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Über dieses Buch

Dieses Buch befasst sich mit der digitalen Revolution und ihren Auswirkungen auf unsere Arbeits- und Lebenswelt. Die Autoren zeigen anhand anschaulicher Beispiele auf, wie die Digitalisierung unsere Arbeitsplätze und unser privates Umfeld verändert, welche Gefahren damit verbunden sind, aber auch welche Zukunftschancen darin liegen.

Dieses Buch wird Sie interessieren, wenn Sie die Gefahren und Potenziale von Big Data und modernem Marketing sowie die notwendigen Hintergründe zur IT-Sicherheit und zum Datenschutz kennen möchten, an „4.0“ in Mittelstand und Industrie interessiert sind und zu den Visionen eines zukünftigen Gesundheits- und Bildungswesens mitgenommen werden wollen.

Dabei sind keine fachlichen Vorkenntnisse in Informationstechnologie oder verwandten Gebieten erforderlich. Der Inhalt ist für ein fachfremdes, allgemeines Publikum geschrieben, das die technologischen Hintergründe der Digitalisierung verstehen möchte, um die Veränderungen im eigenen Umfeld verstehen und einordnen zu können.

Mehr noch, da die Digitalisierung keinen Halt vor einer Berufsgruppe oder einem privaten Bereich macht, ist das Werk letztendlich für alle von Bedeutung.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Der Weg zur Industrie 4.0 für den Mittelstand

Ausgewählte Potenziale und Herausforderungen
Zusammenfassung
Der vorliegende Text soll eine Einführung in den Themenbereich „Industrie 4.0“ für den Mittelstand bieten. Neben einer kurzen Einführung erfolgen eine Begriffsdefinition und Abgrenzung. Eine mögliche Zielbestimmung und eine Erörterung der Verantwortlichkeit schaffen die Voraussetzung für die anschließende Diskussion von ausgewählten Potentialen und Risiken. Anschließend werden Bausteine einer digitalen Agenda genannt. Es folgen Zusammenfassung und Ausblick. Der Mittelstand in Deutschland hat verstanden, dass um das Thema „Digitalisierung“ kein Weg herumführt. Jedoch fehlt es oftmals noch an der notwendigen Ernsthaftigkeit bei der Umsetzung und der klaren Zielrichtung für die Einführung.
Jedes mittelständige Unternehmen muss für sich einen Weg in das digitale Zeitalter entwickeln und darin die Kernthemen „digitaled Businsessmodell“ Investitionsbedarf in die Produktion und Logistik sowie insbesondere die Mitarbeiter, aber auch Datensicherheit u. Ä. strategisch einbinden. Dabei darf die Führung, als Verantwortliche sich nicht durch fehlende Industriestandards bezüglich der Technologien und deren Vernetzung sowie immer kürzere Innovationszyklen von ihrem Weg abhalten lassen, sondern muss diese aktiv in die eigenen Geschäftsmodelle integrieren und zum eigenen erfolg nutzen.
Basis für die Umsetzung der digitalen Agenda in die Unternehmenswirklichkeit ist ein funktionierendes Geschäftsprozessmanagement. Damit gelingt es auch dem Mittelstand, Schritt für Schritt die gesamte Wertschöpfungskette vom Lieferanten bis zum Kunden zu digitalisieren und sich damit Wettbewerbsvorteile zu verschaffen.
Zusammengefasst: Digitalisierung bedarf einer Strategie und Strategie ist Chefsache.
Chris Schmiech

2. Industrie 4.0

Einblicke in technische Aspekte, die Sensorik und daraus entstehende Steuerungsmöglichkeiten mit einem Ausflug in den Textilbereich
Zusammenfassung
Der folgende Abschnitt „Was ist INDUSTRIE 4.0?“ stellt zwei Visionen vor, die sehr ehrgeizige Bilder aus einer eher fernen Zukunft zeichnen. Der Abschnitt „Die Einzelaspekte von“ zeigt die einzelnen technischen Aspekte der Gesamtaufgabe. Die Herausforderungen der Aufgaben werden im Abschnitt „Potenziale und Risiken der einzelnen Aspekte“ beleuchtet. Der Abschnitt „Fallstudien“ zeigt anhand konkreter Beispiele unterschiedliche Umsetzungen von Industrie 4.0. Neben sehr komplexen und vollständigen Anwendungen werden im Abschnitt „Down to Earth“ auch eher einfache, aber dennoch viel versprechende Ansätze vorgestellt. Abschließend werden die Risiken dargestellt und zusammengefasst.
Valentin Plenk, Frank Ficker

3. IT-Sicherheit, Rollen- und Rechtemanagement 4.0

Das C-ORG-System als Weiterentwicklung des Active Directory
Zusammenfassung
Dieser Abschnitt beschreibt ein alternatives Konzept, um Rollen und Rechte in IT-Systemen zu verwalten. Kern ist eine zentrale Systemkomponente, die Elemente der Aufbauorganisation exklusiv „managt“ und nutzenden Systemen eine Abfragesprache zur Verfügung stellt. Diese Sprache bildet die Grundlage für die Definition von Zugriffsrechten und Durchführungsverantwortlichkeiten. Das Verfahren wurde durch die Entwicklung des C-ORG-Systems verifiziert. Die Basis vieler IT-System-Architekturen bildet aktuell das Active Directory von Microsoft. Die aktuelle C-ORG-Implementierung sieht vor, Änderungen in der Aufbauorganisation in das Active Directory zu replizieren. C-ORG ist in diesem Fall das führende System. Zukünftig soll untersucht werden, wie die Konzepte des C-ORG-Ansatzes nativ in das Active Directory integriert werden können.
Thomas Schaller

4. Big Data

Herausforderungen bei der Analyse und Nutzung großer Datenmengen
Zusammenfassung
Ob Google-Suche, Online-Shopping oder Anwendungen am Smartphone: Big Data kennzeichnet einen fortlaufenden Prozess, die zahlreichen und vielfältigen Datenspuren in unserer Welt zu sammeln und auszuwerten. Denn um ein aktuelles, genaues und umfassendes Bild einer komplexen Situation zu gewinnen, ist vor allem eines wichtig: die möglichst vollständige, anwendungsbezogene Datenerfassung. Dies beschreibt das zentrale Ziel der Digitalisierung von Daten aller Art.
Gerade auch im zeitlichen Verlauf sind derlei Daten eine wesentliche Voraussetzung für immer genauere Vorhersagen. Entsprechend finden diese Technologien Anwendung in verschiedenen Bereichen. Beispiele dafür sind der Online-Vertrieb, Industrie 4.0 oder Smart Grids für regenerative Energien.
Richard Göbel

5. Datenschutz 4.0

Daten als Wirtschaftsgut in digitalisierten Märkten
Zusammenfassung
In digitalen Märkten können Daten die Funktion einer „neuen Währung“ einnehmen, soweit sie als Substitut für ein Entgelt dienen (Grünbuch 2016, S. 32, 58). Der Inhaber der Daten soll als Datensouverän die „Herrschaft“ über seine Daten behalten. Dem Innovationsbedürfnis der Unternehmen und der Vertragsautonomie einerseits sowie der Schutzbedürftigkeit des Dateninhabers andererseits soll durch Transparenz und Kontrolle Rechnung getragen werden. Notwendig bleibt eine Einwilligung in die Nutzung und Verarbeitung personenbezogener Daten. Flexibler werden aber die „vom Unternehmen kommunizierten Zwecke“. Denkbar ist eine Einwilligung nach Sphären, das sog. Identity Management, standardisierte Einwilligungen für bestimmte Geschäftsmodelle, Ampelsysteme, Zertifizierungen, die treuhänderische Wahrnehmung von „Datenrechten“ durch Dritte und die Selbst- oder Ko-Regulierung, z. B. durch Verhaltenskodizes (Grünbuch 2016, S. 15, 57, 60). Dann können Datenanalyseverfahren, die individuelle Preisbildung und das Profiling bei vorheriger Einwilligung nach ausreichender Information zulässig sein (Grünbuch 2016, S. 34).
Beatrix Weber

6. Marketing 4.0

„Kenne Deinen Kunden!“ – Wie im Zeitalter der Digitalisierung Daten und Algorithmen Vertrieb und Marketing verändern
Zusammenfassung
Marketing wird im Zeitalter der Digitalisierung vor allem durch die Nutzbarmachung von Daten geprägt. Der vorliegende Text beschäftigt sich, ausgehend von einer Beschreibung der dadurch ausgelösten tiefgreifenden Veränderungen, mit den Anwendungsmöglichkeiten der in diesem Kontext sich entwickelnden Technologien. Ein Schwerpunkt bildet dabei die zielgenaue Identifizierung und Profilierung von potenziellen Kunden sowie deren zielgenaue Ansprache für Marketingzwecke im Wege des Trackings und Targetings. Diese Verfahren sind keinesfalls auf den Computer in den eigenen vier Wänden beschränkt, sondern lassen sich, wie der Artikel darstellt, auch inzwischen in „Offline“-Ladengeschäfte verlängern. Ferner ermöglicht der aktuelle Stand der Technik eine weitgehende Automatisierung des operativen Marketings, was sich einerseits bei der prozessualen Abwicklung von Marketing und Vertrieb, andererseits aber auch in der Werbemittelausspielung, beim „Programmatic Advertising“, zeigt, welches sowohl die Preisfindung im Mediaeinkauf als auch die Zielgruppendefinition mechanisiert. Schließlich haben sich auch grundsätzlich die Geschäftsmodelle durch die digitale Revolution verändert, was in einem Abschnitt zum Themenkreis der „Plattformökonomie“ verdeutlicht wird. Ein Verweis auf die Risiken dieser Ansätze sowie ein kurzer Ausblick auf die weiteren Entwicklungen schließen den Beitrag ab.
Andreas Wagener

7. Gesundheit 4.0

eHealth vs. smart Health – inklusive eines Ausblicks auf die Sozialwirtschaft 4.0
Zusammenfassung
Eine Boombranche, die bei der Digitalisierung den vorletzten Rang belegt – ist das denkbar? Ja. Die Gesundheitswirtschaft fremdelt aufgrund ihrer besonderen, nicht primär den Gesetzen des Marktes folgenden Strukturen und Prinzipien noch etwas mit der Digitalisierung. Die Potenziale sind jedoch angesichts einer alternden Bevölkerung und des rasanten medizintechnologischen Fortschritts enorm. Doch welche Ansätze werden sich dabei durchsetzen? Die Übertragung der Prozesse des klassischen, ersten, kassenfinanzierten Gesundheitsmarktes in elektronische Abläufe (eHealth) oder ein aus dem zweiten, privat finanzierten Gesundheitsmarkt entstehender, vollkommen neuer Markt mit neuen Geschäftsmodellen, die medizinische Informationen als neue Währung sehen (smart Health)? Auf diese Fragen wollen wir Antworten geben. Dazu ist es jedoch vorher notwendig, die Funktionsweise des deutschen Gesundheitsmarktes zu verstehen.
Dietmar Wolff

8. Hochschule 4.0

„If we teach today’s students as we taught yesterday’s, we rob them of tomorrow.“ (John Dewey)
Zusammenfassung
Die Digitalisierung an Hochschulen ist nicht nur der Fortschritt der Informations- und Kommunikationstechnologie und der damit zusammenhängende Einzug von unterschiedlichen Technologien in den Alltag der Hochschule, sondern auch die Reaktion auf Veränderungen in der Arbeitswelt und Gesellschaft, denen die Hochschule und ihre Studierenden begegnen. Digital unterstützte Lehr- und Lernmethoden ermöglichen es Lehrenden und Lernenden, besser auf diese Veränderungen reagieren zu können, aber auch – in Kombination mit analogen Methoden – eine möglichst optimale Vorbereitung auf das (Berufs-)Leben durch die Ausbildung von Methoden-, Selbst- und Sozialkompetenzen.
Julia Feldmann, Dietmar Wolff

9. Privatleben 4.0

Wie Digitalisierung, das Internet der Dinge und Deep Learning unser Privatleben verändern
Zusammenfassung
Im folgenden Kapitel geht es um das Privatleben in der digitalen Welt. Wie wird es sich verändern? Welche Produkte werden wir nutzen? Was können sie heute schon, welche Funktionen und Fähigkeiten werden sie in naher Zukunft haben? Wird unser Leben dadurch angenehmer oder sollten wir uns vor so einer digitalen Zukunft fürchten? Anhand vieler Anwendungsbeispiele werden Sie verstehen, was das aktuelle Schlagwort Digitalisierung für das Privatleben bedeutet, und anhand zweier ausgewählter Technologien wird Ihnen ein kleiner Einblick hinter die Kulissen der technischen Entwicklung eröffnet.
René Peinl

Backmatter

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