Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Fühlen Sie sich überfordert angesichts der vielen Informationen, Meinungen und Unterhaltungsangebote im Internet? Ist Ihnen die zunehmende Digitalisierung in allen Lebensbereichen manchmal eher unheimlich? Überlegen Sie, wie weit Sie dabei mitmachen sollen?

Dieses Buch lädt Sie ein, entspannt(er) mit dem technischen Fortschritt umzugehen. Die Digitalisierung macht unser Leben an vielen Stellen leichter, vielfältiger und sicherer: Heute können wir so leicht wie nie zuvor mit Leuten aus allen Ecken der Welt kommunizieren. Dank der vielen elektronischen Hilfen ist Autofahren sicherer denn je geworden und elektronische Helfer nehmen uns inzwischen viele lästige Arbeiten ab.

Unterhaltsam und mit hilfreichen Tipps und einer positiven Grundhaltung gehen die Autoren auf verschiedene Lebensbereiche ein. Sie erläutern anschaulich, wie sich die digitale Entwicklung auf unseren Alltag auswirkt, und geben Tipps, wie man angstfrei damit umgehen kann. Von A wie Arbeiten über G wie Gesundheit und K wie Künstliche Intelligenz bis Z wie Zahlungsmittel finden Sie hier Informationen zu zahlreichen Themen des Lebens und der Digitalisierung. Aber auch die Risiken und Nebenwirkungen bleiben nicht unerwähnt. Die Autoren greifen Beispiele aus der Tagespresse auf und geben Hinweise für den sorgfältigen Umgang mit Sozialen Medien, persönlichen Daten und „Fake News“. Dabei bleibt der Text immer verständlich und illustriert mit Geschichten und Zeichnungen, statt Sie mit Statistiken zu überladen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Vorbemerkungen

Frontmatter

Kapitel 1. Warum gibt es dieses Buch?

Zusammenfassung
Heutzutage fühlen sich viele Menschen vom technischen Fortschritt überfordert, vielleicht sogar überrollt. Und sie blicken mit Sorge auf die rasanten Veränderungen, die uns täglich begegnen. Das Schlagwort, das fast alle diese modernen Entwicklungen umfasst, lautet Digitalisierung. Tatsächlich ist die Digitalisierung aber schon seit langem im Gange, und wird in der Gesellschaft mehrheitlich positiv wahrgenommen. Der Versuch, sich allem zu entziehen, was mit der digitalen Welt zu tun hat, dürfte letztlich nur bewirken, dass sich einzelne Lebensbereiche umständlicher oder schlechter bewältigen lassen. Dieses Buch lädt bei aller Vorsicht zu einer positiven Grundeinstellung zur Digitalisierung ein.
Reinhold Stahl, Patricia Staab

Kapitel 2. Für wen ist dieses Buch?

Zusammenfassung
Dieses Buch richtet sich an Personen, die nicht zu den Technikexperten gehören, die sich aber sehr wohl mit den Fragestellungen der Digitalisierung befassen. Diese Personen sind – wie die Autoren – nicht mit Handy, Facebook und Twitter aufgewachsen, deswegen werden sie gelegentlich als „Digital Immigrants“ bezeichnet, in Abgrenzung zu den „Digital Natives“ (= in der digitalen Welt Einheimischen). Unsere Zielgruppe umfasst dabei die Digitalisierungsinteressierten, aber insbesondere auch die Menschen, die der Digitalisierung skeptisch gegenüberstehen und sie teilweise fürchten.
Reinhold Stahl, Patricia Staab

Kapitel 3. Was wollen wir nicht mit diesem Buch erreichen?

Zusammenfassung
Wir wollen keine blauäugige Glorifizierung der Digitalisierung betreiben. Wir wissen, Digitalisierung hat – wie jede neue Entwicklung, jedes Produkt oder jedes Medikament – überzeugende Wirkungen, aber eben auch massive Nebenwirkungen. Die Faszination geht immer von den Wirkungen aus. Die Nebenwirkungen dagegen sind zunächst unbekannt, treten oft zeitverzögert auf oder betreffen in der Regel nur wenige. Dieses Buch legt aber – bei aller Skepsis – den Fokus auf die faszinierenden Elemente der Digitalisierung und die damit verbundenen neuen Möglichkeiten.
Reinhold Stahl, Patricia Staab

Kapitel 4. Wie kann das Buch Ihnen helfen?

Zusammenfassung
Wir geben Ihnen zunächst eine Einführung in die wichtigsten Begriffe des Phänomens Digitalisierung und erklären neue Methoden am Beispiel der künstlichen Intelligenz und der Zukunftsbranche „Data and Analytics “ (die englische Form ist einfach gebräuchlicher als die deutsche Übersetzung „Daten und Analysen“), um dabei die positiven und negativen Auswirkungen auf uns zu untersuchen. Wir gehen dann auf eine Wanderung von Lebensbereich zu Lebensbereich. Wir beleuchten technische, aber auch wirtschaftliche, gesellschaftliche, moralische, philosophische und sogar rechtliche Aspekte. Und wir geben Tipps, wie sich die Leser auf Veränderungen durch die Digitalisierung einstellen und am Ende von ihnen profitieren können.
Reinhold Stahl, Patricia Staab

Kapitel 5. Wer sind die Autoren?

Zusammenfassung
Die Autoren des Buches sind Reinhold Stahl, Leiter der Statistik der Deutschen Bundesbank, und Dr. Patricia Staab, Leiterin des statistischen Informationsmanagements der Deutschen Bundesbank – beide sind Mathematiker. Vor ihren jetzigen Leitungsaufgaben haben sie langjährige praktische Erfahrung in der IT-Realisierung datenaufbereitender und datennutzender Verfahren gesammelt. Sie verfügen über das für Digitalisierungsfragen wichtige Kompetenzprofil, nämlich die Kombination aus fachspezifischem Wissen über die verwendeten Daten, solider Grundlage an mathematisch-statistischer Methodik und angewandter Expertise in Software-Engineering.
Reinhold Stahl, Patricia Staab

Einführung in die Digitalisierung

Frontmatter

Kapitel 6. Was ist DigitalisierungDigitalisierung ?

Zusammenfassung
Digitalisierung bezeichnet die Gesamtheit grundsätzlicher Veränderungen von Situationen und Handlungen in unserem privaten und beruflichen Alltag, die sich durch die Nutzung digitaler Dienste ergibt. Viele Menschen fühlen sich durch den Umbruch bedroht, da er zahlreiche Produkte und Dienstleistungen unnötig machen wird. Doch sind solche Zeiten des Wandels nicht unüblich; im Gegenteil, die Menschheitsgeschichte kennt so manche ähnliche Umwälzungszeit.
Reinhold Stahl, Patricia Staab

Kapitel 7. Was ist künstliche IntelligenzKünstliche Intelligenz (KI), Artificial Intelligence (AI) ?

Zusammenfassung
Hinter dem Schlagwort „künstliche Intelligenz“, kurz KI, verbergen sich viele Dinge. Unter starker KI versteht man eine, bisher nur im Science Fiction und in der Theorie existerende, „echte“ künstliche Intelligenz, selbstständig denkende Maschinen. Die schwache KI umfasst „lernende“ Programme und wird eingesetzt, um eine ganz bestimmte Art von Aufgaben zu lösen. Das neue an diesen Verfahren ist, dass die Programme nicht mehr komplett vorprogrammiert werden, sondern die Maschine sie anhand zahlreicher eingespielter „Trainingsdaten“ selbst anpasst und optimiert.
Reinhold Stahl, Patricia Staab

Kapitel 8. Was ist ein Digital NativeDigital Native ?

Zusammenfassung
„Digital Natives“, „in der digitalen Welt geboren“, sind Angehörige der Generation, die mit smart phones, smart homes, smart cars und anderen digitalen Gegenständen aufgewachsen ist. Auch wenn Sie nicht dazu gehören, können Sie den geschickten Umgang mit den neuen Technologien erlernen. Ein Minimum an Verständnis ist unserer Ansicht nach sinnvoll, damit Sie sich Ihre Handlungsfähigkeit auch in den kommenden Jahren erhalten.
Reinhold Stahl, Patricia Staab

Kapitel 9. Was sind die Risiken und Nebenwirkungen?

Zusammenfassung
Eine so rasante Entwicklung wie die Digitalisierung kann natürlich nicht ablaufen, ohne dass es zu verschiedensten Unfällen oder wie man es heute nennt, Kollateralschäden kommt. Im Sinne der Ausgewogenheit möchten wir diese nagativen Auswirkungen nicht unerwähnt lassen. Wir weisen deshalb auf leicht lesbare, online verfügbare Artikel, Studien und Statistiken hin. Wir greifen als Beispiele die Sorgen um den Arbeitsplatzverlust, vor dem Betrug um das eigene Geld und vor dem Eindringen in den persönlichen Bereich zum Beispiel durch einen Autodiebstahl auf.
Reinhold Stahl, Patricia Staab

Kapitel 10. Selbsttest: Wie digital bin ich?

Zusammenfassung
Egal ob Sie sich als digitalisierungsbegeistert oder digitalisierungsskeptisch bezeichnen würden: Es hilft immer, ein Phänomen genauer zu verstehen, um seine Auswirkungen auf das eigene Leben zu überblicken und anschließend fundierte Entscheidungen treffen zu können. Aber sind Ihnen die neuen Angebote überhaupt bekannt, bzw. verstehen Sie, wie sie funktionieren? Unser Selbsttest „Wie digital bin ich?“ kann Ihnen helfen, herauszufinden, wo Sie diesbezüglich stehen.
Reinhold Stahl, Patricia Staab

Reise durch die Lebensbereiche

Frontmatter

Kapitel 11. Wie wir miteinander kommunizieren

Zusammenfassung
Die Digitalisierung hat unsere Kommunikationsmöglichkeiten um neue Formen ergänzt, die sehr schnell aufgegriffen wurden. Sie stiften großen Nutzen in der persönlichen, beruflichen und öffentlichen Kommunikation und ermöglichen die Inklusion von Menschen mit Einschränkungen in die Kommunikationskanäle. Ihre hohe Verbreitung führt zu einem „Integrationsdruck“ auf Nicht- Millennials, sich die wichtigsten Techniken und ihre Umgangsformen ebenfalls anzueignen. Glücklicherweise ist dies auch kein Hexenwerk. Den Skeptikern raten wir, die neuen Nachrichtenkanäle als Ergänzung, nicht als Ablösung der traditionellen zu sehen. Damit sollte hoffentlich die Neugierde auf die neuen Möglichkeiten die Wehmut über das Zurücklassen von Liebgewonnenem überwiegen.
Reinhold Stahl, Patricia Staab

Kapitel 12. Wie wir uns anderen präsentieren

Zusammenfassung
Soziale Netzwerke bieten eine Plattform, um sich darzustellen, mit Gleichgesinnten zu treffen, Informationen auszutauschen und zu diskutieren. Damit füllen sie für viele Menschen eine Lücke, die sie in ihren realen Lebensumgebungen aus vielfachen Gründen nicht besetzen können. Gleichzeitig sind sie aber auch ein mehrheitlich ungeschützter, quasi öffentlicher Raum, in dem man sich vorsichtig bewegen und Informationen, die man mitteilt, sorgsam auswählen sollte.
Reinhold Stahl, Patricia Staab

Kapitel 13. Wie (und was) wir konsumieren

Zusammenfassung
Digitale Plattformen sind die konsequente Fortentwicklung eines schon im realen Leben sehr erfolgreichen Geschäftsmodells: Nicht eigene Güter oder Dienstleistungen zu vermarkten, sondern anderen das Geschäft zu ermöglichen. Die digitale Konkurrenz ist eine ernste Bedrohung für etablierte Marktteilnehmer. Aber sowohl für Konsumenten als auch für Anbieter eröffnen sich damit natürlich auch unzählige neue Möglichkeiten.
Reinhold Stahl, Patricia Staab

Kapitel 14. Wie wir zu unseren Überzeugungen kommen

Zusammenfassung
Es ist weder neu noch überraschend, dass viel Aufwand in die Beeinflussung unserer Meinung gesteckt wird. Denn aus Meinungen werden Entscheidungen – in demokratischen Gesellschaften Entscheidungen der Wähler, in Konsumgesellschaften Entscheidungen der Käufer. Daher liegt unglaubliche Macht in der Möglichkeit, Meinungen bilden zu können. Ebenfalls nicht neu ist der Einsatz gefilterter, gefärbter oder schlichtweg falscher Informationen. Was neu ist, ist der Verlust des Vertrauensvorsprungs der etablierten Informationskanäle, wie etwa traditionelle Printmedien oder offizielle Institutionen. Aber heute wie damals gilt: Der beste Schutz gegen dreiste Lügen ist Aufgeklärtheit, gesunder Menschenverstand, Bildung und Skepsis bei aller Offenheit. Nie war das Angebot an Datenmaterial so groß wie jetzt, nie stand uns ein derart großer Informationsschatz zur Verfügung. Und daher bestand auch nie eine größere Notwendigkeit für Sorgfalt und Qualitätssicherung als heute. Aber wenn wir lernen, die Spreu vom Weizen zu trennen, wird aus der Fülle von Informationen auch ein mehr an Wissen entstehen.
Reinhold Stahl, Patricia Staab

Kapitel 15. Wie sich das Altern verändern wird

Zusammenfassung
Die Digitalisierung hat sehr viel Potenzial, die Lebensumstände des Alterns positiv zu beeinflussen. Sie wird auch hier helfen, das Leben einfacher, inhaltsreicher, sicherer und vielleicht auch ein Stückchen erträglicher zu machen. Daneben sind die Fortschritte bei der Digitalisierung unabdingbar zur Sicherung der Wirtschaftskraft unseres Landes und damit auch zur Erhaltung der Alterssicherungssysteme.
Reinhold Stahl, Patricia Staab

Kapitel 16. Wie wir uns um unsere Gesundheit kümmern

Zusammenfassung
Durch künstliche Intelligenz werden enorme Fortschritte in der Medizin erzielt, vor allem bei der Diagnose von Krankheiten und für die Festlegung einer auf den Patienten zugeschnittenen Therapieform. Auch in anderen Bereichen des Gesundheitswesens kann die Digitalisierung helfen – dennoch werden virtuelle Plattformen nicht den menschlichen Faktor ersetzen können: die Zuwendung und Fürsorge durch medizinisch ausgebildete menschliche Fachkräfte.
Reinhold Stahl, Patricia Staab

Kapitel 17. Wie (und woran) wir glauben

Zusammenfassung
Die Digitalisierung wird vieles im Leben leichter machen und damit auch viel mehr Gestaltungsfreiheit für die Menschen bringen. Das alles bietet ungeahnte Möglichkeiten, jedoch auch Gefährdungen, Fehlinformationen, Versuchungen und Ablenkungen. Es lässt aber auch viel Platz für den lieben Gott. Die Frage ist nur, ob die Menschen ihm diesen auch geben. Die Freiheit dazu und die persönliche Verantwortung dafür haben sie wie zu jeder Zeit auch jetzt.
Reinhold Stahl, Patricia Staab

Kapitel 18. Wie wir uns fortbewegen

Zusammenfassung
Rund um die Mobilität gibt es durch die Digitalisierung eine Vielzahl von Entwicklungen und damit einhergehende Chancen. Da hier ganz massive wirtschaftliche Interessen betroffen sind, ist es nicht vorhersagbar, wohin die Reise gehen wird. Nur werden diese Entwicklungen dazu führen, dass die Mobilität im Zeitalter der Digitalisierung vielfältiger, flexibler, sicherer und wirtschaftlicher werden wird, sich also zum Nutzen des Einzelnen entwickelt.
Reinhold Stahl, Patricia Staab

Kapitel 19. Wie wir wohnen

Zusammenfassung
Auch im Bereich des Wohnens gilt, dass die Digitalisierung das Leben einfacher, wirtschaftlicher, vielseitiger und sicherer machen wird. All diese tollen Ideen können aber das individuelle Wohlfühlen und Gefühle wie Freundschaft, Geselligkeit, Teamgeist, Harmonie, Familiensinn und vieles andere nicht garantieren. Das liegt wie immer zu großen Teilen an jedem Einzelnen selbst. Jeder kann wählen, ob er sich in seiner Burg abschottet oder weiterhin Gemeinschaftserlebnisse sucht. Das heißt, jeder muss selbst entscheiden, ob für ihn die viel zitierte Heimat der Ort der familiären Identität, der Kreis der Freunde, der Spielkameraden, der Sinnlichkeit, der Spiritualität oder Ähnliches ist, oder ob, wie es der Journalist der Süddeutschen Zeitung Dirk von Gehlen in einem Beitrag über die Generation der „Digital Natives“ sagt, „Heimat ist, wo sich das WLAN automatisch verbindet“.
Reinhold Stahl, Patricia Staab

Kapitel 20. Wie wir arbeiten

Zusammenfassung
In der Arbeitswelt wird sich sehr viel ändern, aber keiner kann sicher vorhersagen, wie genau diese Welt in zehn Jahren aussehen wird. Diese Ungewissheit ist noch größer, weil bedingt durch den demografischen Wandel immer weniger Fachkräfte zur Verfügung stehen werden. Insgesamt kann deshalb ein junger Mensch davon ausgehen, dass er mit einer gesunden Packung Fleiß, Flexibilität und Lernbereitschaft eine gute berufliche Perspektive haben wird. Die Digitalisierung wird hier viele Anforderungen bringen, aber auch sehr viele Chancen bieten, nicht zuletzt die Chance, fast alles online lernen zu können.
Reinhold Stahl, Patricia Staab

Kapitel 21. Wie wir mit unserem Geld umgehen

Zusammenfassung
Die Digitalisierung wird uns viel Komfort, Bequemlichkeit, Schnelligkeit und Sicherheit bei unserem Umgang mit Geld bringen. Leider kann die Digitalisierung unser Geld nicht vermehren. Das heißt, auch bei einem Online-Konto kann der Fall eintreten, dass, wie es so schön heißt, „am Ende des Geldes noch Monat übrig ist“. Auch hier hilft und erleichtert die Digitalisierung sehr viel in unserem Leben. Die wirklichen Entscheidungen über den Umgang mit dem Geld trifft jeder Einzelne aber selbst.
Reinhold Stahl, Patricia Staab

Kapitel 22. Wie wir mit den Maschinen kommunizieren

Zusammenfassung
Die Kommunikation mit den Maschinen geschieht längst nicht mehr nur über Bildschirm und Tastatur. Sie wird immer vielseitiger, insgesamt aber einfacher, intuitiver und – aus Sicht des Menschen – natürlicher. Digitale Services werden dadurch noch attraktiver, weil ihre Benutzerfreundlichkeit steigt. Die Schattenseite dabei ist jedoch, dass es immer schwerer wird, zu unterscheiden, ob man mit einem künstlichen oder menschlichen Ansprechpartner kommuniziert.
Reinhold Stahl, Patricia Staab

Kapitel 23. Wie wir uns ver- (und ent-)lieben

Zusammenfassung
Bei der Partnersuche gilt wie bei allen anderen Aspekten unseres Lebens: Die Digitalisierung führt zu neuen Möglichkeiten, aber auch neuen Risiken. Jedoch nur wer sich in kontrolliertem Rahmen darauf einlässt, kann von den neuen Möglichkeiten profitieren.
Reinhold Stahl, Patricia Staab

Kapitel 24. Wie wir unsere Daten schützenDatenschutz

Zusammenfassung
Die Themen Datenschutz sowie Daten- und Systemsicherheit haben eine äußerst hohe Bedeutung für die Akzeptanz der Digitalisierung in der Bevölkerung. Auf diesen Gebieten werden von allen Beteiligten massive Anstrengungen unternommen und kontinuierlich Verbesserungen der technischen Systeme und gesetzlichen Regelungen erzielt. Eine perfekte Sicherheit wird es jedoch nicht geben. Deshalb obliegt jedem von uns die Abwägung, welche Form der Teilhabe mir welches Risiko wert ist, verbunden mit einem sorgfältigen Umgang und der Beachtung gängiger Sicherheitsregeln.
Reinhold Stahl, Patricia Staab

Kapitel 25. Wie Digitalisierung sich auf weltweite gesellschaftliche Herausforderungen auswirkt

Zusammenfassung
Die Digitalisierung hat massive, positive wie auch negative Auswirkungen auf aktuelle Menschheitsherausforderungen. Sie trägt durch die weltweite Informationsvernetzung ihren Teil zur Migration, aber auch zu Fremdenfeindlichkeit und zur Schlepperproblematik bei. Sie ist Anlass massiver Ausbeutung rohstoffreicher Länder, bietet aber auch die Chance zur weltweiten Angleichung der wirtschaftlichen Verhältnisse im Sinne einer positiv verstandenen Globalisierung. Mobile Endgeräte treiben den weltweiten Energieverbrauch in die Höhe; dennoch wird die Energiewende ohne digitale Innovationen kaum zu schaffen sein. Auch hier gibt es keine eindeutige Bilanz; letztendlich wird es darum gehen, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen.
Reinhold Stahl, Patricia Staab

Kapitel 26. Schluss

Zusammenfassung
Unsere Reise durch verschiedene Lebensbereiche zeigt: Die neue Welt ist reichhaltig, vielfältig, frei, faszinierend, mitunter auch gefährlich, aber voller ungeahnter Möglichkeiten. Und vor allem: unausweichlich. Deshalb: Haben Sie keine Angst – seien Sie (zumindest ein bisschen) digital! Don’t worry – be (a little) digital!
Reinhold Stahl, Patricia Staab

Backmatter

Weitere Informationen