Skip to main content
main-content

Tipp

Weitere Kapitel dieses Buchs durch Wischen aufrufen

2022 | OriginalPaper | Buchkapitel

9. Dissidenz als Lebensform? Brüche mit dem ökonomischen Habitus

verfasst von: Moritz Boddenberg

Erschienen in: Nachhaltigkeit als Transformation

Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden

share
TEILEN

Zusammenfassung

Das Kapitel wirft die Frage auf, ob dissidente Praktiken Brüche mit dem ökonomischen Habitus bewirken und neue Denk- und Handlungsschemata eröffnen. Entlang fünf soziologischer Portraits werden mögliche Freiräume ausgeleuchtet, die veränderte Lebensformen jenseits von marktgetriebener Konkurrenz und wachstumsorientiertem Profitdenken hervorbringen und auf das subjektive Potential für Transformationen hinweisen. Im Mittelpunkt stehen dabei reflexive Prozesse, die Habitustransformationen anstoßen und dissidente Praktiken im Alltag stabilisieren.
Fußnoten
1
An ihre Stelle treten nicht selten Intellektuelle, die versuchen Künstlerkritik aus einer sozialtheoretischen Perspektive neu zu formulieren, sich aufgrund ihrer sozialen Positionierung in der Gesellschaft jedoch schnell dem Vorwurf der Elitenkritik ausgesetzt sehen. So haftet Hartmut Rosas Diagnose der Beschleunigung etwa der Vorwurf einer „Gesellschaftskritik von Kultureliten für Kultureliten“ an (Lessenich 2009: 240).
 
2
Einer Studie des Wissenschaftszentrums Berlin zur Folge befindet sich in Deutschland etwa ein Achtel der Erwerbsbevölkerung dauerhaft in dieser Situation (Stuth et al. 2018: 40).
 
Metadaten
Titel
Dissidenz als Lebensform? Brüche mit dem ökonomischen Habitus
verfasst von
Moritz Boddenberg
Copyright-Jahr
2022
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-37675-8_9

Stellenausschreibungen

Anzeige

Premium Partner