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2018 | OriginalPaper | Buchkapitel

Digital Mindset – Hybris des digitalen Zeitalters

verfasst von: Ingo Leipner

Erschienen in: Disruption und Transformation Management

Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden

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Zusammenfassung

Unter einem „Digital Mindset“ verstehen Wissenschaftler oft in einem normativen Sinn, dass sich das menschliche Denken an die Bedingungen der digitalen Welt anzupassen hat: Exponentialität, Geschwindigkeit, Flexibilität, Ambiguität, Aufhebung von Zeit und Raum. Dieser Beitrag will aber zeigen: Ein solches „Digital Mindset“ stellt eine deutliche Überforderung der Menschen dar, die über ein evolutionär gewachsenes „Human Mindset“ verfügen, das sich durch die Fähigkeit zur Introspektion und Selbstreflexion auszeichnet. Diese zentralen geistigen Kompetenzen können sich weniger entwickeln, wenn Kinder zu früh mit digitalen Medien konfrontiert werden. Ihr „Human Mindset“ bildet sich besser aus, wenn sie sich zunächst in der realen Welt einleben und verwurzeln. Diese Position wird neurobiologisch untermauert – und führt zu der Schlussfolgerung: Eine Kindheit ohne Computer ist der beste Start ins digitale Zeitalter.
Fußnoten
1
Chattopadhyay (2015).
 
2
Chattopadhyay (2015).
 
3
Chattopadhyay (2015).
 
4
Vgl. Fraunhofer IAO (2014).
 
5
Fraunhofer IAO (2014).
 
6
Leipner (2016).
 
7
Leipner (2016).
 
8
Leipner (2016).
 
9
Leipner (2016).
 
10
Bertelsmann Stiftung (2015).
 
11
Vgl. Bertelsmann Stiftung (2015).
 
12
Vgl. Bayerischer Rundfunk (2013).
 
13
Bertelsmann Stiftung (2013).
 
14
Vgl. Bertelsmann Stiftung (2013).
 
15
Vgl. DAK-Gesundheitsreport (2016).
 
16
Strobel (2013).
 
17
Vgl. Strobel (2013).
 
18
Strobel (2013).
 
19
Vgl. Strobel (2013).
 
20
Miegel (2013, S. 15).
 
21
Lembke und Leipner (2015, S. 26).
 
22
Geo (2016, S. 22 f.).
 
23
Hoppenstedt (o. J.).
 
24
Vgl. Hoppenstedt (o. J.).
 
25
Hoppenstedt (o. J.).
 
26
Rapp (2002).
 
27
Lembke und Leipner (2015, S. 238).
 
28
Der CDU-MdB Sven Volmering äußerte sich in einer Debatte um digitale Bildung (03.07.2015): Es wäre „fahrlässig, nicht zu handeln und panikmachenden Leuten hinterherzulaufen, die von der ‚Lüge der digitalen Bildung‘ sprechen.“
 
29
Hume (1740, S. 211 f.).
 
30
Vgl. Thies (2004).
 
31
Thies (2004).
 
32
Lembke und Leipner (2015, S. 238).
 
33
Schumacher et al. (2006).
 
34
Theunert und Demmler (2007).
 
35
American Academy of Pediatrics, AAP (2011).
 
36
American Academy of Pediatrics, AAP (2011).
 
37
Vgl. Schmidt, M. E. et al. (2008).
 
38
American Academy of Pediatrics, AAP (2011).
 
39
Vgl. American Academy of Pediatrics, AAP (2011).
 
40
American Academy of Pediatrics, AAP (2011).
 
41
Vgl. American Academy of Pediatrics, AAP (2011).
 
42
Vgl. Rauh (2008).
 
43
American Academy of Pediatrics, AAP (2011).
 
44
Taylor (2012).
 
45
Vgl. Taylor (2012).
 
46
(o. V., 2000).
 
47
Churchland und Sejnowski (1997).
 
48
Mietzel (1998).
 
49
Mietzel (1998).
 
50
Renz-Polster und Hüther (2013).
 
51
Teuchert-Noodt (2015).
 
52
Vgl. Teuchert-Noodt und Leipner (2017).
 
53
Vgl. Teuchert-Noodt und Leipner (2017).
 
54
Lembke und Leipner (2015, S. 238).
 
55
Lembke und Leipner (2015, S. 39).
 
56
Enzensberger, H.-M. (2014).
 
57
Teuchert-Noodt (2015, S. 235).
 
58
Lembke und Leipner (2015, S. 26).
 
59
Mayer-Schönberger und Cucier (2014).
 
60
Vgl. Chattopadhyay (2015).
 
61
Kollmann (o. J.).
 
62
BBB. Consulting International (o. J.).
 
63
Vgl. BBB. Consulting International (o. J.).
 
64
Chattopadhyay (2015).
 
65
Miegel (2013, S. 15).
 
Literatur
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Metadaten
Titel
Digital Mindset – Hybris des digitalen Zeitalters
verfasst von
Ingo Leipner
Copyright-Jahr
2018
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-19131-3_6

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