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Über dieses Buch

Digitalisierung ist für Bürgerinnen und Bürger, Politik und Verwaltung auf vielfältige Weise höchst relevant. Aus strategischer Perspektive sind für gesellschaftliche Akteure mehr Transparenz sowie Analyse- und Steuerungsmöglichkeiten verfügbar. Es ist wichtig, sich individuell mit möglichen Auswirkungen auf das eigene Leben auseinanderzusetzen; dies auch vor dem Hintergrund einer zunehmenden Verknüpfung von Digitalisierung mit nachhaltiger Entwicklung sowie im Angesicht von Krisen wie der Coronavirus-Krise.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Die Entwicklungen rund um Digitalisierung bieten für Politik und Verwaltung umfassende Herausforderungen von strategischer Tragweite, wobei nachfolgende Überlegungen im vorliegenden essential gleichermaßen für Politikerinnen und Politiker, Beschäftigte in Verwaltungsorganisationen sowie für interessierte Bürgerinnen und Bürger relevant sind. Das folgende Grundverständnis in Anlehnung an den WBGU (2019) ist hierfür einführend hilfreich.
Ronald Deckert

Kapitel 2. Ausgewählte Handlungsfelder für Politik und Verwaltung

Zusammenfassung
Die Gesellschaft steht im Zeitalter von Digitalisierung, Vernetzung und künstlicher (oder auch technischer oder maschineller) Intelligenz vor Handlungsfeldern insbesondere rund um Informations- und Wissensasymmetrien, individuellen Kompetenzen im Umgang mit Daten, Informationen und Wissen, Entscheidungen und Kontrolle, Teilhabe und Infrastrukturerhalt sowie digitale Daseinsvorsorge. Hiermit insgesamt sind die Notwendigkeiten nachhaltiger Entwicklung zu verknüpfen. Zudem gilt es, Krisen wie der Coronavirus-Krise durch vorausschauendes Denken und Handeln zu begegnen. Ist eine Krise eingetreten, sind die zu mobilisierenden Ressourcen auf deren Bewältigung zu richten. Zugleich können aus der Krise heraus im Zeichen vorausschauenden Denkens und Handelns – bei aller persönlichen Einschränkung und allem Leid und gerade auch zur Vermeidung zukünftigen Leids durch Krisen – möglicherweise Chancen genutzt werden, für die Zukunft zu lernen. Hierbei können Chancen auch darin liegen, für eine nachhaltige Entwicklung zu lernen. Allerdings erfordert dies, dass Menschen zum Ende und nach Ende der Krise nicht wieder automatisch in alle diejenigen alten Gewohnheiten zurückfallen, die von wenig vorausschauendem Denken und Handeln zeugen.
Ronald Deckert

Kapitel 3. Der Mensch im Mittelpunkt

Zusammenfassung
Strategische Steuerung, strategische Mensch-Maschine-Partnerschaft sowie eine für die Zukunft wirksame Verbindung von Denken, Fühlen und Handeln lassen den Menschen, sein Handeln und seine persönlichen Entscheidungen in den Fokus rücken. Jede und jeder einzelne von uns ist zu jedem Zeitpunkt gefragt, denn: Systeme übernehmen keine Verantwortung. Wir übernehmen Verantwortung und dies im Zeitalter des Anthropozäns für die Zukunft der Menschheit und ihres planetaren Lebensraums Erde. Dies erfolgt hoffentlich im Bewusstsein für die Bedeutung verlässlicher – und zugleich hinreichend flexibler – demokratisch verankerter Regeln, Strukturen und Abläufe der Daseinsvorsorge, um im Einklang mit der Natur mit ihren ebenfalls verlässlich wirkenden – durch die Naturwissenschaften beschriebenen – Naturgesetzen zu leben. Ein angemessener Umgang des Menschen mit den Konsequenzen von – nach allem, was wir wissen, – unabwendbar gültigen Naturgesetzen ist für die Erreichung einer nachhaltigen Entwicklung wie auch bei der Überwindung von Krisen beispielsweise ausgelöst durch Pandemien von (über-)lebenswichtiger Bedeutung.
Ronald Deckert

Kapitel 4. Zusammenfassung und Ausblick

Zusammenfassung
Im Zeitalter von Digitalisierung, Vernetzung und künstlicher (oder auch technischer oder maschineller) Intelligenz stehen die Gesellschaft insgesamt und damit Bürgerinnen und Bürger sowie Politik und Verwaltung auf vielfältige Weise vor (über-)lebenswichtigen Herausforderungen vor allem auch die Erreichung einer nachhaltigen Entwicklung betreffend. Es gilt verbunden mit Informations- und Wissensasymmetrien, individuellen Kompetenzen im Umgang mit Daten, Informationen und Wissen, Entscheidungen und Kontrolle, Teilhabe und Infrastrukturerhalt sowie (digitaler) Daseinsvorsorge koordiniert Wege in die Zukunft zu beschreiten. Aus einer strategischen Perspektive heraus – die insbesondere auch in den Entwicklungen rund um das neue Steuerungsmodell im 20. Jahrhundert Verankerung findet – können für gesellschaftliche Akteure erhöhte Transparenz sowie verbesserte Analyse- und Steuerungsmöglichkeiten verfügbar sein.
Ronald Deckert

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