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2022 | OriginalPaper | Buchkapitel

11. Diskussion und Reflexion

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Zusammenfassung

Offen bleibt, wie sich die interne Kommunikation in dem hier entworfenen Modell in Phasen der Stabilität darstellen lässt. Mit der Klärung dessen einher geht auch die Beantwortung der Frage, wo sich im Konzept der bisherige Befähigungsbegriff, der der internen Kommunikation im Kontext der Agilität stets anhaftete, einordnet beziehungsweise wie er sich künftig verstehen und darstellen lässt. Diesen Aspekten wird sich im folgenden Kapitel auf Basis der Reflektion bisher gewonnener Erkenntnisse gewidmet.
Fußnoten
1
Diese Gedanken sind anschlussfähig an die Forschungen von Brockmann et al. (2021) zu agilem Content Management und Newsrooms: In ihnen schlussfolgert das Forscherteam, dass Unternehmenskommunikation agiler werden könnte, indem Content Management dezentralisiert und auf verschiedene Content Manager aufgeteilt wird, um die Kommunikation insgesamt flexibler aufzustellen, was zu einer neuen Form des Storytellings führen könne (S. 140 f.). Allerdings wird dies nicht, wie hier, vor einem agil-ambidextren Hintergrund und genannten Sinnemergenzprozessen gedacht und die entsprechenden Kommunikationen so nicht wie in dieser Arbeit geschehen, auf konditionale Phasen beschränkt.
 
2
Jedoch ließe sich auch hier von kritischer Seite aus einwenden, dass natürlich auch die Befähigung des kommunikationskompetenten Mitarbeiters, Organisationszielen, wie reiner Wertschöpfungsorientierung dienen kann. Dies ist nur ein weiteres Beispiel für die schon in Abschn. 11.1 getätigte Schlussfolgerung zur gänzlichen Unvermeidbarkeit des ‚letzten Zwecks‘.
 
Metadaten
Titel
Diskussion und Reflexion
verfasst von
Oliver Haidukiewicz
Copyright-Jahr
2022
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-38036-6_11