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10.09.2019 | E-Commerce | Nachricht | Onlineartikel

45 Millionen deutsche Bankkunden sollen Giropay nutzen

Autor:
Angelika Breinich-Schilly

Künftig sollen möglichst alle Privatkunden deutscher Banken online per Giropay bezahlen können. Per PSD2-Schnittstelle werden kurz- und mittelfristig weitere Geldhäuser angebunden. 

"Zukünftig kann nahezu jeder Online-Banking-Kunde in Deutschland mit Giropay bezahlen", erläutert sich Joerg Schwitalla, Geschäftsführer von Giropay, in einer aktuellen Mitteilung seines Hauses. Die "sukzessiven Anbindung der fehlenden Banken" ab dem vierten Quartal 2019 soll "45 Millionen Kunden perspektivisch ermöglichen", ohne vorherige Registrierung in tausenden Online-Shops das Bezahlverfahren zu nutzen.

Deutsche Bank und Hypovereinsbank folgen

Anfang 2006 wurde Giropay von der Postbank, der Sparkassengruppe sowie dem genossenschaftlichen Finanzverbund ins Leben gerufen. Auch Comdirect, DKB und weitere Regionalbanken bieten das Online-Bezahlverfahren ihren Kunden an. Nun sollen weitere Geldhäuser wie die Deutsche Bank oder die Hypovereinsbank folgen. Hierzu nutzen die Institute die PSD2-Schnittstelle "NextGenPSD2", die ab dem 14. September 2019 für die Zahlungsabwicklung durch Drittdienstleister von den Banken und Sparkassen bereitgestellt wird. 

Giropay präferiere grundsätzlich die direkte, vertragliche Zusammenarbeit mit den Banken und Sparkassen, heißt es. Dem Unternehmen zufolge bieten rund 1.500 Kreditinstitute, die mehr als 85 Prozent des Privatkundenmarkts in Deutschland repräsentieren, ihren Kunden das Bezahlverfahren an. 

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