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Über dieses Buch

Im Buch erfahren Sie nicht nur, warum IT-Dokumentation ein wichtiges Managementwerkzeug ist, sondern auch, wie Sie dieses Werkzeug Schritt für Schritt einrichten und pflegen. Im Fokus steht das von der Autorin entwickelte und in der Praxis erprobte Vorgehensmodell zum Aufbau einer ganzheitlichen und managementorientierten IT-Dokumentation zur Unterstützung von IT-Governance. Mit seinem Glossar leistet das Buch darüber hinaus einen Beitrag zur Standardisierung der Begriffe, die im Umfeld des Themas Dokumentation verwendet werden. Damit richtet sich das Buch an alle, die sich wissenschaftlich fundiert mit der praktischen Umsetzung der IT-Dokumentation auseinandersetzen möchten.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. IT-Dokumentation – eine Managementaufgabe mit Potenzial

Umdenken erforderlich – IT-Dokumentation als Mehrwert

ManagementaufgabeBei der Suche nach Gründen für eine unzureichende IT-Dokumentation wird nicht selten der „Dokumentationsunmut“ von Administratoren, Entwicklern und Technikern an erster Stelle genannt. Weitaus schwerer jedoch wiegen die Versäumnisse des Managements in Bezug auf Dokumentationsaufgaben. In diesem Kapitel wird zum einen das Erfordernis, zum anderen aber insbesondere der Mehrwert herausgearbeitet, die Dokumentation als Managementaufgabe zu verstehen und zu betreiben.

Manuela Reiss

2. Aufbau eines Managementsystems für die Dokumentation

Anforderungen und Begriffsverständnis

Lange Zeit hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) die Absicherung der Systeme als allein ausreichend formuliert. Doch bereits 2008 fand beim BSI ein Paradigmenwechsel statt und seitdem ist die Einbindung von IT-Sicherheit in ein unternehmensweites Sicherheitsmanagementsystem mit einer übergeordneten Steuerung durch Vorgaben unabdingbar. Das Gleiche gilt für andere Managementhandlungsfelder wie Notfallmanagement, Qualitätsmanagement und Risikomanagement und andere. Sie alle sind zwingend in ein Managementsystem einzubinden. Hinsichtlich der Dokumentation hat dieser Sichtwechsel noch nicht stattgefunden. Dabei machen insbesondere die managementbezogenen Schwächen der Dokumentation vieler Unternehmen den Handlungsbedarf deutlich. Wie ein solches managementgetriebenes Dokumentationsmanagementsystem aussehen kann, ist Gegenstand dieses Kapitels.

Manuela Reiss

3. Vorgehensmodell für die IT-Dokumentation

In drei Phasen und in elf Schritten zur IT-Dokumentation

In den vorstehenden Kapiteln wurden die Notwendigkeit und der Nutzen einer ganzheitlichen IT-Dokumentation und zum Aufbau eines Dokumentationsmanagementsystems dargestellt. In der Praxis fehlt es jedoch an Standards, Anleitungen und Best Practices für die Umsetzung. Deshalb tun sich viele IT-Organisationen schwer mit den ersten Schritten und der Durchführung eines entsprechenden Projekts. Diese Lücke möchte das in diesem Kapitel vorgestellte Vorgehensmodell zum Aufbau einer integrierten und anforderungsgerechten IT-Dokumentation schließen. Das Modell beschreibt alle notwendigen Schritte vom Scoping der IT-Dokumentation über die Identifizierung erforderlicher Dokumente bis hin zur Evaluierung erforderlicher Tools in drei Phasen und elf Schritten.

Manuela Reiss

4. Glossar

Die nachstehende Liste definiert die relevanten dokumentationsbezogenen Begriffe in alphabetischer Reihenfolge. Dieses Begriffsverständnis bildet die Basis für die Ausführungen im Buch. Ableitungen für die Begriffe und Quellennachweise zum Dokumentationsmanagement sind in Abschn. 2.2.1 zu finden.Darüber hinaus definiert das Glossar wesentliche für die IT-Dokumentation relevante Dokumententypen. Die Definitionen lehnen sich weitgehend an die von Reiss und Reiss (2016) definierten Begriffe beziehungsweise an das von der Autorin unter http://www.itdoku-kompakt.de veröffentlichte (und regelmäßig erweiterte) Glossar an.

Manuela Reiss

Backmatter

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