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15. Digitale Zwillinge – Eine explorative Fallstudie zur Untersuchung von Geschäftsmodellen

  • 2019
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

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Zusammenfassung

Der digitale Zwilling lässt sich als intelligentes digitales Abbild eines realen Produktes oder Prozesses beschreiben. Als innovative Technologie bietet er Industrie und Wirtschaft große Möglichkeiten, aber birgt auch noch große Herausforderungen. In der Forschung gewinnen digitale Zwillinge deshalb zunehmend an Bedeutung. Die bisherigen wissenschaftlichen Arbeiten fokussieren vor allem die technische Seite des Phänomens. Das Ziel des Artikels ist eine erste Untersuchung des digitalen Zwillings aus einer Geschäftsmodellperspektive. Hierfür wurden explorative Fallstudien in vier Unternehmen, die sich in ihrer Größe und dem jeweiligen Kerngeschäft voneinander unterscheiden, durchgeführt. Eine vergleichende Analyse basierend auf dem Business Model Canvas zeigt deutliche Unterschiede in der Interpretation der Begrifflichkeit des digitalen Zwillings und dessen Verwendung als Geschäftsmodell auf. Diese Unterschiede nehmen vor allem Einfluss auf das jeweilige Produktangebot der Unternehmen. Insgesamt verdeutlichen die Ergebnisse, dass der digitale Zwilling alle Komponenten von Geschäftsmodellen beeinflusst. Als größte Herausforderung für die Entwicklung digitaler Zwillinge erweisen sich fehlende monetäre Argumente und das Überwinden von Schnittstellenproblematiken. Gleichzeitig erwarten die Unternehmen große Potenziale im Business to Business Bereich (B2B) und mittelfristig auch im Business to Customer Bereich (B2C). Implikationen und Untersuchungspotenziale für die Wirtschaft und Forschung werden aufgezeigt.
Unveränderter Originalbeitrag Klostermeier et al. (2018) Digitale Zwillinge – Eine explorative Fallstudie zur Untersuchung von Geschäftsmodellen, HMD – Praxis der Wirtschaftsinformatik Heft 320, 55(2):297–31.

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Titel
Digitale Zwillinge – Eine explorative Fallstudie zur Untersuchung von Geschäftsmodellen
Verfasst von
Robin Klostermeier
Steffi Haag
Alexander Benlian
Copyright-Jahr
2019
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-26314-0_15
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