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E-Learning im digitalen Zeitalter

Lösungen, Systeme, Anwendungen

  • 2022
  • Buch

Über dieses Buch

Das Herausgeberwerk zeigt theoretisch fundiert und praxisnah Potenziale von E-Learning in Unternehmen und Hochschulen auf, beschreibt die Veränderungen der Unternehmenskultur und stellt nützliche Werkzeuge und Methoden für digitales Lernen und Lehren vor.
Mit der Zunahme digitaler Technologien und bedingt durch die Corona-Pandemie wurden komplexe interaktive und multimediale Lernumgebungen in Unternehmen und Bildungseinrichtungen geschaffen, die zu großen Herausforderungen bei der technischen Bewältigung, der Integration der Beteiligten und der Weitergabe und Aufnahme von Lerninhalten führen können.
Experten aus Wissenschaft und Praxis beschreiben in ihren Beiträgen theoriegeleitete Ansätze, empirische Untersuchungsergebnisse sowie technologische Trends und veranschaulichen Lösungen zur Organisations- und Kompetenzentwicklung durch Praxisbeispiele und Erfahrungsberichte. Zudem werden methodische und didaktische Vorgehensweisen zur Qualitätssteigerung und Lernmotivation aufgezeigt.
Das Buch richtet sich an Praktiker, die sich mit E-Learning in Bildungszentren und Unternehmen beschäftigen, Fach- und Führungskräfte mit Entscheidungsbefugnis sowie Wissenschaftler und Dozierende mit den Schwerpunktfächern Digitales Lernen, E-Learning, Gamification, Bildung und Medien Design.

Inhaltsverzeichnis

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  1. Frontmatter

  2. E-Learning: HOCHSCHULE (Anwendungsbereich I)

    1. Frontmatter

    2. 1. Hochschule in der digitalen Welt – Zeitgemäße Hochschullehre braucht Organisationsentwicklung

      Bettina Waffner, Daniel Otto
      Das Kapitel beleuchtet die Digitalisierung von Hochschulen und die damit verbundenen Herausforderungen. Es untersucht die Entwicklung von E-Learning von der Version 1.0 bis zur Version 2.0 und die daraus resultierenden Veränderungen im Lehr- und Lernprozess. Die Digitalisierung wird als ein episodischer und oft technikinduzierter Prozess beschrieben, der eine systematische Organisationsentwicklung erfordert. Das Kapitel betont die Bedeutung von E-Learning als konstitutives Element der Digitalisierung und die Notwendigkeit, digitale Technologien in die Lehre zu integrieren. Es werden verschiedene Phasen der E-Learning-Entwicklung und die damit verbundenen Herausforderungen und Strategien diskutiert. Besondere Aufmerksamkeit wird der Covid-19-Krise geschenkt, die die Defizite in der digitalen Infrastruktur und den fehlenden Fortbildungen in deutschen Hochschulen offenlegte. Das Kapitel schließt mit der Betonung der Notwendigkeit kontinuierlicher Professionalisierungsprozesse und der Entwicklung von Lehr-/Lerninnovationen in der digital geprägten Welt.
    3. 2. Die Bedeutung des organisationalen Reifegrades für digitale Lernkompetenzen im E-Learning

      Denise Gramß, Britta Salander
      Das Kapitel untersucht die Rolle des organisationalen Reifegrades für die Förderung digitaler Lernkompetenzen im E-Learning. Es wird betont, dass die Digitalisierung Organisationen vor komplexe Herausforderungen stellt, die nur durch grundlegende Veränderungsprozesse bewältigt werden können. Die Anpassung an neue Anforderungen erfordert nicht nur technische Voraussetzungen, sondern auch eine strategische Planung und die Einbeziehung der Beschäftigten. Der organisationalen Reifegrad wird als zentraler Faktor für den Erfolg digitaler Transformationsprozesse hervorgehoben. Das orga@digi-Modell bietet eine umfassende Analyse des Reifegrades und identifiziert Ansatzpunkte für Veränderungen. Besonders wichtig ist die Förderung der Medienkompetenz der Beschäftigten, die oft als gegeben vorausgesetzt wird. Praktische Ansätze wie das Projekt MeQ:ino zeigen, wie durch einen ganzheitlichen und mitarbeiterorientierten Ansatz digitale Lernkompetenzen effektiv gefördert werden können. Dieser Ansatz umfasst die Begeisterung, Befähigung und Beteiligung der Mitarbeitenden und schafft eine lernförderliche Kultur in der Organisation.
    4. 3. Learning Change – Auf dem Weg zur Lernenden Organisation

      Methoden, Technologien und Strategien in der Digitalen Transformation Andreas Gerster, Harald Bender
      Das Kapitel 'Learning Change – Auf dem Weg zur Lernenden Organisation' untersucht die Herausforderungen und Chancen, die die digitale Transformation für Unternehmen mit sich bringt. Es wird betont, dass die digitale Transformation tiefgreifende Veränderungen in sozialen, ökonomischen und politischen Bereichen bewirkt, die traditionelle Organisationsstrukturen und -kulturen in Frage stellen. Die Notwendigkeit, sich an eine sich ständig wandelnde Umwelt anzupassen, erfordert eine neue Art des Lernens und der Organisation. Das Konzept der Lernenden Organisation wird als Antwort auf diese Herausforderungen vorgestellt, wobei die Entwicklung von neuen Kompetenzen und die Nutzung moderner Technologien zentral sind. Der Text beleuchtet, wie Unternehmen durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, sozialen Lernplattformen und adaptiven Systemen das Lernen und die Anpassungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter fördern können. Besonders hervorgehoben wird die Bedeutung von Selbstorganisation, offener Kommunikation und der Förderung einer Kultur des lebenslangen Lernens. Der Fachbeitrag bietet praktische Einblicke und Strategien, die Unternehmen dabei unterstützen, sich als lernende Organisation zu positionieren und die Herausforderungen der digitalen Transformation erfolgreich zu meistern.
    5. 4. Der Beitrag virtueller Teamarbeit im E-Learning für die Gestaltung digitaler Transformationsprozesse

      Praxisbeispiele aus der Weiterbildung an der Universität Hamburg Hildegunt Bexfield, Lena Oswald, Hilke Posor, Stephan Schmucker
      Der Beitrag beschäftigt sich mit der Bedeutung virtueller Teamarbeit im E-Learning für die Gestaltung digitaler Transformationsprozesse. Anhand von Praxisbeispielen aus der Weiterbildung an der Universität Hamburg wird gezeigt, wie E-Learning-Konzepte genutzt werden, um die notwendigen Kompetenzen für die digitale Arbeitswelt zu vermitteln. Besonders hervorgehoben werden die Vorteile von virtuellen Teams, wie die Förderung von Kollaboration und Kommunikation, sowie die Bedeutung von Shared Leadership und Peer-Feedback. Der Beitrag betont die Relevanz dieser Ansätze für die digitale Transformation und die Notwendigkeit, Führungskräfte und Mitarbeiter entsprechend zu qualifizieren.
    6. 5. Digitale Unterstützungsprogramme für den medienpädagogischen Kompetenzerwerb – Eine Explorationsstudie in der Dualen Hochschulbildung

      Steffen Moser, Maria Bannert
      Der Beitrag untersucht digitale Unterstützungsprogramme für den medienpädagogischen Kompetenzerwerb in der Dualen Hochschulbildung. Die Digitalisierung hat tiefgreifende Veränderungen in der Bildungswelt bewirkt, wobei die Vermittlung digitaler Kompetenzen für Lehrende zunehmend an Bedeutung gewinnt. Die Explorationsstudie konzentriert sich auf die Nutzung sozialer Lernplattformen und deren Effektivität beim Erwerb medienpädagogischer Kompetenzen. Die Studie zeigt, dass der Austausch über eine soziale Lernplattform nicht zwangsläufig zu einem Kompetenzzuwachs führt, sondern dass weitere Unterstützungsmaßnahmen notwendig sind. Besonders interessant ist die Analyse der Interaktionen und Regulationsaktivitäten der Teilnehmenden, die Aufschluss darüber gibt, wie soziale Lernplattformen optimiert werden können, um höherwertige Lernprozesse zu fördern. Die Ergebnisse der Studie dienen als Grundlage für eine experimentelle Folgestudie, die gezielte Interventionen und Anpassungen der Lernumgebung untersuchen wird.
    7. 6. Distanz mit digitalen Tools überbrücken – Methoden aus der Fernlehre

      Tanja Adamus, Anke Marks, Alexander Sperl
      Das Kapitel untersucht die Rolle digitaler Tools in der Fernlehre und wie diese die Distanz zwischen Lehrenden und Lernenden überbrücken. Es wird die Theorie der transaktionalen Distanz nach Moore vorgestellt, die die Fernlehre in Bezug auf Struktur und Dialog analysiert. Anhand von Beispielen aus der FernUniversität in Hagen wird gezeigt, wie verschiedene Lehr-Lernszenarien gestaltet werden können, um die soziale Distanz zu minimieren und die Lernenden zu unterstützen. Die Beispiele reichen von hybriden Vorlesungen bis hin zu Online-Praktika und Social Reading, wobei jedes Szenario unterschiedliche Ansätze zur Überbrückung der Distanz aufzeigt. Besonders hervorgehoben wird die Bedeutung der didaktischen Konzeption und der gezielten Nutzung digitaler Medien, um die Effektivität der Fernlehre zu steigern.
    8. 7. Entwicklung von Qualitätsanforderungen an E- Learning-Angebote: transparent und zielgruppengerecht

      Julia F. M. Sonnberger, Regina Bruder
      Das Kapitel untersucht die Entwicklung von Qualitätsanforderungen an E-Learning-Angebote im Kontext der Corona-Pandemie, die eine plötzliche Umstellung auf digitale Lehre erforderlich machte. Es wird die Notwendigkeit und Herausforderung der Qualitätssicherung in E-Learning-Angeboten diskutiert und beispielhafte Ansätze zur Qualitätsentwicklung vorgestellt. Besonderes Augenmerk liegt auf der Zielgruppengerechtigkeit und der Transparenz der Qualitätsanforderungen. Das Kapitel bietet eine umfassende Diskussion der verschiedenen Qualitätsverständnisse und -begutachtungen sowie der Methoden zur Qualitätssicherung und -entwicklung. Es werden auch konkrete Beispiele aus der Praxis, wie die Qualitätssicherung von Lernvideos und Serious Games, vorgestellt. Die Diskussion zeigt die Komplexität und Vielfalt der Qualitätsdiskussion im E-Learning und betont die Notwendigkeit einer zielgruppengerechten und transparenten Qualitätssicherung.
    9. 8. Akzeptanz von E-Learning und E-Learning-Angeboten

      Petra Breidenbach
      Das Kapitel beleuchtet die zunehmende Bedeutung von E-Learning in der Wissensgesellschaft und im Zuge der Digitalisierung. Es definiert E-Learning und untersucht die Akzeptanz dieser Lernformen durch verschiedene Zielgruppen. Besonderes Augenmerk liegt auf den Einflussfaktoren wie Benutzbarkeit und Nutzen sowie auf die theoretischen und empirischen Ansätze zur Operationalisierung der Akzeptanz. Die empirische Erhebung mittels Mixed-Method-Ansatz zeigt eine hohe Akzeptanz von E-Learning unter Business Professionals und identifiziert relevante Kriterien für die Nutzung und Verbreitung von E-Learning-Angeboten. Die Ergebnisse deuten auf eine zunehmende Bedeutung von E-Learning in der Zukunft hin, insbesondere durch flexible und ortsunabhängige Lernformate.
    10. 9. Das Ende der Bullet-Points – Erfolgsfaktoren für E-Learning und Online-Klausuren aus Dozentensicht

      Andreas Ditsche
      Der Beitrag beleuchtet die Herausforderungen und Erfolgsfaktoren bei der Umstellung von Präsenzunterricht auf Online-Lehre während der Covid-19-Pandemie. Im Frühjahr 2020 musste die Duale Hochschule Baden-Württemberg innerhalb weniger Wochen auf Online-Unterricht umstellen. Der Fokus liegt auf der Vorlesung „Unternehmensführung“, die durch die Dozenten umfassend vorbereitet und mit interaktiven Elementen angereichert wurde. Die technische Umstellung erfolgte mit MS Teams, was sich als effektive Lösung erwies. Die didaktische Umstellung erforderte jedoch eine sorgfältige Planung und Anpassung der Lehrmethoden, um die Aufmerksamkeit der Studierenden zu halten. Besonders herausfordernd war die Anpassung der Prüfungsformate, wobei die Open-Book-Klausur als erfolgreicher Ansatz identifiziert wurde. Der Beitrag hebt die Bedeutung von Interaktion und technischer Ausstattung hervor und zeigt, wie Online-Lehre auch in Zukunft erfolgreich gestaltet werden kann.
  3. E-Learning: GESUNDHEITSWESEN (Anwendungsbereich II)

    1. Frontmatter

    2. 10. Systematisches Handlungswissen und digital gestütztes Lernen in Medizin und Pflege – auch ein Hebel zur Beförderung von verantwortungsvollen Entscheidungen

      Anja Knippel, Jürgen Zerth
      Der Beitrag untersucht die Transformation von analogen zu digitalen Datenströmen im Gesundheitswesen und deren Auswirkungen auf die Pflege und Medizin. Es wird betont, wie Digitalisierung und eHealth-Anwendungen die Interaktionsprozesse und das Lernen verändern. Ein besonderer Fokus liegt auf der Integration von Technologien in die Pflegepraxis und die Notwendigkeit, Pflegekräfte und Patienten in den digitalen Wandel einzubinden. Die Bedeutung von E-Learning und die Rolle von Führungskräften bei der Implementierung neuer Technologien werden ebenfalls detailliert beleuchtet. Der Beitrag bietet praktische Ansätze und Empfehlungen, um die Digitalisierung in der Pflege erfolgreich umzusetzen und die Akzeptanz und Nutzung neuer Technologien zu fördern.
    3. 11. Optimierung von E-Learning in der Vermittlung von Praxisanforderungen und Schlüsselkompetenzen im Gesundheitswesen

      Wolfram Schottler
      Das Kapitel beleuchtet die Entwicklung und Herausforderungen von E-Learning im Gesundheitswesen, insbesondere im Kontext der Pandemie und der damit verbundenen Notwendigkeit von Homeschooling und Distanzunterricht. Es untersucht die verschiedenen Formen von E-Learning, wie Live-Online-Seminare, virtuelle Klassenzimmer und Lernplattformen, und deren Einsatzmöglichkeiten in der beruflichen Weiterbildung. Ein besonderer Fokus liegt auf der Vermittlung von Praxisanforderungen und Schlüsselkompetenzen, die für die berufliche Praxis im Gesundheitswesen unerlässlich sind. Das Kapitel diskutiert auch die rechtlichen und didaktischen Herausforderungen, die mit der zunehmenden Digitalisierung der Weiterbildung einhergehen, und zeigt auf, wie diese durch innovative und differenzierte E-Learning-Konzepte überwunden werden können. Es wird deutlich, dass eine reine Übertragung von Präsenzunterricht in digitale Formate nicht ausreicht, sondern dass eine sorgfältige Anpassung der Lehrmethoden und -inhalte erforderlich ist, um die Qualität der Weiterbildung zu gewährleisten. Das Kapitel schließt mit einer Betrachtung der Vorteile und Grenzen von Blended Learning, das als Kombination von Präsenz- und Online-Lernformen die besten Ergebnisse verspricht.
    4. 12. Erfolgreiche Digitalisierung der Fort- und Weiterbildung am Beispiel der Charité – Universitätsmedizin Berlin

      Rosemarie Wirthmüller, Anne Frühauf, Franziska Dooley
      Die Digitalisierung der Fort- und Weiterbildung im Gesundheitswesen wird am Beispiel der Charité – Universitätsmedizin Berlin veranschaulicht. Die Einführung einer E-Learning-Plattform ermöglicht es den Mitarbeitenden, Schulungen flexibel und ortsunabhängig zu absolvieren. Die Plattform bietet ein umfangreiches Angebot an Pflichtfortbildungen, Expertenstandards und Fachthemen. Die Implementierung erfolgte in enger Zusammenarbeit zwischen der Charité und dem Weiterbildungsanbieter Relias, der eine intuitiv bedienbare Lernplattform entwickelt hat. Die Herausforderungen und Lösungen bei der Einführung der Plattform werden detailliert beschrieben, einschließlich der technischen Integration und der Schulung der Mitarbeitenden. Die Vorteile der digitalen Lernplattform, wie Flexibilität und effiziente Organisation, werden hervorgehoben. Besonders bemerkenswert ist die hohe Akzeptanz und der Erfolg der Plattform, der durch eine Pilotphase und eine berufsgruppenspezifische Einführung erreicht wurde. Die Charité erwartet durch die Digitalisierung eine höhere Wissensdurchdringung und eine effizientere Fortbildung ihrer Mitarbeitenden.
    5. 13. eCME: E-Learning in der ärztlichen Fortbildung

      Wolfram Wiegers, Klaus Böhm
      Der Beitrag beleuchtet die Rolle von E-Learning in der ärztlichen Fortbildung, insbesondere durch eCME-Lerneinheiten. Es wird die Integration von digitalen Lerninhalten und die rechtlichen Rahmenbedingungen der Fortbildungspflicht für Ärzte in Deutschland beschrieben. Der Text bietet eine detaillierte Analyse der technischen Anforderungen und der zukünftigen Entwicklungen im Bereich der eCME-Fortbildung. Besondere Aufmerksamkeit wird der Nutzung von Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) in der medizinischen Fortbildung geschenkt, die als vielversprechende Technologien für ein effizienteres und attraktiveres Lernen angesehen werden. Der Beitrag schließt mit einer Schlussbetrachtung und einem Ausblick auf zukünftige Trends im Bereich der digitalen Fortbildung, einschließlich der Integration von Künstlicher Intelligenz und Serious Games.
    6. 14. „Inklusiv digital“ – Ein E-Learning-Kurs für pädagogisch-pflegerische Fachkräfte als Instrument zur Förderung medienpädagogischer Kompetenzaneignung und Kompetenzvermittlung

      Susanne Eggert, Susanne Heidenreich, Thomas Knieper
      Das Projekt „Inklusiv digital“ zielt darauf ab, pädagogisch-pflegerische Fachkräfte zu schulen, um Menschen mit Behinderungen durch den Einsatz digitaler Medien besser zu unterstützen. Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, den Europäischen Sozialfonds und die Europäische Union, wird ein E-Learning-Kurs entwickelt, der Medienkompetenz und -bildung fördert und so die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen erhöhen soll. Der Kurs umfasst sieben Module, die von der Sensibilisierung für das Arbeitsumfeld bis hin zur Erstellung eines eigenen Medienprojekts reichen. Besondere Herausforderungen bestehen bei der Unterstützung von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen, für die spezielle Anpassungen und benutzergenerierte Designs notwendig sind. Der Kurs wurde in zwei Erprobungsphasen getestet und zeigte positive Ergebnisse, insbesondere bei der Überwindung von technischen und didaktischen Barrieren. Die Nachhaltigkeit des Projekts wird durch die Bereitstellung des Kurses als Open Educational Resource und die kontinuierliche Unterstützung durch das JFF sichergestellt.
    7. 15. Einsatz der erweiterten und virtuellen Realität (AR/VR) beim kollaborativen E-Learning im Fernstudium am Beispiel des Gruppenprojektes „Alltagsunterstützende Assistenzsysteme“

      Kurt Becker, Olav Götz, Johanne Pundt
      Der Fachbeitrag behandelt den Einsatz von erweiterter und virtueller Realität (AR/VR) im kollaborativen E-Learning im Fernstudium. Am Beispiel des Gruppenprojektes „Alltagsunterstützende Assistenzsysteme“ der APOLLON Hochschule wird gezeigt, wie AR/VR die Lehre und das Lernen verbessern können. Dabei wird das Blended Learning Konzept der Hochschule vorgestellt, das Online- und Präsenzphasen kombiniert. Besonders interessant ist die Darstellung der technischen Entwicklung und der praktischen Anwendung von AR/VR in einem realen Gruppenprojekt, das zeigt, wie diese Technologien die Zusammenarbeit und das Lernen in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft optimieren können.
    8. 16. E-Learning-Entwicklung durch Co-Creation: Bedeutsam und Gemeinsam

      Daniela Gachago, Andreas Hörfurter
      Das Kapitel untersucht die Bedeutung und den Nutzen von Co-Creation-Ansätzen in der E-Learning-Entwicklung. Es betont die Notwendigkeit, verschiedene Stakeholder frühzeitig einzubeziehen, um relevante und motivierende Lerninhalte zu schaffen. Besonders hervorgehoben werden die Vorteile von agilen, nutzerzentrierten Ansätzen wie Design Thinking, die in der Praxis erfolgreich angewendet werden. Zwei Fallbeispiele veranschaulichen die Anwendung von Co-Creation in der Gesundheitsbranche und in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Diese Beispiele zeigen, wie durch enge Zusammenarbeit und iterative Prozesse maßgeschneiderte und effektive E-Learning-Lösungen entstehen können. Der Text schließt mit einer Diskussion über die organisationalen Lernerlebnisse, die durch Co-Creation entstehen, und betont die Bedeutung von Veränderungsprozessen und innerorganisationaler Bewusstwerdung.
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Titel
E-Learning im digitalen Zeitalter
Herausgegeben von
Mario A. Pfannstiel
Prof. Dr. Peter F.-J. Steinhoff
Copyright-Jahr
2022
Electronic ISBN
978-3-658-36113-6
Print ISBN
978-3-658-36112-9
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-36113-6

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    KI ohne Großprojekt und Risiko starten

    Mit freundlicher Unterstützung von:
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    Bildnachweise
    Schmalkalden/© Schmalkalden, NTT Data/© NTT Data, Verlagsgruppe Beltz/© Verlagsgruppe Beltz, ibo Software GmbH/© ibo Software GmbH, Sovero/© Sovero, Axians Infoma GmbH/© Axians Infoma GmbH, Prosoz Herten GmbH/© Prosoz Herten GmbH, Stormshield/© Stormshield, MACH AG/© MACH AG, OEDIV KG/© OEDIV KG, Rundstedt & Partner GmbH/© Rundstedt & Partner GmbH, Doxee AT GmbH/© Doxee AT GmbH , Governikus GmbH & Co. KG/© Governikus GmbH & Co. KG, Vendosoft/© Vendosoft, Conceptboard Cloud Service GmbH/© Vendosoft, Videocast 1: Standbild/© Springer Fachmedien Wiesbaden, givve Bezahlkarte - digitale Effizienz trifft menschliche Nähe/© givve