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Über dieses Buch

Tobias Kollmann beschreibt in seinem Lehrbuch „E-Business“ umfassend die theoretischen Grundlagen und praxisbezogenen Implikationen für das Einkaufs-, Verkaufs-, Handels-, Kontakt- und Kooperationsmanagement auf Basis elektronischer Netzwerke. Dabei werden die Grundbausteine Systemlösungen, Prozesse, Management, Marketing und Implementierung konsequent für die zugehörigen Online-Plattformen erklärt, wobei die Besonderheiten der elektronischen Handelsebene Berücksichtigung finden. Die Darstellungen basieren dabei sowohl auf betriebswirtschaftlichen als auch technischen Gesichtspunkten, womit die gesamte Bandbreite des E-Business abgedeckt wird.

Neu in der 7. Auflage
In der 7. Auflage wurden alle Kapitel überarbeitet und aktuelle Entwicklungen wie z.B. Digital Leadership, Blockchain, Künstliche Intelligenz, DSGVO, Cognitive Sourcing, Dropshipping, Dynamic Pricing, Influencer Marketing, Predictive Analytics, Kryptowährungen, Edge Computing, Smart Contracts u.v.m. einbezogen. Aktuelle Praxisbeispiele sowie neue Klausur- und Übungsaufgaben wurden aufgenommen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Die Grundlagen des E-Business

Zusammenfassung
E-Business ist die Nutzung der Informationstechnologien für die Vorbereitung (Informationsphase), Verhandlung (Kommunikationsphase) und Durchführung (Transaktionsphase) von Geschäftsprozessen zwischen ökonomischen Partnern über innovative Kommunikationsnetzwerke. Doch worauf basiert die elektronische Wertschöpfung, um digitale Geschäftsmodelle im E-Business erfolgreich umsetzen zu können? Als Basis dienen zunächst innovative Entwicklungen im Bereich der Informationstechnik und -technologie wie z. B. die zunehmende Vernetzung und immer schneller werdende Datenübertragung. Diese ermöglichen den virtuellen und zeit- sowie ortsunabhängigen Informationsaustausch sowie die zunehmend ökonomische Nutzung digitaler Informationen für betriebswirtschaftliche Zwecke. Somit entsteht die Informationsökonomie rund um den zentralen elektronischen Wertschöpfungsprozess auf Basis des Informationsaustausches als Ausgangspunkt für die Digitale Wirtschaft. Der daraus resultierende Informationswettbewerb eröffnet neue Möglichkeiten für innovative digitale Geschäftsmodelle im Web 1.0, Web 2.0, Web 3.0, Web 4.0 und Web 5.0.
Tobias Kollmann

Kapitel 2. Die Grundlagen des E-Procurement

Zusammenfassung
Das E-Procurement steht allgemein als Begriff für den elektronischen Einkauf von Produkten bzw. Dienstleistungen durch ein Unternehmen über digitale Netzwerke. Damit erfolgt eine Integration innovativer Informations- und Kommunikationstechnologien zur Unterstützung bzw. Abwicklung von operativen, taktischen und strategischen Aufgaben im Beschaffungsbereich. Das „E-Procurement“ stellt dabei im Prinzip einen Sammelbegriff für die elektronisch unterstützte Beschaffung dar, ohne dass jedoch eindeutig definiert werden kann, was alles darunter zu verstehen ist. Einigkeit herrscht in der Literatur allerdings darin, dass der Einsatz von Internettechnologien ein Kernelement von E-Procurement-Konzepten darstellt. Die Grundidee des elektronischen Einkaufs ist also darin zu sehen, dass die Beziehung und die einkaufsrelevanten Abläufe zwischen einem Unternehmen (Einkäufer) und einem Lieferanten (Verkäufer) über die mit Hilfe des Internets vernetzten Computer mit dem zugehörigen elektronischen Informationsaustausch abgewickelt werden.
Tobias Kollmann

Kapitel 3. Die Grundlagen des E-Shop

Zusammenfassung
Der E-Shop steht allgemein als Begriff für den elektronischen Verkauf von Produkten bzw. Dienstleistungen durch ein Unternehmen über digitale Netzwerke. Damit erfolgt eine Integration innovativer Informations- und Kommunikationstechnologien zur Unterstützung bzw. Abwicklung von operativen, taktischen und strategischen Aufgaben im Absatzbereich. Die zunehmende Akzeptanz elektronischer Medien bei den Nachfragern geht mit einem wachsenden Angebot an Produkten und Dienstleistungen einher, die entweder teilweise oder sogar ausschließlich über das Internet durch diese „virtuellen Läden“ vertrieben werden. Ein E-Shop ist somit ein „eigenständiges System aus Hard- und Software, das einem Händler erlaubt, seine Wirtschaftsgüter über Rechnernetze anzubieten, zu verkaufen und gegebenenfalls zu vertreiben“. Man kann also vereinfacht sagen, dass ein E-Shop ein virtueller Verkaufsraum eines Unternehmens ist.
Tobias Kollmann

Kapitel 4. Die Grundlagen des E-Marketplace

Zusammenfassung
Der E Marketplace steht allgemein als Begriff für die marktliche Organisation des elektronischen Handels von Produkten bzw. Dienstleistungen durch einen Marktplatzbetreiber über digitale Netzwerke. Damit erfolgt eine Integration innovativer Informations- und Kommunikationstechnologien zur Unterstützung bzw. Abwicklung von operativen, taktischen und strategischen Aufgaben im Handels- bzw. Marktbereich. Während reale Marktplätze durch örtliche Gegebenheiten (z. B. Messe oder Wochenmarkt) gekennzeichnet sind, setzen elektronische Marktplätze als virtuelle Plattformen auf die digitale Vernetzung der Marktteilnehmer. Jeder dieser Teilnehmer kann auf elektronischem Wege von jedem beliebigen Punkt im Datennetz einen beliebigen E-Marketplace „betreten“, ohne sich real zu einem bestimmten Ort begeben zu müssen. Dieser nicht-reale Zutritt kann dabei zu jedem Zeitpunkt erfolgen, da elektronische Marktplätze eine permanent vorhandene und durchgehend geöffnete Einrichtung darstellen.
Tobias Kollmann

Kapitel 5. Die Grundlagen der E-Community

Zusammenfassung
Die E-Community steht allgemein als Begriff für die organisierte Kommunikation innerhalb eines elektronischen Kontaktnetzwerkes und damit für die Bereitstellung einer technischen Plattform für die Zusammenkunft einer Gruppe von Individuen, die in einer bestimmten Beziehung zueinanderstehen bzw. zueinanderstehen wollen. Diese Beziehung kann thematisch durch die Kommunikationsinhalte, aber auch über den sozialen oder beruflichen Status der Community-Teilnehmer bestimmt werden. Im Mittelpunkt steht dabei jedoch immer die soziale Interaktion und damit der Austausch selbst geschaffener entweder inhaltlich oder personenbezogener Informationen (sog. User-generated Content).
Tobias Kollmann

Kapitel 6. Die Grundlagen der E-Company

Zusammenfassung
Die E-Company steht allgemein als Begriff für die elektronische Kooperation zwischen Unternehmen über digitale Netzwerke. Oftmals wird in diesem Zusammenhang auch von einer gemeinschaftlichen „virtuellen Unternehmung“ bzw. von einem zusammenhängenden „virtuellen Unternehmen“ gesprochen. Damit erfolgt eine Integration von innovativen Informations- und Kommunikationstechnologien zur Verknüpfung von einzelnen Unternehmensleistungen im Hinblick auf die Bildung eines virtuellen Unternehmensverbundes mit einem zusammengesetzten Transaktionsangebot in Form einer elektronischen Kooperation. Diese Form der mehr oder weniger lose gekoppelten elektronischen Kooperation ermöglicht es rechtlich unabhängigen Unternehmen, eine Leistung auf einer Basis eines gemeinsamen Geschäftsverständnisses zu erbringen und gegenüber Dritten quasi als ein einheitliches Unternehmen aufzutreten.
Tobias Kollmann

Backmatter

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