Digital Semiotics
Digitale Produkte und Services mit Zeichentheorie besser verstehen und besser gestalten
- 2024
- Buch
- Verfasst von
- Klaus M. Bernsau
- Verlag
- Springer Fachmedien Wiesbaden
Über dieses Buch
Dieses Buch erklärt, wie Unternehmen mit Hilfe der Semiotik – der Lehre von den Zeichen – ihre digitalen Produkte und Dienstleistungen erfolgreicher machen können. Denn die Wellness-App, der Warenkorb im Onlineshop oder der Like-Button in der Produktansicht haben eines gemeinsam: Sie basieren auf digitalen Zeichen. Diese kundengerecht einzusetzen, wird immer mehr zum Schlüssel für das Produkterlebnis und damit zur Voraussetzung für den Produkterfolg.
Die moderne Semiotik verbindet Sprachwissenschaft, Erkenntnistheorie, Anthropologie, Psychologie und Sozialwissenschaften zu einem faszinierenden Blick auf digitale Angebote. Der Autor zeigt, wie Unternehmen diese Erkenntnisse nutzen können und liefert ein praxisnahes Buch für Produktmanager*innen, Marketer*innen, Kommunikator*innen, Designer*innen, Softwareentwickler*innen – kurz: für alle, die für digitale Produkte und Dienstleistungen verantwortlich sind.
Inhaltsverzeichnis
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Frontmatter
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Kapitel 1. Boom digitaler Produkte und Services und ihr Geheimnis
Klaus M. BernsauDas Kapitel untersucht den Boom digitaler Produkte und Services und die Herausforderungen der Digitalisierung. Es wird die These aufgestellt, dass die bisherige Betrachtung der Digitalisierung zu kurz greift und eine semiotische Perspektive notwendig ist, um die Wahrnehmung und Bewertung digitaler Angebote durch Menschen zu verstehen. Besonders interessant ist die Analyse der Eigenschaften digitaler Güter und die Frage nach deren Wertschöpfung. Zukünftige Trends wie das Metaverse und die zunehmende Bedeutung der menschlichen Interpretation werden ebenfalls thematisiert. Das Kapitel bietet somit eine tiefgehende Analyse und neue Einblicke in die Welt der digitalen Produkte und Services.KI-Generiert
Diese Zusammenfassung des Fachinhalts wurde mit Hilfe von KI generiert.
ZusammenfassungDigitale Produkte und Services sind wesentlicher Teil unseres Alltags geworden. Doch mit der Reflektion, wie diese den Alltag verändern, hinken wir hinterher. Daher ist es neben der computertechnisch und betriebswirtschaftlich dominierten Sicht auf die sogenannte Digitalisierung Zeit für einen neuen, anderen Blick. Es ist Zeit für den humanistischen Blick, für Humanistic Digitalization oder eben für Digital Semiotics, d. h. eine Theorie, die beschreibt und erklärt, wie wir Menschen Digitalisierung wahrnehmen, interpretieren, erleben, bewerten und nutzen (wollen). Wo aus dieser menschlichen Sicht die Mehrwerte von aktuellen und zukünftigen digitalen Angeboten liegen bzw. liegen könnten und wie sich dieses Buch dem Thema nähert rumreißt dieses Kapitel. -
Kapitel 2. Das semiotische Mindset – Schlüssel zum Verständnis digitaler Produkte
Klaus M. BernsauDer Beitrag beleuchtet die Bedeutung von Zeichen und Zeichensystemen in der digitalen Welt und stellt eine Methodik zur angewandten Semiotik vor. Es wird die historische Entwicklung der Semiotik von den antiken Denkern bis zu den modernen Theorien von Ferdinand de Saussure und Charles S. Peirce dargestellt. Besonderes Augenmerk liegt auf der praktischen Anwendung des semiotischen Mindsets in der digitalen Wirtschaft und Gesellschaft. Der Autor beschreibt, wie Zeichen und Zeichenprozesse die Wahrnehmung und Kommunikation prägen und welche Rolle sie in digitalen Produkten und Services spielen. Die Methodik zur angewandten Semiotik wird detailliert erläutert und anhand von Fallbeispielen veranschaulicht. Der Beitrag bietet somit sowohl theoretische Tiefen als auch praktische Anwendungen, die für Fachleute in Marketing, IT und Kommunikationswissenschaft von großem Interesse sind.KI-Generiert
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ZusammenfassungSemiotik ist eine Theorie mit über 2.000 Jahren Geschichte. Die moderne Semiotik ist von zwei parallelen Theorielinien bestimmt. Aus diesen lässt sich eine interdisziplinäre Herangehensweise daran entwickeln, wie Menschen ihre Realität interpretieren und wie sie mitaneinander kommunizieren, die sich hervorragend zum Verständnis digitaler Phänomene eignet. Wie zentrale Begriffe und Konzepte aus Semiotik und benachbarten Wissenschaften integriert werden und was für ein Mindset daraus entsteht, ist Inhalt dieses Kapitels. -
Kapitel 3. E-Brand, E-Knowledge und E-dentity: Schlaglichter auf den Markt der digitalen Zeichen
Klaus M. BernsauDas Kapitel beleuchtet die Wechselwirkungen zwischen Digitalisierung und Semiotik durch aktuelle Beispiele und Fallanalysen. Es wird gezeigt, wie die Semiotisierung, also die bewusste Nutzung von Zeichen, die digitale Wirtschaft und die digitale Ökonomie prägt. Besonders hervorgehoben werden die Beispiele digitaler Marken, Suchmaschinenoptimierung (SEO) und die semiotischen Aspekte von Softwareentwicklung. Die Fallstudien veranschaulichen, wie semiotische Prinzipien in der Praxis angewendet werden und welche Herausforderungen und Chancen damit verbunden sind. Die Analyse zeigt, dass Semiotik ein wesentliches Werkzeug ist, um die Funktionsweise und Wirkung digitaler Produkte zu verstehen und zu gestalten.KI-Generiert
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ZusammenfassungZeichen in digitalen Anwendungen können auf ganz unterschiedliche Art und Weise zu einem kommerziellen Angebot werden bzw. zu seinem kommerziellen Erfolg beitragen. Im Kapitel werden beispielhaft untersucht, wie sich Marken durch die digitale Medienwelt verändern, wieso Suchmaschinen und Suchmaschinen-Optimierung Zeichenprozesse sind, wie kollektives Wissen und Handlungen Angebote und Werte beeinflussen, wie Unternehmen und Unternehmer:innen zu digitalen Zeichen werden und damit den kommerziellen Erfolg beeinflussen sowie welche zentrale Funktion Zeichen, Zeichenprozesse und Interpretationen bei der Erstellung und Nutzung von Software haben. -
Kapitel 4. Ihr Baukasten für digitale Angebote: Digital Semiotics als Digital Management
Klaus M. BernsauDas Kapitel 'Ihr Baukasten für digitale Angebote: Digital Semiotics als Digital Management' behandelt die Anwendung der Semiotik auf digitale Produkte und Services. Es wird erläutert, wie digitale Güter durch Zeichenhaftigkeit und Bedeutung geprägt sind und wie diese Aspekte in der Gestaltung und im Management berücksichtigt werden müssen. Der Text beginnt mit einer Einführung in das Semiotic Mindset und Fallbeispiele aus der Praxis, die die Bedeutung der Semiotik in der Digitalisierung verdeutlichen. Es wird hervorgehoben, dass digitale Angebote stärker von Zeichenhaftigkeit als von technischen Faktoren geprägt sind. Der Text stellt verschiedene Methoden und Werkzeuge vor, die für die erfolgreiche Gestaltung und das Management digitaler Produkte und Services angewendet werden können. Besonders hervorgehoben wird die Wertmetapher als ein zentrales Konzept der Semiotik, das zur Gestaltung des Werts digitaler Angebote verwendet werden kann. Der Text schließt mit einem Überblick über die Innovationen, die durch Digitalisierung ermöglicht werden, und bietet praktische Ansätze für die Entwicklung neuer digitaler Lösungen.KI-Generiert
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ZusammenfassungNach der beschreibenden Analyse digitaler Phänomene in Kap. 3 wird in Kap. 4 genauer auf das Arbeiten mit dem semiotischen Mindset eingegangen. Es wird mit semiotischen Konzepten untersucht, wie sich der Wert von digitalen Angeboten ergibt und wie Digitalisierung Innovationen erschafft. Ferner wird erläutert, wie aus bekannten semiotischen Theorieelementen praktische Werkzeuge für die Gestaltung und das Management digitaler Angebote werden. Den Abschluss des Kapitels bildet ein integratives Vorgehensmodell, mit dem semiotische Werkzeuge und Untersuchungsgegenstands bezogene Erkenntnisse für komplexere Untersuchungen ergebnisorientiert verbunden werden können. -
Kapitel 5. Ausblick
Klaus M. BernsauDas Kapitel untersucht die Anwendung moderner Semiotik in digitalen Produkten und Services und hebt die breiten Anwendungsfelder hervor. Es wird die Notwendigkeit eines Digital Semiotic Mindsets für Digitalunternehmer, Manager und Gründer betont. Die Forschung und Lehre im Bereich Semiotik werden kritisch beleuchtet, wobei die akademische Semiotik im deutschsprachigen Raum als fragmentiert und wenig praxisorientiert dargestellt wird. Es werden Empfehlungen für weiterführende Literatur und praktische Anwendungen gegeben, um die Lücken in der akademischen Semiotik zu schließen und die Relevanz der Semiotik für die digitale Wirtschaft zu unterstreichen.KI-Generiert
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ZusammenfassungDas Kapitel gibt praktische Tipps und nennt Anlaufstellen, mit deren Hilfe Unternehmer:innen und Manager:innen mit eigenen semiotischen Projekten starten können. Es werden dabei sowohl akademische Ausbildungswege und Institutionen genannt als auch kommerzielle Beratungsunternehmen. Zusätzlich werden einige wenige kommentierte Literaturempfehlungen zur weiteren Vertiefung der Theorie gegeben. -
Kapitel 6. Fazit: In jedem digitalen Angebot stecken Zeichen
Klaus M. BernsauDer Fachbeitrag beschäftigt sich mit der Anwendung der Semiotik in der digitalen Welt. Es wird gezeigt, wie digitale Angebote aus Zeichen bestehen und wie diese interpretiert werden können, um digitale Produkte und Services zu verbessern. Zwei Grafiken veranschaulichen die Übersetzung von verbalen in visuell-grafische Zeichen und die Anordnung digitaler Phänomene auf einem Kontinuum von fixierter Bedeutung bis hin zu individueller Interpretation. Die Untersuchung stabiler und wirkmächtiger Zeichen sowie die Analyse der Semiosphäre stehen im Mittelpunkt. Der Text bietet einen tiefgehenden Einblick in die Anwendungsmöglichkeiten der Semiotik und zeigt, wie sie genutzt werden kann, um digitale Angebote für Nutzer und Anbieter gleichermaßen erfolgreicher zu machen.KI-Generiert
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ZusammenfassungDigitale Angebote bestehen aus Zeichen. Digital Semiotics mit ihrem Digital Semiotic Mindset stellt Werkzeuge auf verschiedenen Ebenen zur Verfügung, um diese Angebote wissenschaftlich reflektiert zu untersuchen und zu gestalten, zum Nutzen der Anbieter und der Nutzer. Gleichzeitig ist sie ein Programm für eine lösungsorientierte, integrierte angewandte Semiotik. -
Backmatter
- Titel
- Digital Semiotics
- Verfasst von
-
Klaus M. Bernsau
- Copyright-Jahr
- 2024
- Electronic ISBN
- 978-3-658-40501-4
- Print ISBN
- 978-3-658-40500-7
- DOI
- https://doi.org/10.1007/978-3-658-40501-4
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