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Über dieses Buch

In diesem essential untersucht Angelika Kutz, wie sich paradoxe Double-Bind-Kommunikation auf Mitarbeiter und Organisationen auswirkt. Ziel ist es, die Selbstwert-Vernichtungsmaschinerie und krankheitsfördernde Wirkung des toxischen Kommunikationsmusters Double Bind transparent zu machen. Aus den Untersuchungsergebnissen leitet die Autorin folgende Fragen ab: Sind Burnout und Organizational Burnout in Wahrheit eine Double-Bind-induzierte Arbeitsbindungs- und Arbeitsbeziehungsstörung? Heizt Double Bind und die darauf basierende Beziehungsstörung den zunehmenden Werteverlust und damit die Selbstzerstörung der globalen Double-Bind-Gesellschaft an?

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Um herauszufinden, wie sich paradoxe Double Bind-Kommunikation auf Mitarbeiter und Organisationen auswirkt, habe ich Menschen im Arbeitskontext im Wege einer qualitativen Untersuchung befragt. Die dabei entstandenen Überlegungen stelle ich hier zur Diskussion.
Angelika Kutz

Kapitel 2. Theorie-Hintergrund

Wissenschaftliche Basis der Untersuchung sind die Doppelbindungstheorie, die Bindungstheorie, das Modell der doppelten Handlungsregulation bei Persönlichkeitsstörungen, Erklärungsansätze zu Burnout und das Konzept Organizational Burnout.
Angelika Kutz

Kapitel 3. Untersuchungsergebnis

Ergebnis meiner Untersuchung war, dass Double Bind-Kommunikation in vielen Organisationen üblich und Teil der Lebenswirklichkeit ist – mit allen für die davon Betroffenen verwirrenden, paralysierenden und krankmachenden Wirkungen.
Angelika Kutz

Kapitel 4. Theorie-Vorschlag: Burnout und Organisational Burnout – in Wahrheit eine Double Bind-induzierte Arbeitsbindungs- und Arbeitsbeziehungsstörung?

Handelt es sich bei „Burnout“ und „Organisational Burnout“ in Wahrheit um eine Double Bind-induzierte Arbeitsbindungs- und Arbeitsbeziehungsstörung? – Visualisierung des Theorie-Entwurfs in Abb. 4.1.
Angelika Kutz

Kapitel 5. Weitere – vielleicht etwas gewagte – Vermutungen / Fragestellungen

Ist Double Bind als Traumafolge evtl. im Gehirn durch bestimmte Marker / Narben / Strukturveränderungen nachweisbar?
  • Früher: materielle toxische Gefahrenstoffe – heute: psychische toxische Gefahrenstoffe?
  • Liegt eine Fehldiagnostizierung vor? Muss die Diagnose statt „Burnout“ lauten: „Traumafolge Bindungs- und Beziehungsstörung“; mit der Konsequenz, dass alle Anti-„Burnout“-Maßnahmen lediglich Symptombehandlungen anstatt Ursachenbekämpfung sind?
Angelika Kutz

Backmatter

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