E-Learning im digitalen Zeitalter
Lösungen, Systeme, Anwendungen
- 2022
- Buch
- Herausgegeben von
- Mario A. Pfannstiel
- Prof. Dr. Peter F.-J. Steinhoff
- Verlag
- Springer Fachmedien Wiesbaden
Über dieses Buch
Das Herausgeberwerk zeigt theoretisch fundiert und praxisnah Potenziale von E-Learning in Unternehmen und Hochschulen auf, beschreibt die Veränderungen der Unternehmenskultur und stellt nützliche Werkzeuge und Methoden für digitales Lernen und Lehren vor.
Mit der Zunahme digitaler Technologien und bedingt durch die Corona-Pandemie wurden komplexe interaktive und multimediale Lernumgebungen in Unternehmen und Bildungseinrichtungen geschaffen, die zu großen Herausforderungen bei der technischen Bewältigung, der Integration der Beteiligten und der Weitergabe und Aufnahme von Lerninhalten führen können.
Experten aus Wissenschaft und Praxis beschreiben in ihren Beiträgen theoriegeleitete Ansätze, empirische Untersuchungsergebnisse sowie technologische Trends und veranschaulichen Lösungen zur Organisations- und Kompetenzentwicklung durch Praxisbeispiele und Erfahrungsberichte. Zudem werden methodische und didaktische Vorgehensweisen zur Qualitätssteigerung und Lernmotivation aufgezeigt.
Das Buch richtet sich an Praktiker, die sich mit E-Learning in Bildungszentren und Unternehmen beschäftigen, Fach- und Führungskräfte mit Entscheidungsbefugnis sowie Wissenschaftler und Dozierende mit den Schwerpunktfächern Digitales Lernen, E-Learning, Gamification, Bildung und Medien Design.
Inhaltsverzeichnis
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Frontmatter
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E-Learning: HOCHSCHULE (Anwendungsbereich I)
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Frontmatter
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1. Hochschule in der digitalen Welt – Zeitgemäße Hochschullehre braucht Organisationsentwicklung
Bettina Waffner, Daniel OttoDas Kapitel beleuchtet die Digitalisierung von Hochschulen und die damit verbundenen Herausforderungen. Es untersucht die Entwicklung von E-Learning von der Version 1.0 bis zur Version 2.0 und die daraus resultierenden Veränderungen im Lehr- und Lernprozess. Die Digitalisierung wird als ein episodischer und oft technikinduzierter Prozess beschrieben, der eine systematische Organisationsentwicklung erfordert. Das Kapitel betont die Bedeutung von E-Learning als konstitutives Element der Digitalisierung und die Notwendigkeit, digitale Technologien in die Lehre zu integrieren. Es werden verschiedene Phasen der E-Learning-Entwicklung und die damit verbundenen Herausforderungen und Strategien diskutiert. Besondere Aufmerksamkeit wird der Covid-19-Krise geschenkt, die die Defizite in der digitalen Infrastruktur und den fehlenden Fortbildungen in deutschen Hochschulen offenlegte. Das Kapitel schließt mit der Betonung der Notwendigkeit kontinuierlicher Professionalisierungsprozesse und der Entwicklung von Lehr-/Lerninnovationen in der digital geprägten Welt.KI-Generiert
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ZusammenfassungDer Beitrag thematisiert den Weg der Hochschulen in die digitale Welt. Vom E-Learning ausgehend hat sich mittlerweile eine breite Debatte über die Digitalisierung von Hochschulen etabliert. Allerdings lässt sich festhalten, dass diese bislang eher episodisch denn systematisch erfolgt, was nicht zuletzt die Covid-19-Krise deutlich gemacht hat. Für eine Digitalisierungsstrategie empfiehlt sich ein ganzheitlicher Ansatz. Forschungsbefunde zu der Entwicklung und Einführung digitalgestützter Lehr-/Lerninnovationen aus dem schulischen Bildungsbereich als Blaupause zeigen das Erfordernis adäquater organisationaler Rahmenbedingungen und der Anerkennung veränderter Lern- und Arbeitsweisen bezügliche Kommunikation, Kollaboration, der Generierung von Wissen sowie der erheblichen Verkürzung von Innovationszyklen. -
2. Die Bedeutung des organisationalen Reifegrades für digitale Lernkompetenzen im E-Learning
Denise Gramß, Britta SalanderDas Kapitel untersucht die Rolle des organisationalen Reifegrades für die Förderung digitaler Lernkompetenzen im E-Learning. Es wird betont, dass die Digitalisierung Organisationen vor komplexe Herausforderungen stellt, die nur durch grundlegende Veränderungsprozesse bewältigt werden können. Die Anpassung an neue Anforderungen erfordert nicht nur technische Voraussetzungen, sondern auch eine strategische Planung und die Einbeziehung der Beschäftigten. Der organisationalen Reifegrad wird als zentraler Faktor für den Erfolg digitaler Transformationsprozesse hervorgehoben. Das orga@digi-Modell bietet eine umfassende Analyse des Reifegrades und identifiziert Ansatzpunkte für Veränderungen. Besonders wichtig ist die Förderung der Medienkompetenz der Beschäftigten, die oft als gegeben vorausgesetzt wird. Praktische Ansätze wie das Projekt MeQ:ino zeigen, wie durch einen ganzheitlichen und mitarbeiterorientierten Ansatz digitale Lernkompetenzen effektiv gefördert werden können. Dieser Ansatz umfasst die Begeisterung, Befähigung und Beteiligung der Mitarbeitenden und schafft eine lernförderliche Kultur in der Organisation.KI-Generiert
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ZusammenfassungDigitales Lernen gewinnt in Organisationen immer mehr an Bedeutung. Damit E-Learning auch erfolgreich und nachhaltig eingesetzt werden kann, sind organisationale Rahmenbedingungen und individuelle Voraussetzungen der Lernenden zu schaffen. Die Analyse des organisationalen Reifegrades bietet ein wichtiges Fundament der Veränderungsprozesse in Organisationen und eine Basis für die frühzeitige Einbeziehung der Beschäftigten. Einen Ansatz, wie dieses erfolgen kann und welche Aspekte zu berücksichtigen sind, bietet das orga@digi-Modell für den organisationalen Reifegrad. Die Modellentwicklung erfolgte im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie dem Europäischen Sozialfonds (ESF) geförderten Forschungsprojektes „MeQ:ino – Medienqualifizierung: individuell und organisational“ an dem Kompetenzzentrum für „Innovations & Quality in Leadership and Learning“ (CILL) der Hochschule für angewandtes Management. -
3. Learning Change – Auf dem Weg zur Lernenden Organisation
Methoden, Technologien und Strategien in der Digitalen Transformation Andreas Gerster, Harald BenderDas Kapitel 'Learning Change – Auf dem Weg zur Lernenden Organisation' untersucht die Herausforderungen und Chancen, die die digitale Transformation für Unternehmen mit sich bringt. Es wird betont, dass die digitale Transformation tiefgreifende Veränderungen in sozialen, ökonomischen und politischen Bereichen bewirkt, die traditionelle Organisationsstrukturen und -kulturen in Frage stellen. Die Notwendigkeit, sich an eine sich ständig wandelnde Umwelt anzupassen, erfordert eine neue Art des Lernens und der Organisation. Das Konzept der Lernenden Organisation wird als Antwort auf diese Herausforderungen vorgestellt, wobei die Entwicklung von neuen Kompetenzen und die Nutzung moderner Technologien zentral sind. Der Text beleuchtet, wie Unternehmen durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, sozialen Lernplattformen und adaptiven Systemen das Lernen und die Anpassungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter fördern können. Besonders hervorgehoben wird die Bedeutung von Selbstorganisation, offener Kommunikation und der Förderung einer Kultur des lebenslangen Lernens. Der Fachbeitrag bietet praktische Einblicke und Strategien, die Unternehmen dabei unterstützen, sich als lernende Organisation zu positionieren und die Herausforderungen der digitalen Transformation erfolgreich zu meistern.KI-Generiert
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ZusammenfassungIm Beitrag „Learning Change – Auf dem Weg zur Lernenden Organisation“ zeigen die Autoren, wie sich aufgrund beschleunigter technologischer Veränderungsprozesse Kompetenzanforderungen an Mitarbeiter und Strukturanforderungen an Organisationen in Zukunft grundlegend verändern werden. Future Skills, also ein gänzlich neues Set an Kompetenzen, und die Fähigkeit zum selbstorganisierten Lernen, ja generell zur Selbstorganisation, werden zu einer Existenzfrage für das Bestehen moderner Organisationen. Die Autoren gehen dabei insbesondere der Frage nach, wie die Funktionalitäten moderner Lerntechnologien, so genannter Learning Experience Systeme, den Wandel zur Selbstorganisation entscheidend befördern können. Abschließend werden die idealtypischen Phasen dargestellt, in denen sich der Wandel zur Lernenden Organisation als dynamisches, sich dauerhaft selbst erneuerndes System vollziehen kann. -
4. Der Beitrag virtueller Teamarbeit im E-Learning für die Gestaltung digitaler Transformationsprozesse
Praxisbeispiele aus der Weiterbildung an der Universität Hamburg Hildegunt Bexfield, Lena Oswald, Hilke Posor, Stephan SchmuckerDer Beitrag beschäftigt sich mit der Bedeutung virtueller Teamarbeit im E-Learning für die Gestaltung digitaler Transformationsprozesse. Anhand von Praxisbeispielen aus der Weiterbildung an der Universität Hamburg wird gezeigt, wie E-Learning-Konzepte genutzt werden, um die notwendigen Kompetenzen für die digitale Arbeitswelt zu vermitteln. Besonders hervorgehoben werden die Vorteile von virtuellen Teams, wie die Förderung von Kollaboration und Kommunikation, sowie die Bedeutung von Shared Leadership und Peer-Feedback. Der Beitrag betont die Relevanz dieser Ansätze für die digitale Transformation und die Notwendigkeit, Führungskräfte und Mitarbeiter entsprechend zu qualifizieren.KI-Generiert
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ZusammenfassungDie Digitalisierung beschreibt einen durch digitale Technologien getriebenen fundamentalen Transformationsprozess von Organisationen und ganzen Branchen mit weitreichenden Auswirkungen für die Arbeitswelt und unsere gesamte Gesellschaft. Vor diesem Hintergrund hat sich ein erheblicher Weiterbildungsbedarf in vielen Organisationen ergeben, der häufig durch externe Bildungseinrichtungen gedeckt werden soll. Seit fast 20 Jahren bietet das Zentrum für Weiterbildung der Universität Hamburg (ZFW) E-Learning Angebote, um zumindest einen Teil des facettenreichen Bedarfes zu decken. Das neu entwickelte Zertifikatsprogramm „Change Management für den digitalen Wandel“ baut auf den Erkenntnissen des vorangegangenen Programms OLIM – Online Lernen im Management auf und integriert die virtuelle Teamarbeit als zentralen Baustein in ihr didaktisches Konzept. Unter dem Motto „Lernen über und mit der Digitalisierung“ arbeiten die Teilnehmenden der Weiterbildung in hierarchielosen, selbstgesteuerten und interdisziplinären Teams an spezifischen Konzepten und Fallstudien mit digitalen Tools im virtuellen Raum, um sich fachliche Inhalte anzueignen und ihre Kompetenzen für die vernetzte Arbeitswelt 4.0 auszubauen. Mit Praxisbeispielen aus der Weiterbildung der Universität Hamburg lässt sich zeigen, dass die virtuelle Teamarbeit sowohl einen direkten als auch einen indirekten Beitrag für die Gestaltung digitaler Transformationsprozesse leisten kann. -
5. Digitale Unterstützungsprogramme für den medienpädagogischen Kompetenzerwerb – Eine Explorationsstudie in der Dualen Hochschulbildung
Steffen Moser, Maria BannertDer Beitrag untersucht digitale Unterstützungsprogramme für den medienpädagogischen Kompetenzerwerb in der Dualen Hochschulbildung. Die Digitalisierung hat tiefgreifende Veränderungen in der Bildungswelt bewirkt, wobei die Vermittlung digitaler Kompetenzen für Lehrende zunehmend an Bedeutung gewinnt. Die Explorationsstudie konzentriert sich auf die Nutzung sozialer Lernplattformen und deren Effektivität beim Erwerb medienpädagogischer Kompetenzen. Die Studie zeigt, dass der Austausch über eine soziale Lernplattform nicht zwangsläufig zu einem Kompetenzzuwachs führt, sondern dass weitere Unterstützungsmaßnahmen notwendig sind. Besonders interessant ist die Analyse der Interaktionen und Regulationsaktivitäten der Teilnehmenden, die Aufschluss darüber gibt, wie soziale Lernplattformen optimiert werden können, um höherwertige Lernprozesse zu fördern. Die Ergebnisse der Studie dienen als Grundlage für eine experimentelle Folgestudie, die gezielte Interventionen und Anpassungen der Lernumgebung untersuchen wird.KI-Generiert
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ZusammenfassungDer Erwerb medienpädagogischer Kompetenzen erfordert eine Veränderung der Lernprozesse in der Erwachsenenbildung im Sinne des sozialen Lernens. Parallel ist festzustellen, dass die Bereitstellung sozialer Lernplattformen in den Fokus der Weiterbildungsinstitutionen rückt und somit auch die Rahmenbedingungen zur Gestaltung von evidenzbasierten Lernumgebungen. Die hier vorliegende Explorationsstudie untersucht in einem ersten Design-Based-Research-Zyklus welche Faktoren sozialer Lernplattformen den medienpädagogischen Kompetenzerwerb positiv beeinflussen. Die Ergebnisse der Datenanalyse zeigen, dass die Förderung von Interaktionen und die Erreichung eines hohen Aktivitätsgrads der Teilnehmenden nicht ausreichend sind, um höherwertige Lernprozesse zu initiieren. Entsprechend sind die persönlichen Kontextfaktoren der Teilnehmenden, zielorientierte Funktionen von Lernumgebungen und die instruktionale Anleitung des sozialen Austauschs bei der Gestaltung sozialer Lernplattformen zu berücksichtigen. Mit den Erkenntnissen der Explorationsstudie ist die notwendige Grundlage geschaffen, um im folgenden Design-Based-Research-Zyklus eine experimentelle Studie zur Untersuchung von sozialen Lernsituationen für den medienpädagogischen Kompetenzerwerb durchzuführen. -
6. Distanz mit digitalen Tools überbrücken – Methoden aus der Fernlehre
Tanja Adamus, Anke Marks, Alexander SperlDas Kapitel untersucht die Rolle digitaler Tools in der Fernlehre und wie diese die Distanz zwischen Lehrenden und Lernenden überbrücken. Es wird die Theorie der transaktionalen Distanz nach Moore vorgestellt, die die Fernlehre in Bezug auf Struktur und Dialog analysiert. Anhand von Beispielen aus der FernUniversität in Hagen wird gezeigt, wie verschiedene Lehr-Lernszenarien gestaltet werden können, um die soziale Distanz zu minimieren und die Lernenden zu unterstützen. Die Beispiele reichen von hybriden Vorlesungen bis hin zu Online-Praktika und Social Reading, wobei jedes Szenario unterschiedliche Ansätze zur Überbrückung der Distanz aufzeigt. Besonders hervorgehoben wird die Bedeutung der didaktischen Konzeption und der gezielten Nutzung digitaler Medien, um die Effektivität der Fernlehre zu steigern.KI-Generiert
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ZusammenfassungAn der FernUniversität in Hagen werden seit vielen Jahren digitale Tools dazu eingesetzt, nicht nur die räumliche, sondern auch die soziale Distanz zwischen Lehrenden und Lernenden sowie Lernenden untereinander zu reduzieren. Ausgehend von der Theorie der transaktionalen Distanz nach Moore und der gestaltungsorientierten Mediendidaktik nach Kerres skizziert der Beitrag an konkreten Beispielen aus der FernUni, wie digitale Tools dabei helfen können Distanz zu überbrücken. Dabei ist festzuhalten, dass eine größere oder geringere transaktionale Distanz nicht per se positiv oder negativ ist. Vielmehr sollte auf der Grundlage der Aspekte, die die gestaltungsorientierte Mediendidaktik in den Fokus rückt, für bestimmte Bildungsprobleme entsprechende, passgenaue Lösungen gesucht werden. Der Beitrag stellt dar, wie diese Lösungen in den einzelnen Fällen aussehen. -
7. Entwicklung von Qualitätsanforderungen an E- Learning-Angebote: transparent und zielgruppengerecht
Julia F. M. Sonnberger, Regina BruderDas Kapitel untersucht die Entwicklung von Qualitätsanforderungen an E-Learning-Angebote im Kontext der Corona-Pandemie, die eine plötzliche Umstellung auf digitale Lehre erforderlich machte. Es wird die Notwendigkeit und Herausforderung der Qualitätssicherung in E-Learning-Angeboten diskutiert und beispielhafte Ansätze zur Qualitätsentwicklung vorgestellt. Besonderes Augenmerk liegt auf der Zielgruppengerechtigkeit und der Transparenz der Qualitätsanforderungen. Das Kapitel bietet eine umfassende Diskussion der verschiedenen Qualitätsverständnisse und -begutachtungen sowie der Methoden zur Qualitätssicherung und -entwicklung. Es werden auch konkrete Beispiele aus der Praxis, wie die Qualitätssicherung von Lernvideos und Serious Games, vorgestellt. Die Diskussion zeigt die Komplexität und Vielfalt der Qualitätsdiskussion im E-Learning und betont die Notwendigkeit einer zielgruppengerechten und transparenten Qualitätssicherung.KI-Generiert
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ZusammenfassungE-Learning an Hochschulen, hat seit Frühjahr 2020 eine sehr große Verbreitung erfahren und E-Learning-Szenarien scheinen in ihrer Nutzung und Verbreitung als Standard-Szenarien akzeptiert. Auch in Zukunft werden einige dieser Szenarien die Hochschullehre erweitern und auch weiterentwickeln. Die Fachcommunity, personell angewachsen, diskutiertet in ihrer Breite zwar neben Grundlegendem ebenso neue Themenfelder bspw. ePrüfungen und hybride Lehre. Ein Themenfeld erscheint vernachlässigt, das sowohl Standards als auch Innovationen, Laien und Novizen betrifft: Qualität von E-Learning-Angeboten. Der Artikel möchte zur Auseinandersetzung motivieren und einen Zugang zu diesem Themenfeld anbieten sowohl aus theoretischer als auch anwendungsbezogener Sicht. -
8. Akzeptanz von E-Learning und E-Learning-Angeboten
Petra BreidenbachDas Kapitel beleuchtet die zunehmende Bedeutung von E-Learning in der Wissensgesellschaft und im Zuge der Digitalisierung. Es definiert E-Learning und untersucht die Akzeptanz dieser Lernformen durch verschiedene Zielgruppen. Besonderes Augenmerk liegt auf den Einflussfaktoren wie Benutzbarkeit und Nutzen sowie auf die theoretischen und empirischen Ansätze zur Operationalisierung der Akzeptanz. Die empirische Erhebung mittels Mixed-Method-Ansatz zeigt eine hohe Akzeptanz von E-Learning unter Business Professionals und identifiziert relevante Kriterien für die Nutzung und Verbreitung von E-Learning-Angeboten. Die Ergebnisse deuten auf eine zunehmende Bedeutung von E-Learning in der Zukunft hin, insbesondere durch flexible und ortsunabhängige Lernformate.KI-Generiert
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ZusammenfassungDer Wandel hin zur Wissensgesellschaft und die Digitalisierung sind zwei zentrale Trends, die die heutige Gesellschaft maßgeblich beeinflussen. Das Zusammenspiel beider Strömungen hat dabei auch Auswirkungen auf das Lernen als Wissensaufbau der Menschen und die damit einhergehenden Lernformate. E-Learning als das digitale Lernen oder die Gestaltung von Lernformaten mit und mittels digitaler Medien wird Mittel zum Zweck und als Ergänzung oder ernst zu nehmende Alternative zum Präsenzunterricht wahrgenommen. Im folgenden Beitrag wird die Akzeptanz von E-Learning und E-Learning-Angeboten empirisch bei einer der relevanten Zielgruppe anhand des Mixed-Method-Ansatzes untersucht. Nach der Ermittlung der Inzidenz zur Aufgeschlossenheit und Verbreitung von E-Learning bei Business-Plattformnutzern werden diese Ergebnisse punktuell durch qualitative Experteninterviews vertieft. Im Ergebnis kann eine erwartungsgemäß hohe Aufgeschlossenheit bei internetaffinen Business Professionals ermittelt werden. E-Learning wird vor allem als alternatives Lernformat bei Workshops mit interaktivem Charakter im Vergleich zur Präsenzveranstaltung genutzt. Zukünftig scheinen laut Expertenaussagen vor allem Formate erfolgsversprechend zu sein, die Learning-On-Demand und Bite-Sized-Learning erlauben. -
9. Das Ende der Bullet-Points – Erfolgsfaktoren für E-Learning und Online-Klausuren aus Dozentensicht
Andreas DitscheDer Beitrag beleuchtet die Herausforderungen und Erfolgsfaktoren bei der Umstellung von Präsenzunterricht auf Online-Lehre während der Covid-19-Pandemie. Im Frühjahr 2020 musste die Duale Hochschule Baden-Württemberg innerhalb weniger Wochen auf Online-Unterricht umstellen. Der Fokus liegt auf der Vorlesung „Unternehmensführung“, die durch die Dozenten umfassend vorbereitet und mit interaktiven Elementen angereichert wurde. Die technische Umstellung erfolgte mit MS Teams, was sich als effektive Lösung erwies. Die didaktische Umstellung erforderte jedoch eine sorgfältige Planung und Anpassung der Lehrmethoden, um die Aufmerksamkeit der Studierenden zu halten. Besonders herausfordernd war die Anpassung der Prüfungsformate, wobei die Open-Book-Klausur als erfolgreicher Ansatz identifiziert wurde. Der Beitrag hebt die Bedeutung von Interaktion und technischer Ausstattung hervor und zeigt, wie Online-Lehre auch in Zukunft erfolgreich gestaltet werden kann.KI-Generiert
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ZusammenfassungIm Frühjahr 2020 zwang die COVID-19-Pandemie die deutschen Hochschulen, ihren Lehrbetrieb innerhalb kürzester Zeit von Präsenzvorlesungen auf den Online-Unterricht umzustellen. In diesem Beitrag werden die persönlichen Erfahrungen und Lessons Learned bei der Umstellung aus Dozentensicht dargestellt. Dabei wird das gesamte Spektrum von IT-technischen Aspekten über die Vorbereitung und Anpassung der Lehrveranstaltung an das Online-Format sowie Veränderungen in der Kommunikation betrachtet. Ein Schwerpunkt ist das Zusammenspiel der Online-Veranstaltung und der Prüfungsleistung als Open-Book-Online-Klausur. Abschließend werden im Vergleich zwischen Online- und Präsenzformat Erfolgsfaktoren für das E-Learning in Verbindung mit einer Online-Klausur aufgezeigt.
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E-Learning: GESUNDHEITSWESEN (Anwendungsbereich II)
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Frontmatter
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10. Systematisches Handlungswissen und digital gestütztes Lernen in Medizin und Pflege – auch ein Hebel zur Beförderung von verantwortungsvollen Entscheidungen
Anja Knippel, Jürgen ZerthDer Beitrag untersucht die Transformation von analogen zu digitalen Datenströmen im Gesundheitswesen und deren Auswirkungen auf die Pflege und Medizin. Es wird betont, wie Digitalisierung und eHealth-Anwendungen die Interaktionsprozesse und das Lernen verändern. Ein besonderer Fokus liegt auf der Integration von Technologien in die Pflegepraxis und die Notwendigkeit, Pflegekräfte und Patienten in den digitalen Wandel einzubinden. Die Bedeutung von E-Learning und die Rolle von Führungskräften bei der Implementierung neuer Technologien werden ebenfalls detailliert beleuchtet. Der Beitrag bietet praktische Ansätze und Empfehlungen, um die Digitalisierung in der Pflege erfolgreich umzusetzen und die Akzeptanz und Nutzung neuer Technologien zu fördern.KI-Generiert
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ZusammenfassungDigitalisierungsstrategien in medizinischen und pflegerischen Kontexten verknüpfen sich notwendigerweise immer mit den Akteurskompetenzen und -fähigkeiten, insbesondere bei Berücksichtigung von personenorientierten Dienstleistungen in der Medizin sowie der Pflege. Die Einführung von neuen Technologien in derartigen Interaktionsbeziehungen fordert ein Kontinuum von Daten, Information und Weiter- bzw. Fortbildung unmittelbar heraus. Bildung verstanden als Wechselspiel zwischen intraindividueller Aneignung und interindividuellem Lernen verknüpft sich einer begleitenden organisatorischen Einbettung. Veränderungsprozesse können als verknüpfendes Element einer derartigen Herangehensweise verstanden werden, wo die Interaktion des persönlichen Mindsets mit dem Thema von Organisationskulturen verknüpft werden kann. Lassen sich hier selbst wieder digitale E-learning-gebundene Formate finden, die sowohl die intraindividuelle Aneignung als auch das interindividuelle Lernen in verschiedenen medizinisch-pflegerischen Settings verknüpfen helfen können? Ziel soll es sein, anhand einer literaturbasierten Herangehensweise, auch empirisch-wirksame Strategien digitaler Information und Weiterbildung zu identifizieren und Implikationen für ein systematischeres Pflegewissen, auch als Teil einer Bildungsaufgabe zu beschreiben. -
11. Optimierung von E-Learning in der Vermittlung von Praxisanforderungen und Schlüsselkompetenzen im Gesundheitswesen
Wolfram SchottlerDas Kapitel beleuchtet die Entwicklung und Herausforderungen von E-Learning im Gesundheitswesen, insbesondere im Kontext der Pandemie und der damit verbundenen Notwendigkeit von Homeschooling und Distanzunterricht. Es untersucht die verschiedenen Formen von E-Learning, wie Live-Online-Seminare, virtuelle Klassenzimmer und Lernplattformen, und deren Einsatzmöglichkeiten in der beruflichen Weiterbildung. Ein besonderer Fokus liegt auf der Vermittlung von Praxisanforderungen und Schlüsselkompetenzen, die für die berufliche Praxis im Gesundheitswesen unerlässlich sind. Das Kapitel diskutiert auch die rechtlichen und didaktischen Herausforderungen, die mit der zunehmenden Digitalisierung der Weiterbildung einhergehen, und zeigt auf, wie diese durch innovative und differenzierte E-Learning-Konzepte überwunden werden können. Es wird deutlich, dass eine reine Übertragung von Präsenzunterricht in digitale Formate nicht ausreicht, sondern dass eine sorgfältige Anpassung der Lehrmethoden und -inhalte erforderlich ist, um die Qualität der Weiterbildung zu gewährleisten. Das Kapitel schließt mit einer Betrachtung der Vorteile und Grenzen von Blended Learning, das als Kombination von Präsenz- und Online-Lernformen die besten Ergebnisse verspricht.KI-Generiert
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ZusammenfassungAuch im Weiterbildungssektor wurde die Pandemie zu einem Beschleuniger der Digitalisierung. Jedoch ist eine differenzierte Betrachtung erforderlich: das zeitweilig fast alternativlose Angebot von digitalen Bildungsangeboten zeigte Chancen, die sich besonders im Organisatorischen, der leichten Distanzüberwindung für Kommunikation und Lehre, in Dezentralität, ökonomischer Flexibilität, zeitlicher und personeller Unabhängigkeit sowie einer medialen Erweiterung des Wissensraums ergeben; andererseits machte die Entwicklung ebenso auch die Grenzen vor allem in der pädagogischen Eignung für verschiedene Themen und Zielgruppen, im oft schwächeren Bildungserfolg, am praktischen Learning-Outcome und in der psychologischen Akzeptanz deutlich. Die didaktische Entwicklung von den im Berufsleben gegenüber Theoriewissen oft entscheidenderen Schlüsselkompetenzen wie Sozialkompetenz, Reflexionsvermögen, Problemlösungskompetenz oder personale, psychologische und kommunikative Skills sowie die Vermittlung von praktischen Lerninhalten erweisen sich in vielen reinen E-Learning-Angeboten als problematisch bis ineffektiv. Der richtige Einsatz digitaler Lehrmethoden ist also differenziert nach Zielen, Zielgruppen, Bildungsinhalten, Methoden und Umsetzungsformen zu betrachten. Nachhaltiger Erfolg findet sich nicht in undifferenzierter Technikverehrung und unkreativer Medienübertragung klassischer Veranstaltungen, sondern in Methodenvielfalt durch spezifisch entwickelte Blended-Learning-Konzepte, die differenzierte multimediale Verbindungen von verschiedenen Lernformen beinhalten. -
12. Erfolgreiche Digitalisierung der Fort- und Weiterbildung am Beispiel der Charité – Universitätsmedizin Berlin
Rosemarie Wirthmüller, Anne Frühauf, Franziska DooleyDie Digitalisierung der Fort- und Weiterbildung im Gesundheitswesen wird am Beispiel der Charité – Universitätsmedizin Berlin veranschaulicht. Die Einführung einer E-Learning-Plattform ermöglicht es den Mitarbeitenden, Schulungen flexibel und ortsunabhängig zu absolvieren. Die Plattform bietet ein umfangreiches Angebot an Pflichtfortbildungen, Expertenstandards und Fachthemen. Die Implementierung erfolgte in enger Zusammenarbeit zwischen der Charité und dem Weiterbildungsanbieter Relias, der eine intuitiv bedienbare Lernplattform entwickelt hat. Die Herausforderungen und Lösungen bei der Einführung der Plattform werden detailliert beschrieben, einschließlich der technischen Integration und der Schulung der Mitarbeitenden. Die Vorteile der digitalen Lernplattform, wie Flexibilität und effiziente Organisation, werden hervorgehoben. Besonders bemerkenswert ist die hohe Akzeptanz und der Erfolg der Plattform, der durch eine Pilotphase und eine berufsgruppenspezifische Einführung erreicht wurde. Die Charité erwartet durch die Digitalisierung eine höhere Wissensdurchdringung und eine effizientere Fortbildung ihrer Mitarbeitenden.KI-Generiert
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ZusammenfassungSich unabhängig von Zeit und Ort fort- und weiterbilden, unnötige Anreisen vermeiden, berufsgruppenspezifische Lehrpläne erstellen, abrufen und nachverfolgen können – die Vorteile von E-Learning für Unternehmen wie Mitarbeitende liegen auf der Hand. Gerade Gesundheitseinrichtungen, die besonders unter Zeitdruck stehen, profitieren von der höheren Flexibilität und den automatisierten Prozessen durch E-Learning. Anschaulich wird dies am Beispiel der Charité – Universitätsmedizin Berlin, die binnen eines Jahres unternehmensweit das E-Learning-System des Unternehmens Relias eingeführt hat. Etwa 18.500 Mitarbeitende bilden sich heute digital über die 250 Kurse beinhaltende Relias-Lernplattform fort, erhalten über ein komplexes Lehrplansystem berufsgruppenspezifische Kurse automatisch zugewiesen und werden vor Fälligkeitsterminen benachrichtigt. Gleichzeitig werden die Lernaktivitäten im Berichtswesen dokumentiert. Die Grundlage für das System bildet das Enterprise-Modell, das über eine IT-Schnittstelle mit dem Personalstammdatensystem der Charité verbunden ist. Dieser Beitrag berichtet über das Projekt, stellt die Relias-Lösung vor und erläutert, wie Relias seine Kunden bei der Implementierung des E-Learning-Systems sowie bei dem Change-Management-Prozess begleitet. -
13. eCME: E-Learning in der ärztlichen Fortbildung
Wolfram Wiegers, Klaus BöhmDer Beitrag beleuchtet die Rolle von E-Learning in der ärztlichen Fortbildung, insbesondere durch eCME-Lerneinheiten. Es wird die Integration von digitalen Lerninhalten und die rechtlichen Rahmenbedingungen der Fortbildungspflicht für Ärzte in Deutschland beschrieben. Der Text bietet eine detaillierte Analyse der technischen Anforderungen und der zukünftigen Entwicklungen im Bereich der eCME-Fortbildung. Besondere Aufmerksamkeit wird der Nutzung von Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) in der medizinischen Fortbildung geschenkt, die als vielversprechende Technologien für ein effizienteres und attraktiveres Lernen angesehen werden. Der Beitrag schließt mit einer Schlussbetrachtung und einem Ausblick auf zukünftige Trends im Bereich der digitalen Fortbildung, einschließlich der Integration von Künstlicher Intelligenz und Serious Games.KI-Generiert
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ZusammenfassungDie digitale Wissensvermittlung und -überprüfung ist ärztlicher Alltag geworden. Zahlreiche E-Learning-Angebote im Bereich der medizinischen Fortbildung (eCME) tragen heute dazu bei, dass Mediziner ihre gesetzliche Fortbildungspflicht leichter erfüllen können. Ob es sich um Webinare oder Fortbildungen in Textform handelt – ein professionelles Projektmanagement, redaktionelle Kompetenz, ein nutzerfreundliches Design und bestmögliche Transparenz bilden die Grundpfeiler einer modernen medizinischen Fortbildungsplattform. Weitere Technologien werden in der eCME-Welt Einzug halten, um die ärztlichen Kompetenzen aufrechtzuerhalten und neue Entwicklungen aufzuzeigen. -
14. „Inklusiv digital“ – Ein E-Learning-Kurs für pädagogisch-pflegerische Fachkräfte als Instrument zur Förderung medienpädagogischer Kompetenzaneignung und Kompetenzvermittlung
Susanne Eggert, Susanne Heidenreich, Thomas KnieperDas Projekt „Inklusiv digital“ zielt darauf ab, pädagogisch-pflegerische Fachkräfte zu schulen, um Menschen mit Behinderungen durch den Einsatz digitaler Medien besser zu unterstützen. Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, den Europäischen Sozialfonds und die Europäische Union, wird ein E-Learning-Kurs entwickelt, der Medienkompetenz und -bildung fördert und so die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen erhöhen soll. Der Kurs umfasst sieben Module, die von der Sensibilisierung für das Arbeitsumfeld bis hin zur Erstellung eines eigenen Medienprojekts reichen. Besondere Herausforderungen bestehen bei der Unterstützung von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen, für die spezielle Anpassungen und benutzergenerierte Designs notwendig sind. Der Kurs wurde in zwei Erprobungsphasen getestet und zeigte positive Ergebnisse, insbesondere bei der Überwindung von technischen und didaktischen Barrieren. Die Nachhaltigkeit des Projekts wird durch die Bereitstellung des Kurses als Open Educational Resource und die kontinuierliche Unterstützung durch das JFF sichergestellt.KI-Generiert
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ZusammenfassungDer Beitrag befasst sich mit der Konzeption, Umsetzung, Evaluation und Pflege eines E-Learning-Angebots im Bereich der Medienkompetenzvermittlung beziehungsweise der Inklusiven Medienbildung. Hierbei wird ein zweistufiges Zielgruppen-Konzept verfolgt. Primär richtet sich das Angebot an pädagogisch-pflegerische Fachkräfte, die in ihrem Berufsalltag mit Menschen mit Lernschwierigkeiten (MmL) arbeiten und diese begleiten. Durch die zielgruppengerechte Weitergabe von Medienkompetenz durch pädagogisch-pflegerische Fachkräfte an MmL wird deren Teilhabe an der Gesellschaft unterstützt und gefördert. Damit versucht das Projekt „PADIGI – Partizipation digital“ die Inklusionsbestrebungen und die Verbesserung der gesellschaftlichen Teilhabe von MmL weiter voranzutreiben. Realisiert werden konnte das E-Learning-Angebot für pädagogisch-pflegerische Fachkräfte nur dank der Finanzierung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), den Europäischen Sozialfonds für Deutschland (ESF) und die Europäische Union (EU). Die Nachhaltigkeit des Projektes wird durch das Münchner JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis sichergestellt. -
15. Einsatz der erweiterten und virtuellen Realität (AR/VR) beim kollaborativen E-Learning im Fernstudium am Beispiel des Gruppenprojektes „Alltagsunterstützende Assistenzsysteme“
Kurt Becker, Olav Götz, Johanne PundtDer Fachbeitrag behandelt den Einsatz von erweiterter und virtueller Realität (AR/VR) im kollaborativen E-Learning im Fernstudium. Am Beispiel des Gruppenprojektes „Alltagsunterstützende Assistenzsysteme“ der APOLLON Hochschule wird gezeigt, wie AR/VR die Lehre und das Lernen verbessern können. Dabei wird das Blended Learning Konzept der Hochschule vorgestellt, das Online- und Präsenzphasen kombiniert. Besonders interessant ist die Darstellung der technischen Entwicklung und der praktischen Anwendung von AR/VR in einem realen Gruppenprojekt, das zeigt, wie diese Technologien die Zusammenarbeit und das Lernen in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft optimieren können.KI-Generiert
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ZusammenfassungDer demografische Wandel und damit einhergehend ein zunehmender Fachkräftemangel stellen Gesundheitssysteme vor eine Vielzahl von Herausforderungen. Dies zeigt sich insbesondere in einem steigenden Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften innerhalb des Gesundheitswesens. Weiterhin spielen auch Faktoren wie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Bildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten eine zunehmend wichtiger werdende Rolle. Studien- und Weiterbildungsangebote im Fernstudienkontext, unter Anwendung der Potenziale einer digitalen Lehre und eines digitalen Lernens, sowie im zunehmend wichtiger werdenden berufsbegleitenden Studium, können eine Flexibilisierung des Studiums und ein lebenslanges Lernen maßgeblich fördern. Auf diese Weise kann ein Zugang zu passenden Bildungsangeboten gestärkt werden. Hierbei sind die Methoden des E-Learnings im Fernstudium sehr vielseitig. Neben multimedialen Studienmaterialien, Web Based Trainings (WBT) und Videovorträgen, können auch Web-basierte Seminare sowie weitere Lehr- und Lernformate das methodische Portfolie bereichern. So stellen insbesondere Formate wie die „Inverted Classrooms“, mit denen die Studierenden ihr Studium mitgestalten können, eine vielsprechende und motivierende Möglichkeit im Kontext des Fern- und E-Learnings dar. Weitere Potenziale ergeben sich durch den breiten Einsatz von Elementen der virtuellen und der erweiterten Realität, also von VR und AR – Formaten. Der vorliegende Buchbeitrag beschäftigt sich mit der Thematik des Einsatzes von E-Learning Methoden im Fernstudium in der Gesundheitswirtschaft, stellt umfassend, grundlegende Methoden des E-Learnings vor und verdeutlicht auf Basis eines beispielhaften Gruppenprojektes, wie alltagsunterstützende Assistenzsysteme einen sinnvollen Beitrag innerhalb der Gesundheitswirtschaft leisten können. -
16. E-Learning-Entwicklung durch Co-Creation: Bedeutsam und Gemeinsam
Daniela Gachago, Andreas HörfurterDas Kapitel untersucht die Bedeutung und den Nutzen von Co-Creation-Ansätzen in der E-Learning-Entwicklung. Es betont die Notwendigkeit, verschiedene Stakeholder frühzeitig einzubeziehen, um relevante und motivierende Lerninhalte zu schaffen. Besonders hervorgehoben werden die Vorteile von agilen, nutzerzentrierten Ansätzen wie Design Thinking, die in der Praxis erfolgreich angewendet werden. Zwei Fallbeispiele veranschaulichen die Anwendung von Co-Creation in der Gesundheitsbranche und in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Diese Beispiele zeigen, wie durch enge Zusammenarbeit und iterative Prozesse maßgeschneiderte und effektive E-Learning-Lösungen entstehen können. Der Text schließt mit einer Diskussion über die organisationalen Lernerlebnisse, die durch Co-Creation entstehen, und betont die Bedeutung von Veränderungsprozessen und innerorganisationaler Bewusstwerdung.KI-Generiert
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ZusammenfassungDie Frage, wie und durch wen E-Learning Inhalte und Kurse entwickelt werden, ist mehr als eine organisatorische Entscheidung. Dieser Artikel thematisiert anhand von konkreten Fallbeispielen didaktische und lernprozessbezogene Auswirkungen und Begründungen für agile nutzerzentrierte Co-Creation Entwicklungsansätze. Die Erfolge der Co-Creation Ansätze zeigen sich nicht nur in der Qualität der entwickelten Produkte, sondern bereits in den organisationalen Lernprozessen, die durch den Entwicklungsansatz selbst ausgelöst werden.
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- Titel
- E-Learning im digitalen Zeitalter
- Herausgegeben von
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Mario A. Pfannstiel
Prof. Dr. Peter F.-J. Steinhoff
- Copyright-Jahr
- 2022
- Electronic ISBN
- 978-3-658-36113-6
- Print ISBN
- 978-3-658-36112-9
- DOI
- https://doi.org/10.1007/978-3-658-36113-6
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