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Über dieses Buch

Geschäftsmodell-Innovationen werden für die Wettbewerbsfähigkeit und den langfristigen wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens als unabdingbar erachtet. Der 3D-Druck als disruptive Technologie hat das Potenzial, nicht nur die Fertigungsprozesse einzelner Unternehmen, sondern die Ertragsmechanik ganzer Branchen und ihrer Wertschöpfungsketten stark zu verändern. Er ermöglicht sowohl die Neuentwicklung innovativer als auch die Weiterentwicklung bestehender Geschäftsmodelle.

Dieser Leitfaden stellt ein praxisorientiertes Vorgehensmodell vor, mit dem Unternehmen digitale Geschäftsmodell-Innovationen mit 3D-Druck erfolgreich umsetzen können. Das GIN3D-Vorgehensmodell ist in einen schrittweisen Prozess gegliedert, der Unternehmen als Methodenbaukasten von der ersten Idee bis zur Realisierung begleitet.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Geschäftsmodell-Innovation mit 3D-Druck

Frontmatter

Kapitel 1. Motivation und Ziele

Zusammenfassung
Organe, Häuser oder Pizzen – die Medien greifen gerne auf spektakuläre Anwendungsbeispiele zurück, wenn sie über den 3D-Druck (synonym: additive Fertigungsverfahren) berichten. Dabei hat der 3D-Druck seinen Ursprung nicht in menschlichen Zellen, Beton oder Tomatensoße, sondern im Bereich Kunststoff. Bereits im Jahr 1984 hat der US-Amerikaner Chuck Hull das erste Patent für das 3D-Druckverfahren Stereolithografie eingereicht.
Carsten Feldmann, Colin Schulz, Sebastian Fernströning

Kapitel 2. 3D-Druck: Anwendungsbereiche, Druckprozess, Nutzen und Grenzen

Zusammenfassung
Im angloamerikanischen Sprachraum findet sich vielfach die einfache Klassifizierung von Fertigungsverfahren in formative, subtraktive und additive Verfahren. Formative Verfahren basieren auf dem Einsatz mechanischer Kraft formgebender Werkzeuge, um ein Ausgangsmaterial in eine definierte Form zu bringen. Beispiele sind Spritzgießen, Schmieden oder Tiefziehen.
Carsten Feldmann, Colin Schulz, Sebastian Fernströning

Kapitel 3. Geschäftsmodell-Innovation: Wert für den Kunden und Erträge für das Unternehmen

Zusammenfassung
Geschäftsmodelle sind ein Trendthema in Wissenschaft und Praxis. Grund dafür sind junge Unternehmen, die mit neuen digitalen Geschäftsmodellen etablierte Unternehmen und Märkte angreifen. Prominente Beispiele sind Airbnb, Amazon oder Netflix.
Carsten Feldmann, Colin Schulz, Sebastian Fernströning

Kapitel 4. Geschäftsmodell-Innovation mit 3D-Druck

Zusammenfassung
Im Folgenden wird ein Orientierungsrahmen vorgestellt, um mögliche Geschäftsmodell-Innovationen im Kontext des 3D-Drucks systematisch zu identifizieren. Das Akronym GIN3D steht für Geschäftsmodell-Innovation mit 3D-Druck. Dieser Orientierungsrahmen für die systematische Analyse der Wertschöpfungskette eines Unternehmens bietet Ansatzpunkte zur Neu- bzw. Weiterentwicklung der Geschäftsmodelle eines Unternehmens.
Carsten Feldmann, Colin Schulz, Sebastian Fernströning

Kapitel 5. Geschäftsmodellmuster entlang der Wertschöpfungskette des 3D-Drucks

Zusammenfassung
Im vorherigen Kapitel wurden Anbieter und generische Geschäftsmodellmuster in der Wertschöpfungskette des 3D-Drucks erläutert und anhand des GIN3D-Modells systematisiert. Tab. 5.1, 5.2, 5.3, 5.4, 5.5, 5.6 stellen alle identifizierten Geschäftsmodellmuster vor, um die Identifikation von Ansatzpunkten zur Neu- oder Weiterentwicklung eines Geschäftsmodells zu unterstützen. Dabei werden potenzielle Anbieter, Praxisbeispiele und relevante Literaturquellen beschrieben.
Carsten Feldmann, Colin Schulz, Sebastian Fernströning

Kapitel 6. Geschäftsmodellmuster mit 3D-Druck für KMU

Zusammenfassung
Ein Blick auf die Verteilung deutscher Unternehmen nach der Unternehmensgröße verdeutlicht das Potenzial und die Relevanz des Mittelstands in Deutschland. Mit einem Anteil von 99 % an der Anzahl aller Unternehmen, bilden kleine und mittlere Unternehmen (KMU) das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Im vorherigen Kapitel wurde eine Fülle von Geschäftsmodellen für verschiedene Anbietergruppen vorgestellt.
Carsten Feldmann, Colin Schulz, Sebastian Fernströning

Kapitel 7. Zusammenfassung Teil I

Zusammenfassung
Der erste Teil dieses Buches hat Antworten und Praxisbeispiele zu den folgenden Fragen geliefert:
  • Welche Geschäftsmodelle im Kontext der additiven Fertigung nutzen Unternehmen bereits?
  • Welche Geschäftsmodellmuster bieten innovative Potenziale zur Weiterentwicklung, um Wettbewerbsvorteile zu generieren, die Position in der Wertschöpfungskette zu stärken oder neue Märkte zu erschließen?
Carsten Feldmann, Colin Schulz, Sebastian Fernströning

Geschäftsmodelle mit 3D-Druck entwickeln: Ein Leitfaden von der Idee zur Umsetzung

Frontmatter

Kapitel 8. Motivation und Ziele

Zusammenfassung
Das Ziel des zweiten Buchteils ist die Vermittlung einer systematischen und praxisnahen Vorgehensweise zur Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle auf Basis des 3D-Drucks von der ersten Idee bis zur Umsetzung. Unternehmen müssen bei der technologieinduzierten Geschäftsmodell-Innovation unter anderem die folgenden Fragen beantworten:
  • Wie beeinflusst oder gefährdet diese Technologie das bestehende Geschäftsmodell des Unternehmens?
  • Welche Wettbewerbsvorteile bieten sich durch eine Weiterentwicklung des bestehenden Geschäftsmodells?
Carsten Feldmann, Colin Schulz, Sebastian Fernströning

Kapitel 9. Einordnung in das Innovationsmanagement

Zusammenfassung
Bevor das Vorgehensmodell detailliert vorgestellt wird, ist dieser Teil des Buches in den Kontext des Innovationsprozesses einzuordnen. Die wirtschaftliche Situation eines Unternehmens hängt entscheidend von der Innovationskraft eines Unternehmens und seiner Mitarbeiter ab. Im globalen Wettbewerb wird ein Unternehmen langfristig nur erfolgreich sein, wenn es fortlaufend neue Ideen hervorbringt und diese bis zur Marktfähigkeit entwickelt.
Carsten Feldmann, Colin Schulz, Sebastian Fernströning

Kapitel 10. Geschäftsmodelle mit 3D-Druck entwickeln: 5 Schritte von der Idee zur Umsetzung

Zusammenfassung
Der nachfolgende Leitfaden gibt Unternehmen mit dem GIN3D-Vorgehensmodell einen chronologisch aufgebauten Orientierungsrahmen an die Hand, mit welchem sie Geschäftsmodell-Innovationen mit 3D-Druck erarbeiten und erfolgreich auf den Weg bringen können.
Carsten Feldmann, Colin Schulz, Sebastian Fernströning

Kapitel 11. Zusammenfassung Teil II

Zusammenfassung
Dieser Leitfaden hat ein praxisorientiertes Vorgehensmodell vorgestellt, mit dem Unternehmen Geschäftsmodell-Innovationen mit 3D-Druck erfolgreich auf den Weg bringen können. Das GIN3D-Vorgehensmodell ist in einen schrittweisen Prozess gegliedert, der Unternehmen als Methodenbaukasten von der ersten Idee bis zur Realisierung begleitet. Das Vorgehensmodell setzt sich aus fünf Schritten zusammen.
Carsten Feldmann, Colin Schulz, Sebastian Fernströning

Kapitel 12. Forschungsmethodik

Zusammenfassung
Praktiker können dieses Kapitel ohne wesentlichen Informationsverlust überspringen, da vor allem die Forschungsmethodik dargestellt wird. Zur wissenschaftlichen Fundierung der Ergebnisse sind im Folgenden zunächst die Zielsetzungen und Anforderungen wissenschaftlichen Arbeitens darzustellen. Daraufhin wird der Stand der Forschung beschrieben.
Carsten Feldmann, Colin Schulz, Sebastian Fernströning

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