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Über dieses Buch

Ein Blick in aktuelle Bildungsstandards und Lehrpläne zeigt: Die Nutzung digitaler Medien im Mathematikunterricht wird immer stärker eingefordert und geht heute weit über den Einsatz wissenschaftlicher Taschenrechner hinaus. Zukünftige Lehrerinnen und Lehrer müssen sich deswegen notwendig bereits im Rahmen ihrer Ausbildung mit digitalen Medien auseinandersetzen. Entsprechend wird hier ein Lehrwerk angeboten, das, orientiert an den Funktionalitäten digitaler Medien, Chancen und Risiken der Nutzung in mathematikpädagogischen Kontexten strukturiert darstellt. Zentrales Anliegen ist die Entwicklung von Medienkompetenz mit Blick auf das Lehren und Lernen im Fach Mathematik. Das Lehrwerk basiert auf erprobten und bewährten Veranstaltungen im Rahmen der Lehrerbildung.​

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Zu diesem Buch

Zusammenfassung
2013: Die Sommerferien waren größtenteils von gutem Wetter geprägt – Zeit und Muße, die Erfahrungen der letzten Monate zu reflektieren, viel zu lesen und sich auf Neues einzustellen. Wie wird er wohl sein – der Mathematikunterricht in 10, 15 oder 20 Jahren? Precht (2013) behauptet in seinem Werk Anna, die Schule und der liebe Gott, dass man Mathematik doch am besten alleine lernt – unter Verwendung von Computer-Lernprogrammen – Thesen, die bei vielen Pädagogen zumindest für einen Aufreger gesorgt haben. Wie werden diese Lernprogramme wohl aussehen? Auf der Seite von bettermarks, einem Anbieter von Lernprogrammen (de.bettermarks.com), fand ich folgende Meldung: „Am 5. Mai 2013 diskutierte Günther Jauch mit seinen Gästen unter dem Titel ‚Notendruck, Sitzenbleiben – weg mit der alten Schule?‘ über das deutsche Schulsystem. Der Philosoph Richard David Precht präsentierte viele Reform-Vorschläge. Für den Mathe-Unterricht schlägt er vor, die Klassen aufzulösen und Schüler mit einem digitalen Lernprogramm arbeiten zu lassen. So könne jeder Schüler flexibel in seinem eigenen Tempo lernen. ‚Es gibt großartige Lern-Software für Mathematik‘, so Precht. Ob er dabei an bettermarks gedacht hat?“ Ist das also die Zukunft des Mathematiklernens?
Andreas Pallack

2. Mathematik lehren und lernen

Zusammenfassung
Dieses Kapitel beginnt mit einer Bestandsaufnahme zum Lehren und Lernen von Mathematik. Beleuchtet wird, was heute unter zeitgemäßem Mathematikunterricht verstanden wird und welche Rolle der Computer dabei einnehmen kann.
Andreas Pallack

3. Digitale Medien und Medienkompetenz

Zusammenfassung
Medienkompetenz: Das ist eines der geflügelten Worte – ähnlich wie Schüler- oder Kompetenzorientierung. Sie werden alltagssprachlich verwendet. Letztendlich bleibt aber häufig unklar, was konkret gemeint ist. Mein Ziel ist es, Lehrern Handwerkszeug an die Hand zu geben, um den Einsatz von digitalen Medien zu reflektieren. Dazu gehört eine angemessene Operationalisierung von Medienkompetenz, die vor dem Hintergrund des Lernens von Mathematik genutzt werden kann. Aufbauend auf einigen konkreten Beispielen wird ein Stufenmodell entwickelt, das hilft, den reflektierten Einsatz digitaler Medien umzusetzen.
Andreas Pallack

4. Digitale Medien im Mathematikunterricht

Zusammenfassung
Durch die Verwendung des Internets sind Hypertexte, also Texte, die auf verschiedenste Art miteinander verbunden sind, intuitiv Schülern und Lehrern bekannt. Welche Rolle können solche Hypertexte beim Lernen von Mathematik spielen?
Andreas Pallack

Backmatter

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