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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Übersicht

Übersicht

Zusammenfassung
Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, einen theoretisch fundierten und empirisch abgesicherten Ansatz zum Strategischen Bankmanagement zu erarbeiten, der durch seine institutsbezogene Anwendung Banken in ihrem Bestreben nach einer überlebenssichernden strategischen Positionierung unterstützt. Dabei werden folgende Schwerpunkte gesetzt:
  • In einer über zwei Delphi-Expertenbefragungen empirisch abgesicherten Analyse und Prognose der bankrelevanten Umwelt (Teil II) erfolgt unter besonderer Berücksichtigung der Entwicklungen in der Informations- und Kommunikationstechnik die Ableitung der sich für die deutsche Bankenbranche ergebenden wesentlichen Veränderungen.
  • Zudem wird ein theoretisch fundiertes Regelkreismodell für das Strategische Bankmanagement entwickelt und für eine Modellbank vor dem Hintergrund der Ergebnisse der Umweltanalyse und -prognose angewendet (Teil III).
Heinz Wings

Grundlagen

Frontmatter

1. Einführung

Zusammenfassung
Die Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologie zeichnet sich während der vergangenen 50 Jahre durch eine exponentielle Verbesserung wesentlicher Leistungsparameter aus1. Dadurch entstehen insbesondere heute neue Produkte und Dienstleistungen, deren Realisierung bisher technisch nicht möglich oder wirtschaftlich nicht sinnvoll war. Daß sich diese mit einem rasanten Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft verbundene Entwicklung auch im nächsten Jahrtausend fortsetzen wird, ist heute schon erkennbar.
Heinz Wings

2. Strategische Herausforderungen für Kreditinstitute

Zusammenfassung
In Kapitel 2 werden die Ausgangsposition der deutschen Kreditwirtschaft, die sich andeutende Branchenentwicklung und auch notwendige bankstrategische Stoßrichtungen aufgezeigt. Dadurch soll das Bewußtsein für die von Banken zu bewältigenden Herausforderungen gefördert und die Notwendigkeit eines Strategischen Bankmanagements begründet werden.
Heinz Wings

Umweltanalyse und -prognose

Frontmatter

3. Basislegende empirische Analysen

Zusammenfassung
Zwei Delphi-Expertenbefragungen bilden die basislegenden empirischen Analysen zur Prognose der Entwicklung der bankrelevanten Umwelt im Teil II.
Heinz Wings

4. Technologieszenario

Zusammenfassung
Die Delphi-Expertenbefragung 1 („TechnoTrends und ihre Auswirkungen auf den Electronic Commerce“, vgl. Abschnitt 3.3) bildet die wesentliche empirische Basis für die Prognose der informations- und kommunikations-technischen Bestimmungsgrößen (Technologieszenario) des Digital Business, Electronic Commerce und Online Banking. Insbesondere Determinanten wie der Verbreitungsgrad von elektronischen Kommunikations-Endgeräten, Online-Netzen und -Nutzern, aber auch die Verbesserung des Sicherheitsgrades von Transaktionen in offenen Netzen, sollen im Kapitel 4 hinsichtlich ihrer inhaltlichen, zeitlichen20 und auch intensitätsmäßigen Komponenten besser erfaßbar werden, um auf Fehleinschätzungen beruhende strategische Aktionen möglichst zu vermeiden.
Heinz Wings

5. Digital Business als neue Unternehmensform

Zusammenfassung
Das Technologieszenario (vgl. Kapitel 4) legt die Basis für neue, elektronische Kommunikations- und Unternehmensformen, die hier mit dem Begriff „Digital Business“ umschrieben werden. Vor diesem Hintergrund sollen im folgenden Kapitel 5 — ausgehend von den rechtlichen Rahmenbedingungen — die sich aus dem Technologieszenario ergebenden Veränderungswirkungen auf Unternehmen und Märkte im allgemeinen abgeleitet werden. Analyse- und Prognoseschwerpunkte zielen auf die Effizienz der Abwicklung von Geschäftsprozessen, neue Arbeitsformen (Telearbeit), Akzeptanz elektronischer Vertriebswege, Dynamik elektronischer Handelsumsätze und auf Verschiebungen der Wettbewerbsstrukturen in Elektronischen Märkten.
Heinz Wings

6. Bankenumfeld im Elektronischen Markt

Zusammenfassung
Das Technologieszenario (vgl. Kapitel 4) indiziert die Entwicklung zum Digital Business (vgl. Kapitel 5) als neue Unternehmensform. Die hiermit verbundenen Elektronischen Märkte werden auch das Bankenumfeld, das im folgenden Kapitel 6 analysiert und hinsichtlich der Entwicklungslinien prognostiziert wird, beeinflussen. Schwerpunkte der Analyse und Prognose des engeren Branchenumfeldes liegen auf den rechtlichen Rahmenbedingungen, neuen digitalen Zahlungsmitteln, Produktionsvorteilen durch Betreiben von Prozeß- und Kostenmanagement, Vertriebswegestrukturverschiebungen, neuen Organisationsformen des elektronischen Vertriebs und der Konkurrenzanalyse und -prognose. Auf dieser Informationsbasis werden zum einen die Wirkungen des neuen Umfelds auf das Marktvolumen des Vertriebswegs „Online Banking“ prognostiziert sowie zum anderen strukturpolitische Konsequenzen für den Bankensektor abgeleitet.
Heinz Wings

7. Strategische Implikationen

Zusammenfassung
Im Kapitel 7 wird nach Darstellung der zusammengefaßten Ergebnisse der Umweltanalyse und -prognose zunächst das Meta-Nutzenpotential „Informations- und Kommunikationstechnik“ in seine Bestimmungsfaktoren zerlegt. Anschließend werden die mit deren Entwicklung verbundenen bankbezogenen Chancen und Risiken abgeleitet. Aus der Würdigung des Chancen-/Risiken-Szenarios können so aus dem Meta-Nutzenpotential „Informations- und Kommunikationstechnik“ für Banken attraktive (derivative) Nutzenpotentiale hergeleitet werden. Darauf aufbauend erfolgt die Ableitung möglicher Maßnahmen/Strategien zur Erschließung dieser (derivativen) Nutzenpotentiale, wobei die abgeleiteten Maßnahmen qualifiziert werden hinsichtlich ihrer Multiplikationschancen (System- und Prozeßmultiplikation). Abschließend erfolgt die Ableitung der kritischen Erfolgsfaktoren (vgl. [Pümpin 1992a, S. 112]), deren Erfüllungsgrad über Erfolg oder Mißerfolg durchgeführter Strategien entscheidet. Zudem werden die Fähigkeiten einer Bank (Strategische Erfolgspositionen) definiert, die vorhanden sein müssen, um die als attraktiv erkannten Nutzenpotentiale erfolgreich erschließen zu können. Soweit Wettbewerber noch keine starke Position bezüglich der kritischen Erfolgsfaktoren herausgearbeitet haben, besteht die Möglichkeit des Aufbaus oder der Verstärkung von strategischen Erfolgspositionen durch die Generierung besonderer Fähigkeiten im eigenen Unternehmen [Pümpin 1992a, S. 112].
Heinz Wings

Entwicklung und Umsetzung situationsgerechter Strategien für eine Modellbank

Frontmatter

8. Regelkreis des Strategischen Bankmanagements

Zusammenfassung
Obwohl die Unternehmensressourcen schon sehr früh als Quellen des Erfolges identifiziert wurden (vgl. die Arbeiten von [Ricardo 1817] und [Penrose 1959]), fokussierten sich Strategieforschung und Managementpraxis in der Vergangenheit vornehmlich auf den Markt (vgl. hierzu und im folgenden [Hinterhuber/Friedrich 1997, S. 988]). Die Empirie hat jedoch gezeigt, daß allein über die marktbezogene Betrachtung eine nachhaltige Festigung der Unternehmensposition nicht erzielt werden kann. Vor diesem Hintergrund vollzieht sich seit einiger Zeit ein Perspektivenwechsel hin zu einer stärker ressourcenorientierten Sichtweise des Strategischen Managements (vgl. beispielsweise [Prahalad/Hamel 1990, S. 79 ff.]). Die einseitige Marktorientierung bei der Strategiegenerierung darf jedoch nicht ausschließlich ersetzt werden durch eine „Resource Based Theory“, sondern in der Integration beider Betrachtungsweisen liegt eine der sehr großen Herausforderungen für das Management (vgl. auch [Hinterhuber/Friedrich 1997, S. 988 f.]).
Heinz Wings

9. Strategiegenerierung für eine Modellbank

Zusammenfassung
Das Bestreben einer Bank, durch geeignete Strategien die aus der Umweltanalyse und -prognose (vgl. Teil II) abgeleiteten attraktiven Nutzenpotentiale mit dem Ziel der langfristigen Sicherung des Unternehmens auszuschöpfen, führt nur dann zum Erfolg, wenn die zur Potentialausschöpfung notwendigen Fähigkeiten (Ressourcen, Strategische Erfolgspositionen, Kernkompetenzen) in dem eigenen Unternehmen vorhanden sind oder rasch und mit hoher Effizienz, aufgebaut werden können. Wegen dieses unternehmensspezifischen Charakters der Wirkung von Strategien wird hier der weiteren Analyse eine Modellbank zugrunde gelegt, für die bei Anwendung des im Kapitel 8 dargestellten Regelkreismodells beispielhaft der Prozeß des Strategischen Bankmanagements dargestellt wird.
Heinz Wings

10. Implementierung und Kontrolle des Strategieplans

Zusammenfassung
Bei der Implementierung von Strategien ist eine Antwort auf die Frage zu finden, wie der Strategieplan der Gesamtbank, des Geschäfts- oder Funktionalbereichs in konkretes, strategiegeleitetes Handeln der Mitarbeiter transformiert werden kann (vgl. [Kreikebaum 1997, S. 89]). Während die Strategiegenerierung (vgl. Kapitel 9) sich auf die Frage bezieht „Are we doing the right things?“, sollten sich die mit der Strategieimplementierung betrauten Unternehmensstellen jeweils fragen „Are we doing the things right?“ [Thompson / Strickland 1986, S. 25]. Daß die letzte Frage häufig nicht bejaht werden dürfte, zeigt die Unternehmenspraxis sehr deutlich: Hier ist beobachtbar, daß nicht wenige Anstrengungen zur zeit- und sachgerechten Implementierung von Strategien ins Stocken geraten oder scheitern. Einer der Gründe für diese Entwicklungen ist die systematische Unterschätzung der Implementierungsproblematik (vgl. [Krüger 1997, S. 821]). Hier sollen mögliche Problemlösungsansätze gesucht werden, die zur erfolgreichen Strategieumsetzung beitragen (vgl. Abschnitt 10.1).
Heinz Wings

11. Abstract und weiterführender Forschungsbedarf

Zusammenfassung
In der vorliegenden Arbeit ist ein theoretisch fundierter und empirisch abgesicherter Ansatz zum Strategischen Bankmanagement erarbeitet worden, der durch seine institutsbezogene Anwendung Banken in ihrem Bestreben nach einer überlebenssichernden strategischen Positionierung unterstützt.
Heinz Wings

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