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19.03.2019 | Direktvertrieb | Infografik | Onlineartikel

Frauen sind Top-Verkäuferinnen im Direktvertrieb

Autor:
Eva-Susanne Krah
1:30 Min. Lesedauer

Weibliche Verkaufsberaterinnen sind im Direktvertrieb gut vertreten. Sie machen hier überproportional häufig Karriere.

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Während in Deutschland in verschiedenen Branchen noch immer eine Benachteiligung gegenüber männlichen Arbeitskräften, etwa bei der Besetzung von Führungspositionen in Unternehmen, festgestellt werden kann, trifft dies auf den Direktvertrieb, in dem Vertriebspartner erfolgsbezogen entlohnt werden, nicht zu. Laut Bundesverband Direktvertrieb Deutschland e. V. (BDD) waren 2017 in knapp 84 Prozent der im BDD organisierten Mitgliedsbetriebe die Verkaufsberater weiblich. Typische Unternehmen der Branche, wie Tupperware, Mary Kay Cosmetics, oder andere Direktvertriebsspezialisten haben einen hohen Anteil weiblicher Mitarbeiter: 72 Prozent der gesamten Vertriebsberater im Direktverkauf sind Frauen.

Flexible Arbeitsmodelle sind für Frauen attraktiv

Punkte die für den Direktvertrieb sprechen und ihn insbesondere für Frauen deshalb attraktiv macht, sind 

  • flexible Arbeitszeiten und Arbeitsintensität,
  • hohes Maß an Selbstorganisation und 
  • die Möglichkeit zum Homeoffice. 

Insbesondere die variablen Arbeitszeiten sind laut Elke Kopp, Vorstandsmitglied beim BDD und General Managerin von Mary Kay Cosmetics, der wichtigste Grund, um in den Direktvertrieb einzusteigen. Die "Chancengleichheit ist in unserer Branche von entscheidender Bedeutung", so Kopp. Eine Jobstudie des BDD bestätigt, dass vor allem junge Mütter mit mindestens einem Kind im Alter von unter drei Jahren die Möglichkeit schätzen, flexibel vom Homeoffice arbeiten zu können. 22 Prozent sind bereits einmal selbstständig gewesen. Die Zahl der Vertriebspartner, die in der deutschen Direktvertriebsbranche tätig sind, lag zuletzt bei 885.000. Mehr als 224.000 Vertriebspartner sind für BDD-Mitgliedsunternehmen tätig. 72 Prozent der Umsätze werden auf Verkaufspartys erzielt, die ebenso beliebt sind wie Heimvorführungen. Eine Studie von der Universität Mannheim und dem BDD belegt, dass der Direktverkauf ein starker Umsatzmotor im Vertrieb ist: Demnach stieg der Branchenumsatz in Deutschland 2017 um 3,7 Prozent auf 17,62 Milliarden Euro.

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