Digital Consulting
Methoden, Werkzeuge und Fallbeispiele in der Ära der künstlichen Intelligenz
- 2026
- Buch
- Herausgegeben von
- Mahmut Arica
- Christine Freye
- Verlag
- Springer Fachmedien Wiesbaden
Über dieses Buch
In einer Zeit, in der technologische Umbrüche den Beratungsalltag tiefgreifend verändern, richtet sich dieses Buch an alle, die digitale Beratung nicht nur verstehen, sondern aktiv mitgestalten wollen. Digital Consulting umfasst die Lösung strategischer Problemstellungen im Kontext moderner Informations- und Kommunikationstechnologien. Es reicht von der Beratung bis zur Nutzung neuer Technologien und der konkreten Umsetzung von Technologieprojekten. Das zunehmende Interesse an digitalen Beratungsleistungen ergibt sich insbesondere durch neue Möglichkeiten wie künstliche Intelligenz und Automatisierung. Dabei stellt sich zunehmend auch die Frage, wie und ab wann KI-Agenten strategisch-konzeptionelle Aufgaben und Leistungen eines Beraters übernehmen können. Welche Rolle bleibt dem Consultant unter diesen veränderten Rahmenbedingungen? Dieses Buch beleuchtet aus Praxis- und Wissenschaftssicht das dynamische Umfeld des Digital Consulting und gibt Impulse sowie Anregungen für die digitale Beratung im KI-Zeitalter.
Inhaltsverzeichnis
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Frontmatter
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Überblick über das Digital Consulting
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Frontmatter
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Kapitel 1. Wege zur digitalen Transformation der Unternehmensberatung
Dirk LippoldDer Fachbeitrag untersucht die digitale Transformation der Unternehmensberatung und stellt verschiedene Ansätze und Perspektiven vor. Zunächst wird der Begriff Consulting 4.0 eingeführt und mit den Entwicklungen der Industrie 4.0 verglichen. Der Text diskutiert die verschiedenen Stufen der digitalen Transformation in der Beratungsbranche, von der computergestützten Beratung bis hin zur vollautomatisierten Beratung. Es werden verschiedene Beratungsansätze wie Core-Only Consulting, Plattform Consulting, Self-Service Consulting und Algorithmic Consulting vorgestellt und deren Auswirkungen auf die Beratungsbranche analysiert. Der Beitrag beleuchtet auch die Digitalisierung der Beratungsinhalte und -prozesse sowie die Nutzung digitaler Technologien im Beratungsalltag. Abschließend wird die kundenseitige Nutzung und Akzeptanz digitaler Beratungsdienstleistungen untersucht. Der Text bietet einen umfassenden Überblick über die aktuellen Trends und Entwicklungen in der digitalen Transformation der Unternehmensberatung und zeigt auf, wie Beratungsunternehmen die Chancen der Digitalisierung nutzen können, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.KI-Generiert
Diese Zusammenfassung des Fachinhalts wurde mit Hilfe von KI generiert.
ZusammenfassungEs gibt verschiedene Wege zur digitalen Transformation der Beratung. Es geht darum, einerseits die Digitalisierung für die Kundenunternehmen nutzbar zu machen und zum anderen die digitale Transformation auch im eigenen Beratungsunternehmen umzusetzen. Diese Wege mit all den verschiedenen Facetten aufzuzeigen und zu strukturieren, ist das Ziel des Beitrags. Zunächst werden einige Erklärungsversuche zu Consulting 4.0 aufgezeigt. Informationen zum Trend des Productized Consulting und eine kurze Abgrenzung der Begriffe Digitalisierung, Virtualisierung und Automatisierung schließen die Einführung ab. Es folgt eine Darstellung der verschiedenen Digitalisierungsperspektiven, die sich der Beratung anbieten. Im Mittelpunkt steht dabei die Digitalisierung der Beratungsinhalte einerseits und der verschiedenen Beratungsansätze andererseits. Die abschließende Darstellung der Digitalisierung der Beratungsprozesse, des Beraterwissens sowie der Beratungsgeschäftsmodelle wird von der derzeitigen beratungsseitigen Nutzung digitaler Technologien abgerundet und der kundenseitigen Akzeptanz der Beratungsdienstleistungen gegenübergestellt. -
Kapitel 2. KI-gestützte Beratung zur Stärkung der zielführenden Transformation von Unternehmen
Luisa Bunzel, Christoph SchönfelderIn diesem Kapitel wird die Rolle von KI-gestützter Beratung bei der Transformation von Unternehmen untersucht. Es werden die Grundlagen von KI in der Beratung erläutert, einschließlich der Technologien wie Datenanalysen, maschinelles Lernen und Natural Language Processing. Die Vorteile von KI-gestützter Beratung, wie Zeitersparnis, Objektivität und Skalierbarkeit, werden detailliert beschrieben. Gleichzeitig werden die Grenzen von KI, insbesondere in emotionaler Intelligenz und komplexen Kontexten, diskutiert. Das Kapitel beleuchtet auch die Implementierung von KI in Beratungsprozesse, einschließlich der notwendigen Voraussetzungen, Phasen der Implementierung und die Bedeutung von Schulungen. Anwendungsfälle und Best Practices werden vorgestellt, um die positiven Auswirkungen von KI-gestützter Beratung zu verdeutlichen. Zudem werden potenzielle Hindernisse und Risiken bei der Implementierung von KI in der Beratung behandelt, einschließlich Datenschutz, Akzeptanz und ethischer Fragen. Abschließend werden Zukunftsperspektiven der KI-gestützten Beratung diskutiert, wie Personalisierung, kontinuierliche Beratung, Automatisierung und der Einsatz von kognitiven KI-Systemen. Das Fazit betont die Bedeutung einer gezielten Nutzung des Potenzials von KI in der Beratung, unter Berücksichtigung von Datenschutz, Akzeptanz und ethischen Aspekten, sowie die Notwendigkeit einer kontinuierlichen Schulung und Integration in die strategischen Ziele des Unternehmens.KI-Generiert
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ZusammenfassungUnternehmen stehen vor der Herausforderung, ihre Geschäftsmodelle an die sich stetig wandelnden Marktbedingungen anzupassen. Dies ist besonders im Hinblick auf die steigende Marktdynamik, disruptive Technologien und sich verändernde Kundenanforderungen von Bedeutung. Die digitale Transformation stellt dabei eine der größten Herausforderungen für Unternehmen dar. Die zunehmende Digitalisierung und der Einsatz von Künstlicher Intelligenz haben einen enormen Einfluss auf die Art und Weise, wie Unternehmen agieren und ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern. Dies betrifft nicht nur eine technologische Umstellung, sondern umfasst auch grundlegende Änderungen in Prozessen, Strukturen und der Kultur eines Unternehmens. KI-gestützte Beratung stellt einen zentralen Ansatz dar, um Unternehmen bei dieser Transformation zielführend zu unterstützen. Das Kapitel beleuchtet die Vorteile, Grenzen und Risiken von KI-gestützter Beratung sowie deren Implementierung und konkrete Anwendungsfälle. Es eröffnet zudem aktuelle Zukunftsperspektiven.
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Methoden und Ansätze im Digital Consulting
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Frontmatter
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Kapitel 3. Scrum als Beispiel für Beratung 4.0: Integrierte Digitalisierung und Digitalität
Jan LiesDer Fachbeitrag untersucht die Auswirkungen der Digitalisierung auf Management, Change-Management und Consulting. Es wird die Entwicklung dieser Bereiche von Management 1.0 bis 4.0 nachgezeichnet, wobei der Fokus auf den Anforderungen an modernes Change-Consulting 4.0 liegt. Scrum wird als Beispiel für einen Beratungsansatz hervorgehoben, der integrierte Kompetenzen in Technik und Kultur erfordert. Der Beitrag zeigt, dass sich Management und Change-Management von traditionell-mechanistischen Ansätzen zu ganzheitlich-tiefgreifenden Veränderungen entwickelt haben. Die Digitalisierung hat zu einer Vernetzung von Mensch und Maschine geführt, was neue Anforderungen an die Beratung stellt. Scrum steht stellvertretend für einen agilen Beratungsansatz, der technische und kulturelle Perspektiven vereint. Der Text betont die Bedeutung von integrierten Kompetenzen für erfolgreiches Change-Management in der digitalen Ära.KI-Generiert
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Zusammenfassung„Management“ und „Change“ verändern sich. Ursprünglich waren Management als „Scientific Management“ und „Change“ das gleiche. Die Sichtweise vom „Mensch als Maschine“ (Management 1.0) wird derzeit durch die Herausforderungen der technisch-sozialen Vernetzung von „Mensch und Maschine“ (Management 4.0) beschrieben. Wenn sich Management verändert, dann verändert sich auch die Beratung (Consulting). Management 1.0 wurde extern von eher technischen Kompetenzen als „Effizienzberatern“ unterstützt. Management 4.0 erfordert dagegen integrierte Beratungskompetenzen. Die digitale Transformation als zentrale Herausforderung von Change 4.0 fordert das Consulting 4.0 auf fachlicher-funktionaler, strategischer, methodischer und kultureller Ebene. Scrum steht stellvertretend für diese Anforderungen digitaler Beratung und hat sich von einer agilen Projektmanagement-Beratung zur strategischen Beratung entwickelt. -
Kapitel 4. Zukunft navigieren: Strategische KI-Integration in Organisationen mit KI Design Sprint®s
Frank Müller, Doris-Muriel Finckh, Udo LatinoDer Fachbeitrag beleuchtet die Herausforderungen und Potenziale der Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) in Organisationen. Er zeigt auf, dass rund 80% der KI-Projekte scheitern, oft aufgrund fehlender strategischer Einbettung und mangelnder Datenqualität. Der Beitrag stellt den KI Design Sprint® als eine innovative Methode vor, die es Unternehmen ermöglicht, in kurzer Zeit konkrete KI-Konzepte zu entwickeln und gleichzeitig organisatorische, technische und menschliche Aspekte zu berücksichtigen. Durch die Einbindung interdisziplinärer Teams und die Validierung durch echte Nutzer wird die Akzeptanz und Effektivität der KI-Lösungen sichergestellt. Der Beitrag liefert praktische Beispiele erfolgreicher KI-Design Sprints und diskutiert die Potenziale und Grenzen dieser Methode. Abschließend wird betont, dass der KI Design Sprint® nicht nur ein Werkzeug für die KI-Implementierung ist, sondern auch Impulse für die Organisations- und Personalentwicklung liefert, um Unternehmen zukunftssicher zu machen.KI-Generiert
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ZusammenfassungDieser Beitrag beschreibt, wie der KI Design Sprint® als strukturierter Ansatz dazu beitragen kann, die Erfolgsquote von KI-Projekten zu erhöhen und die Herausforderungen der KI-Implementierung zu meistern. Durch eine praxisnahe Darstellung werden Unternehmer/innen, Führungskräften und Mitarbeiter/innen konkrete Wege aufgezeigt, wie sie die Potenziale der KI zielgerichtet erschließen können.
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Werkzeuge im Digital Consulting
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Kapitel 5. KI als digitale Beratungsassistenz: Mehrwerte und Grenzen
Markus H. Dahm, Benedikt SchulzDer Fachbeitrag beleuchtet die Rolle von KI als digitale Beratungsassistenz und deren Potenzial, Routineaufgaben zu automatisieren. Es werden verschiedene Use-Cases entlang des Beratungsprozesses analysiert, von der Akquise über die Analyse bis hin zur Implementierung. Der Text diskutiert auch die technischen und organisatorischen Anforderungen sowie die Auswirkungen auf Tätigkeiten und Anforderungen in der Beratung. Abschließend wird die Bedeutung von KI für die Zukunft der Unternehmensberatung hervorgehoben und die Notwendigkeit kontinuierlicher Weiterbildung und Anpassung betont. Der Beitrag zeigt auf, wie KI die Effizienz und Qualität der Beratungsleistung verbessern kann, indem sie Berater von zeitraubenden Aufgaben entlastet und ihnen ermöglicht, sich auf strategisch wichtigere Tätigkeiten zu konzentrieren. Die Integration von KI in die Beratungspraxis erfordert jedoch eine sorgfältige Planung und Anpassung der bestehenden Prozesse und Strukturen.KI-Generiert
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ZusammenfassungEine persönliche Assistenz ist für die meisten Arbeitnehmer eine Wunschvorstellung, welche in der Realität aufgrund von Kosten oder fehlender Führungsrolle ein unerreichbares Ziel ist. Technologische Disruption, besonders im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) bricht diesen Status quo auf. Was früher unerreichbar schien, wird nun durch Fortschritte, besonders im Bereich der generativen KI, alltägliche Realität. KI hat das Potenzial, Menschen im Berufs- und Privatleben wesentlich zu unterstützen und zu entlasten. Hier sticht insbesondere der Bereich der Assistenztätigkeiten hervor. Aufgrund der Ausgestaltung dieser Tätigkeiten, vor allem aber aufgrund ihres repetitiven Charakters, laufen genAI-Angebote hier zu Höchstleistungen auf. Sei es die Verwaltung von Terminen, die Zusammenfassung von Besprechungen oder die Erledigung von Zuarbeiten – KI hat das Potenzial, zur persönlichen Assistenz für jedermann zu werden. Von dieser Entwicklung profitiert auch die Beratungsbranche. War eine zuarbeitende menschliche Arbeitskraft bisher den Managementebenen vorbehalten, können nun Beraterinnen und Berater unabhängig von ihrer hierarchischen Ebene von einer digitalen Unterstützung im Beratungsalltag profitieren. Diese Unterstützung kann entlang des gesamten Beratungsprozesses eingesetzt werden und hat das Potenzial, die Beratenden von einfachen und zuarbeitenden Tätigkeiten zu entlasten. Der Vorteil: Die Beratenden können sich auf höherwertige Aufgaben konzentrieren und erleben zudem eine Steigerung der Arbeitszufriedenheit. -
Kapitel 6. Einsatz von KI-gesteuerten Tools im Consulting: Chancen, Restriktionen und die unverzichtbare Rolle der Experten
Philippe Krahnhof, Alexander ZureckDer Fachbeitrag beleuchtet die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von KI-gesteuerten Tools im Consulting und zeigt auf, wie diese die Effizienz steigern und neue Dienstleistungsangebote schaffen können. Es werden konkrete Anwendungsbeispiele wie die Automatisierung von Routineaufgaben, die personalisierte Beratung und die Optimierung von Projektmanagementprozessen vorgestellt. Zudem werden Herausforderungen wie Datenschutz, ethische Fragen und die potenzielle Reduktion menschlicher Interaktion diskutiert. Der Beitrag schließt mit Handlungsempfehlungen und Best Practices für die erfolgreiche Implementierung von KI-Tools im Beratungsalltag. Ein Fazit zeigt, dass die Anwendungspotenziale von KI-Tools im Consulting noch weiter steigen werden und Unternehmen sowie Mitarbeitende sich aktiv mit diesem Themengebiet auseinandersetzen sollten.KI-Generiert
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ZusammenfassungDer weltweite Umsatz mit KI liegt 2024 schätzungsweise bei 554,3 Mrd. USD. Es zeigt sich, dass KI insbesondere die Bereiche Marketing & Sales, Produkt- & Serviceentwicklung und Serviceleistungen stark beeinflusst. Geschäftsführungen sehen das größte Potenzial vor allem in der Effizienzsteigerung und somit in Zeit- und Kostenersparnissen innerhalb der Belegschaft und in einer verbesserten Entscheidungsfindung. Ein Baustein zur Effizienzsteigerung stellen KI-gestützte Tools dar, welche diverse Arbeitsabläufe erleichtern bzw. einzelne Arbeitsabläufe vollständig automatisieren können. Herausforderung für zahlreiche Unternehmen stellt die Transparenz über die diversen Tools sowie deren Funktionen dar. Zusätzlich dazu werben die Tool-Anbieter mit hohen Skalierungspotentialen sowie Effizienzsteigerungen bei der Belegschaft, sodass die potenziellen Vorteile für das einzelne Unternehmen nur schwer abschätzbar sind. Hierbei werden jedoch häufig die Restriktionen dieser Tools außer Acht gelassen. Ziel dieses Artikels ist ausgewählte Tools aufzugreifen, deren Relevanz abzuleiten und eine Aussicht auf mögliche Implementierungsoptionen zu geben. Zudem liegt der Fokus auf den Restriktionen aus Unternehmenssicht, welche über (noch) wenige Kundendaten verfügen bzw. die aktuellen Herausforderungen rund um die Implementierung derartiger Tools inkl. der notwendigen Mitarbeiterbefähigung. Vor allem das Commitment der Belegschaft stellt einen signifikanten Erfolgsschlüssel zur Hebung entsprechender Synergiepotenziale dar. Somit werden explizite Uses Cases abgeleitet, sodass Unternehmen durch den KI-Einsatz die Bearbeitungs- und Entscheidungseffizienz erhöhen können.
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Fallbeispiele im Digital Consulting
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Kapitel 7. Das Verschwimmen der Grenzen zwischen Beratungs- und Softwareindustrie – Sind Start-Ups im Vorteil?
Myriam Erath, Alina Kerperien, Benjamin JungDas Kapitel untersucht die zunehmende Verschmelzung von Beratungs- und Softwareindustrie durch den Einsatz generativer KI. Es analysiert, ob Start-Ups in dieser Dynamik einen Wettbewerbsvorteil gegenüber etablierten Unternehmen haben. Der Text beginnt mit einer Einführung in die Forschungslücke und der Zielsetzung, gefolgt von einer detaillierten Darstellung der Beratungs- und Softwareindustrie sowie der Begriffe Industriegrenzen und Start-Ups. Anschließend wird untersucht, inwieweit es durch die zunehmende Verbreitung generativer KI zu einer nahtlosen Integration von Beratungs- und Softwarelösungen kommt und entsprechend die Trennung der Beratungs- und Softwarebranche aufgehoben wird. Daran anknüpfend wird betrachtet, ob Start-Ups bei dieser Industriedynamik im Vorteil sind. Hierzu werden Annahmen abgeleitet und mittels einer qualitativen Fallstudie untersucht. Die empirische Untersuchung liefert Hinweise für die Annahmen, dass bei KI-basierten Softwarelösungen aus Kundensicht die Bedeutung der Kundenanforderungen und ihrer Analyse erhöht ist und dass die Integration von Beratungsdienstleistungen in den Entwicklungsprozess die Kundenzufriedenheit erhöht. Zudem zeigt sich, dass die Kombination der Kompetenzen zu algorithmischem Denken und implizitem Wissen notwendig ist und eine weitere Kompetenz – Kommunikationskompetenz – notwendig macht, um Reibungsverluste zu vermeiden. Die qualitative Fallstudie liefert Hinweise und eingeschränkte Hinweise für eine Konvergenz der Software- und Beratungsindustrie. Der Beitrag bietet vielfältige Anknüpfungspunkte für weitere Forschung, beispielsweise durch quantitative empirische Untersuchungen der Annahmen in Form von Zeitreihenanalysen.KI-Generiert
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ZusammenfassungDas viel zitierte Beispiel der Tankstelle, die sich erfolgreich zu einem Convenience Store gewandelt hat, zeigt, dass Branchen konvergieren und Industriegrenzen verschwimmen. Im Kontext IT-basierter Problemlösungen ist es bereits gängige Praxis, dass Beratungsdienstleistungen integriert werden.Dieser Beitrag untersucht, inwieweit es durch die zunehmende Verbreitung generativer KI zu einer nahtlosen Integration von Beratungs- und Softwarelösungen kommt und entsprechend die Trennung der Beratungs- und Softwarebranche aufgehoben wird. Daran anknüpfend wird betrachtet, ob Start-ups bei dieser Industriedynamik im Vorteil sind.Hierzu werden zunächst Annahmen zum Einfluss von KI auf die Softwareentwicklung, zur Kombination von Beratungsdienstleistungen und Softwareentwicklungen sowie zu Vorteilen von Start-ups abgeleitet.Anschließend findet eine Untersuchung dieser Annahmen mit Hilfe einer qualitativen Fallstudie statt. Die Fallstudie untersucht die Annahmen im Kontext eines Start-ups und nutzt Experteninterviews zur Datenerhebung. Die empirische Studie liefert (eingeschränkte) Hinweise für eine Konvergenz der Software- und Beratungsindustrie. -
Kapitel 8. Building the Future of Digital Procurement Through Corporate Foresight: Insights from the Case Study of a Confectionery Manufacturer
Christine Freye, Torben Schmolke, Arne RussIn diesem Fachbeitrag wird die Bedeutung von Corporate Foresight für die digitale Beschaffung untersucht. Anhand einer Fallstudie eines Süßwarenherstellers wird gezeigt, wie Unternehmen durch die Anwendung von Corporate Foresight Methoden zukünftige Veränderungen antizipieren und strategische Vorteile schaffen können. Der Beitrag beleuchtet die drei zentralen Elemente der Corporate Foresight: Scanning, Futuring und Reconfiguring. Dabei werden Methoden wie Environmental Scanning, Scenario-Technique und Roadmapping vorgestellt und ihre Anwendung in der Praxis demonstriert. Ein besonderer Fokus liegt auf der Integration von KI und anderen digitalen Technologien in die strategische Planung. Die Fallstudie zeigt, wie durch die Priorisierung von Top-Themen wie KI-Lösungen, Nachhaltigkeitsmanagement und Trustless Supply Chain Networks strategische Impulse abgeleitet werden können. Der Beitrag schließt mit der Erkenntnis, dass Corporate Foresight Unternehmen dabei hilft, sich proaktiv auf die Herausforderungen der digitalen Zukunft vorzubereiten und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.KI-Generiert
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AbstractCorporate foresight enables organizations to identify and implement proactive changes that create new competitive advantages. In the context of disruptive technological change, a more exploratory and future-oriented approach is needed in procurement. Therefore, this paper examines the concept of corporate foresight through a case study of a confectionery manufacturer. It provides a scientifically based and practically integrated perspective on the role of procurement in the digital era. A four-step methodological procedure is conducted to identify and prioritize the ten most significant changes, as well as to develop four future scenarios with strategic insights. Thereby, it highlights that an adaptive business system, characterized by a coupled and digitally driven landscape, presents major challenges for foresight practices. Within this context, it is essential to balance open-ended and present-focused perspectives to provide new ways of navigating in a digitalized future. -
Kapitel 9. Cyberangriffe als Gefahr der Digitalisierung: Einblick in das Consulting am Beispiel der Wiederherstellung und Nachbereitung eines Sicherheitsvorfalls
Matthias RobbeIn diesem Fachbeitrag wird die zunehmende Bedrohung durch Cyberangriffe, insbesondere durch Ransomware, detailliert analysiert. Es wird die Notwendigkeit einer robusten Datensicherungsstrategie betont, die über klassische Backup-Lösungen hinausgeht. Der Text beschreibt die Phasen einer Cyber-Recovery-Strategie, darunter Prävention, Detektion, Reaktion, Wiederherstellung und Verbesserung, und veranschaulicht diese anhand eines konkreten Fallbeispiels eines mittelständischen Unternehmens. Besonders hervorgehoben wird die Rolle von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Anomalie-Erkennung und automatisierten Reaktion auf Sicherheitsvorfälle. Der Beitrag zeigt auf, wie eine gut vorbereitete und durchdachte Sicherheitsstrategie die Auswirkungen von Cyberangriffen minimieren und die Wiederherstellungszeiten verkürzen kann. Abschließend wird die Bedeutung kontinuierlicher Verbesserung und Anpassung der Sicherheitsmaßnahmen betont, um zukünftigen Bedrohungen effektiv begegnen zu können.KI-Generiert
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ZusammenfassungIm Zuge der digitalen Transformation gewinnt der Schutz von Daten zunehmend an Bedeutung. Unternehmen und Institutionen stehen vor der Herausforderung, komplexe Cyber-Bedrohungen abzuwehren und gleichzeitig ihre Datenintegrität und Verfügbarkeit sicherzustellen. Dieser Beitrag beleuchtet Entwicklungen und Technologien im Bereich der Cyber Recovery und untersucht, wie Ansätze und effektive Strategien zur Resilienz und Sicherheit von IT-Infrastrukturen beitragen können. -
Kapitel 10. Berechnung und digitaler Vertrauensnachweis eines Palettenpreisindex
Dominik Leufgen, Volker Engels, Thomas HankeIn diesem Fachbeitrag wird die Berechnung und der digitale Vertrauensnachweis eines Palettenpreisindex detailliert beschrieben. Der Beitrag behandelt die Nutzung des Marktpreisansatzes und die Ableitung des Indexwertes aus der Marktpreisentwicklung. Ein zentrales Thema ist die Analyse und Validierung der durch eine digitale Handelsplattform für Ladungsträger gesammelten Daten, die für die Bereitstellung des Preisindex genutzt werden. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der prototypischen Entwicklung und Validierung eines Verfahrens, das die Korrektheit der Indexbildung unterstützt. Zudem wird die Fallstudie des Unternehmens Pacurion vorgestellt, das eine digitale Handelsplattform für Ladungsträger betreibt und Daten für die Berechnung des Preisindex sammelt. Der Beitrag diskutiert auch die Herausforderungen und Lösungsansätze im Zusammenhang mit der Berechnung und Validierung des Palettenpreisindex. Abschließend wird die erfolgreiche Implementierung und Validierung des Verfahrens anhand eines realen Datensatzes demonstriert, was die Anwendbarkeit und Effektivität der Methode unterstreicht. Die Kombination aus Blockchain-Technologie und Zero-Knowledge-Proofs ermöglicht eine manipulationssichere und datenschutzkonforme Lösung, die einen wertvollen Beitrag zur Vertrauensbildung bei den Marktteilnehmern leistet.KI-Generiert
Diese Zusammenfassung des Fachinhalts wurde mit Hilfe von KI generiert.
ZusammenfassungWie in vielen Bereichen kommt es auch beim Handel mit Ladungsträgern oftmals zu Ausschreibungen, die dann in Form eines Mengenkontraktes die Zusammenarbeit für eine gewisse Laufzeit regeln. Bei Verhandlung einer Preisanpassung setzt man oftmals auf entsprechende Indizes, die die Preisentwicklung möglichst neutral vorgeben sollen. Im Umfeld der Holzpalette als vorherrschender Ladungsträger, ist dies oftmals der HPE-Index, der über die Preisentwicklung des zur Herstellung einer Palette benötigten Schnittholzes Aufschluss gibt. Unternehmerisch müssen dabei etwa der Holzeinkauf, aber auch beispielsweise Energiepreise oder Arbeitslöhne und weitere Faktoren berücksichtigt werden. Eine entsprechende Komplexität und meist auch Scheingenauigkeit ist dabei naheliegend. Die vorliegende Zielsetzung besteht in der Entwicklung und Validierung eines Zertifizierungsverfahrens für den Palettenpreisindex. Untersucht wird der Palettenpreisindex des Unternehmens Pacurion, das als Anbieter einer digitalen Handelsplattform Daten sammelt und auf dieser Basis Überlegungen zu einem Palettenpreisindex entwickelt hat, der nun geprüft und validiert werden soll. Der Forschungspartner (Institute of Mobility, Infrastructure, Logistics & Energy der FOM) wird die Entwicklung des korrespondierenden Zertifizierungsverfahrens wissenschaftlich begleiten. Das Zertifizierungsverfahren wird an dem ausgewählten Anwendungsfall pilotiert. Durch die prototypische und modellhafte Entwicklung und Validierung wird die Korrektheit der Indexbildung unterstützt, sodass ein breiter Einsatz des Index in der Praxis ermöglicht werden kann. Die Berechnung des vorliegenden Index wird durch das Zertifizierungsverfahren unter wissenschaftlicher Begleitung validiert und bestätigt.
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- Titel
- Digital Consulting
- Herausgegeben von
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Mahmut Arica
Christine Freye
- Copyright-Jahr
- 2026
- Electronic ISBN
- 978-3-658-49843-6
- Print ISBN
- 978-3-658-49842-9
- DOI
- https://doi.org/10.1007/978-3-658-49843-6
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