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Über dieses Buch

Dieser Band zeigt erstmals, wie Führungskräfte die notwendigen Kompetenzen entwickeln können, um im digitalen Wandel nicht nur bestehen, sondern diesen auch aktiv mitgestalten zu können. Anhand zahlreicher aktueller Praxisbeispiele aus Hochschulen, mittelständischen und Großunternehmen werden wirksame Methoden und Werkzeuge kurz und kompakt vorgestellt. Dabei fokussieren sich die Beiträge auf organisationale und technologische Voraussetzungen, HR-Maßnahmen sowie individuelle Haltungs- und Kulturfragen.

Ein umfassendes Fachbuch, das veranschaulicht, wie professionelle Führungskräfteentwicklung der digitalen Unternehmenstransformation vor und nach dem Unternehmenseintritt konstruktiv und aktiv begegnen kann.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Digitale Führungskräfteentwicklung vor dem Unternehmenseintritt

Frontmatter

Schein und Sein: Alternative Noten in der Bildung – Zur Notwendigkeit, digitale Führung fächer- und institutionenübergreifend zu verstehen und zu entwickeln

Die heutige Welt ist geprägt von den Megatrends Individualisierung und Digitalisierung, die allerorts zu stark verdichteten und schnelllebigen Prozessen führen. Der Entwicklung einer digitalen Führungskompetenz, die sich aus mehreren Querschnittskompetenzen wie der Medien- und der interkulturellen Kompetenz zusammensetzt und diese sich wiederum aus einer Vielzahl von genuinen Schlüsselkompetenzen (vgl. Ciesielski und Schutz 2016), kommt so eine erfolgskritische Bedeutung zu. Dieser Beitrag zeigt, dass diese komplexe Kompetenzentwicklungsaufgabe von einer Institution oder einem Unternehmen und von einem Studienfach oder einer Fortbildung allein nicht geleistet werden kann. Erschwerend kommt nach Einschätzung vieler Verbände hinzu, dass eine Vielzahl heutiger Noten an Schulen, Hochschulen und Weiterbildungseinrichtungen nicht mehr aussagekräftig ist. Eine Auswahl und Entwicklung geeigneter Kandidaten nach alten Mustern wird somit obsolet. Notwendig für die dringend nötige Entwicklung einer digitalen Führungskompetenz ist eine fächer- und institutionenübergreifende Vernetzung und eine für alle Beteiligten gewinnbringende Kooperation.
Thomas Schutz

Was soll ich tun? – Macht loslassen und mitspielen: Über Führung

„Harder, better, faster, stronger“ – die Ansprüche an Führungskräfte steigen in dem Maße an, in dem die Digitalisierung voranschreitet. In der Organisationsberatung ist es üblich geworden, von „den Entscheidern“ zu sprechen. Das hat einen guten Grund, denn Macht und Führung haben in der Entscheidung ihr gemeinsames Drittes. Den Unterschied zwischen Führung und Macht nehmen allerdings der tägliche Sprachgebrauch und die Literatur über Unternehmensführung nicht immer wichtig. Das ist ein theoretisches Defizit, welches sich beheben lässt. In der digitalen Kultur wird die Vernachlässigung der Differenz zwischen Führung und Macht jedoch auch zum praktischen Problem, weil die Digitalisierung die Prämissen für die kollektiv adressierten Entscheidungen in Unternehmen verändert – weg von Steuerung und Kontrolle durch Macht, hin zur Selbstorganisation unter anerkannter Führung.
Sowohl der virtuelle Kosmos der digitalen Kommunikation als auch die Organisationswelt der Führungskommunikation weisen eine aufschlussreiche Nähe zur Funktionsweise des Spiels auf. Deshalb kann das Spiel im Sinne John Erpenbecks zur idealen Lernsituation für digitale Führungskompetenz werden. In der Praxis hat digitale Führung eine Paradoxie zu bewältigen: Sie muss mit dem Ernst des realen So-ist-es umgehen, als wäre ein Spiel im Gang, obwohl sie weiß, dass am Ende niemand sagen wird, dass es nur ein Spiel war.
Fabian Arlt

Wer Visionen hat, sollte zum Amt gehen – Digitale Führung für die öffentliche Verwaltung trainieren

Die Digitalisierung macht auch vor öffentlichen Verwaltungen nicht Halt und wird begleitet von Umbrüchen in der Mitarbeiterstruktur: Ältere Beschäftigte am oberen Ende der Beamtenlaufbahn treffen auf junge Berufseinsteiger, die sich online beworben haben und mit Facebook, Snapchat und Co. groß geworden sind. Die Affinität zu Digitalem ist dabei keine bloße Sache des Alters, sondern des persönlichen Interesses – im staatlichen Sektor besonders dieses persönlichen Interesses, denn mangels marktwirtschaftlichen Drucks werden die Verwaltungen nicht aus einer Existenzangst heraus in die digitale Welt gezwungen.
Der begrenzte Druck von außen ist für die Verwaltungsbranche kein Grund zu kapitulieren. Wer sich eine Dauerkarte für den App Store anschafft, das Feeling des Social Web in den Betrieb holt und bremsende Floskeln erkennt, muss nicht passiv zusehen, während informationstechnische Möglichkeiten das Arbeitsleben revolutionieren. Aus Sicht eines Verwaltungsstudenten werden Eindrücke zum Thema geschildert und mit losen Ideen angereichert, wie öffentliche Verwaltungen selbstständig und im gegenseitigen Austausch durch die rasante digitale Entwicklung geführt werden können.
Brian Zube

Studienorientierungstests – Unterstützung oder „Abschreckung“

Im Rahmen der digitalen Präsentation von Studiengängen bieten Hochschulen vermehrt Studienorientierungstests an. Für die den Test anbietende Hochschule stellen sich dabei zwei Fragen: Inwieweit digitale, anonyme Studienorientierungstests ernsthaft von Studieninteressierten angenommen werden und inwieweit Umfang, Schwierigkeitsgrad und Feedback des Tests Studieninteressierte bei der Suche nach einem geeigneten Studiengang unterstützen oder eine eher abschreckende Wirkung hervorrufen. Der Beitrag untersucht anhand von Datenaufzeichnungen das Nutzungsverhalten des Studienorientierungstests wiQuest der Fakultät für Wirtschaftsingenieurwesen der Hochschule für angewandte Wissenschaften München. Dieser Test ist als unterstützendes Instrument konzipiert und besitzt einen eher informativen Charakter. Es wird anhand exemplarischer Auswertungen untersucht, welche Rückschlüsse sich hinsichtlich des Entscheidungsverhaltens der Studieninteressierten ziehen lassen. Zunächst werden allgemeine Eigenschaften der Gruppe der Testteilnehmer mit denen von Studienanfängern der zugehörigen Studiengänge verglichen. Anschließend wird der Frage nachgegangen, in welchem Grad sich aus den protokollierten Daten die Ernsthaftigkeit von Testausführungen ableiten lässt und dies bei der Gestaltung und Weiterentwicklung ähnlich gelagerter Tests hilfreich sein kann.
Olav Hinz, Thomas Stumpp

QuizApp zur Prüfungsvorbereitung – Vorbereitung von Prüfungssituationen mit Gaming-Effekten

Die Digitalisierung im Bildungssektor konzentriert sich derzeit im Wesentlichen auf die Weiterentwicklung didaktischer Methoden der Wissensvermittlung. Der Studienerfolg wird derzeit überwiegend noch über die traditionellen analogen Prüfungsformen schriftlich und mündlich ermittelt. In diesem Spannungsfeld digitaler Unterrichtsformen und analoger Prüfungssituationen entsteht der Bedarf nach speziellen Werkzeugen, die einen Brückenschlag zwischen beiden Welten herstellen. Der folgende Beitrag stellt die LernApp wiQuiz vor. Sie soll Studierende durch gezielt eingesetzte Gaming-Effekte (Quiz mit Feedback) bei einer kontinuierlichen Prüfungsvorbereitung unterstützen. Die LernApp wiQuiz wurde und wird zusammen mit Studierenden der Fakultät für Wirtschaftsingenieurwesen an der Hochschule für angewandte Wissenschaften München entwickelt. Im Rahmen von zwei Evaluierungsrunden wurden zunächst bevorzugte Lernsituationen und anschließend die aus Sicht der Studierenden größten Hemmnisse beim Einsatz einer LernApp für eine Prüfungsvorbereitung ermittelt. Der Beitrag schließt mit einem kurzen Ausblick auf die künftigen Weiterentwicklungen der LernApp.
Olav Hinz, Adrian Maidl, Jörg Puchan

Nerds are rising: Entwicklung digitaler Führungskompetenz durch Computerspiele wie WoW und LoL

Dieser Beitrag gibt anhand von prominenten Beispielen und mehreren wissenschaftlichen Studien einen Ausblick auf die notwendigen und hinreichenden Kompetenzen von Führungskräften, die in einer digitalisierten und stark verdichteten Welt von morgen erfolgreich führen wollen. Mit dem Ergebnis: Die Führungskräfte von morgen sind Gamer. Anhand der weltweit erfolgreichen Computerspiele World of Warcraft und League of Legends wird gezeigt, dass die Spieler, die jahre- bisweilen jahrzehntelang mit hoher Intensität ihre strategischen wie taktischen Fähigkeiten und ihre Team- als auch ihre Führungskompetenzen in diesen weltweit am meist gespielten Onlinecomputerspielen perfektioniert haben, oft auch Meister darin sind, in realen Wirtschaftsunternehmen von heute und morgen ein Team als auch ein ganzes Wirtschaftsunternehmen zielgerichtet zum Erfolg zu führen. Ferner kann das Gaming dabei auch als eine der Schlüsseltechnologien angesehen werden, um (Führungs-)Talente zu finden und zu motivieren. Gerade Unternehmen, in denen die digitale Führungskompetenz einen entscheidenden, wenn nicht den entscheidenden Einfluss auf den Firmenerfolg hat oder bald haben wird – und bei welchem Unternehmen ist dem in nicht allzu ferner Zukunft nicht so –, sollten diese Zukunft nicht in allzu große Ferne rücken.
Thomas Schutz

Digitale Formate in der Bewerbungsvorbereitung am Beispiel PrepLounge – Optimaler Lerneffekt von offline-vermittelten, theoretischen Inhalten durch kontinuierliches Online-Training

Das Lösen von Fallstudien gehört bei fast allen Unternehmensberatungen zum Bewerbungsprozess für Absolventen. Die Vorbereitung wird von den Studenten in der Regel sehr ernst genommen. Sie beginnt häufig mit dem Lesen spezifischer Vorbereitungs-Bücher, geht über Workshops an Universitäten bis hin zu persönlichen Treffen mit anderen Bewerbern. Die PrepLounge GmbH hat diese Lernformate weitestgehend digitalisiert und stellt sie ihren Nutzern auf www.​preplounge.​com zur Verfügung. Der Nutzer erhält ein umfassendes Gesamtpaket an Services, die ihm dabei helfen, sich optimal auf die Bewerbungsgespräche vorzubereiten. Die Angebote lassen sich auf der einen Seite in eher passive Inhalte, wie das Lesen von theoretischen Inhalten und das Anschauen von Lernvideos einteilen und auf der anderen Seite in eher aktive Inhalte, wie das Lösen von Fallstudien mit anderen Nutzern in einem Video-Telefonat, das Diskutieren von kniffligen Fragestellungen im Forum oder die aktive Teilnahme an einem Webinar. Die Website www.​preplounge.​com ist neben Deutsch komplett in englischer Sprache verfügbar, so dass ein internationaler Wissenstransfer zwischen Studenten und Absolventen möglich ist.
Daniel Schmitz, Gerwin Fricke, Ralf Fuhrmann

Digitale Führungskräfteentwicklung im Unternehmen

Frontmatter

Wenn der Funke zündet – Entwicklungsformate und Trainingskonzepte für die digitale Transformation

Die Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit ändern sich stetig und erfolgreiches Verhalten hängt vom jeweiligen Kontext, vom Gegenüber und der individuellen Zielsetzung ab. In Zeiten, in denen Menschen von unterschiedlichen Orten aus kommunizieren, Hintergründe der jeweilig handelnden Kulturen sehr unterschiedlich sind, die Zeiten des aneinander Angleichens kürzer sind, Projektzyklen verkürzt, Positionswechsel teilweise in schneller Abfolge zur Systematik des organisationalen Alltages gehören, ist es nachvollziehbar, dass dies auch Folgen für die Kompetenzentwicklung hat und somit auch Eingang in nützliche Weiterbildungskonzepte finden muss. Der hier vorliegende Beitrag gibt Einblick (a) in die Herausforderung von Führungskräften, definiert anhand von Beispielen, (b) welche Kompetenzen besonders wichtig sind und welche Haltung der Kompetenzentwicklung zugrunde liegen sollte; und stellt weiterhin (c) das Projekt „Zündfunken“ sowie die „Meisterwerkstatt“ und dessen Integration in ein nachhaltiges und in die strategische Organisationsentwicklung eingebettetes Weiterbildungskonzept detailliert vor.
Jessica Andermahr, Boris Jermer

Walk the Talk – Wie ein berufsbegleitender Masterstudiengang Digitale Führung vermittelt

Es muss zukünftig immer mehr darum gehen, nicht nur die digitale Führungs- und Medienkompetenz einzelner Führungskräfte, sondern auch die der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu stärken – im Sinne einer digitalen Selbst- und gemeinsamen, kooperativ geteilten Führung.
Der Fernstudiengang „Industrial Engineering“ der Beuth Hochschule für Technik in Berlin bietet seinen Studierenden im Modul „Management und Kommunikation“ einen Lern- und Erfahrungsraum, um Methoden der digitalen und analogen Selbstführung sowie die webbasierte Strukturierung von Arbeitsprozessen praktisch zu erproben und zu reflektieren. Im Zentrum dieses Moduls steht die Selbstorganisation der Studierenden in Hinblick auf die eigenen Kommunikations-, Koordinations- und Lernprozesse, um bestmöglich auf eine hybride, digital-analoge Arbeitswelt vorbereitet zu sein.
Martin A. Ciesielski

Mit dem Röntgenblick eines mittelständischen Familienunternehmens –Erfahrungsberichte bei der Einführung einer digitalen Führungskultur

Um die Flexibilität von mittelständischen Unternehmen in Zukunft zu erhalten, ist die zielgerichtete Einbindung von digitalen Systemen in die Arbeit von Teams und Führungskräften erforderlich. Hierzu werden im ersten Schritt alle Prozesse im Unternehmen ganzheitlich analysiert, um jeglichen Medienbruch als auch Redundanz von Eingaben zu verhindern. Daran anschließend werden mit den Abteilungsleitern aller Ressorts die idealen Abläufe sowie Schnittstellen zwischen Abteilungen definiert. An dieser Stelle werden menschliche Denkstrukturen als Basis für den Zielprozessablauf herangezogen, sodass eine hohe Ergonomie des Systems in eine große Mitarbeiterakzeptanz mündet. Besonders in der Einführungsphase wird den Teamschulungen eine herausgestellte Rolle zugeordnet, um gezielte Rückmeldungen zur Testversion zu erhalten. Die Mitarbeiter mit Leitungsaufgaben erleben die Transformation als Mammutaufgabe, da trotz aller digitalen Steuerungsmöglichkeiten ein besonderes Augenmerk auf persönliche Vertrauensbildung gelegt werden muss.
Hans Maximilian Berg, Alexandra Berg, Kira Berg

Wie wollen wir wirklich, wirklich zusammenarbeiten? Warum wir ein Social Prototyping für das digitale Zeitalter brauchen!

Unsere Arbeitswelt wird zunehmend durch die Technologien bestimmt, die dort zum Einsatz kommen. Ausgerichtet an den zur Verfügung gestellten Funktionen, Benutzeroberflächen und Datenbank-Back-Ends von Apple, Microsoft, Google, SAP und Co. versuchen wir einer Welt in schnellem Wandel gerecht zu werden.
Dabei sollten wir allerdings mitbedenken, dass die Nutzung bestimmter digitaler Werkzeuge im Arbeitsumfeld ihre sehr eigenen Handlungsnotwendigkeiten und impliziten Wertvorstellungen von guter Zusammenarbeit (re-)produziert – die nicht zwangsläufig die sind, unter denen wir als Menschen in den jeweiligen Organisationen am besten zusammenarbeiten. Der vorliegende Artikel steht für einen Begriff von Zusammenarbeit auf der Basis geteilter Werte, Klarheit über Unterschiede und deren emotionalen Fundierung bzw. Anreicherung.
Er fragt danach, wie und ob die momentanen Technologien uns dabei unterstützen können, in diesem Sinne zusammenzuarbeiten. Mit Social Prototyping wird darüber hinaus eine Methode vorgestellt, die dabei behilflich sein kann, eine medienkompetente, erfolgreiche Zusammenarbeit im Zeitalter des technologischen Wandels professionell zu entwickeln.
Martin A. Ciesielski

Die digitale Zukunft wird nicht von alleine gut – Der essenziell menschliche Faktor der Digitalisierung und Führung in digitaler Transformation

Die Zukunft ist nicht (mehr) eine lineare Fortschreibung der Vergangenheit; mehr als um Optimierung dessen, was ist, geht es um Gestaltung von Neuem. Mit zunehmender Digitalisierung steigt die Möglichkeit der Entfaltung, aber vielfältige, exponentielle Möglichkeiten sind an sich noch nicht „gut“. „Gut“ wird es erst, wenn wir bewusste Entscheidungen treffen. Digitalisierung bringt es mit sich, dass Entscheidungen in vorhersehbaren Konstellationen ohne unser Zutun getroffen werden können. Aber bei komplexen Entscheidungen und der Qual der Wahl ist der Mensch gefragt, die menschliche Abwägung oder genauer: die Einwertung. Gute Führungskräfte müssen dies (vor)leben.
Die Arbeitswelt verändert sich und vorherige Konstanten lösen sich auf: Arbeitszeit, Arbeitsort, Arbeitnehmer- und Arbeitgeberstrukturen. Führungskräfte gestalten die Schnittstelle zwischen dem realen Leben und der digitalen Anwendung. Der Sinn rückt als Konstante in den Mittelpunkt. Dies gilt für den Arbeits- und im Privatkontext.
Führungskräfte sind die Menschen, die Leben und Arbeit gestalten. Wenn das Ziel ein „gutes“ vernetztes Leben ist, besteht die Herausforderung darin, weiterhin selbstorganisiert und selbstbestimmt zu sein – und dies als Führungskraft auch den Menschen, die man führt, zu vermitteln und zu ermöglichen.
Nanne von Hahn

Grüner wird´s nicht! – Plädoyer für eine nachhaltige IT-Infrastruktur als (Geschäfts-)Führungsaufgabe

Während es im Bereich der globalen Corporate Social Responsibility (CSR) mittlerweile gang und gäbe ist, von einer Triple Bottom Line der Unternehmen zu reden, weisen „disruptive“ Geschäftsmodelle häufig lediglich eine klassische Bottom Line auf: die der Profitabilität. Die anderen beiden Bereiche, die des sozialen und ökologischen Impacts, werden somit bei diesen Geschäftsmodellen von Anfang an methodisch außen vor gelassen. Unter ökologischen und sozialen Nachhaltigkeitsgesichtspunkten bedeutet das Vorgehen dieser Ansätze somit eher einen Rückschritt, als einen Fortschritt.
Vor dem Hintergrund endlicher Ressourcen ist es darüber hinaus Führungsaufgabe, in digitalen Szenarien zu denken – mit dem Ziel, eine nachhaltige und robuste IT-Infrastruktur aufzubauen. Konkret heißt das, die drei Strategiepfade der Effizienz, Konsistenz und der Suffizienz mit zielführenden Maßnahmen im Unternehmen zu entwickeln.
Martin A. Ciesielski
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