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Open Access 2022 | Open Access | Buch

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Digitale Transformation

Fallbeispiele und Branchenanalysen

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Über dieses Buch

Dieses Open Access-Buch gibt eine erweiterte Einführung in die Grundlagen und Charakteristika sowie auch Risiken und Chancen der digitalen Transformation. Anhand von ausführlichen Fallstudien branchenführender Unternehmen werden aktuelle technologische Trends sowie Auswirkungen auf die digitale Geschäftsmodellentwicklung und den Wettbewerb aus Sicht von IT-Entscheidern erörtert. Die Ergebnisse helfen Unternehmens- und Strategieberater*innen, Fach- und Führungskräften aus dem Bereich IT sowie Dozierenden und Studierenden der Fächer Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftswissenschaften dabei, Technologiepotentiale abzuschätzen und frühzeitig zukunftsweisende Technologiekompetenzen aufzubauen.

Dies ist ein Open-Access-Buch.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Einleitung

Frontmatter

Open Access

Motivation und Aufbau des Buches
Zusammenfassung
Die digitale Transformation ist ein viel debattiertes Thema und bestimmt die Agenda von Unternehmen weltweit. Die zunehmende Digitalisierung unseres privaten, beruflichen und öffentlichen Lebens wird häufig als Veränderungsprozess bezeichnet, der die Art, wie Unternehmen untereinander konkurrieren, Werte schaffen und mit ihren Geschäftspartnern und Kunden interagieren grundlegend verändert.
G. Oswald, T. Saueressig, H. Krcmar

Open Access

Digitale Transformation aus Perspektive der Wirtschaft
Zusammenfassung
Die digitale Transformation verändert unser gesellschaftliches Zusammenleben und wirtschaftliches Handeln. Sie unterscheidet sich von vorangegangenen Transformationen vor allem durch ihre Schnelligkeit, Komplexität, Interdisziplinarität und Globalität. Daher stellt sich sowohl für Unternehmen als auch für Wissenschaft und Forschung die Frage, wie die Transformation aktiv vorangetrieben werden kann, ohne gleichzeitig von den Entwicklungen überholt zu werden. Die Antwort darauf liegt in der Modularisierung – von der Technologie bis zum Prozess. Der folgende Beitrag gibt zunächst einen Überblick zu Herausforderungen und Chancen der digitalen Transformation. Anschließend gehen wir darauf ein, warum es für Unternehmen unausweichlich ist, die digitale Transformation aktiv zu treiben, um zukunftsfähig zu bleiben. Wir liefern Impulse dazu, wie erfolgreiche Digitalisierung in Unternehmen aussehen kann und welche Rolle aktuellen Technologietrends dabei zukommt.
T. Saueressig, G. Oswald

Open Access

Digitale Transformation aus Perspektive von Wissenschaft und Forschung
Zusammenfassung
Die digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft ist eines der beherrschenden Themen in der praxisorientierten Managementliteratur. Vier Eigenschaften sind charakteristisch für digitale Transformationsprozesse: Unausweichlichkeit, Unumkehrbarkeit, Schnelligkeit und Unsicherheit. Für Unternehmen sollte nicht die Frage im Vordergrund stehen, wie sie sich von den auf sie zukommenden Veränderungen entkoppeln können, sondern, wie sie den Transformationsprozess aktiv mitgestalten können (Dieser Beitrag basiert auf einem Interview mit Prof. Dr. Helmut Krcmar, erschienen in: IM+io Fachzeitschrift für Innovation, Organisation und Management, Ausgabe 04/2014).
H. Krcmar

Grundlagen der digitalen Transformation

Frontmatter

Open Access

Der Begriff der digitalen Transformation: Ein transdisziplinärer Literaturüberblick
Zusammenfassung
Wir bezeichnen den Prozess der organisatorischen Transformation durch den Einsatz digitaler Technologien zur radikalen Umgestaltung von Organisationen als digitale Transformation. Jedoch herrschen innerhalb und zwischen der Management-, Organisations- und Information-Systems-Literatur noch erhebliche Inkonsistenzen bezüglich der Merkmale der digitalen Transformation einer Organisation. Daher haben wir eine transdisziplinäre Recherche von 175 Artikeln zu digitaler Transformation durchgeführt. Als Ergebnis haben wir zwölf Denkschulen identifiziert, die das Phänomen der digitalen Transformation diskutieren. Wir zeigen, dass die digitale Transformation auf bestehenden und neuen Denkansätzen aufbaut, wie beispielsweise digitale Innovation und Ökosysteme.
T. Riasanow, D. Soto Setzke, M. Böhm, H. Krcmar

Open Access

Studie zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie in gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und technologischer Hinsicht
Zusammenfassung
In einem 10-tägigen Zeitraum Mitte April 2020 nahmen insgesamt 211 Digitalisierungs-, Technologie- und KI-Experten aus Deutschland an der Online-Befragung teil.
H. Krcmar, O. Wintermann

Open Access

Digitale Geschäftsmodelle
Zusammenfassung
Die digitale Transformation hat grundlegende Auswirkungen auf die Geschäftsmodelle von Unternehmen. Das Geschäftsmodell beschreibt eine taktische Ebene zwischen der Unternehmensstrategie und den Geschäftsprozessen. Es definiert die Logik, die ein Wertversprechen für den Kunden artikuliert, sowie eine tragfähige Struktur von Einnahmen und Kosten für das Unternehmen, das diesen Wert liefert. Durch die digitale Transformation werden digitale Technologien essenziell für den Unternehmenserfolg und erzeugen digitale Geschäftsmodelle, in denen digitale Technologie in der Infrastuktur, der Kundenschnittstelle und dem Wertversprechen eingesetzt wird. Um die Transformation der Geschäftsmodelle zu verstehen, definieren wir in diesem Beitrag zunächst das Geschäftsmodell und seine Elemente. Wir beschreiben danach Klassifizierungen und Erfolgsfaktoren in der Geschäftsmodellentwicklung. Daran anschließend erläutern wir, wie digitale Technologien in digitalen Geschäftsmodellen genutzt werden. Wir betrachten dann sowohl die Auswirkung der digitalen Technologien auf Geschäftsmodelle als auch die Auswirkungen digitaler Geschäftsmodelle zum Beispiel auf die Unternehmensleistung oder Industrielogiken. Abschließend erläutern wir noch die Rolle von Geschäftsmodellinnovationen, die nötig sind, um Geschäftsmodelle, zum Beispiel durch die Integration digitaler Technologien, zu verändern.
V. Strunz-Happe, T. Böttcher, J. Weking, H. Krcmar

Digitale Transformation in der Praxis

Frontmatter

Open Access

Digitale Transformation an der Charité Berlin – ERIC: Enhanced Recovery after Intensive Care
Zusammenfassung
Das deutsche Gesundheitssystem steht vor dem wachsenden Problem des Post-Intensive-Care-Syndroms. Dieses Krankheitsbild führt zu signifikanten medizinischen Beeinträchtigungen bei Patienten der Intensivmedizin und dadurch zu enormen wirtschaftlichen Belastungen des deutschen Gesundheitssystems, begründet durch die Kosten der Behandlung des Post-Intensive-Care-Syndroms. Als Reaktion auf dieses Problem hat die Charité Berlin die ERIC-Initiative (Enhanced Recovery after Intensive Care) ins Leben gerufen, um über Tele-Visiten zwischen Ärzt*innen der Charité Berlin und der Belegschaft in Partnerkrankenhäusern aktuelle medizinische Evidenz an das Krankenbett zu bringen. Dadurch konnte nachweislich die Fallzahl des Post-Intensive-Care-Syndroms reduziert werden. Damit ist die ERIC-Initiative ein Vorstoß der Digitalen Transformation im deutschen Gesundheitssystem. Diese Digitalisierungsinitiative begegnet verschiedenen Herausforderungen, welche in dieser Arbeit adressiert werden. Dafür wurden 18 Interviews mit verschiedenen Akteuren der ERIC-Initiative geführt und ausgewertet sowie die Herausforderungen identifiziert. Dabei konnten gerade softwarespezifische Probleme herausgestellt werden, die sich in der heterogenen Infrastruktur der Krankenhäuser und der fehlenden technischen Standardisierung begründen. Neben diesen führen auch fehlende IT-Kompetenzen und das Übersehen wichtiger Stakeholder-Perspektiven zu Beeinträchtigungen der Nutzung des ERIC-Systems. Im Rahmen dieses Beitrags werden zunächst die Herausforderungen dargestellt, um anschließend auf die abgeleiteten Lösungen in Form von „Lessons Learned“ einzugehen, die abschließend wiederum in ein holistisches Bild eingebettet werden, um deren konkrete Implementierung zu intensivieren.
P. Engel, S. L. Hong, M. Mielenz, K. Vrettos, R. J. Floetgen, H. Krcmar

Open Access

Digitale Transformation bei Krones: strategische Hintergründe und praktische Erfahrungen
Zusammenfassung
Seine Position als Weltmarktführer für Technologien der Getränke- und Liquid-Food-Industrie behauptet Krones seit jeher über die fortwährende Entwicklung und Einführung neuer Innovation am Markt. Hierbei nehmen digitale Themen eine immer stärkere Rolle ein. Durch kundenfokussierte und agile Entwicklungsprozesse stellt Krones sicher, dass die richtigen Produkte entwickelt werden und der Kunde dabei immer an erster Stelle steht. Krones verfolgt diesen Weg auch auf organisatorischer Ebene konsequent und stärkt durch die Ausrichtung seiner Organisation die digitale Transformation. Die zentrale Bedeutung zeigt zuletzt der Schritt hin zur Bündelung aller Aktivitäten in der neuen Einheit Krones.digital.
J. Scholz, K. Probst, P. Thum, M. Seywald

Open Access

Erfolgreiche digitale Transformation von HR bei ZF
Zusammenfassung
Die digitale Transformation stellt für die meisten Unternehmen eine große Herausforderung dar. Noch komplizierter wird es, wenn es viele Arbeiter in der Produktion sowie eine Vergangenheit mit einer Reihe von großen Fusionen und Übernahmen gibt. Der ZF-Konzern stellt sich diesem soziotechnischen Phänomen, indem er neue Technologien einsetzt und alle Mitarbeiter in den Prozess einbezieht. In den vergangenen drei Jahren hat das ZF-Personalwesen ein globales System eingeführt, um einheitliche, transparente Daten und Prozesse zu schaffen. In dieser Studie haben wir neue HR-Technologien evaluiert, die beschriebene digitale Transformation im ZF-Personalwesen untersucht und Mitarbeiterbefragungen durchgeführt. Basierend auf diesen Erkenntnissen haben wir fünf Schwerpunktbereiche für Verbesserungen identifiziert: Daten, Prozesse, Organisation, Veränderungsprozesse und IT-Systeme. Unter anderem haben wir festgestellt, dass teilweise Prozesse noch nicht optimal ausgerichtet sind und die aus der Firmenhistorie resultierende HR-Systemlandschaft Harmonisierungsbedarf aufweist. Was den Veränderungsprozess insgesamt angeht, empfehlen wir eine stärkere Promotorenrolle des Managements. Im Rahmen der anschließenden Ideation haben wir zehn Ansätze im Sinne von Stellhebeln entwickelt. Indem wir sie in den Gesamtkontext des Unternehmens stellen, liefern wir wertvolle Anregungen für mögliche zukünftige Projekte. Außerdem geben wir Einblicke in die aktuelle Mitarbeiterzufriedenheit mit der digitalen Transformation im Personalbereich von ZF. Abschließend liefern wir durch die Darstellung sowohl positiver als auch kritischer Stimmen Ideen, wie zukünftige Transformationsinitiativen bestmöglich durchgeführt werden können.
A. Farr, L. Oberaigner, A. Stadler, J.-P. Wetzel, R. J. Floetgen, H. Krcmar

Open Access

Hebel und Handlungsfelder für die digitale Transformation in der Automobilindustrie am Beispiel der Porsche AG
Zusammenfassung
Die Porsche AG steht seit Jahrzehnten weltweit für den Bau hochwertiger Sportwagen, die mit einem einzigartigen Fahrerlebnis zu überzeugen wissen. Dennoch stehen der gesamten Automobilbranche in diesem Jahrzehnt tief greifende Veränderungen bevor. Der Megatrend des 21. Jahrhunderts, die Digitalisierung, stellt dabei sowohl die Produkte als auch etablierte Organisationsstrukturen auf den Prüfstand. Aus diesem Anlass werden in dieser Fallstudie durch die eingehende Betrachtung des Zusammenspiels zwischen der digital-affinen Tochtergesellschaft, der Porsche Digital GmbH, und dem Mutterkonzern, der Porsche AG, branchenspezifische Erkenntnisse zur Bewältigung der digitalen Transformation in der Automobilindustrie abgeleitet.
M. Maier-Borst, P. Gassert, K. Adrianowytsch, R. J. Floetgen, H. Krcmar

Open Access

Digitale Transformation bei PricewaterhouseCoopers anhand der Initiative Your Tomorrow
Zusammenfassung
Wie kann eine Organisation den Prozess der Einführung der digitalen Transformation unterstützen und verbessern? Was sind die Grundlagen, die bei der Einführung einer Initiative zu beachten sind, die jenseits der eigenen Landesgrenzen in einer deutlich anderen Kultur und Umgebung eingeführt wurde? Dieser Beitrag gibt Empfehlungen zu den oben genannten Fragen anhand einer Analyse der Initiative Your Tomorrow von PricewaterhouseCoopers (PwC). PwC USA setzte das Schlagwort „digitale Transformation“ mit der Einführung der Initiative Your Tomorrow im Jahr 2017 in die Tat um. Im Anschluss daran wurde die Initiative 2019 von PwC Deutschland als Early Adopter übernommen. Es werden die im Rahmen der Initiative umgesetzten Maßnahmen sowie die Herausforderungen, die bei deren Einführung und Umsetzung aufgetreten sind, erörtert. Darüber hinaus werden Maßnahmen mit betriebswirtschaftlichen Implikationen vorgeschlagen, die sich aus der Analyse der Initiative ergeben haben. Es wurden Interviews mit Experten und der allgemeinen Belegschaft geführt und ein Benchmarking durchgeführt, um die wichtigsten Leistungsindikatoren sowie Erfolgsfaktoren zu erarbeiten und die Herausforderungen bei der Umsetzung der Initiative in Deutschland zu analysieren.
A. Kazmi, H. Kazmi, Sri Laxmi, A. Akhani, R. J. Floetgen, H. Krcmar

Open Access

Digitale Transformation bei der Wacker Chemie AG
Zusammenfassung
Angetrieben von den Trends der Nachhaltigkeit, der Digitalisierung und der fortschrittlichen Fertigungstechnologien, steht die Chemieindustrie ähnlich wie andere Branchen zunehmend vor strategischen und strukturellen Herausforderungen. Um diese zu bewältigen, bedarf es einer engen Verzahnung von produktiven und nicht produktiven Leistungen sowie einer Veränderung der internen Wertschöpfung. Ziel dieses Beitrags ist es, am Beispiel der Wacker Chemie AG den Unterschied zwischen der organisatorischen Wertschöpfung der internen IT-Abteilung des Unternehmens vor und während der Einführung der Initiative der digitalen Transformation zu analysieren und visualisieren. Dazu werden anhand von zehn Experteninterviews mit Führungskräften die zentralen Erfolgsdimensionen der digitalen Transformation bei Wacker ermittelt, die sich auf strategische, technologische und kulturelle Erfolgsfaktoren eingrenzen lassen. Aufbauend auf einer wertorientierten Sichtweise, werden in diesem Beitrag zwei Wertschöpfungsnetzwerke vorgestellt, die die Wacker-internen Wertströme zwischen den bestehenden Einheiten vor der Einführung sowie zwischen diesen und den neu geschaffenen Einheiten während der Initiative abdecken. Um dem Vorstand einen strukturierten Ansatz zur Bewertung des Nutzens dieser Initiativen zu bieten, führen wir außerdem eine Enterprise Value Map ein. Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Transformation und die dabei durchgeführten Projekte zur Etablierung engerer Kommunikations- und Entwicklungskanäle zwischen Business und IT führen. Zusätzlich wird die statische Sichtweise einer isolierten IT-Abteilung zu einer stärker service- und kundenorientierten Einheit aufgebrochen. Darüber hinaus zeigt die Value Map, dass die analysierten Initiativen direkt zur Umsatzsteigerung und Kostensenkung bei Wacker beitragen und darüber hinaus einen positiven Einfluss auf die Erwartungen der externen Stakeholder an das gesamte Unternehmen haben. Weitere Forschungsinitiativen auf diesem Gebiet können das entwickelte e3-value-Modell und die Value Map für weitere, vertiefende Studien nutzen. Chemiekonzerne können unsere Erkenntnisse als Unterstützung bei ihrer digitalen Transformationsinitiative nutzen und vor allem als Anregung für interne Veränderungen der Wertströme aufgreifen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit in einer zunehmend digitalisierten Industrie zu sichern.
F. Burckhardt, T. Mirlach, U. Auer, U. Ziegler, R. J. Floetgen, T. Riasanow, H. Krcmar

Open Access

Digitale Transformation bei ARRI – Das Beispiel der Filmdistribution in der Kinobranche
Zusammenfassung
Gegenstand dieses Fallbeispiels aus dem Jahr 2017 war es, das ARRI Fusion Network zu einer zentralen Plattform in der Filmdistribution auszubauen. Das Fusion Network dient momentan hauptsächlich zur Verwaltung von Spielstätten und Filmdistribution. ARRI Media steht als Intermediär zwischen den Filmverleihern und den Spielstätten und ist verantwortlich für die Distribution der Filme. Dem Verleiher stehen zur Übertragung der Aufträge mehrere Wege, wie die Beauftragung im ARRI Fusion Network, zur Verfügung. Somit ist der Verleiher der zahlende Kunde von ARRI: Die aktuelle Distribution der Filme mit einer Festplatte über einen Lieferservice ist durch den geringen Automatisierungsgrad sehr aufwendig. Filme müssen auf Festplatten kopiert, physisch versendet, am Zielort eingespielt und die Festplatte wieder zurückversendet werden. Dadurch entsteht viel manueller Aufwand, der mit einer eDelivery-Lösung deutlich reduziert werden könnte. Das Versenden der Filme über eDelivery sieht den Einsatz von Internet- oder Satellitenverbindungen vor. Allerdings ist eDelivery aufgrund eines unzureichenden Breitbandausbaus in Deutschland und zu teurer Betriebskosten noch nicht rentabel. Die neue Plattform soll Filmverleiher und Kinobetreiber näher zusammenrücken lassen und die Position von ARRI in der Filmdistribution stärken.
M.-L. Nguyen, F. Faltermeier, M. Schäffner, D. Möslein, D. Pfister, R. J. Floetgen, H. Krcmar

Open Access

Digitale Transformation bei den Berliner Philharmonikern
Zusammenfassung
Neue technologische Entwicklungen haben das Konsumentenverhalten auf grundlegende und vielfältige Weise verändert. Inzwischen haben diese Veränderungen auch die Kulturbranche erreicht. Vielen Organisationen aus diesem Sektor fehlen jedoch die nötigen Erfahrungen und Expertise, um sich auf eine neue Generation von Kunden in der digitalen Welt einzustellen. Die Berliner Philharmoniker entwickelten sich auf ihrer Reise der digitalen Transformation von einem traditionellen, klassischen Musikorchester zu einem digitalen Pionier. Dabei stellte sich das Orchester den Herausforderungen des digitalen Zeitalters durch die Einführung nachhaltiger organisatorischer Änderungen und durch den Erwerb neuer digitaler Kompetenzen und Fähigkeiten.
D. Soto-Setzke, P. Hoberg, A. Murgoci, S. Franzbonenkamp, J. Gaß, T. Wolff, H. Krcmar

Zusammenfassung

Frontmatter

Open Access

Qualitative vergleichende Analyse der Fallbeispiele
Zusammenfassung
Digitale Technologien ändern auf radikale Weise Geschäftsmodelle und -prozesse etablierter Unternehmen in allen Industriezweigen. Um neue, digitale Dienstleistungen effektiv zu konzipieren und zu entwickeln, müssen etablierte Unternehmen digitale Technologien in ihre Prozesse, Organisationsstrukturen und Arbeitsmodelle integrieren – ein Prozess, der als digitale Transformation bekannt ist. In diesem Kapitel präsentieren wir die Ergebnisse einer qualitativ vergleichenden Analyse der in der Initiative für digitale Transformation untersuchten Fallbeispiele. Wir unterscheiden dabei nach internen und externen Transformationsstrategien und identifizieren konkrete Handlungsempfehlungen für Entscheidungsträger in etablierten Unternehmen. So zeigen wir beispielsweise, unter welchen Bedingungen Chief Digital Officers (CDOs) ein wertvoller Baustein digitaler Transformationsstrategien sind. Die Ergebnisse unserer Analyse zeigen praxisrelevante Empfehlungen für etablierte Unternehmen auf und bieten Orientierung und verschiedene Ausgangspunkte für zukünftige Forschung.
D. Soto Setzke, H. Krcmar

Open Access

Zusammenfassung und Abschluss
Zusammenfassung
Die digitale Transformation ist unausweichlich, unumkehrbar, unglaublich schnell und unsicher in der Ausführung. Dabei bahnt sie sich ihren Weg durch verschiedenste Branchen und Unternehmen jeder Größe. Die Auswirkungen können aber ganz unterschiedlich sein. Der einfache Zugang zu innovativen Technologien hat zu einer Disruption vieler etablierter Geschäftsmodelle geführt. Für eine erfolgreiche digitale Transformation gibt es aber kein Geheimrezept. Etablierte Unternehmen müssen daher darauf achten, nicht von neuen Marktteilnehmern verdrängt zu werden und auch interne Prozesse wettbewerbsfähig zu gestalten. Dafür müssen sie aktiv neue Technologien evaluieren und zur kontinuierlichen Erneuerung des eigenen Geschäftsmodells nutzen. Wichtig sind eine strikte Kundenorientierung, die Freude und Bereitschaft am Experimentieren mit neuen Technologien sowie die entscheidende Rolle der Verbesserung bestehender und Knüpfung neuer Partnerschaften in immer komplexeren Ökosystemen. Die Beispiele in diesem Buch zeigen, dass eine digitale Transformation nicht kurzfristig abgeschlossen werden kann. Vielmehr sollte sie als ein kontinuierlicher Prozess betrachtet werden, der Unternehmen immer wieder vor Herausforderungen, aber auch neue Möglichkeiten stellt.
G. Oswald, T. Saueressig, H. Krcmar
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Metadaten
Titel
Digitale Transformation
herausgegeben von
Gerhard Oswald
Thomas Saueressig
Prof. Dr. Helmut Krcmar
Copyright-Jahr
2022
Electronic ISBN
978-3-658-37571-3
Print ISBN
978-3-658-37570-6
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-37571-3

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