diesem Kapitel wird das vollständige Gleichungssystem des disaggregierten ökonometrischen Modells dargestellt. Dabei wird insbesondere auf die theoretische Herleitung und die empirische Bestimmung der im Modell enthaltenen Verhaltensfunktionen eingegangen. Es werden aber nur diejenigen Funktionen dargestellt, für die wir die besten Schätzergebnisse erhalten haben und die schließlich auch im Modell verwendet wurden. Hierbei handelt es sich nur um eine sehr kleine Auswahl der insgesamt getesteten Hypothesen und durchgeführten Schätzungen, deren detaillierte Darstellung uns im Rahmen dieser Arbeit nicht angemessen erschien. Das gesamte Modellgleichungssystem ist noch einmal, allerdings mit einer anderen Numerierung als im Text, im Anhang G zusammengestellt.
Hans Joachim Schalk

III. Kapitel. Auswertung des disaggregierten ökonometrischen Modells für die Wirtschaftspolitik

Zusammenfassung
In diesem Kapitel soll das ökonometrische Modell für die im 3. Abschnitt des I. Kapitels dargestellten Modellkonzeptionen zur Beantwortung wirtschaftspolitischer Fragestellungen herangezogen werden. Als erstes interessieren wir uns dafür, welche Wirkungen von den exogenen Größen (Instrumentvariablen und Daten) auf Niveau und Struktur der das ökonomische System beschreibenden Zustandsvariablen ausgehen. Die Analyse dieser Fragestellung erfolgt auf der Grundlage der sog. Impact-Multiplikatoren (2. Abschnitt). Ein Impact-Multiplikator mißt die Veränderung einer endogenen Variablen, die in der ersten Periode durch die Variation einer exogenen Variablen um eine Einheit induziert wird. Dabei werden alle anderen exogenen Variablen konstant gehalten. Für die Bundesrepublik Deutschland und andere Länder, insbesondere die USA, sind derartige Multiplikatoranalysen mit makroökonomischen Modellen bereits mehrfach durchgeführt worden. Es bieten sich uns deshalb Vergleichsmöglichkeiten. Dagegen liegen über die Auswirkungen von Veränderungen der Instrumente und Daten auf die Strukturen der gesamtwirtschaftlichen Größen für unsere Volkswirtschaft bisher kaum vergleichbare Untersuchungen vor.
Hans Joachim Schalk

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