Skip to main content

Dispositionskredit

weitere Buchkapitel

Konto

Bei der Nordbank AG werden am 30. Juni verschiedene Geschäftsvorgänge bearbeitet. Welche Kontoart eignet sich für die nachstehenden Kundenwünsche? Ordnen Sie zu! Kontoarten:

Wolfgang Grundmann, Corinna Heinrichs
Allgemein-Verbraucherdarlehen

Welche der folgenden Aussagen zu den Leistungen einer Restschuldversicherung ist zutreffend?

Wolfgang Grundmann, Corinna Heinrichs
C1 Kreditgeschäft Teil 1: Verbraucherdarlehen

Die Kreditfähigkeit ist die Fähigkeit, rechtswirksam eine Kreditverpflichtung einzugehen. Sie ist gegeben, wenn der Kreditnehmer volljährig und somit voll geschäftsfähig ist.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
A1 Kontoführung

jeder Kontoinhaber allein

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
14. Finanzierungsvorhaben begleiten

Sie sind Kundenberater der Nordbank AG. Zu Ihren Kunden gehört die Windenergie GmbH, die Windanlagen für Großbetriebe herstellt. Im Rahmen der Jahresabschlussanalyse haben Sie festgestellt, dass die Liquiditätslage des Unternehmens nur als durchschnittlich zu bewerten ist. Um zu klären, wie die Liquiditätslage des Unternehmens zu verbessern ist, haben Sie mit Jürgen Zander, dem alleinigen geschäftsführenden Gesellschafter der Windenergie GmbH, für heute einen Beratungstermin vereinbart. Im Verlauf dieses Gesprächs erfahren Sie, dass ein Kunde der Windenergie GmbH vertragsgemäß 5% des Rechnungsbetrags von 400.000,00 EUR einbehält. Dieser Betrag dient dem Kunden als Sicherheit. Die Windenergie GmbH erhält den Restbetrag erst 2 Jahre nach Abnahme der Windanlagen, sofern bis dahin keine Mängel aufgetreten sind. Sie schlagen Herrn Zander einen Avalkredit vor. Herrn Zander ist diese Kreditart unbekannt.

Wolfgang Grundmann, Marion Leuenroth, Rudolf Rathner
4. Vermögen aufbauen und Risiken absichern

Sie sind Kundenberater/-in der Nordbank AG. Leo Wohltmann kommt heute wegen eines Beratungstermins zu Ihnen. Herr Wohltmann hatte vor einigen Wochen das Wertpapierdepot seines Vaters geerbt. Die Umschreibung des Depots erfolgte in der letzten Woche. Herr Wohltmann möchte nun über die Anlage mit Ihnen sprechen.

Wolfgang Grundmann, Marion Leuenroth, Rudolf Rathner
Kapitel 22. Maik Schubert und die BMS – Blindenführhundschule Schubert & Wetzel GbR
Wenn Mensch und Hund im Fokus stehen und nicht der Gewinn!

Im Jahr 2013 gründete Maik Schubert zum zweiten Mal die BMS Blindenführhundschule trotz ihm bewusster Risiken und Hürden. Er lebt und liebt sein Unternehmen, ermöglicht es ihm doch, sich selbst zu verwirklichen und im Hier und Jetzt zu leben. Ihm geht es in erster Linie darum, anderen Menschen zu helfen, besser mit ihrem Handicap zu leben und dabei einen treuen Begleiter an der Seite zu haben. Gewinne sind dabei unwichtig. Maik Schuberts Optimismus lässt für Versagensängste keinen Raum.

Laura Zschweigert
Kapitel 1. Rechnen mit reellen Zahlen

Die reellen Zahlen und die Rechenoperationen, mit denen diese verknüpft werden, stellen die Basis für alle weiteren mathematischen Konzepte dar. Daher ist der sichere Umgang mit ihnen für alle angehenden Wirtschaftswissenschaftlerinnen und Wirtschaftswissenschaftler essenziell. In diesem Kapitel werden die Rechenregeln und Zusammenhänge, die größtenteils bereits aus der Mittelstufe bekannt sein sollten, in kompakter Form wiederholt. Darüber hinaus werden einige Konzepte, wie das Summenzeichen, die evtl. in der Schule nur am Rande behandelt wurden, die aber für unsere weiteren Überlegungen unerlässlich sind, eingeführt. Zur Überprüfung des eigenen Wissens werden zahlreiche Beispiele und Übungsaufgaben zur Verfügung gestellt.

Walter Purkert, Alexander Herzog
Bank- und Wirtschaftsrechnen

Herr Jürgen Wellmann kommt zu Ihnen an den Schalter und möchte für 800,00 EUR USD kaufen. Er erhält dafür 956,72 USD. Wie viel würde er für 1.300,00 EUR erhalten?

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Wirtschaftsprozesse erfolgsorientiert steuern

engl. to control = planen, steuern, kontrollieren

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Unternehmensleistung erfassen und dokumentieren

Die Inventur ist die Tätigkeit der mengen- und wertmäßigen Erfassung aller Bestände, das heißt aller Vermögensgegenstände und Schulden.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Kreditgeschäft Teil 1: Verbraucherdarlehen

Die Kreditfähigkeit ist die Fähigkeit, rechtswirksam eine Kreditverpflichtung einzugehen. Sie ist gegeben, wenn der Kreditnehmer volljährig und somit voll geschäftsfähig ist.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Kontoführung

gemeinschaftliche Verfügungsberechtigung Rechnungsabschluss bei Girokonten am Ende eines Kalendervierteljahres

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
2. Prüfungssatz II

Sie sind Kundenberater(in) bei der Nordbank AG. Für Ihre Kundin Plambeck GmbH führen Sie ein Kontokorrentkonto. Die Plambeck GmbH ist ein Baumarkt für Handwerker und Heimwerker. Das Unternehmen steht in Geschäftsverbindung mit vielen Kunden, die regelmäßig Einkäufe bei der Plambeck GmbH tätigen. Die gewerblichen Kunden kaufen auf Rechnung; die privaten Kunden zahlen ihre Einkäufe überwiegend in bar. Mit Herrn Walter Roland, dem alleinigen Geschäftsführer der Plambeck GmbH, haben Sie für heute einen Beratungstermin vereinbart. Herr Roland möchte, dass seine Angestellte Frau Hochstädter regelmäßig die Bareinnahmen auf das Konto der Plambeck GmbH einzahlen kann.

Wolfgang Grundmann, Marion Leuenroth
4. Prüfungssatz IV

Sie sind Kundenberater der Nordbank AG. Ella Weber, eine langjährige Kundin, hat Ihnen heute, am Vormittag des 10. November 2021, telefonisch mitgeteilt, dass ihr Ehegatte Christian Weber am 27.10.2021 verstorben ist. Am Nachmittag desselben Tages sind Sie mit Frau Weber zu einem Beratungsgespräch verabredet.

Wolfgang Grundmann, Marion Leuenroth
6. Prüfungssatz VI

Sie sind Kundenberater(in) der Nordbank AG. Heute führen Sie ein Beratungsgespräch mit Frank Krause. Herr Krause ist Vorsitzender des Sportvereins SC Norderstedt e.V. und möchte ein Girokonto für diesen Verein bei der Nordbank AG eröffnen lassen. Herr Krause möchte seine Vereinsbuchhaltung auf eine kostengünstige vierteljährliche Beitragszahlung umstellen. Bisher wurde den 4500 Vereinsmitgliedern die Zahlungsweise ihrer monatlich fälligen Beiträge freigestellt. Sie schlagen Herrn Krause den Einzug der Beiträge mittels SEPA-Basis- Lastschriftverfahren vor.

Wolfgang Grundmann, Marion Leuenroth
1. Prüfungssatz I

Frau Marianne Tomacek ist Kundenberaterin der Nordbank AG. Heute kommt ihre Kundin Corinna Schneider, geb. Niklas, mit ihrem Ehemann Mats Schneider in die Nordbank AG und bittet um Beratung. Sie teilt Frau Tomacek mit, dass sie vor kurzem geheiratet hat und möchte deshalb ihre Konten auf ihren neuen Namen umschreiben lassen. Zusätzlich möchte Frau Schneider ihrem Ehemann Vollmacht für ihr Girokonto erteilen lassen. Herr Schneider wickelt seine Bankgeschäfte über die Unionbank AG ab.

Wolfgang Grundmann, Marion Leuenroth
Bankwirtschaft Fälle

Roland Schröder ist Kundenberater der Nordbank AG. Für heute Nachmittag hat Her Schröder einen Beratungstermin mit Frau Sarah Lange (43 Jahre alt) wegen einer Kontoeröffnung angesetzt. Frau Lange erscheint pünktlich um 16:00 Uhr mit Herrn Alfred Schön in der Nordbank AG Hamburg, Zweigstelle Osterstraße. Sie informiert Herrn Schröder, dass sie vom Betreuungsgericht als Betreuerin mit einem Einwilligungsvorbehalt für die Vermögenssorge für Herrn Alfred Schön eingesetzt wurde. Sie möchte jetzt für Herrn Schön ein Girokonto bei der Nordbank AG einrichten lassen. Das Konto soll für die Überweisung der monatlich anfallenden Ausgaben, wie z. B. der Miete, der Krankenversicherung usw. Sowie für die Bargeldbeschaffung zur Erledigung von notwendigen Einkäufen genutzt werden.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Bankwirtschaft programmierte Aufgaben

Für die Kundin der Nordbank AG Daniela Kleinert wurde Herr Klaus Kugler als nicht befreiter Betreuer für den Bereich der Vermögenssorge bestellt. Die Betreuung wurde ohne Einwilligungsvorbehalt angeordnet. Herr Kugler möchte von der Nordbank AG wissen, für welche Rechtshandlung er eine Genehmigung des Betreuungsgerichts benötigt. Welche Aussage trifft zu?

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Bankwirtschaft programmierte Aufgaben

Dr. Hans-Uwe Ehlers und Dr. Ben Volkmann eröffnen eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Steuerberatungsgesellschaft. Die Partnerschaftsgesellschaft ist als Dr. Ben Volkmann und Partner – Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Steuerberatungsgesellschaft im Partnerschaftsregister eingetragen. Bei der Vertretung gilt die gesetzliche Regelung.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Bankwirtschaft programmierte Aufgaben

Frau Emma Schmidt (24 Jahre alt) möchte bei der Nordbank AG ein Kontokorrentkonto eröffnen. Gleichzeitig beantragt Frau Schmidt die Einräumung eines Dispositionskredits in Höhe von 3.000,00 EUR. Bevor sie den Kontoeröffnungsantrag unterschreibt, möchte sie von Ihnen noch einige Auskünfte über das neue Konto bzw. die Auflösung ihres bisherigen Kontos haben. Wie beraten Sie Frau Schmidt richtig?

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Bankwirtschaft programmierte Aufgaben

Bei der Nordbank AG beantragen die unten genannten Personen die Eröffnung eines Kontokorrentkontos. Welche der folgenden Legitimationsunterlagen müssen für den rechtswirksamen Abschluss eines Kontovertrages vorgelegt werden? Bei der Vertretung gelten die gesetzlichen Regelungen.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Rechnungswesen und Steuerung

In der Finanzbuchhaltung der Nordbank AG müssen unten stehende Geschäftsfälle grundbuchmäßig erfasst werden. Bilden Sie zu diesen Geschäftsfällen die erforderlichen Buchungssätze. Verwenden Sie dabei die Kennziffern der Konten in der Formelsammlung auf der Seite 293.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Kapitel 5. Her mit dem Fach Finanzwissen!

Finanzbildung muss meines Erachtens schon in der Schule anfangen! Wann kommt endlich das Fach „Geld und Finanzen“?

Daniela Landgraf
14. Wie steuere ich den Programmablauf und lasse das Programm auf Benutzeraktionen und andere EreignisseAblaufsteuerungEreignis reagieren?

Programme müssen flexibel auf neue Situationen reagieren können, zum Beispiel, wenn der Benutzer eine Eingabe macht oder auf einen Button klickt. Je nachdem, welche Eingabe er macht oder auf welchen Button er klickt, werden dann im Programm unterschiedliche Programmanweisungen ausgeführt, das Programm verzweigt also in unterschiedliche Pfade/Äste. Mit dieser Form der Ablaufsteuerung, die Programme überhaupt erst dynamisch macht, werden wir uns nun eingehender beschäftigen.

Joachim L. Zuckarelli
Kapitel 1. Das Konto

Beim Konto handelt es sich um eine kontenartig geführte Rechnung eines Bankkunden, die auf der Grundlage eines Kontokorrentvertrages gemäß den §§ 355 bis 357 Handelsgesetzbuch oder auf der Grundlage eines Darlehensvertrages im Sinne der §§ 488 ff. BGB von einem Kreditinstitut geführt wird. Das Bankkonto kann kreditorisch oder debitorisch geführt werden. Wird das Bankkonto debitorisch geführt, handelt es sich um ein Darlehenskonto nach § 488 BGB. Wird das Bankkonto kreditorisch geführt, besitzt der Kunde als Inhaber des Bankkontos eine Forderung gegenüber dem Kreditinstitut.

Wolfgang Grundmann, Marion Leuenroth
K

Dieses Kapitel enthält die Stichworte zum Buchstaben K von Kalkulation bis Kurs-Gewinn-Verhältnis des Gabler Kompakt-Lexikon Unternehmensgründung.

Tobias Kollmann
Kontoführung

Ein Freistellungsauftrag (FSA) bewirkt, dass Kapitalerträge (z. B. Zinsen und Dividenden) bis zur Höhe des erteilten FSA ohne Abzug von Abgeltungsteuer und Solidaritätszuschlag sowie Kirchensteuer ausgezahlt werden. Die Höhe des erteilten FSA darf bei Alleinstehenden den Sparer-Pauschbetrag von 801,00 EUR, bei Zusammenveranlagung 1.602,00 EUR nicht übersteigen. Ehegatten, bei denen die Voraussetzungen für eine Zusammenveranlagung vorliegen, können entweder einen gemeinsamen FSA bis zum gemeinsamen Sparerpauschbetrag von 1.602,00 EUR oder Einzelfreistellungsaufträge bis zu jeweils 801,00 EUR erteilen.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Kreditgeschäft

Die Kreditfähigkeit ist die Fähigkeit, rechtswirksam eine Kreditverpflichtung einzugehen. Sie ist gegeben, wenn der Kreditnehmer volljährig und somit voll geschäftsfähig ist.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Bankwirtschaft programmierte Aufgaben

Frau Emma Schmidt (24 Jahre alt) möchte bei der Nordbank AG ein Kontokorrentkonto eröffnen. Gleichzeitig beantragt Frau Schmidt die Einräumung eines Dispositionskredits in Höhe von 3.000,00 EUR. Bevor sie den Kontoeröffnungsantrag unterschreibt, möchte sie von Ihnen noch einige Auskünfte über das neue Konto bzw. die Auflösung ihres bisherigen Kontos haben.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Bankwirtschaft programmierte Aufgaben

Für die Kundin der Nordbank AG Daniela Kleinert wurde Herr Klaus Kugler als nicht befreiter Betreuer für den Bereich der Vermögenssorge bestellt. Die Betreuung wurde ohne Einwilligungsvorbehalt angeordnet. Herr Kugler möchte von der Nordbank AG wissen, für welche Rechtshandlung er eine Genehmigung des Betreuungsgerichts benötigt. Welche Aussage trifft zu?

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Bankwirtschaft Fälle

Roland Schröder ist Kundenberater der Nordbank AG. Für heute Nachmittag hat Her Schröder einen Beratungstermin mit Frau Sarah Lange (43 Jahre alt) wegen einer Kontoeröffnung angesetzt. Frau Lange erscheint pünktlich um 16:00 Uhr mit Herrn Alfred Schön in der Nordbank AG Hamburg, Zweigstelle Osterstraße.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Bankwirtschaft programmierte Aufgaben

Bei der Nordbank AG beantragen die unten genannten Personen die Eröffnung eines Kontokorrentkontos. Welche der folgenden Legitimationsunterlagen müssen für den rechtswirksamen Abschluss eines Kontovertrages vorgelegt werden? Bei der Vertretung gelten die gesetzlichen Regelungen.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Bankwirtschaft programmierte Aufgaben

Dr. Hans-Uwe Ehlers und Dr. Ben Volkmann eröffnen eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Steuerberatungsgesellschaft. Die Partnerschaftsgesellschaft ist als Dr. Ben Volkmann und Partner – Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Steuerberatungsgesellschaft im Partnerschaftsregister eingetragen. Bei der Vertretung gilt die gesetzliche Regelung.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Rechnungswesen und Steuerung

In der Finanzbuchhaltung der Nordbank AG müssen unten stehende Geschäftsfälle grundbuchmäßig erfasst werden. Bilden Sie zu diesen Geschäftsfällen die erforderlichen Buchungssätze. Verwenden Sie dabei die Kennziffern der Konten in der Formelsammlung auf der Seite 291.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Prüfungssatz VI

Beim Dokumenten-Inkasso handelt es sich um ein Zug-um-Zug-Geschäft, beim Clean Payment dagegen tritt einer der Beteiligten (Exporteur oder Importeur) in Vorleistung.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Verbraucherinformation und Verbraucherbildung

Das weit verbreitete Informationsparadigma oder Informationsmodell erzeugt die Illusion, jede und jeder könnte immer alles wissen und tun. Ergebnisse aus der Behavioral Economics & Finance und aus dem Bereich Neuro Economics legen jedoch nahe, dass Verbraucherinnen und Verbraucher nicht in jedem wichtigen Lebens- und Konsumbereich permanent alle wichtigen Informationen wahrnehmen, verarbeiten, abrufbar speichern und in ihrer Erwartungsbildung und Entscheidung berücksichtigen können. Einer einfachen, klaren, verständlichen und vergleichbaren Verbraucherinformation kommt daher ebenso wie der Verbraucherbildung eine zentrale Rolle zu. Die Verbraucherbildung sollte unter anderem darauf fokussieren, die Wichtigkeit und Relevanz der Informationen, die für eigene Problemlösungen geeignet erscheinen, selektieren zu können. Nicht so sehr zahlreiches Detailwissen, sondern vor allem eine sogenannte Meta-Bildung scheinen eher zielführend zu wirken. In der Regel wird es darum gehen, zu lernen, wie man Expertise findet, ohne selbst jeweils Experte werden zu müssen.

Andreas Oehler
Kreditarten

Welche der folgenden Aussagen zur Beleihungswertermittlung nach dem Ertragswertverfahren sind richtig?

Wolfgang Grundmann, Corinna Heinrichs
Konto

Bei der Nordbank AG werden am 30. Juni verschiedene Geschäftsvorgänge bearbeitet. Welche Kontoart eignet sich für die nachstehenden Kundenwünsche? Ordnen Sie zu! Kontoarten.

Wolfgang Grundmann, Corinna Heinrichs
Kreditarten

Ermittlung des Ertragswertes für Renditeobjekte.

Wolfgang Grundmann, Corinna Heinrichs
FinTechs in Deutschland

Der Beitrag vermittelt einen Überblick über neue digitale Anbieter in der deutschen Kreditwirtschaft. In drei Segmenten, die an die bekannten Geschäftsfelder etablierter Banken angelehnt sind, werden anschließend die spezifischen Mehrwerte der „neuen Banken“ anhand ihrer Geschäftsmodelle herausgearbeitet und Konkurrenzbeziehungen zu den traditionellen Anbietern beleuchtet.

Stephan Paul, Ingo Freiling
3. Kreditgeschäft

Die Finnberg & Co., Alarm- und Sicherheitstechnik OHG beabsichtigt, ihren Fuhrpark zu erneuern. Zu diesem Zweck sollen drei neue Pkw im Gesamtwert von 100.000,00 EUR angeschafft werden. Da die alten Pkw in Zahlung genommen werden und die Finnberg & Co. OHG mit dem Händler günstige Konditionen ausgehandelt hat, rechnet die Geschäftsführung mit einer Investitionssumme in Höhe von 60.000,00 EUR.

Wolfgang Grundmann
2. Geld- und Vermögensanlage

Die 47-jährige Privatkundin der Isarbank AG Birgit Knop (ledig) hatte im Jahr 2020 vom Nachlassgericht in München die nachstehenden Vermögenswerte zugesprochen bekommen: 0,75 % abgezinster Sparbrief Typ A, Laufzeit 1 Jahr, Rückzahlung 20.000,00 EUR, Kauf 14. Januar 2020 1,25% Sparschuldverschreibungen Typ N, 50.000,00 EUR, Laufzeit 5 Jahre, Kauf 15. April 2020, Zinstermin 1. März gzj. 1,0 % aufgezinster Sparbrief Typ V, 30.000,00 EUR, Kauf 2. Juni 2019, Laufzeit 4 Jahre, Festgeld 48.000,00 EUR vom 10. August bis 10. September 2020, Zinssatz 0,1 % Spareinlagen mit dreimonatiger Kündigungsfrist, Guthaben Stand 31. Dezember 2019 10.453,10 EUR, Sparzins für 2020: 0,05 %

Wolfgang Grundmann
A Unternehmensleistung erfassen und dokumentieren

Die Inventur ist die Tätigkeit der mengen- und wertmäßigen Erfassung aller Bestände, das heißt aller Vermögensgegenstände und Schulden.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
C Kosten- und Erlösrechnung

engl. to control = planen, steuern, kontrollieren

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
D Bank- und Wirtschaftsrechnen

Herr Jürgen Wellmann kommt zu Ihnen an den Schalter und möchte für 800,00 EUR USD kaufen. Er erhält dafür 956,72 USD. Wie viel würde er für 1.300,00 EUR erhalten?

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner

Open Access

Kapitel 4. Modellvariationen

Nun ist ein Modell aufgestellt, mit dem eine Eigentumswohnung unter Berücksichtigung ertragsteuerlicher Aspekte bewertet werden kann. Auf seinem Fundament ist die Entwicklung von Varianten möglich. Diese dienen der Modellintegration verschiedener Spezialfälle, welche für Investitionen in Eigentumswohnungen typisch sind.

Stephan Walochnik
Kontoführung

Ein Freistellungsauftrag (FSA) bewirkt, dass Kapitalerträge (z. B. Zinsen und Dividenden) bis zur Höhe des erteilten FSA ohne Abzug von Abgeltungsteuer und Solidaritätszuschlag sowie Kirchensteuer ausgezahlt werden. Die Höhe des erteilten FSA darf bei Alleinstehenden den Sparer-Pauschbetrag von 801,00 EUR, bei Zusammenveranlagung 1.602,00 EUR nicht übersteigen. Ehegatten, bei denen die Voraussetzungen für eine Zusammenveranlagung vorliegen, können entweder einen gemeinsamen FSA bis zum gemeinsamen Sparerpauschbetrag von 1.602,00 EUR oder Einzelfreistellungsaufträge bis zu jeweils 801,00 EUR erteilen. Der FSA für eine gemeinsame Veranlagung ist von beiden Eheleuten zu unterschreiben.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Kreditgeschäft

Die Kreditfähigkeit ist die Fähigkeit, rechtswirksam eine Kreditverpflichtung einzugehen. Sie ist gegeben, wenn der Kreditnehmer volljährig und somit voll geschäftsfähig ist.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
6. Kooperationen im grenzüberschreitenden Geschäft

Kooperationen stellen eine Möglichkeit dar, die Herausforderungen, welche häufig mit Auslandsgeschäften verbunden sind, durch die Nutzung von Synergieeffekten zu meistern. Typische Kooperationsformen im Auslandsgeschäft sind Exportkooperationen, internationale Projektgemeinschaften, strategische Allianzen und Joint Ventures. Dabei sind die Erschließung neuer Absatzmärkte, die Nutzung von Kostenvorteilen sowie die Generierung länderspezifischen Know-hows die Hauptgründe für Kooperationen im grenzüberschreitenden Geschäft. Die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen birgt allerdings auch gewisse Risiken, die im Vorfeld der Kooperation berücksichtigt werden müssen. Die meisten dieser Risiken können jedoch durch eine gezielte Planung, die Wahl der richtigen Kooperationspartner, die Einführung und Durchführung eines gemeinsamen Kooperationsmanagements sowie die Beachtung interkultureller und sprachlicher Unterschiede minimiert werden.

Christina Staubmann, Dietmar Sternad
Teil XI: Aktuelle und künftige Kardinalprobleme der Weltwirtschaft

Obgleich in der aktuellen Weltwirtschaft ein stabiles Hoch zu herrschen scheint, bestehen bei vielen Zeitgenossen große Zukunftsängste. Die Begriffe „Krisen“, „Katastrophen“ und „Kriege“ haben Hochkonjunktur. Die globale Welt befindet sich gegenwärtig in einem tiefgreifenden Transformationsprozess zwischen der Industriegesellschaft des 19. und 20. Jahrhunderts und der postindustriellen Gesellschaft im 21. Jahrhundert. Viele befürchten schwerwiegende politische, wirtschaftliche und soziale Verwerfungen mit unabsehbaren Folgen. Krisenszenarien beherrschen die politische Diskussion. Seit Antritt der Präsidentschaft von Donald Trump ist wieder von Handelskrisen, ja sogar von Handelskriegen die Rede.

Eugen Wendler
Kapitel 14. Erkenntnisse zu Rechtsdurchsetzung und Vollzug

Eindeutig formuliertes Ziel aller Glücksspielregulierung – sei sie liberal oder restriktiv – ist die Verhinderung eines unlizenzierten Angebotes. Im Folgenden werden verschiedene Ansätze durch Rechtsdurchsetzung und Verhinderung eines nicht lizenzierten Angebots dargelegt, die Erfahrungen aus den verschiedenen Ländern mit diesen Ansätzen zusammengetragen und diskutiert, sowie Empfehlungen zu effektiver Rechtsdurchsetzung und Vollzug gegeben.

Ingo Fiedler, Fred Steinmetz
4. Konzeption

Nachdem in Kapitel 3 die Voraussetzungen für die Einführung eines Controllingsystems erörtert wurden, beschreibt Kapitel 4 die Konzeption eines unternehmensindividuellen Controllingsystems. Eine sorgfältige Konzeption ist für den Nutzen, die Effizienz und die Praktikabilität des Controllingsystems entscheidend und sollte unbedingt vor der Implementierung erfolgen. Grundsätzlich sollte sich die Implementierung später nach dem festgelegten Konzept richten und nicht umgekehrt während der Einführung eines Controllingsystems ein durch die bestehenden Rahmenbedingungen bedingtes Konzept entwickelt werden.

Ralf Schmid-Gundram
Kapitel 3. Entwicklung einer heuristischen Vorgehensweise zur Unterstützung ökonomisch rationaler Kreditfinanzierungsentscheidungen

Das Ziel dieses Kapitels besteht darin, dem Kreditnehmer eine Vorgehensweise aufzuzeigen, wie er auch unter realen Gegebenheiten zu einer möglichst rationalen Kreditfinanzierungsentscheidung gelangen kann. Dafür werden zunächst die Anforderungen an die zu entwickelnde heuristische Vorgehensweise aufgezeigt (Kapitel 3.1). Anschließend werden der Aufbau und die inhaltliche Gestaltung der Heuristik näher erläutert, wobei hier in erster Linie auf die in Kapitel 2 vorgestellten Erkenntnisse der Finanzierungstheorie zurückgegriffen wird (Kapitel 3.2).

Sebastian Heim
Kapitel 3. Erste Schritte für die Finanzplanung

Eine individuelle Finanzplanung beginnt damit, den Status quo zu analysieren: Die Glaubenssätze, die wir mit uns herumtragen sowie unser Netto-Vermögen. Dieses Kapitel legt die Grundlagen für den Umgang mit unseren Finanzen im Alltag. Nach der Betrachtung des Status quo werden konkrete Vorschläge entwickelt. Von einem Haushaltsbuch über Budgetvorschläge, den Aufbau eines Notgroschens sowie den Umgang mit Schulden und Finanzen in der Beziehung bietet dieses Kapitel viele konkrete Empfehlungen und Schritte, um die Finanzen in die eigenen Hände zu nehmen.

Claudia Müller
Kapitel 4. D

Ludwig Gramlich, Peter Gluchowski, Andreas Horsch, Klaus Schäfer, Gerd Waschbusch
Kapitel 1. A

Ludwig Gramlich, Peter Gluchowski, Andreas Horsch, Klaus Schäfer, Gerd Waschbusch
Kapitel 1. K

Ludwig Gramlich, Peter Gluchowski, Andreas Horsch, Klaus Schäfer, Gerd Waschbusch
Kapitel 6. P

Ludwig Gramlich, Peter Gluchowski, Andreas Horsch, Klaus Schäfer, Gerd Waschbusch
Kapitel 1. Das Konto

Beim Konto handelt es sich um eine kontenartig geführte Rechnung eines Bankkunden, die auf der Grundlage eines Kontokorrentvertrages gemäß den §§ 355 bis 357 Handelsgesetzbuch oder auf der Grundlage eines Darlehensvertrages im Sinne der §§ 488 ff. BGB von einem Kreditinstitut geführt wird. Das Bankkonto kann kreditorisch oder debitorisch geführt werden. Wird das Bankkonto debitorisch geführt, handelt es sich um ein Darlehenskonto nach § 488 BGB. Wird das Bankkonto kreditorisch geführt, besitzt der Kunde als Inhaber des Bankkontos eine Forderung gegenüber dem Kreditinstitut.

Wolfgang Grundmann, Corinna Heinrichs
22. Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung in Banken und Sparkassen

Das Banking unterliegt neben der anhaltenden Niedrigzinssituation und den steigenden regulatorischen Anforderungen einem wesentlichen Einfluss durch die stark zunehmende Digitalisierung in allen Geschäftsbereichen. Zwar ist diese schon seit der Einführung des Computers für Kreditinstitute von Bedeutung, mit der rasanten Geschwindigkeit, in der neue Technologien entwickelt werden, steigt jedoch auch der Einfluss der Digitalisierung auf das Bankgeschäft. In der Folge zeigen sich veränderte Verhaltensweisen und Anforderungen von Kunden, denen neue Wettbewerber wie z. B. FinTechs mit innovativen Angeboten begegnen. Banken müssen deshalb eine Anpassung ihres Produktangebots in Betracht ziehen und unter Umständen den Zugang zu weiteren Lieferanten suchen. Sie sehen sich damit einer Vielzahl an Herausforderungen ausgesetzt, dürfen dabei allerdings die innewohnenden Chancen zur Intensivierung der Kundenbeziehung mithilfe der Digitalisierung nicht übersehen.

Christiane Jonietz, Stefan Mesch, Anja Peters
Kapitel 2. Geld- und Vermögensanlage

Die 47-jährige Privatkundin der Isarbank AG Birgit Knop (ledig) hatte im Jahr 2019 vom Nachlassgericht in München die nachstehenden Vermögenswerte zugesprochen bekommen.

Wolfgang Grundmann
Kapitel 5. Zahlungsverkehr

Grundsatz der Kontenwahrheit nach § 154 AO, um Steuerhinterziehungen zu verhindern.

Wolfgang Grundmann
Kapitel 3. Kreditgeschäft

Die Finnberg & Co., Alarm- und Sicherheitstechnik OHG beabsichtigt, ihren Fuhrpark zu erneuern. Zu diesem Zweck sollen drei neue Pkw im Gesamtwert von 100.000,00 EUR angeschafft werden. Da die alten Pkw in Zahlung genommen werden und die Finnberg & Co. OHG mit dem Händler günstige Konditionen ausgehandelt hat, rechnet die Geschäftsführung mit einer Investitionssumme in Höhe von 60.000,00 EUR.

Wolfgang Grundmann
Kreditarten

Welche der folgenden Aussagen zur Beleihungswertermittlung nach dem Ertragswertverfahren sind richtig? A Der Ertragswert wird ermittelt aus dem Boden- und dem Bauwert der Immobilie. B Die Höhe des Zinssatzes, zu dem der Jahresreinertrag kapitalisiert wird, richtet sich nach dem aktuellen Zinssatz am Geldmarkt. C Der Beleihungswert nach dem Ertragswertverfahren entspricht dem Marktpreis der Immobilie am Tag der Wertermittlung. D Bei der Berechnung des Beleihungswertes nach dem Ertragswertverfahren werden die Kosten berücksichtigt, die bei gewöhnlicher Bewirtschaftung der Immobilie entstehen. E Das Ertragswertverfahren muss stets bei wohnwirtschaftlich genutzten Immobilien angewendet werden. F Der Ertragswert eines Mietobjektes ist der kapitalisierte Gebäudereinertrag zuzüglich des Bodenwertes.

Wolfgang Grundmann, Corinna Heinrichs
Konto, Inländischer Zahlungsverkehr, Ausländischer Zahlungsverkehr, Anlage auf Konten, Geld- und Vermögensanlage, Kreditsicherheiten and Kreditarten

Kontokorrentkonto: Es dient der Abwicklung von Bankgeschäften, insbesondere der Verbuchung von Sichteinlagen.Nachlasskonto: Konten und Depots eines Erblassers werden mit seinem Tod Nachlasskonten.Depotkonto: Depotkonten dienen der Verbuchung von Wertpapieren, die die Banken von ihren Kunden zur Verwahrung und Verwaltung übernehmen.Konto zugunsten Dritter: Bei einem Kontovertrag zugunsten eines Dritten wird vereinbart, dass die Forderungsrechte aus einem Konto bei Eintritt einer bestimmten Bedingung auf einen Dritten übergehen sollen, vgl. §§ 328 ff. BGB.Termingeldkonto: Auf diesem Konto werden Gelder als befristete Anlage verbucht, die vorübergehend nicht benötigt werden.

Wolfgang Grundmann, Corinna Heinrichs
Konto

Bei der Nordbank AG werden am 30. Juni verschiedene Geschäftsvorgänge bearbeitet. Welche Kontoart eignet sich für die nachstehenden Kundenwünsche? Ordnen Sie zu! Kontoarten: 1 Kontokorrentkonto 2 Nachlasskonto 3 Depotkonto 4 Konto zu Gunsten Dritter 5 Termingeldkonto 6 Geschäftsvorgang ist keiner Kontoart zuzuordnen A Die Kundin Andrea Grimm möchte ihrem Vermieter ein SEPALastschriftmandat für die Miete erteilen. B Der Kunde Horst Feilmann möchte 20.000,00 EUR für einen Monat zinsbringend anlegen. C Die Nordbank AG soll dem Kunden Hans Büttner 50 Brau-AG-Aktien gutschreiben, die ihm aus einer Erbschaft zugesprochen wurden. D Ein abgezinster Sparbrief im Nennbetrag von 25.000,00 EUR soll von der Nordbank AG für den Kunden Jürgen Müller verwahrt werden. E Die Kundin Meike Hartung beantragt eine Kreditkarte.

Wolfgang Grundmann, Corinna Heinrichs
Bankwirtschaft Fälle

Roland Schröder ist Kundenberater der Nordbank AG. Für heute Nachmittag hat Her Schröder einen Beratungstermin mit Frau Sarah Lange (33 Jahre alt) wegen einer Kontoeröffnung angesetzt. Frau Lange erscheint pünktlich um 16:00 Uhr mit Herrn Alfred Schön in der Nordbank AG Hamburg, Zweigstelle Osterstraße. Sie informiert Herrn Schröder, dass sie vom Betreuungsgericht als Betreuerin mit einem Einwilligungsvorbehalt für die Vermögenssorge für Herrn Alfred Schön eingesetzt wurde.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Bankwirtschaft programmierte Aufgaben

Frau Tanja Schmidt (24 Jahre alt) möchte bei der Nordbank AG ein Kontokorrentkonto eröffnen. Gleichzeitig beantragt Frau Schmidt die Einräumung eines Dispositionskredits in Höhe von 3.000,00 EUR. Bevor sie den Kontoeröffnungsantrag unterschreibt, möchte sie von Ihnen noch einige Auskünfte über das neue Konto bzw. die Auflösung ihres bisherigen Kontos haben.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Bankwirtschaft programmierte Aufgaben

Für die Kundin der Nordbank AG Daniela Kleinert wurde Herr Klaus Kugler als nicht befreiter Betreuer für den Bereich der Vermögenssorge bestellt. Die Betreuung wurde ohne Einwilligungsvorbehalt angeordnet. Herr Kugler möchte von der Nordbank AG wissen, für welche Rechtshandlung er eine Genehmigung des Betreuungsgerichts benötigt. Welche Aussage trifft zu?

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Prüfungssatz VI

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Bankwirtschaft programmierte Aufgaben

Bei der Nordbank AG beantragen die unten genannten Personen die Eröffnung eines Kontokorrentkontos. Welche der folgenden Legitimationsunterlagen müssen für den rechtswirksamen Abschluss eines Kontovertrages vorgelegt werden? Bei der Vertretung gelten die gesetzlichen Regelungen.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Bankwirtschaft programmierte Aufgaben

Dr. Hans-Uwe Ehlers und Dr. Bernd Volkmann eröffnen eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Steuerberatungsgesellschaft. Die Partnerschaftsgesellschaft ist als Dr. Bernd Volkmann und Partner – Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Steuerberatungsgesellschaft im Partnerschaftsregister eingetragen. Bei der Vertretung gilt die gesetzliche Regelung.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
9. Fallbeispiel 4: Unternehmensübergabe bei plötzlichem Todesfall
Ein Ratgeber für die familieninterne Nachfolge, wenn nichts geregelt ist

Zunächst soll erläutert werden, weshalb man einen Ratgeber verfasst, bei dem es um die Nachfolge bei einem plötzlich eintretenden Todesfall geht. Auslöser war ein Todesfall, der sich im Umfeld des Autors ereignet hat. Der Verstorbene war selbstständiger Augenoptikermeister und führte sein Unternehmen im 40. Betriebsjahr, als sich durch seinen plötzlichen Tod für die Hinterbliebenen und Nachfolger beträchtliche Hürden auftaten. Die Aufarbeitung dieses Fallbeispiels soll als Ratgeber dazu dienen, wie sich ein selbstständiger Unternehmer vorbereiten und absichern sollte, um Schaden von seinem Unternehmen auch über den Tod hinaus abzuwenden. Der Ratgeber richtet sich aber genauso an diejenigen, denen selbst eine Unternehmensübergabe in dieser Weise widerfährt. In so einer Situation ergeben sich viele Fragen, die nicht so leicht beantwortet werden können. Hier kann dieser Ratgeber als Leitfaden gesehen werden, an dem man sich orientieren kann.

Christian Lanzinger
Kontoführung

Ein Freistellungsauftrag (FSA) bewirkt, dass Kapitalerträge (z. B. Zinsen und Dividenden) bis zur Höhe des erteilten FSA ohne Abzug von Abgeltungsteuer und Solidaritätszuschlag sowie Kirchensteuer ausgezahlt werden. Die Höhe des erteilten FSA darf bei Alleinstehenden den Sparer-Pauschbetrag von 801,00 EUR, bei Zusammenveranlagung 1.602,00 EUR nicht übersteigen.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Kreditgeschäft

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Rechnungswesen und Steuerung

Das Gehaltsgirokonto des Kunden Burkard Kempf bei der Nordbank AG in Hamburg weist am 01. März ein Guthaben von 436,80 EUR aus.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Zahlungsverkehr

Der Girokunde Jens Völtz erscheint bei Ihnen am Beratungstisch der Fördebank AG in Kiel.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Kontoführung

Es ist üblich, dass die Kreditinstitute sich untereinander Auskünfte über ihre Kunden geben, ohne dass damit nach herrschender Meinung ein Verstoß gegen das Bankgeheimnis vorliegt.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Aktuelle und künftige Kardinalprobleme der Weltwirtschaft und Entwicklungspolitik

Obgleich in der aktuellen Weltwirtschaft ein stabiles Hoch zu herrschen scheint, bestehen bei vielen Zeitgenossen große Zukunftsängste. Die Begriffe „Krisen“, „Katastrophen“ und „Kriege“ haben Hochkonjunktur. Die globale Welt befindet sich gegenwärtig in einem tiefgreifenden Transformationsprozess am Übergang zwischen der Industriegesellschaft des 19. und 20. Jahrhunderts zur postindustriellen Gesellschaft im 21. Jahrhundert.

Eugen Wendler
Bank- und Wirtschaftsrechnen

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Internes Rechnungswesen

Das interne Rechnungswesen verursacht zunächst Kosten, kann aber für Banken – ebenso wie für Unternehmen – einen wichtigen Faktor für nachhaltigen Erfolg darstellen. Über die Daten des externen Rechnungswesens hinaus trägt das Controlling mit Informationen und Steuerungsimpulsen maßgeblich zur Entscheidungsunterstützung bei. Kapitel K1 präsentiert Grundlagen der Bankkalkulation, welche beispielsweise bei der Festlegung von Kreditkonditionen Anwendung findet. Hierbei wird eine mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung als Basismethode verwendet und die klassische Trennung in den Wertbereich und in den Betriebsbereich angenommen. In Kapitel K2 kalkulieren wir zunächst den Wertbereich unter Sicherheit und stellen dabei die Marktzinsmethode als zentrales Instrument vor. Nachdem wir in Kapitel K3 auf die Berücksichtigung von Unsicherheit in der Einzelgeschäftskalkulation eingegangen sind, wenden wir uns in Kapitel K4 der Kalkulation im Betriebsbereich zu. Da in diesem Kontext vor allem Zuordnung und Entscheidungsrelevanz der Kosten nicht eindeutig sind, werden verschiedene Möglichkeiten zur Berechnung von Kostensätzen diskutiert, u. a. die prozessorientierte Standardeinzelkostenrechnung. Abschließend zeigt Kapitel K5, wie die einzelnen Kalkulationsergebnisse zu aggregierten Ergebnisrechnungen zusammengeführt werden können, um daraus Entscheidungsempfehlungen abzuleiten.

Thomas Hartmann-Wendels, Andreas Pfingsten, Martin Weber
Konto, Inländischer Zahlungsverkehr, Ausländischer Zahlungsverkehr, Anlage auf Konten, Geld- und Vermögensanlage, Kreditsicherheiten, Kreditarten, Aktuelle Eurobeträge, Freigrenzen und Freibeträge

Kontokorrentkonto: Es dient der Abwicklung von Bankgeschäften, insbesondere der Verbuchung von Sichteinlagen. Zu A: Zahlungen erfolgen offline, ohne Eingabe der PIN und ohne Unterschrift. Die Anzahlungsgarantie ist eine Bankgarantie, die den Käufer (Garantienehmer) für den Fall schützen soll, dass der Verkäufer oder Unternehmer (Garantieauftraggeber) nicht liefert oder leistet und auch eine erhaltene Anzahlung nicht zurückerstattet. Eine vorzeitige Verfügung führt grundsätzlich zu einem Verlust der Arbeitnehmer-Sparzulage und der Wohnungsbau-Prämie. Zu A: An der Börse werden notiert: Optionsanleihen mit Optionsschein (Anleihe cum = volle Stücke), Optionsanleihe ohne Optionsschein (Anleihe ex = leere Stücke) und der Optionsschein allein. B: Die Produktionsanlage wird zu einem wesentlichen Bestandteil des Grundstücks nach der Montage und haftet somit dem Grundschuldgläubiger. Ermittlung des Ertragswertes für Renditeobjekte

Wolfgang Grundmann, Corinna Heinrichs
Konto

Bei der Nordbank AG werden am 30. Juni verschiedene Geschäftsvorgänge bearbeitet. Welche Kontoart eignet sich für die nachstehenden Kundenwünsche? Ordnen Sie zu! Kontoarten:1 Kontokorrentkonto2 Nachlasskonto3 Depotkonto4 Konto zu Gunsten Dritter5 Termingeldkonto6 Geschäftsvorgang ist keiner Kontoart zuzuordnenA Die Kundin Andrea Grimm möchte ihrem Vermieter ein SEPA-Lastschriftmandat für die Miete erteilen.B Der Kunde Horst Feilmann möchte 20.000,00 EUR für einen Monat zinsbringend anlegen.C Die Nordbank AG soll dem Kunden Hans Büttner 50 Brau-AG-Aktien gutschreiben, die ihm aus einer Erbschaft zugesprochen wurden.D Ein abgezinster Sparbrief im Nennbetrag von 25.000,00 EUR soll von der Nordbank AG für den Kunden Jürgen Müller verwahrt werden.E Die Kundin Meike Hartung beantragt eine Kreditkarte.

Wolfgang Grundmann, Corinna Heinrichs
Kapitel 5. Zahlungsverkehr, Geld- und Vermögensanlage and Kreditgeschäft

Grundsatz der Kontenwahrheit nach § 154 AO, um Steuerhinterziehungen zu verhindern.Festlegungszeitraum: 1 bis 6 Jahre.Die Verpfändung macht die Übergabe der Sache zur Bedingung (Faustpfandprinzip). Die Finnberg könnte den Firmenwagen dann nicht nutzen (vgl. § 1205 BGB). Für die Nordbank AG würden bei einer Verpfändung zusätzlich Verwahrungsprobleme anfallen.

Wolfgang Grundmann
Kapitel 3. Kreditgeschäft

Die Finnberg & Co., Alarm- und Sicherheitstechnik OHG beabsichtigt, ihren Fuhrpark zu erneuern. Zu diesem Zweck sollen drei neue Pkw im Gesamtwert von 100.000,00 EUR angeschafft werden. Da die alten Pkw in Zahlung genommen werden und die Finnberg & Co. OHG mit dem Händler günstige Konditionen ausgehandelt hat, rechnet die Geschäftsführung mit einer Investitionssumme in Höhe von 60.000,00 EUR.

Wolfgang Grundmann
Kapitel 2. Geld- und Vermögensanlage

Die 47-jährige Privatkundin der Isarbank AG Birgit Knop (ledig) hatte im Jahr 2018 vom Nachlassgericht in München die nachstehenden Vermögenswerte zugesprochen bekommen.

Wolfgang Grundmann
Was kann die heutigeWirtschaftswissenschaft von Friedrich List (1789–1846) lernen?

Einen weitgehend in Vergessenheit geratenen, aber höchst interessanten Artikel „Über Friedrich List“ in den Preußischen Jahrbüchern von 1903 leitete damals Max Höltzel mit folgenden Worten ein: „Es sind recht Wenige, die für Handel und Industrie, Verkehr und Volkswirtschaft in Praxis und Theorie von so großer Bedeutung waren und eine so tiefgreifende Wirksamkeit entfaltet haben, wie Friedrich List; – auch hat selten ein Mann so viele unerbittliche Verfolger gehabt, wie er. Die Kurzsichtigkeit und die blindwütige Gegnerschaft seiner Zeitgenossen hat es aber doch nur zugut verstanden, das Andenken Lists auch über seinen Tod hinaus zu schmälern und die Würdigung seiner Lebensarbeit zu untergraben.“ Deshalb sei Lists Name „sowohl in den Kreisen der Nationalökonomie wie der Historiker, wie auch der allgemeinen Bildung“ noch viel zu wenig bekannt; – und – so möchte man hinzufügen – daran hat sich bis heute nicht viel geändert.

Eugen Wendler
Prüfungssatz VI

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Bankwirtschaft programmierte Aufgaben

Frau Tanja Schmidt (24 Jahre alt) möchte bei der Nordbank AG ein Kontokorrentkonto eröffnen. Gleichzeitig beantragt Frau Schmidt die Einräumung eines Dispositionskredits in Höhe von 3.000,00 EUR. Bevor sie den Kontoeröffnungsantrag unterschreibt, möchte sie von Ihnen noch einige Auskünfte über das neue Konto bzw. die Auflösung ihres bisherigen Kontos haben.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Bankwirtschaft programmierte Aufgaben

Dr. Hans-Uwe Ehlers und Dr. Bernd Volkmann eröffnen eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Steuerberatungsgesellschaft. Die Partnerschaftsgesellschaft ist als Dr. Bernd Volkmann und Partner – Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Steuerberatungsgesellschaft im Partnerschaftsregister eingetragen. Bei der Vertretung gilt die gesetzliche Regelung.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Bankwirtschaft programmierte Aufgaben

Bei der Nordbank AG beantragen die unten genannten Personen die Eröffnung eines Kontokorrentkontos. Welche der folgenden Legitimationsunterlagen müssen für den rechtswirksamen Abschluss eines Kontovertrages vorgelegt werden? Bei der Vertretung gelten die gesetzlichen Regelungen.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Kapitel 21. Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung in Banken und Sparkassen

Das Banking unterliegt neben der aktuellen Niedrigzinssituation und den steigenden regulatorischen Anforderungen einem wesentlichen Einfluss durch die stark zunehmende Digitalisierung in allen Geschäftsbereichen. Zwar ist diese schon seit der Einführung des Computers für Kreditinstitute von Bedeutung, mit der rasanten Geschwindigkeit, in der neue Technologien entwickelt werden, steigt jedoch auch der Einfluss der Digitalisierung auf das Bankgeschäft. In der Folge zeigen sich veränderte Verhaltensweisen und Anforderungen von Kunden, denen neue Wettbewerber wie z. B. FinTechs mit innovativen Angeboten begegnen. Banken müssen deshalb eine Anpassung ihres Produktangebots in Betracht ziehen und unter Umständen den Zugang zu weiteren Lieferanten suchen. Sie sehen sich damit einer Vielzahl an Herausforderungen ausgesetzt, dürfen dabei allerdings die innewohnenden Chancen zur Intensivierung der Kundenbeziehung mithilfe der Digitalisierung dabei nicht übersehen.

Christiane Jonietz, Stefan Mesch, Anja Peters
Zahlungsverkehr

Der Girokunde Jens Völtz erscheint bei Ihnen am Beratungstisch der Fördebank AG in Kiel.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Kontoführung

Es ist üblich, dass die Kreditinstitute sich untereinander Auskünfte über ihre Kunden geben, ohne dass damit nach herrschender Meinung ein Verstoß gegen das Bankgeheimnis vorliegt.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Rechnungswesen und Steuerung

Das Gehaltsgirokonto des Kunden Burkard Kempf bei der Nordbank AG in Hamburg weist am 01. März ein Guthaben von 436,80 EUR aus.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Einleitung

Einleitend werden einige Motive für lebzeitige Unternehmensübertragungen unter Rückforderungsvorbehalt aufgezeigt (I.), wird auf bei Unternehmensübertragungen unter Rückforderungsvorbehalt bestehende zivilrechtliche Unsicherheiten hingewiesen (II.) und werden die Ziele der Arbeit benannt (III.).

Robert Hieke
Kapitel 4. Messinstrument zur Erfassung des Kreditwissens

In diesem Kapitel wird ein Messinstrument zur Erfassung von Kreditwissen entwickelt, welches einen wesentlichen Bestandteil von Debt Literacy erfasst. Zwar sind im Schrifttum einige wenige Testinstrumente vorhanden, diese zeichnen sich jedoch durch große inhaltliche und strukturelle Unterschiede aus. Gleichzeitig mangelt es ihnen teilweise an einer zugrunde liegenden inhaltlichen Definition des Untersuchungsgegenstands. Abschnitt 4.1 zeigt diese Testinstrumente und ihre Defizite auf. Um dem Mangel der fehlenden inhaltlichen Fundierung zu begegnen, wird in Abschnitt 4.2 eine dem Test zugrunde liegende Wissensnorm aufgestellt.

Maria Schneider-Reißig
4. Forderungsmanagement ist Risikomanagement

Es ist die Aufgabe des Forderungsmanagements, die Risiken, die jedes Unternehmen bei der Vergabe von Lieferantenkrediten eingeht, kalkulierbar zu machen. Grundlage für diese Risikoeinschätzung ist die Bewertung der Bonität des Kunden. Bonitätsauskünfte von Auskunfteien sind ein notwendiges, in der Regel aber kein hinreichendes Instrument zur Bonitätsbewertung. Neben Bankauskünften sollten die Unternehmen aber immer auch eigene Informationen und Erfahrungen als ergänzende Informations‑ und Bewertungsquelle nutzen. Erfahrene Kreditmanager sollten dabei auch schon einmal „ihrem Bauch vertrauen“.Das Ergebnis der Bonitätseinschätzung bildet die Grundlage für die Festlegung der Kredithöhe und der Rückzahlungsbedingungen (Kredittilgung) des Kunden. Die Festlegung des Limits darf sich dabei jedoch nicht nur an Risikogesichtspunkten, sondern muss auch an Vertriebsaspekten orientieren. Allerdings: die Entscheidungskompetenz ist zwingend im Finanzbereich zu verorten. Kreditlimite müssen kontinuierlich, am sichersten durch Systemeinstellungen, überwacht werden. Aber auch zyklische und anlassbezogene Überprüfungen des gewährten Kreditrahmens sind „überlebenswichtig“. Jeder Lieferantenkredit muss Ergebnis einer bewusst nach eindeutigen und nachvollziehbaren Regeln getroffenen Entscheidung sein. Dann kann der verantwortliche Unternehmer auch wissentlich kalkulierte Risiken eingehen, um immanent vorhandene Chancen nutzen zu können.

Rudolf H. Müller
9. Verunglückte Sanierung

Am Nachmittag des 21.02. nimmt eine Prokuristin des international tätigen Anlagenbauers H-KGaA zur Begleichung laufender Forderungen den Dispositionskredit auf einem Geschäftskonto der Gesellschaft bei der Landes- und Girozentrale A in Anspruch. Das Konto wird durch die Transaktion mit 10.000 € belastet.

Christian Armbrüster
Bankwirtschaft programmierte Aufgaben

Frau Tanja Schmidt (24 Jahre alt) möchte bei der Nordbank AG ein Kontokorrentkonto eröffnen. Gleichzeitig beantragt Frau Schmidt die Einräumung eines Dispositionskredits in Höhe von 3.000,00 EUR. Bevor sie den Kontoeröffnungsantrag unterschreibt, möchte sie von Ihnen noch einige Auskünfte über das neue Konto bzw. die Auflösung ihres bisherigen Kontos haben.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Bankwirtschaft programmierte Aufgaben

Bei der Nordbank AG beantragen die unten genannten Personen die Eröffnung eines Kontokorrentkontos. Welche der folgenden Legitimationsunterlagen müssen für den rechtswirksamen Abschluss eines Kontovertrages vorgelegt werden? Bei der Vertretung gelten die gesetzlichen Regelungen.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Prüfungssatz VI

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Zahlungsverkehr

Der Girokunde Jens Völtz erscheint bei Ihnen am Beratungstisch der Fördebank AG in Kiel. Da er jetzt auf dem Überweisungsformular statt der bisherigen Kontonummer die IBAN des Empfängers eintragen muss, möchte er von Ihnen wissen, was unter der IBAN zu verstehen ist.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Rechnungswesen und Steuerung

Entscheiden Sie, ob es sich bei den nachfolgend genannten Konten um.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Kontoführung

Es ist üblich, dass die Kreditinstitute sich untereinander Auskünfte über ihre Kunden geben, ohne dass damit nach herrschender Meinung ein Verstoß gegen das Bankgeheimnis vorliegt.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Chapter 1. Das Konto

Beim Konto handelt es sich um eine kontenartig geführte Rechnung eines Bankkunden, die auf der Grundlage eines Kontokorrentvertrages gemäß den §§ 355 bis 357 Handelsgesetzbuch oder auf der Grundlage eines Darlehensvertrages im Sinne der §§ 488 ff. BGB von einem Kreditinstitut geführt wird. Das Bankkonto kann kreditorisch oder debitorisch geführt werden.

Wolfgang Grundmann, Corinna Heinrichs
Verbraucherinformation und Verbraucherbildung

Das weit verbreitete InformationsparadigmaInformationsparadigma oder InformationsmodellInformationsmodell erzeugt die Illusion, jede und jeder könnte immer alles wissen und tun. Ergebnisse aus der Behavioral EconomicsBehavioral Economics & FinanceBehavioral Finance und aus dem Bereich Neuro EconomicsNeuroeconomics legen jedoch nahe, dass Verbraucherinnen und Verbraucher nicht in jedem wichtigen Lebens- und Konsumbereich permanent alle wichtigen Informationen wahrnehmen, verarbeiten, abrufbar speichern und in ihrer ErwartungsbildungErwartungsbildung und Entscheidung berücksichtigen können. Einer einfachen, klaren, verständlichen und vergleichbaren VerbraucherinformationVerbraucherinformation kommt daher ebenso wie der Verbraucherbildung eine zentrale Rolle zu. Die VerbraucherbildungVerbraucherbildung sollte unter anderem darauf fokussieren, die Wichtigkeit und Relevanz der Informationen, die für eigene Problemlösungen geeignet erscheinen, selektieren zu können. Nicht so sehr zahlreiches Detailwissen, sondern vor allem eine sogenannte Meta-BildungMeta-Bildung scheinen eher zielführend zu wirken. In der Regel wird es darum gehen, zu lernen, wie man Expertise findet, ohne selbst jeweils Experte werden zu müssen.

Andreas Oehler
7. Herausforderungen für Finanzinstitute im Bereich des Crowdfundings

Crowdfunding ist kein ganz neues Phänomen mehr und in den letzten Jahren vielfach im Gespräch, gleichwohl rückt es insbesondere auch bei Privatkunden immer mehr in den Fokus. Eine genauere Betrachtung der Thematik zeigt außerdem, dass bei Banken und Finanzdienstleister Crowdfunding oftmals zu eindimensional betrachtet wird. Im Rahmen einer wissenschaftlichen Untersuchung an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management Studienzentrum Stuttgart wurde daher das Themengebiet des Crowdfundings betrachtet. Um zu vertiefenden Einsichten zu gelangen, wurden neben einer ausführlichen Literaturrecherche Experten befragt und eine Online-Umfrage durchgeführt. Dieser Beitrag soll einen breiteren Blick auf das Thema ermöglichen und damit gegebenenfalls auch die Perspektive des einzelnen Instituts verbessern, vielleicht sogar ein neues Geschäftsfeld generieren.

Stefan Gruber, Marcel Seidel
Chapter 5. Zahlungsverkehr

Grundsatz der Kontenwahrheit nach § 154 AO, um Steuerhinterziehungen zu verhindern.

Wolfgang Grundmann
Chapter 3. Kreditgeschäft

Die Finnberg & Co., Alarm- und Sicherheitstechnik OHG beabsichtigt, ihren Fuhrpark zu erneuern. Zu diesem Zweck sollen drei neue Pkw im Gesamtwert von 100.000,00 EUR angeschafft werden. Da die alten Pkw in Zahlung genommen werden und die Finnberg & Co. OHG mit dem Händler günstige Konditionen ausgehandelt hat, rechnet die Geschäftsführung mit einer Investitionssumme in Höhe von 60.000,00 EUR. Die Finnberg & Co. OHG unterhält bei der Nordbank AG in Hamburg seit Firmengründung vor 10 Jahren ein Geschäftskonto.

Wolfgang Grundmann
Chapter 2. Geld- und Vermögensanlage

Die 47-jährige Privatkundin der Isarbank AG Birgit Knop (ledig) hatte im Jahr 2016 vom Nachlassgericht in München die nachstehenden Vermögenswerte zugesprochen bekommen.

Wolfgang Grundmann
Neue Geschäftsmodelle in der digitalen Zeit: Ein entschiedenes Jein, denn noch hat sich nicht überall der Nebel verzogen

Wenn es um Digitalisierung geht, ist häufig das Wort „Disruption“, also die Zerstörung, das Auseinanderreißen von Altbewährtem in aller Munde. Alte Geschäftsmodelle werden obsolet, funktionieren nicht mehr. Oft heißt es, sie werden durch völlig neue, digitale Geschäftsmodelle ersetzt. Altes geht, Neues kommt und erobert den Markt in Windeseile. Aber ist das wirklich so? Verschwinden alte Geschäftsmodelle? Findet ein Austausch statt? In diesem Kapitel schildern oberste Führungskräfte aus der Wirtschaft, dem öffentlichen Sektor und den Gewerkschaften, welche Veränderung sie in den Geschäftsmodellen sehen. Welche Anpassungen geleistet werden, aber auch, was so bleibt, wie es schon immer war.

Dr. Markus Klimmer, Jürgen Selonke
§ 116 Spanien

Dieser Kapitel bezweckt einen Überblick über das spanische Bank- und Kapitalmarktrecht zu verschaffen, der über die Rechtslage zum Zeitpunkt Mai 2016 berichtet. Der überblick erlaubt das Eintauchen in die gesetzlichen und rechtsprechungsrechtlichen Kernbestandteile dieses Sonderrechts. Allerdings befindet sich das spanische Finanzmarktrecht in einem ständigen und immer beschleunigterem Wandel (derzeit allerdings aufgrund der politischen Lage teilweise verlangsamt), der sowohl von der Europäisierung und Globalisierung als auch von der Finanz- und Wirtschaftskrise geprägt ist. Die künftige Gestaltung dieses Rechtsgebiets wird von der Entwicklung zweier offener Hauptfragen bestimmt werden: einerseits, von der Fortsetzung der EU Banken- und Finanzunion, die den Selbstgestaltungsraum des nationalen Finanzrechts der Mitgliedstaaten eingrenzen wird; andererseits, und noch wichtiger, von der effektiven Wiederherstellung des Vertrauens der Sparer und Klein- und Großinvestoren in das spanische Finanzsystem, die gewissermaßen eine Wiederkehr zur ursprünglichen sozialen und wirtschaftlichen Funktion eines Finanzsystems mit sich zu bringen vermag.

Pedro-José Bueso-Guillén
§ 115 Slowenien

Das slowenische Bankwesen wurde ohne Zweifel stark von der aktuellen weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise getroffen. Heutzutage stehen dem Finanzsektor weitere wichtige Herausforderungen bevor. Bevor aber diese näher beleuchtet werden, sollten zumindest die grundlegenden entwicklungsgeschichtlichen Aspekte und Umstände des slowenischen Bankwesens behandelt werden. Die gegenwärtige Lage ist nicht nur die Folge exogener Faktoren, die auch in anderen Ländern gewirkt haben, sondern auch die Folge verschiedener endogener Faktoren, die in der Krise offen zu Tage getreten sind.

Aleš Ferčič, Matjaž Tratnik
§ 100 Irland

Dieser Beitrag ist dem Bankensystem in Irland gewidmet. Irland ist seit 1973 Mitglied der Europäischen Union und hat keine Absichten bekundet, diese zu verlassen. Es führte als Mitglied der Eurozone am 1. Januar 1999 den Euro ein. Die Central Bank of Ireland ist zusammen mit der Europäischen Zentralbank die zuständige Aufsichtsbehörde für Kreditinstitute.Es ist die Absicht dieses Beitrags, einen rechtlichen Überblick zu gewähren, der es dem Leser erlaubt, anhand der Quellenverweisungen, Aspekte selbstständig weiterzuverfolgen und tiefer zu durchdringen. Der Beitrag beginnt mit einer Darstellung der rechtlichen Rahmenbedingungen für Kreditinstitute, befasst sich weiter mit den rechtlichen Kernbereichen, Kredit und Kreditsicherheiten sowie Konto und Zahlungsverkehr, und wendet sich dann dem Kapitalmarktrecht, soweit es für Kreditinstitute von Bedeutung ist, zu. Besonders herausgearbeitet werden die gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Massnahmen, die zur Bewältigung der Bankenkrise in Irland ergriffen wurden, sowie kasuistische Tendenzen, die sich auf die Wirtschaftskrise, von der Irland besonders hart getroffen wurde, zurückführen lassen. Dabei konnten Entwicklungen in Gesetzgebung und Rechtsprechung bis September 2016 berücksichtigt werden.

Eva O’Kelly
§ 117 Türkei

Das türkische Rechtssystem gehört zu den kontinentalen Rechtssystemen (Rumpf, Einführung in toto). Bis zu Beginn der achtziger Jahre war die türkische Wirtschaftsordnung stark durch den Etatismus geprägt, was sich im Bankensystem auch in einem besonders hohen Anteil staatlicher Banken im Bankensystem niederschlug. Seit Beginn der achtziger Jahre – insbesondere in der Zeit der Ministerpräsidentschaft und Präsidentschaft von Turgut Özal – erlebte die türkische Wirtschaftsordnung eine Phase nachdrücklicher Liberalisierung. Auch dies schlug sich im türkischen Bankensystem nieder, in dem der Anteil privater Geschäftsbanken und Finanzinstitute rapide anwuchs. Vor allem unter dem Einfluss der Zollunion EU-Türkei (seit 1.1.1996) – kam es zu weiteren Reformschüben.

Ünal Tekinalp, Christian Rumpf
§ 99 Großbritannien/Nordirland

„Großbritannien“ im Sinne dieses Länderteils meint das Vereinigte Königreich von Großbritannien (England, Wales und Schottland) und Nordirland. Dieser Länderteil befasst sich mit materiellen Rechtsvorschriften und höchstrichterlicher Rechtsprechung, die im gesamten Vereinigten Königreich gelten. Sofern für die Praxis relevante Abweichungen in den Landesteilen Wales, Schottland und Nordirland bestehen, werden diese besonders erwähnt.

Thorsten Schlüter
§ 17 Verbraucherdarlehensvertrag

Die Kreditvergabe an Privatpersonen erfolgt hauptsächlich zu Konsumzwecken und ist vom Umfang her betrachtet ein wesentlicher Faktor für die volkswirtschaftliche Nachfrage. Bis Ende 2013 wuchsen allein die laufenden Ratenkredite auf 17,7 Millionen (SCHUFA Kredit-Kompass 2014, S. 6). Hinzu kommen ein hoher Prozentsatz von eingeräumten und geduldeten Überziehungen, die hochgerechnet bis zu 80 Prozent der Haushalte nutzen, und zudem die Masse der zum privaten Hausbau oder Wohnungserwerb geschlossenen langfristigen Kredite. Die immense Bedeutung des Verbraucherkredits spiegelt sich in seinem Gesamtvolumen, dass die Deutsche Bundesbank für Kredite an wirtschaftlich unselbstständige und sonstige Privatpersonen für März 2016 in Höhe von 1.115,9 Mio. Euro beziffert, wovon 889,2 Mio. Euro auf Kredite für den Wohnungsbau und 226,6 Mio auf sonstige Kredite (ohne Hypothekarkredite und ohne Kredite für den Wohnungsbau, auch wenn sie in Form von Ratenkrediten gewährt worden sind) entfallen (Monatsbericht Mai 2016, S. 33).

Kai-Oliver Knops
§ 39 Kontokorrent

Eine Darstellung der geschichtlichen und dogmatischen Grundlagen des Kontokorrents und seiner Folgen für die moderne Interpretation des Kontokorrents.Immer noch hat die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes die historisch längst überholte Novationstheorie nicht aufgegeben, obwohl eine Auslegung nach dem Sinn und Zweck dieses Rechtsinstituts in Anwendung des dispositiven Gesetzesrechts die praktischen Streitfälle hervorragend zu lösen vermag.Auf dieser Basis entwickelt der Beitrag eine Theorie zur Deutung des Kontokorrents. Die praktischen Ergebnisse für die Verrechnung, die Saldofeststellung, das Schicksal der Sicherheiten im Kontokorrent, die Pfändung und die Insolvenz werden in Auseinandersetzung mit der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes dargestellt.

Ronald Kandelhard
§ 47 Lastschriftverkehr

Das Lastschriftverfahren stellt eine kostengünstige Form der bargeldlosen Zahlungsabwicklung dar (Nobbe, WM 2012, Sonderbeilage Nr. 3, S. 3). Es ist ein technisches Verfahren, durch das die bei einer Geldschuld notwendige Hingabe von Bargeld durch den Schuldner ersetzt wird (BGH, WM 2008, 1963) Man kann es den sog. Pullzahlungen zuordnen (MünchKommBGB-Casper, 6. Aufl. 2012, § 675 f Rn. 69) und unterscheidet sich vom Überweisungsverfahren insbesondere dadurch, dass die bargeldlose Zahlung vom Gläubiger angestoßen wird, nicht hingegen vom Schuldner (BGH, WM 2005, 2130, 2132; Nobbe, WM 2012, Sonderbeilage Nr. 3, S. 3). Das Lastschriftverfahren wird daher auch als „rückläufige Überweisung“ bezeichnet (BGH, WM 1977, 1196, 1197; s. auch Köndgen, JuS 2011, 481, 482; MünchKommBGB-Casper, 6. Aufl. 2012, § 675 f Rn. 69; Reymann, JuS 2012, 781, 783).

Sebastian Kröger
§ 44 Pfändungsschutzkonto

Zur Existenzsicherung sind Forderungen des Schuldners auf Arbeitseinkommen, auf private Altersrenten und auf Erwerbsersatzeinkommen an der Quelle pfändungsgeschützt, §§ 850–850c, 850f I, 850i, 851c, 851d ZPO sowie § 54 SGB I. Überweist der Drittschuldner den zu zahlenden Betrag auf ein Konto des Schuldners, ist die zunächst pfändungsgeschützte Forderung erfüllt. Der Schuldner erwirbt eine Forderung gegen das kontoführende Kreditinstitut als neuem Drittschuldner. Der an der jeweiligen Einkommensquelle bestehende Pfändungsschutz wirkt hier nicht mehr. Um dem Schuldner die zur Sicherung der Lebensgrundlagen erforderlichen Mittel zu belassen, ist wegen der zentralen Bedeutung des Girokontos für die Lebensführung ein Pfändungsschutz auch für Forderungen gegenüber dem Zahlungsdienstleister erforderlich. Diesen Schutz ermöglicht das Pfändungsschutzkonto nach § 850k ZPO.

Martin Ahrens
§ 38 Girogeschäft allgemein und Kontoeröffnung

Als Girogeschäft werden Bankgeschäfte, bezeichnet, die der Durchführung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs und des Abrechnungsverkehrs dienen. Bis zum 30.9.2009 entsprach dies auch der aufsichtsrechtlichen Definition in § 1 Abs. 1 Satz Nr. 9 KWG aF (Voraufl. Rn. 1). In der Zwischenzeit wurden der bargeldlose Zahlungsverkehr und das diesbezügliche Aufsichtsrecht grundlegend neu geordnet. Impulsgeber für die Neuerungen waren Ende der 1990er-Jahre einsetzende Bestrebungen der Europäischen Union, einen EU-weiten Binnenmarkt für den Zahlungsverkehr zu schaffen. Auf der Grundlage der EU-Überweisungsrichtlinie 97/5/EG vom 27.1.1997 (ABl. 1997 L 43/25) hatte der deutsche Gesetzgeber bereits das Giro- und Überweisungsrecht grundlegend neu gestaltet und – in überschießender Umsetzung der Richtlinie – nicht nur bei grenzüberschreitenden Überweisungen Mindestausführungsfristen festgelegt sowie eine verschuldensunabhängige Haftung der Bank bei verspäteter Ausführung oder Verlust des Überweisungsbetrages eingeführt (§ 676b und § 676c BGB aF). Aus europäischer Perspektive war der angestrebte einheitliche Binnenmarkt jedoch nur unvollkommen verwirklicht, weil die Überweisungsrichtlinie nur grenzüberschreitende Transaktionen betraf und lediglich eine Mindestharmonisierung der mitgliedstaatlichen Regelungen verlangte. Die EU-Zahlungsdiensterichtlinie 2007/64/EG vom 13.11.2007 (ABl. 2007 L 319/1) verfolgte daher vor allem das Ziel, das Zahlungsverkehrsrecht im Bereich der Europäischen Union weiter zu vereinheitlichen, den Wettbewerb auf dem Gebiet der Zahlungsdienstleistungen zu stärken und die Stellung des Verbrauchers in Bezug auf die Kosten, Sicherheit und Effizienz des Zahlungsverkehrs zu verbessern (vgl. insbes. Erwägungsgrund 4). Mit Wirkung zum 31.10.2009 ist der zivilrechtliche Teil der weitgehend auf Vollharmonisierung des Zahlungsdiensterechts abzielenden Richtlinie nahezu „eins zu eins“ in das BGB übernommen worden. Die §§ 675c – 676c BGB haben die bisherigen Vorschriften zum Überweisungs-, Zahlungs- und Girovertrag (§§ 676a – 676h a.F.) abgelöst und bilden nun die Grundlage für eine vollständige Neuordnung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs (vgl. dazu Grundmann, WM 2009, 1109 und 1157; Köndgen, JuS 2011, 481; Nobbe WM 2011, 961; Reymann, DStR 2011, 1959; JuS 2012, 781; Schürmann, 11 ff.; zur Gesetzgebungsgeschichte eingehend Staudinger-Omlor, BGB, 2012, Vorbem. 1 ff. zu §§ 675c-676c; MünchKommBGB-Casper, BGB, 6. Aufl. 2012, vor § 675c Rn. 3 f.). Der Girovertrag ist damit nicht abgeschafft, sondern verkörpert – soweit er Zahlungsdienste zum Gegenstand hat (vgl. unten Rn 5) – eine besondere Ausprägung eines neuen Vertragstyps, des Zahlungsdienstevertrags, und zwar in Gestalt eines Zahlungsdiensterahmenvertrages gemäß § 675f Abs. 2 BGB (Staudinger-Omlor, BGB, 2012, § 675f Rn. 12; MünchKommBGB-Casper, § 675f Rn. 20, 34). Darüber hinaus umfasst der bankübliche Girovertrag in der Regel weitere Leistungen wie das Inkasso von Schecks und Wechseln sowie darlehensrechtliche Regelungen zu Überziehungskrediten und zur Verzinsung von Guthaben (Fournasier, AcP 212 (2012) 410 (415)). Das neue Regelwerk ist im Interesse einer einheitlichen Regelung für alle Zahlungsdienste nicht nach einzelnen Instrumenten gegliedert, sondern folgt nach der Regelung allgemeiner Vorschriften (§§ 675c-675e) und Rahmenbestimmungen über den Zahlungsdienstevertrag (§§ 675f- 675i) im „besonderen Teil“ dem chronologischen Ablauf des Zahlungsvorgangs, angefangen von der Autorisierung durch den Zahler und dessen Authentifizierung (§§ 675j-675m) über die Ausführung von Zahlungsvorgängen (§§ 675n-675t) bis hin zur Haftung des Zahlungsdienstleisters und Zahlers (§§ 675u-676c; vgl. dazu näher Köndgen, JuS 2011, 481, 484; Grundmann, WM 2009, 1109, 1110). In nächster Zukunft sind weitere Änderungen der nationalen Regelungen durch Veränderungen der europarechtlichen Rahmenbedingungen zu erwarten: Die überarbeitete Zahlungsdiensterichtlinie vom 25.11.2015 (PSD II – RL (EU) 2015/2366) trifft neue Regelungen vor allem für mobile und Online-Zahlungen sowie für deren bessere Sicherheit. Sie muss bis 13.01.2018 in deutsches Recht umgesetzt sein. Gleichzeitig ändern sich durch die Umsetzung der Zahlungskontenrichtlinie vom 23.07.2014 (RL 2014/92/EU) die Rahmenbedingungen zwischen Zahlungsdienstleister und Zahlungsdienstnutzer. Der deutsche Gesetzgeber hat die Richtlinie durch das am 18.4.2016 verkündete Zahlungskontengesetz (ZKG) umgesetzt, das Verbrauchern einen Rechtsanspruch auf ein Basiskonto (dazu näher Rn. 11) gewährt und die Vergleichbarkeit von Kontoentgelten verbessern sowie den Wechsel zwischen Kontoanbietern erleichtern soll.

Reinhard Singer
Bankwirtschaft programmierte Aufgaben

Bei der Nordbank AG beantragen die unten genannten Personen die Eröffnung eines Kontokorrentkontos. Welche der folgenden Legitimationsunterlagen müssen für den rechtswirksamen Abschluss eines Kontovertrages vorgelegt werden? Bei der Vertretung gelten die gesetzlichen Regelungen.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Prüfungssatz VI

Beim Dokumenten-Inkasso handelt es sich um ein Zug-um-Zug-Geschäft, beim Clean Payment dagegen tritt einer der Beteiligten (Exporteur oder Importeur) in Vorleistung.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Bankwirtschaft programmierte Aufgaben

Frau Tanja Schmidt (24 Jahre alt) möchte bei der Nordbank AG ein Kontokorrentkonto eröffnen. Gleichzeitig beantragt Frau Schmidt die Einräumung eines Dispositionskredits in Höhe von 3.000,00 EUR. Bevor sie den Kontoeröffnungsantrag unterschreibt, möchte sie von Ihnen noch einige Auskünfte über das neue Konto bzw. die Auflösung ihres bisherigen Kontos haben.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
§ 12 Darlehensvertrag

Das Darlehen i.S. des § 488 I BGB verpflichtet den Darlehensgeber, dem Darlehensnehmer einen Geldbetrag in der vereinbarten Höhe auf Zeit zur Verfügung zu stellen (Satz 1), und den Darlehensnehmer, den geschuldeten Zins zu zahlen und bei Fälligkeit die Darlehensvaluta zurückzuerstatten (Satz 2). Damit wird das Darlehen als gegenseitiger Vertrag konstruiert, der ein Prototyp der Kreditgewährung in Form des Geldkredits ist. Er ist ebenso wie die Gebrauchsüberlassungsverträge Miete, Pacht und Leihe ein Dauerschuldverhältnis, unterscheidet sich von diesen aber dadurch, dass kein bestimmter Gegenstand, sondern Geld zurückzugewähren ist. Der Vergleich mit den Geschäften, bei denen Ware gegen Geld gegeben wird (Kauf, Tausch), macht beim Darlehen das ökonomische Element des Tauschs einer gegenwärtigen gegen eine künftige Summe deutlich. Die Abgrenzung zum Gesellschaftsvertrag, bei dem gem. § 705 BGB Geld für einen gemeinsamen Zweck auf gemeinsame Rechnung geleistet wird, ist theoretisch scharf, wenn jede Teilhabe am Verlust oder Gewinn des Darlehensnehmers ausgeschlossen ist, ist aber schwieriger durchzuführen, wenn der Zins sich auch nach dessen wirtschaftlichem Erfolg bestimmt. Beim partiarischen Darlehen (Beteiligungsdarlehen) erhält der Darlehensgeber einen Anteil am Gewinn eines Unternehmers aus einem mit der Darlehensvaluta finanzierten Geschäft.

Peter Derleder
Kreditarten

Ermittlung des Ertragswertes für RenditeobjekteDer Ertragswert ist:((Jahresreinertrag – Bodenwertverzinsung) x Barwertrentenfaktor) + Bodenwert Für Renditeobjekte ist der Ertragswert die wertbestimmende Größe. Der Wert des Objekts ist in erster Linie von dem erwarteten Ertrag und dem mit der Anlage verbundenen Risiko abhängig. Die Berechnung des Ertragswertes erfolgt bei Kreditinstituten mit Hilfe von Rentenbarwertfaktoren. Mietobjekte haben i. d. R. nur eine begrenzte Nutzungsdauer. Je niedriger die Restnutzungsdauer des Gebäudes ist, desto niedriger ist auch der Rentenbarwertfaktor.

Wolfgang Grundmann, Corinna Heinrichs
Konto

Bei der Nordbank AG werden am 30. Juni verschiedene Geschäftsvorgänge bearbeitet. Welche Kontoart eignet sich für die nachstehenden Kundenwünsche? Ordnen Sie zu! Kontoarten:1 Kontokorrentkonto 2 Nachlasskonto3 Depotkonto4 Konto zu Gunsten Dritter5 Termingeldkonto6 Geschäftsvorgang ist keiner Kontoart zuzuordnenA Die Kundin Andrea Grimm möchte ihrem Vermieter ein SEPA-Lastschriftmandat für die Miete erteilen.B Der Kunde Horst Feilmann möchte 20.000,00 EUR für einen Monat zinsbringend anlegen.C Die Nordbank AG soll dem Kunden Hans Büttner 50 Brau-AG-Aktien gutschreiben, die ihm aus einer Erbschaft zugesprochen wurden.D Ein abgezinster Sparbrief im Nennbetrag von 25.000,00 EUR soll von der Nordbank AG für den Kunden Jürgen Müller verwahrt werden.E Die Kundin Meike Hartung beantragt eine Kreditkarte.

Wolfgang Grundmann, Corinna Heinrichs
Chapter 6. Kreditgeschäft

Nachdem Sie jetzt auch den Bereich Geld- und Vermögensanlagen erfolgreich bearbeitet haben, geht es nun in die letzte Disziplin: das Kreditgeschäft. Sie werden feststellen, dass gerade bei den Kreditfällen noch mehr Informationen vom Kunden eingeholt werden müssen. Ein wichtiger Teil eines jeden Kreditfalls ist die Prüfung der Kapitaldienstfähigkeit. Nutzen Sie auch hier Ihre Zusatzverkaufschancen.

Achim Schütz
Chapter 4. Kontoführung und Zahlungsverkehr

Mit Hilfe von 11 Praxisfällen zum Themenbereich Kontoführung und Zahlungsverkehr können Sie Ihr Wissen unter Beweis stellen. Zunächst wird Ihnen dazu, genau wie in der Prüfung, eine konkrete Fallbeschreibung vorgelegt, die Sie dann zur Übung lösen sollten. Im Punkt „verkäuferisches Verhalten“ sind vor allem die Punkte erwähnt, die für den konkreten Fall besonders wichtig sind. Berücksichtigen Sie aber unbedingt auch die im Teil 1 genannten „Tipps für gute Gespräche“.

Achim Schütz
3. Finanzierung

Wie die Investition ist die Finanzierung ein Teilbereich der Finanzwirtschaft. Sie befasst sich mit den unternehmerischen Maßnahmen zur Bereitstellung und Rückzahlung der durch die Investition ausgegebenen Finanzbeträge. Darunter fallen sämtliche vom Unternehmen gesteuerten Prozesse wie Finanzplanung und -beschaffung sowie hiermit verbundene Aufgaben wie Zahlungs- und Sicherungsbeziehungen zwischen Kapitalgebern und Kapitalnehmern.

Ulrich Ermschel, Christian Möbius, Holger Wengert
Chapter 2. Bankmodell

Den Ausgangspunkt zum fachlichen Verständnis der Aktivitäten einer Bank bilden die Modelle auf Organisationsebene. Im Mittelpunkt steht das sog. Bankmodell, das eine strukturierte Sicht auf die Abläufe, Aktivitäten und Produkte liefert.

Rainer Alt, Thomas Puschmann
I. Kontoführung

Es ist üblich, dass die Kreditinstitute sich untereinander Auskünfte über ihre Kunden geben, ohne dass damit nach herrschender Meinung ein Verstoß gegen das Bankgeheimnis vorliegt.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
II. Zahlungsverkehr

Der Girokunde Jens Völtz erscheint bei Ihnen am Beratungstisch der Fördebank AG in Kiel. Da er jetzt auf dem Überweisungsformular statt der bisherigen Kontonummer die IBAN des Empfängers eintragen muss, möchte er von Ihnen wissen, was unter der IBAN zu verstehen ist.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
VI. Rechnungswesen und Steuerung
Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
Chapter 7. Parallelprogrammierung

In der täglichen Praxis hat sich die Methode des Delegierens als Problemlösungstechnik etabliert. Sie besteht darin, Teilprobleme zu identifizieren, deren Lösungen zur Lösung des Gesamtproblems zusammengefügt werden können. Zur Lösung der n Teilprobleme stehen idealerweise n kompetente Personen zur Verfügung.

Christian Wagenknecht
4. Finanzplanung

Aufgaben zur Finanzplanung bringen die beiden Themengebiete Investition und Finanzierung zusammen. Es geht hierbei vor allem darum, die Auszahlungsströme und Einzahlungsströme über die Zeit hinweg in Einklang zu bringen. Aufgaben zur Finanzplanung sind meist mit sehr umfangreichem Zahlenmaterial und hohen Punktzahlen verbunden. Rechnen Sie mit bis zu dreißig Minuten Bearbeitungszeit für eine Finanzplanungs-Aufgabe.

Manfred Wünsche
4. Konzeption

Nachdem in Kapitel 3 die Voraussetzungen für die Einführung eines Controllingsystems erörtert wurden, beschreibt Kapitel 4 die Konzeption eines unternehmensindividuellen Controllingsystems. Eine sorgfältige Konzeption ist für den Nutzen, die Effizienz und die Praktikabilität des Controllingsystems entscheidend und sollte unbedingt vor der Implementierung erfolgen. Grundsätzlich sollte sich die Implementierung später nach dem festgelegten Konzept richten und nicht umgekehrt während der Einführung eines Controllingsystems ein durch die bestehenden Rahmenbedingungen bedingtes Konzept entwickelt werden.

Ralf Schmid-Gundram
5. Arbeitsorganisation zwischen Reflexivität und Formalisierung

Die vielfältigen Herausforderungen, mit denen Unternehmen heute konfrontiert sind, versperren den Weg zurück zu nicht-systemischen, einzelfunktionsbezogenen Rationalisierungsansatzen. Aus diesem Grund umfasst der Untersuchungsbereich dieser Studie neben den Veränderungen der Arbeitsprozesse auch die damit in engem Zusammenhang stehenden Veränderungen von Unternehmensstrukturen und -strategien. Auf arbeitsprozesslicher Ebene ist dabei von besonderem Interesse, welcher Stellenwert einer integrativen Arbeitsorganisation heute noch beigemessen wird. Hinsichtlich der Unternehmensstrategie stellt sich die Frage, ob Unternehmen eher das Ziel einer strategischen Flexibilität verfolgen oder eher dasjenige einer den Besonderheiten der einzelnen Kundenbeziehungen gerecht werdenden, gleichsam lokalen Flexibilität. Daraus bestimmt sich auch das Verhältnis der unterschiedlichen hierarchischen Ebenen des Unternehmens zueinander.

3. Detailbeschreibung der Probleme/Fehler

In diesem Kapitel werden alle in der FBS-Checkliste aufgeführten Probleme/ Fehler detailliert beschrieben und anhand von mehr als 100 Beispielen erläutert. Bei den Beispielfragen handelt es sich in der Regel nicht um eigene Entwürfe, die wir speziell für das FBS konstruiert haben, sondern entweder um in der Profession bekannte Survey-Fragen aus wissenschaftlichen Umfrageprojekten, wie z.B. der Allgemeinen Bevölkerungsumfrage (ALLBUS), dem International Social Survey Programme (ISSP), dem European Social Survey (ESS) oder dem Wohlfahrtssurvey oder um Fragen aus Forschungsprojekten, die von den Autoren im Rahmen ihrer Beratertätigkeit betreut wurden.

1. Modul 1 Grundlagen

Wirtschaften ist Wählen und Wählen ist Entscheiden. Die Betriebswirtschaftslehre beschäftigt sich mit Entscheidungen in Betrieben, d. h. auch mit Entscheidungen über finanzielle Maßnahmen, und hat dazu die Finanzwirtschaftslehre entwickelt.

Manfred Wünsche
3. Modul 3 Finanzierung

Das Wirtschaften in Betrieben ist mit zahlreichen Zahlungsvorgängen verbunden, die aufeinander abgestimmt werden müssen. I. d. R. liegen dabei die Auszahlungen für Werkstoffe, Betriebsmittel und Arbeitsleistungen zeitlich vor den Einzahlungen aus Umsatzerlösen. Diese zeitliche Abweichung wird als finanzielle Lücke bezeichnet und muss finanziert, d. h. überbrückt werden.

Manfred Wünsche
4. Modul 4 Finanzplanung

Die Aufgabe der Finanzplanung ist es, den kurz-, mittel- und langfristigen Bedarf an Finanzmitteln und die Möglichkeiten ihrer Bereitstellung ermitteln und so aufeinander abzustimmen, dass die finanzielle Liquidität und Sicherheit des Unternehmens gewährleistet sind. Dazu müssen aus allen Teilbereichen des Unternehmens die Finanzmittelbedarfe ermittelt werden, künftig verfügbare Finanzmittel abgeschätzt und Bedarfsprioritäten festgelegt werden.

Manfred Wünsche
3. Der Markendiamant in der Praxis

Die in diesem Kapitel aufgezeigten Darstellungen basieren auf umfangreichen Informationen aus den jeweiligen Unternehmen. Ich habe hier bewusst die praxisnahe Darstellung gewÄhlt, um zu zeigen, dass die Elemente des Markendiamanten erfolgreich das Markenimage eines realen Unternehmens verbessern können. Natürlich arbeitet jedes Unternehmen individuell mit den Bestandteilen des Markendiamanten und setzt die Elemente bezogen auf ihre jeweilige Zielgruppe, die Marktgegebenheiten sowie internen Möglichkeiten ein. Die Unternehmensdarstellungen verdeutlichen jedoch alle die Integriertheit der Elemente des Markendiamanten und die Nutzungsmöglichkeiten für unterschiedlichste Anwendungen.

4. Das internationale Währungssystem als Risikoquelle

Selbst wenn die Aktivitäten eines Unternehmens auf den Euroraum beschränkt blieben, so kann es sich dennoch vor den Auswirkungen von Kursschwankungen nicht zurückziehen, dazu ist die Verflechtung der Weltwirtschaft zu groß. Über Zulieferungen anderer Firmen, über Zinsen und über Preisschwankungen, die durch Kursschwankungen verursacht sind, ist auch ein solches Unternehmen den Unbilden des €-Kurses ausgeliefert. Umso mehr trifft das für Unternehmen zu, die starke Handelsverflechtungen nach außen haben, die dort auch investieren, Kredite aufnehmen oder deren Aktien an den internationalen Börsen notiert sind: Seit Einführung des Euro sind die Schwankungen gegenüber den wichtigsten Handelswährungen wie dem US $, dem Yen oder dem britischen Pfund keineswegs geringer geworden als zu Zeiten der DM. Geschicktes Wechselkursmanagement stellt daher einen wichtigen Aufgabenbereich des Managements in einer so stark verflochtenen Weltwirtschaft dar. Es ist ein wichtiges Segment des „financial engineering“, das einem Unternehmen nicht nur Kostenvorteile ermöglicht, sondern auch die Sicherheit vor plötzlichen Kurseinbrüchen erhöht.

De. Kreditgeschäft

Nachdem Sie jetzt auch den Bereich Geld- und Vermögensanlagen erfolgreich bearbeitet haben, geht es nun in die letzte Disziplin: das Kreditgeschäft. Sie werden feststellen, dass gerade bei den Kreditfällen noch mehr Informationen vom Kunden eingeholt werden müssen. Ein wichtiger Teil eines jeden Kreditfalls ist die Prüfung der Kapitaldienstfähigkeit. Nutzen Sie auch hier Ihre Zusatzverkaufschancen.

2. Geld- und Vermögensanlage

Die 47-jährige Privatkundin der

Isarbank AG

Birgit Knop (ledig) hatte im Jahr 2009 vom Nachlassgericht in München die nachstehenden Vermögenswerte zugesprochen bekommen:

4,75 % Sparbrief Typ A, Laufzeit 1 Jahr, Kaufpreis 19.050 EUR, Nennwert 20.000 EUR, Kauf 14. Januar 2008

4,5 % Sparschuldverschreibungen Typ N, 50.000 EUR, Laufzeit 5 Jahre, Kauf 15. April 2008, Zinstermin 1. März gzj.

4,0 % aufgezinster Sparbrief Typ V, 30.000 EUR, Kauf 2. Juni 2008, Laufzeit 4 Jahre, Rückzahlungspreis 35.095,74 EUR

Festgeld 48.000 EUR vom 2. Juni bis 2. Juli 2009, Zinssatz 3,5 %

Spareinlagen mit dreimonatiger Kündigungsfrist, Guthaben Stand 31. Dezember 2008 10.453,10 EUR, im laufenden Jahr 2009 wurden auf dem Sparkonto keine Umsätze gebucht, Sparzins für 2009: 1,5 %

1. Zinsfinanzinstrumente

Dieses Kapitel dient der Vorstellung der wichtigsten Zinsfinanzinstrumente. Ein Verständnis der vorgestellten Produkte ist vor der mathematischen Bewertung unerlässlich. Nach Bearbeitung des Kapitels sollte der Leser in der Lage sein,

zu verstehen, dass die Klassifikation als Geldanlage oderaufnähme von der Perspektive abhängt,

zu erklären, was eine Zinsstruktur ist und die Unterschiede verschiedener Formen von Zinsstrukturkurven zu erläutern,

•zwischen Gutschrift der Zinsen und Ausbezahlung der Zinsen bei verschiedenen Produkten zu unterscheiden,

Beispiele für festverzinsliche und variabel verzinsliche Produkte zu nennen,

zu erklären, was ein Referenzzinssatz ist,

verschiedene Anlageformen nach der vorgestellten Klassifikation einzuteilen,

unterschiedliche Kreditformen zu beschreiben.

6. Kreditgeschäft

Nachdem Sie jetzt auch den Bereich Geld- und Vermögensanlagen erfolgreich bearbeitet haben, geht es nun in die letzte Disziplin: das Kreditgeschäft. Sie werden feststellen, dass gerade bei den Kreditfällen noch mehr Informationen vom Kunden eingeholt werden müssen. Ein wichtiger Teil eines jeden Kreditfalls ist die Prüfung der Kapitaldienstfähigkeit. Nutzen Sie auch hier Ihre Zusatzverkaufschancen.

4. Kontoführung und Zahlungsverkehr

Mit Hilfe von 11 Praxisfällen zum Themenbereich Kontoführung und Zahlungsverkehr können Sie Ihr Wissen unter Beweis stellen. Zunächst wird Ihnen dazu, genau wie in der Prüfung, eine konkrete Fallbeschreibung vorgelegt, die Sie dann zur Übung lösen sollten. Im Punkt „verkäuferisches Verhalten“ sind vor allem die Punkte erwähnt, die für den konkreten Fall besonders wichtig sind. Berücksichtigen Sie aber unbedingt auch die im Teil 1 genannten „Tipps für gute Gespräche“.

4. Qualität im Privatkundengeschäft von Kreditinstituten

Bankdienstleistungen werden von Kunden in Anspruch genommen, um bestimmte finanzielle Bedürfnisse zu befriedigen. Aufgrund der Breite des von Kreditinstituten angebotenen Leistungsspektrums wurden diverse Versuche unternommen, die vielfôltigen bankbetrleblichen Leistungsarten auf einige wenige Grundformen zurückzuführen. Das bekannteste und in der Praxis am häufigsten verwendete Systematisierungsschema unterscheidet zwischen Aktiv-, Passiv- und sonstigen Dienstleistungsgeschäften. Das hinter dieser tradltionellen EIntellung steckende Ordnungsprinzip ist die Bilanzwirksamkeit der einzelnen Geschäfte. Bel den Aktiv- und Passlvgeschäften handelt es sich um bilanzwirksame Bankgeschäfte, da sie sich aus Sicht der Kreditinstitute entweder auf der Aktivseite in Form von Forderungsbeständen (zum Beispiel Kontokorrentkredite, Ratenkredite, Baufinanzlerungen) oder auf der Passivseite in Form von Verbindlichkeitsbeständen (zum Beispiel Sichteinlagen, Spareinlagen, Ausgabe von Bankschuldverschreibungen) in der Bilanz niederschlagen. Die sonstigen Dienstleistungsgeschafte, wie beispielsweise Zahlungsverkehrsoder Wertpapiergeschafte, zahlen hingegen zu den bilanzunwirksamen Geschäften, da sie aus der Bilanz eines Kreditinstituts nicht zu erkennen sind.

1. Das Konto

Beim Konto handelt es sich um eine kontenartig geführte Rechnung eines Bankkunden, die auf der Grundlage eines Kontokorrentvertrages gemäß den §§ 355 bis 357 Handelsgesetzbuch oder auf der Grundlage eines Darlehensvertrages im Sinne der §§ 488 ff. Bürgerliches Gesetzbuch von einem Kreditinstitut geführt wird. Das Bankkonto kann kreditorisch oder debitorisch geführt werden. Wird das Bankkonto debitorisch geführt, handelt es sich um ein Darlehenskonto nach § 488 BGB. Wird das Bankkonto kreditorisch geführt, besitzt der Kunde als Inhaber des Bankkontos eine Forderung gegenüber dem Kreditinstitut. Der Kontoinhaber erhält über die Bestands Veränderungen auf seinem Bankkonto Informationen über die entsprechenden Kontoauszüge. Bestandsveränderungen entstehen durch Gutschriften, wie z. B. Bareinzahlungen, und durch Verfügungen z.B. Barabhebungen oder Überweisungen. Das Bankkonto kann je nach Anzahl der Kontoinhaber Einzelkonto oder Gemeinschaftskonto sein.

VI. Rechnungswesen und Steuerung
I. Kontoführung
De. Lösungen
4. Grundzüge des Verfahrens- und Insolvenzrechts

Die

Zivilgerichtsbarkeit

ist Teil der

ordentlichen

Gerichtsbarkeit (vgl. § 12 GVG). Sie wird ausgeübt durch die

Amtsgerichte

, die

Landgerichte

, die

Oberlandesgerichte

und den

Bundesgerichtshof

. Vor den Zivilgerichten werden vor allem

bürgerlich-rechtliche

Streitigkeiten verhandelt, denen Ansprüche z.B. aus dem BGB, dem HGB, dem GmbHG oder dem ScheckG zu Grunde liegen.

4. Finanzplanung

Aufgaben zur Finanzplanung

bringen die beiden Themengebiete

Investition

und

Finanzierung

zusammen. Es geht hierbei vor allem darum, die

Auszahlungsströme

und

Einzahlungsströme

über die Zeit hinweg

in Einklang

zu

bringen

. Aufgaben zur Finanzplanung sind meist mit sehr umfangreichem Zahlenmaterial und hohen Punktzahlen verbunden. Rechnen Sie mit

bis zu dreißig Minuten

Bearbeitungszeit für eine Finanzplanungs-Aufgabe.

4. Finanzplanung

Aufgaben zur Finanzplanung

bringen die beiden Themengebiete

Investition

und

Finanzierung

zusammen. Es geht hierbei vor allem darum, die

Auszahlungsströme

und

Einzahlungsströme

über die Zeit hinweg

in Einklang

zu

bringen

. Aufgaben zur Finanzplanung sind meist mit sehr umfangreichem Zahlenmaterial und hohen Punktzahlen verbunden. Rechnen Sie mit

bis zu dreißig Minuten

Bearbeitungszeit für eine Finanzplanungs-Aufgabe.

2. Kunden- und Bankenkontokorrent
2. Kalkulation der Kreditinstitute
B. Bankwirtschaft programmierte Aufgaben

Frau Tanja Schmidt (24 Jahre alt) möchte bei der

Nordbank AG

ein Kontokorrentkonto eröffnen. Gleichzeitig beantragt Frau Schmidt die Einräumung eines Dispositionskredits in Höhe von 3.000 EUR. Bevor sie den Kontoeröffnungsantrag unterschreibt, möchte sie von Ihnen noch einige Auskünfte über das neue Konto bzw. die Auflösung ihres bisherigen Kontos haben. Wie beraten Sie Frau Schmidt richtig?

A. Bankwirtschaft Fälle

Claudia Werle möchte bei der

Nordbank AG

ein Kontokorrentkonto auf den Namen der

Kora GmbH

eröffnen. Diese importiert Spielwaren und elektronische Geräte aus Indonesien und vertreibt sie an deutsche Einzelhandelsgeschäfte. Die Rechtsverhältnisse der GmbH sind dem nachfolgenden Handelsregisterauszug zu entnehmen.

Kapitel 1. Das Rechnen mit reellen Zahlen

In den folgenden Kapiteln 1 und 2 beschäftigen wir uns mit Inhalten, die größtenteils in der Mittelstufe der allgemeinbildenden Schule behandelt werden. Aber gerade das ist lange her — und wer weiß schon zu Beginn eines Studiums alles, was er irgendwann in der Schule gelernt hat? Natürlich ist für einen angehenden Wirtschaftswissenschaftler manches aus der Mathematik der Schule kaum relevant (das kann für andere Fachrichtungen ganz anders aussehen). Aber was jeder unbedingt können sollte, das ist sicheres Rechnen. Die Erfahrung zeigt, daß gerade mangelnde Rechenfertigkeiten häufig die Ursache für die Schwierigkeiten der Studenten in den mathematischen Anfängervorlesungen ist. Wer nicht souverän im Rechnen ist, wird nie ein Gefühl der Unsicherheit beim Umgang mit Formeln überwinden können. Testen Sie ihre diesbezüglichen Fähigkeiten, indem Sie die Übungsaufgaben zu den Kapiteln 1 und 2 lösen. Wenn sie das fehlerfrei können, gehen Sie (nach einem kurzen Blick auf 1.3) gleich zu Kapitel 3 über. Andernfalls sollten Sie sich die Mühe machen, 1 und 2 gründlich zu studieren, auch wenn Ihnen manches trivial vorkommt. Sie sollten auch versuchen, sich zu den Beispielen im Text weitere Beispiele selbst auszudenken — das schult das Verständnis mehr, als nur immer vorgegebene Beispiele nachzuvollziehen.

2. Erlebnisse als Instrument des Marketing

Einleitend soll zunächst kurz auf die allgemeine Bedeutung von Erlebnissen für das Marketing eingegangen werden. Dabei spielen insbesondere gesellschaftliche Entwicklungen eine maßgebliche Rolle und sollen innerhalb dieser Einführung im Mittelpunkt der Betrachtung stehen.

I. Konto
VII. Kreditarten
VI. Rechnungswesen und Steuerung

Entscheiden Sie, ob es sich bei den nachfolgend genannten Konten um

A

Aktiv-oder

B

Passivkonten handelt!

I. Kontoführung

Es ist üblich, dass die Kreditinstitute sich untereinander Auskünfte über ihre Kunden geben, ohne dass damit nach herrschender Meinung ein Verstoß gegen das Bankgeheimnis vorliegt. Mit welchem Argument kann ein Kreditinstitut einem Kunden gegenüber die Berechtigung solcher Auskünfte stichhaltig vertreten?

2. Begriffliche und inhaltliche Grundlagen

Sachleistungen dominierten seit jeher die Wirtschaftswissenschaften. Erst durch Say wurdender Guts- und auch der Produktivitätsbegriff „entmaterialisiert“. Immateriellen (Real-)Gütern - häufig fälschlicherweise mit Dienstleistungen gleichgesetzt - wurde seither nicht nur eine Gutseigenschaft, sondern auch Produktivität zugebilligt.

12. Zuweisungen und Zustand

Die vergangenen Kapitel haben sich damit beschäftigt, die Größen eines zu lösenden Problems durch Werte darzustellen, und diese Werte durch Prozeduren in Beziehung zu setzen. Werte wandern durch das laufende Programm und werden in der Berechnung und Konstruktion neuer Werte verwendet.

B. Bankwirtschaft programmierte Aufgaben

Frau Tanja Schmidt (24 Jahre alt) möchte bei der

Nordbank AG

ein Kontokorrentkonto eröffnen. Gleichzeitig beantragt Frau Schmidt die Einräumung eines Dispositionskredits in Höhe von 3.000 EUR. Bevor sie den Kontoeröffnungsantrag unterschreibt, möch te sie von Ihnen noch einige Auskünfte über das neue Konto bzw. die Auflösung ihres bisherigen Kontos haben. Wie beraten Sie Frau Schmidt richtig?

A. Bankwirtschaft Fä lle

Claudia Werle möchte bei der

Nordbank AG

ein Kontokorrentkonto auf den Namen der

Kora GmbH

eröffnen. Diese importiert Spielwaren und elektronische Gerä te aus Indonesien und vertreibt sie an deutsche Einzelhandelsgeschäfte. Die Rechtsverhältnisse der GmbH sind dem nachfolgenden Handelsregisterauszug zu entnehmen.

B. Bankwirtschaft programmierte Aufgaben

Frau Tanja Schmidt (24 Jahre alt) möchte bei der

Nordbank AG

ein Kontokorrentkonto eröffnen. Gleichzeitig beantragt Frau Schmidt die Einräumung eines Dispositionskredits in Höhe von 3.000 EUR. Bevor sie den Kontoeröffnungsantrag unterschreibt, möchte sie von Ihnen noch einige Auskünfte über das neue Konto bzw. die Auflösung ihres bisherigen Kontos haben. Wie beraten Sie Frau Schmidt richtig?

A

„Nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches muss für das Konto mindestens alle drei Monate ein Rechnungsabschluss erstellt werden.“

B

„Wenn Sie den zugesagten Kredit in Anspruch nehmen, sind wir ggf. berechtigt, Zinseszinsen zu berechnen.“

C

„Sie können die Geschäftsverbindung nach jedem Rechnungsabschluss mit einer Frist von 4 Wochen kündigen.“

D

„Wenn Sie das Kontokorrentverhältnis kündigen, wird der Saldo zum Quartalsende fällig.“

E

„Zinssatzänderungen für den Kontokorrentkredit werden wir mit Ihnen (gemäß unseren AGB) ausdrücklich vereinbaren.“

F

„über Zinssatzänderungen beim eingeräumten Dispositionskredit und den Zeitpunkt der Wirksamkeit wird die Nordbank AG Sie mittels Kontoauszug in Textform informieren.“

B. Bankwirtschaft programmierte Aufgaben

Bei der

Nordbank AG

beantragen die unten genannten Personen die Eröffnung eines Kontokorrentkontos. Welche der folgenden Legitimations unterlagen müssen für den rechtswirksamen Abschluss eines Kontovertrages vorgelegt werden? Bei der Vertretung gelten die gesetzlichen Regelungen.

A. Bankwirtschaft Fälle

Claudia Werle möchte bei der

Nordbank AG

ein Kontokorrentkonto auf den Namen der

Kora GmbH

eröffnen. Diese importiert Spielwaren und elektronische Geräte aus Indonesien und vertreibt sie an deutsche Einzelhandelsgeschäfte. Die Rechtsverhältnisse der GmbH sind dem nachfolgenden Handelsregisterauszug zu entnehmen.

Lerneinheit 4.1. Finanzmanagement

Die

Aufgabe der Finanzplanung

ist es, den kurz-, mittel- und langfristigen Bedarf an Finanzmitteln und die Möglichkeiten ihrer Bereitstellung ermitteln und so aufeinander abzustimmen, dass die finanzielle Liquidität und Sicherheit des Unternehmens gewährleistet sind. Dazu müssen aus allen Teilbereichen des Unternehmens die

Finanzmittelbedarfe

ermittelt werden, künftig verfügbare Finanzmittel abgeschätzt und

Bedarfsprioritäten

festgelegt werden. Auf die daraus resultierende Entscheidung über die Höhe des kurz-, mittel- und langfristigen Finanzmittelbedarfs folgt die Entscheidung über die

Art der Finanzierung

und damit das Aufstellen des

Gesamtfinanzplans

mit Unterteilung nach Sach- oder Betriebsbereichen und nach der Fristigkeit.

Lerneinheit 3.4. Sonderformen der Außenfinanzierung

Die in § 311 BGB verankerte

Vertragsfreiheit

erlaubt es, schuldrechtliche Verhältnisse mit den unterschiedlichsten Merkmalen und Verpflichtungen auszustatten. Der im deutschen Recht nicht explizit definierte Leasingvertrag kann daher je nach Ausgestaltung ein

Mietvertrag

(§ 535 BGB, entgeltliche Überlassung zum Gebrauch), ein

Pachtvertrag

(§ 581 BGB, entgeltliche Überlassung zum Gebrauch und Fruchtgenuss) oder ein mit einem

Darlehensvertrag

(§ 488 BGB, Zurverfügungstellen eines Geldbetrag) kombinierter

Kaufvertrag

(§ 433 BGB, entgeltliche Eigentumsübertragung) sein. Gegenstand von Leasingverträgen können Maschinen, Fahrzeuge, Computer, etc. oder auch Grundstücke und Gebäude sein. Wesentliches Merkmal ist, dass der Leasinggeber dem Leasingnehmer einen Vermögensgegenstand zur Nutzung überlässt und dafür eine monatliche Zahlung erhält.

K
Tobias Kollmann
78. Länderteil

I. Banksystem.

Die allgemeine Struktur des Bankensystems ist gesetzlich durch das Bankrechtsgesetz (Nationales Gesetzesregister, 26.07.2006, N 113, 2/1243, nachfolgend: BG) geregelt. Gemäß Art. 6 BG besteht das Bankensystem aus der

Nationalbank der Republik Belarus

(www.nbrb.by) sowie Geschäftsbanken und Nichtbankkredit- und Finanzorganisationen. Als Zentralbank ist die Nationalbank eine staatliche Institution mit der Aufgabe, das Kreditsystem und den Geldumlauf zu steuern sowie den Zahlungsablauf zu regeln. Sie hat das Exklusivrecht der Geldemission (Art. 7 BG) und den Auftrag die Richtlinien der Finanzpolitik zu bestimmen (Art. 26 BG). Darüber hinaus ist sie Kontrollinstitution für sämtliche Bankgeschäfte (Art. 34 BG).

Theis Klauberg, Anna Kozlova, Götz-Sebastian Hök, Klaus Schrameyer, Sören Friis Hansen, Evelin Pärn-Lee, Mika Hemmo, Jochen Bauerreis, Sybille Neumann, Nikolaos Lyberis, Thorsten Schlüter, Eva O’Kelly, Halldór Eiríkur S. Jónhildarson, Luca Di Nella, Hans-Joachim Schramm, Zangar Nogaibay, Norbert Seeger, Lars Heidbrink, Frank Heemann, Hans-W. Micklitz, Anja Böhnlein, Ewoud H. Hondius, Wilco Oostwouder, Peter Bydlinski, Tina de Vries, Florin Ciutacu, Evgenij Suchanov, Rolf H. Weber, Matjaž Tratnik, Pedro-José Bueso-Guillén, Antonín Kerner, Brigitta Henkel, Ünal Tekinalp, Christian Rumpf
19. Dispositionskredit

I. Abgrenzung.

In der Bestimmung der Begriffe des

Dispositionskredits

und des – zuweilen synonym – bezeichneten

Überziehungskredits

herrscht keine Übereinstimmung. Sie haben keinen rechtlich fest umrissenen Inhalt. Insbesondere gilt das für den Begriff des Überziehungskredits. Er wird in der Praxis einmal für die bloße

Duldung

einer Überziehung des vereinbarten Kreditlimits verwendet, die einen ohne Kündigung jederzeit fälligen Anspruch auf Rückzahlung begründet. Die Überziehung kann jedoch auch

vertraglich

vereinbart werden, sodass ein fälliger Anspruch erst nach Kündigung der Abrede entsteht (BGHZ 138, 40 (47); BGH, WM 1985, 1437). Als

„Überziehungsfazilität“

bezeichnet der geänderte Kommissionsvorschlag einer

Verbraucherkreditrichtlinie

die vereinbarte Möglichkeit, ein Konto im Soll zu führen (Komm. 2002/0222 (COD) v. 07.10.2005, Art. 3 lit. d). Die Unterscheidung zwischen faktischer Duldung und vertraglicher Vereinbarung ist insbesondere insolvenzrechtlich von erheblicher Bedeutung. Sie ist jedoch auch für die Bewertung des Kreditrisikos nach der den Baseler Akkord

(Basel II)

umsetzenden

Richtlinie 2006/48/EG

über die Aufnahme und Ausübung der Tätigkeit der Kreditinstitute vom 14. Juni 2006 (ABl. L 177/1 vom 30.06.2006) nach deren Art. 86 Abs. 1 lit. d und Anhang VII (Teil 1 Nr. 10 ff.) unter dem Stichwort „revolvierende Retailforderungen“ von Belang.

Thomas von Plehwe
15. Verbraucherdarlehensvertrag

I. Verbraucherdarlehen und Verbraucherkredit – Begriff und Bedeutung in EURichtlinie und BGB.

Das Verbraucherdarlehensrecht verdankt trotz seiner Vorläufer im Abzahlungsgesetz von 1894 seine Begrifflichkeit, Umfang und Aufbau der EU-Richtlinie 87/102/EWG mit ihren Änderungen. Die Richtlinie wurde zunächst mit dem Verbraucherkreditgesetz (1991-2001) als „Kreditgesetz“ umgesetzt, dann jedoch mit der Schuldrechtsreform in den §§ 491 ff. BGB wieder durch die alte Aufteilung in Darlehen, Stundung und mietähnliche Verträge („sonstige Finanzierungshilfen“) den traditionellen zivilrechtlichen Formen unterworfen. (dazu krit.

Bülow

, NJW 2002, 1145,

Reifner

, ZBB 2001, 193;

Köndgen

, WM 2001, 1637) Da die Vorgaben der Richtlinie auch nach der in Zukunft geltenden vollständig erneuerten Fassung (Richtlinie 2008/48/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. April 2008 über Verbraucherkreditverträge und zur Aufhebung der Richtlinie 87/102/EWG des Rates, ABl. 2008 L 133/66) mit ihrer neuen Maximalharmonierungsklausel (Art. 21 Nr. 1; dazu

Bülow

/Artz, Einf. Rn. 25 ff.;

dies

., WM 2005, 1153 ff.;

Reifner

, FS Gottfried Mayer, S. 159 ff.) auch für die Interpretation des deutschen Verbraucherdarlehensrechtes zwingend sein wird, sind erhebliche Übersetzungsleistungen von einer „wirtschaftlichen Betrachtungsweise“ in eine juristisch dogmatische Begrifflichkeit und zurück notwendig. Dieser Prozess gibt dem ökonomischen Vorverständnis für Kredit und Verschuldung ein erhebliches Gewicht in der Rechtsauslegung und ist nicht ohne Gefahren für Rechtssicherheit und Verbraucherschutz.

Udo Reifner
10. Darlehensvertrag

I. Der Begriff des Darlehens.

Das Darlehen i.S. des § 488 I BGB verpflichtet den Darlehensgeber, dem Darlehensnehmer einen Geldbetrag in der vereinbarten Höhe auf Zeit zur Verfügung zu stellen (Satz 1), und den Darlehensnehmer, den geschuldeten Zins zu zahlen und bei Fälligkeit die Darlehensvaluta zurückzuerstatten (Satz 2). Damit wird das Darlehen als gegenseitiger Vertrag konstruiert, der ein Prototyp der Kreditgewährung in Form des Geldkredits ist. Er ist ebenso wie die Gebrauchsüberlassungsverträge Miete, Pacht und Leihe ein

Dauerschuldverhältnis

, unterscheidet sich von diesen aber dadurch, dass kein bestimmter Gegenstand, sondern Geld zurückzugewähren ist. Der Vergleich mit den Geschäften, bei denen Ware gegen Geld gegeben wird (Kauf, Tausch), macht beim Darlehen das ökonomische Element des Tauschs einer gegenwärtigen gegen eine künftige Summe deutlich. Die Abgrenzung zum Gesellschaftsvertrag, bei dem gem. § 705 BGB Geld für einen gemeinsamen Zweck auf gemeinsame Rechnung geleistet wird, ist theoretisch scharf, wenn jede Teilhabe am Verlust oder Gewinn des Darlehensunternehmers ausgeschlossen ist, ist aber schwieriger durchzuführen, wenn der Zins sich auch nach dessen wirtschaftlichem Erfolg bestimmt. Beim partiarischen Darlehen (Beteiligungsdarlehen) erhält der Darlehensgeber einen Anteil am Gewinn eines Unternehmers aus einem mit der Darlehensvaluta finanzierten Geschäft.

Peter Derleder
38. Kontokorrent

I. Geschichtliche Entwicklung. 1. Grundlagen.

Die geschichtlichen Grundlagen für die dogmatische Konstruktion des Kontokorrents finden sich wahrscheinlich in verschiedenen Vergleichstechniken. Im ausgebildeten römischen Recht wird bei der (mit der Novation eng verwandten) stipulatio Aquiliana die Verrechnung zur vergleichsweisen Bereinigung (wechselseitiger) Ansprüche genutzt. Aus den gegenseitigen Forderungen wird ein Saldo gebildet, der entweder umgehend ausgeglichen oder (weiter) kreditiert wird. Gleichzeitig werden die vorherigen Einzelforderungen mit der acceptilatio sofort zum Erlöschen gebracht (s. Flor. D. 46, 4, 18, 1; Inst. III, 29, 2;

Kaser

, § 54 II 5, S. 246;

Zimmermann

, 24 II 4, S. 757). Der Zweck dieses Institutes lag aber wohl eher in der Zusammenfassung und Bereinigung der Einzelforderungen als der (erleichterten) Abwicklung von Geschäftsbeziehungen (s.

Kaser

, § 54 II 5, S. 246), dennoch enthält die stipulatio Aquiliana bereits erhebliche Elemente des künftigen Kontokorrents.

Ronald Kandelhard
Klausur Nr. 9:. Verunglückte Sanierung
6. Risiken des elektronischen Zahlungsverkehrs über Online-Medien — Einschränkung der Gestaltungsmöglichkeiten durch Gesetzgebung und Rechtsprechung

Die Risiken des elektronischen Zahlungsverkehrs im Internet lassen sich nicht einheitlich darstellen, da sie sich von Produkt zu Produkt unterscheiden. Gleiches gilt im Hinblick auf die Grenzen, die durch Gesetzgebung und Rechtsprechung gezogen werden. Es kann nur versucht werden, anhand der einzelnen Produkte die Kernfragen herauszuarbeiten. Bei allen Verfahren stellen sich die Fragen nach der Beweislast und den Haftungsrisiken. Deshalb sollen diese nachfolgend behandelt und noch einmal im Zusammenhang dargestellt werden.

7. Kreditfinanzierung und -management

Über die Bedeutung von Krediten für das Finanzierungsmanagement in NPOs ist bisher nur wenig bekannt: “Little is known about why nonprofits accrue debt, how much they owe, and whether the funds they borrow are used productively.“

496

Fest steht nur, dass auch NPOs Kredite einsetzen und dass diese mit dem Umfang der Aktivitäten zunehmend wichtiger werden.

497

Kredite werden eingesetzt, um größere Investitionen zu finanzieren oder um Finanzierungsengpässe aufgrund bekannter oder unvorhergesehener Ereignisse zu überbrücken. Im Gegensatz zu den selbsterwirtschafteten Mitteln oder zum Fundraising handelt es sich bei Krediten nicht um Erträge aus den Aktivitäten der Organisation. Vielmehr ist das Geld nur für den vorübergehenden Gebrauch in der Organisation bestimmt und zu einem späteren Zeitpunkt an den Gläubiger zurückzuzahlen. Merkmale der Kreditfinanzierung sind:

498

Der Gläubiger einer NPO hat einen Anspruch auf Rückzahlung des Nominalwertes des Kredites.

Der Gläubiger hat einen festen Zinsanspruch.

Das Geld wird i. d. R. für einen vorab vereinbarten Zeitraum zu festgesetzten Tilgungs- und Rückzahlungsmodalitäten zur Verfügung gestellt.

Der Gläubiger ist nicht Haftungsverpflichteter, sondern Haftungsberechtigter.

Der Gläubiger hat grundsätzlich keinen Einfluss auf die Leitung der NPO.

Die Zinsen sind für die NPO unter Umständen Betriebsausgaben und mindern so die Besteuerungsgrundlage.

Voraussetzungen für die Erlangung von Fremdkapital sind die Kreditwürdigkeit und die Kreditfähigkeit der NPO.

2. Außenfinanzierungsentscheidungen

Außenfinanzierung bedeutet, dass der Kapitalbedarf eines Unternehmens aus externen Quellen gedeckt wird. Banken, Versicherungen, Privat-, Geschäftspersonen, Unternehmen etc. stellen die notwendigen Finanzmittel zur Verfügung. Der Begriff Außenfinanzierung beschreibt daher nur den Zufluss der Finanzmittel (vgl. Busse 1996, S. 45). Der Mittelzufluss erfolgt durch Einlagen der Unternehmenseigner, Beteiligung von Gesellschaftern in Form von neuen oder zusätzlichen Beteiligungen (Beteiligungsfinanzierung) oder durch Fremdkapital von Gläubigern (Kreditfinanzierung/Fremdfinanzierung). Für den Begriff der Außenfinanzierung ist entscheidend, dass die Finanzmittel extern zur Verfügung gestellt werden.

5. Standardkunden mit unerkanntem Potenzial

Die folgenden Typen werden durchwachsen in Standard- und Mengenkunden-Segmenten geführt, weil Anbieter sie meist nur nach einer hostbasierten Selektion („Segmentierung“) in B- und C-Schubladen einsortieren, da sie nur eine bescheidene Produktnutzung haben. Dabei wird meist generös übersehen, dass diese Kunden durchweg Mehrfachbeziehungen zu anderen VU und Finanzdienstleistem (außer dem Herm Kaiser aus der Nachbarschaft) unterhalten können, Was erfährt ein Versicherer nur aus der Kfz- oder Hausratversicherung oder eine Bank nur aus der Kontoführung ohne eine vertiefte Kundensegmentierung?

Heinz Benölken, Emma Gerber, Reinhard M. Skudlik
2. Geld- und Vermögensanlage

Die 47-jährige Privatkundin der

Isarbank AG

Birgit Knop (ledig) hatte im Jahr 2005 vom Nachlassgericht in München die nachstehenden Vermögenswerte zugesprochen bekommen:

4,75 % Sparbrief Typ A, Laufzeit 1 Jahr, Kaufpreis 19.050 EUR, Nennwert 20.000 EUR, Kauf 14. Januar 2004

4,5 % Sparschuldverschreibungen Typ N, 50.000 EUR, Laufzeit 5 Jahre, Kauf 15. April 2004, Zinstermin 1. März gzj.

4,0 % aufgezinster Sparbrief Typ V, 30.000 EUR, Kauf 1. Juni 2004, Laufzeit 4 Jahre, Rückzahlungspreis 35.095,74 EUR

Festgeld 48.000 EUR vom 2. Juni bis 2. Juli 2005, Zinssatz 3,5 %

Spareinlagen mit dreimonatiger Kündigungsfrist, Guthaben Stand 31. Dezember 2004 10.453,10 EUR, im laufenden Jahr 2005 wurden auf dem Sparkonto keine Umsätze gebucht, Sparzins für 2005: 1,5 %

Eine Freistellungsauftrag in Höhe von 1.421,200 EUR (einschl. Werbungskosten) für 2005 liegt der

Isarbank AG

vor.

Wolfgang Grundmann
I. Inländischer Zahlungsverkehr

Bei der

Nordbank AG

werden am 30. Juni verschiedene Geschäftsvorgänge bearbeitet. Welche Kontoart eignet sich für die nachstehenden Kundenünsche? Ordnen Sie zu!

Wolfgang Grundmann
12. Das Musterprojekt InfoBank

Den Abschluss der Folge von Unterrichtsbeispielen bildet ein Musterprojekt aus dem Anwendungsfeld „Bankwesen“, das die wichtigsten in diesem Buch besprochenen Modellierungstechnik in Form beispielhafter Aufgaben und Lösungen veranschaulicht. Die skizzierten Unterrichtsprojekte sollen dabei den kumulierten Lernerfolg der jeweiligen Ausbildungsstufe widerspiegeln. Auf eine ausführliche didaktische Darstellung der Einführung der jeweils neuen Konzepte wird hier nicht mehr eingegangen. Als roter Faden dienen dabei Aufgabenstellungen einer fiktiven Bank namens

InfoBank

. An exemplarischen Aufgabenstellungen soll gezeigt werden, welche Lernziele von den Schülerinnen und Schülern am Ende des jeweiligen Themenbereichs erreicht werden sollten.

11. Finanzpsychologie

Da die Psychologie die Wissenschaft vom Erleben und Verhalten von Menschen darstellt, legt der Begriff nahe, dass Finanzpsychologie etwas mit der wissenschaftlichen Untersuchung des Erlebens und Verhaltens von Menschen im Umgang mit finanziellen Mitteln zu tun haben muss. Interessanterweise hat diese recht junge psychologische Subdisziplin ihren Ursprung gar nicht in der Psychologie, die lange Zeit ein weitgehendes Desinteresse an finanzwirt- und finanzwissenschaftlichen Fragestellungen zeigte. Als »Gründungsvater« der Finanzpsychologie kann der Wirtschaftswissenschaftler Günter Schmölders angesehen werden, dessen klassische Arbeiten zur

Psychologie des Geldes

(Schmölders, 1966) und zur

Einführung in die Geld- und Finanzpsychologie

(Schmölders, 1975) den Grundstein legten für die systematische, empirische Analyse finanzbezogenen menschlichen Erlebens und Verhaltens. Dabei hatte Schmölders ein sehr enges Verständnis des Begriffs

Finanzpsychologie

, wie schon die Abgrenzung von der

Geldpsychologie

im Titel des zweitgenannten Werkes vermuten lässt: Seiner Ansicht nach sollte sich Finanzpsychologie mit der verhaltensbezogenen Analyse finanzpolitischer Entscheidungsprozesse sowie den Reaktionen der Bürger auf die Staatswirtschaft (z. B. ihre Steuermoral) beschäftigen.

Prof. Dr. Stefan Schulz-Hardt, Dr. Frank Vogelgesang, Dr. Andreas Mojzisch
7. Vollautomation als Realität
7. Detaillierte Analysen nach Themenblöcken
6. Finanzwirtschaft

Auf Grundlage der Pläne zur Leistungserstellung und Leistungsverwertung wird der

Finanzbedarf

des Unternehmens ermittelt. Die

Finanzplanung

erfasst die künftigen Zahlungsströme. Dabei liegen die

Auszahlungen

für die Leistungserstellung (Löhne, Material, etc.)

zeitlich vor

den

Einzahlungen

aus der Leistungsverwertung (Umsatzerlöse). Diese

finanzielle Lücke

muss geschlossen werden.

Investitionen

(z. B. in neue Produktionsanlagen) müssen finanziert werden (

Finanzierung

). Auch die Abwicklung des

Zahlungsverkehrs

gehört zur Finanzwirtschaft.

Manfred Wünsche
11. Finanzpsychologie

Finanzpsychologie beschäftigt sich mit dem Erleben und Verhalten von Menschen im Umgang mit Geld oder liquiditätsnah investierten bzw. aufgenommenen Mitteln. Diese noch recht junge Disziplin der Psychologie lässt sich in einen eher grundlagenorientierten und einen eher anwendungsorientierten Forschungsbereich unterteilen. Bei Ersterem werden die Wahrnehmung von Geld und Preisen sowie das Urteilen und Entscheiden über Geldmittel im Allgemeinen untersucht, bei Letzterem fokussiert man hingegen konkrete Anwendungskontexte für finanzbezogenes Urteilen und Entscheiden. Dieser Unterteilung folgend werden in dem Kapitel mit den Grundlagen der Finanzpsychologie sowie mit dem Anleger-, Spar- und Verschuldungsverhalten zwei der wichtigsten Anwendungsgebiete dargestellt. Jeder Themenbereich ist mit verschiedenen Beispielen und weiterführenden Literaturhinweisen versehen, um allen Lesenden einen einfachen Zugang zu diesem spannenden Gebiet der Psychologie zu ermöglichen.

Prof. Dr. Stefan Schulz-Hardt, Dr. Frank Vogelgesang, Prof. Dr. Andreas Mojzisch, Christoph Ehrling
VI Rechnungswesen und Steuerung
Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
II Zahlungsverkehr

Der Nichtkontoinhaber Jens Völtz erscheint bei Ihnen am Beratungstisch der

Fördebank AG

in Kiel. Er legt Ihnen einen Barscheck über 300,00 EUR vor, der auf die

Unionbank AG

in Flensburg gezogen ist. Herr Völtz bittet um Barauszahlung des Scheckgegenwertes.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner
I Kontoführung

Es ist üblich, dass die Kreditinstitute sich untereinander Auskünfte über ihre Kunden geben, ohne dass damit nach herrschender Meinung ein Verstoß gegen das Bankgeheimnis vorliegt.

Wolfgang Grundmann, Rudolf Rathner

Premium Partner