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Was ist Visibility?

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Unternehmen wollen online von ihren Zielgruppen gesehen werden, wodurch die Visibility als Messgröße Einzug ins Online-Marketing erhalten hat. Wir haben den vielfältigen Begriff kompakt erklärt.

Wird das Unternehmen von der Zielgruppe registriert? Im Online-Marketing nimmt diese Frage eine Schlüsselrolle ein.


Das Internet ist für einen Großteil der Konsumenten zur ersten Anlaufstelle geworden, wenn es um Shopping, Produktvergleiche und Informationsrecherche geht. Doch nicht alle Unternehmen, die dazu passende Produkte und Leistungen anbieten, profitieren von der wachsenden Online-Nachfrage. Nur diejenigen Wettbewerber, die aus der Masse herausstechen und von der Zielgruppe gesehen werden, sind in der Internetwirtschaft erfolgreich. Das oberste Credo für Online-Marketer lautet daher: sichtbar sein. Vor allem die Unternehmenswebseite, aber auch Social-Media-Profile, beziehungsweise -Postings, und Ads werden deshalb an ihrer Sichtbarkeit gemessen, auch Visibility genannt.

Da viele Internetsitzungen in Suchmaschinen, allen voran Google, beginnen, setzen einige Marketer die Steigerung der Visibility mit Suchmaschinenoptimierung (SEO) gleich. Hier boomt auch das Anzeigengeschäft (SEA), was Unternehmen eine bezahlte Sichtbarkeit, also Paid Visibility, verschafft. Denn die Position in den Suchergebnissen bei Google ist hart umkämpft, wie Springer-Autor Dietmar Barzen im "Zukunftsfähige Kommunikationspolitik im Online-Marketing" deutlich macht: "Im Regelfall werden maximal nur die ersten drei Rankings voll wahrgenommen und die Sichtbarkeit geht nach Rank 30 gegen Null" (Seite 145).

Visibility richtig messen

Standortbasierte Suchanfragen sind mittlerweile gang und gäbe. Selbst für lokale Betriebe mit stationärem Geschäft ist es aus diesem Grund wichtig, Suchmaschinen mit Daten wie der Adresse und Öffnungszeiten zu befüllen. Diese Möglichkeit ist etwa über "Google My Business" gegeben. Neben Suchmaschinen führen auch soziale Netzwerke oder andere Webseiten zu den gewünschten Klicks. Um herauszufinden, welche Faktoren konkret die Visibility gesteigert haben, kommen Webanalyse-Tools zum Einsatz. Wenn es um die Sichtbarkeit von Online-Anzeigen auf anderen Webseiten geht, rücken weitere Parameter bei der Erfolgsmessung ins Visier. Welche Sichtbarkeit aber nun als erfolgreich bewertet werden kann, bemisst sich alleine an den Möglichkeiten und Zielen des Unternehmens.

Weitere Marketing-Begriffe kompakt erklärt:

Was ist Marketing Ethics?
Was ist User Generated Content?
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Die Hintergründe zu diesem Inhalt

Zukunftsfähige Kommunikationspolitik im Online-Marketing

Rund 53 % der Weltbevölkerung nutzen das Internet. In Deutschland liegt die Penetrationsrate bei über 90 %. Entsprechend setzen Werbetreibende neue Kommunikationsinstrumente zur Erreichung ihrer Zielgruppen ein. Dieser Beitrag bietet einen …

Instrumente des Online-Marketings

Alle vorgestellten Instrumente tragen in unterschiedlicher Weise zur Ausgestaltung des Online-Marketings bei. Viele Instrumente fokussieren zunächst die Online-Kommunikation. Hierzu zählen zunächst die Entwicklung eine Corporate Website (inkl. Suchmaschinenoptimierung), der Aufbau von Präsenzen in den sozialen Medien, der Einsatz des E-Mail-Marketings wie auch die Schaltung von Werbebannern.

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    Auge vor Nullen und Einsen als Sujet für die Digitalisierung/© Kobes