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05.01.2018 | E-Learning | Infografik | Onlineartikel

Unternehmen setzten bei Weiterbildung auf E-Learning

Autor:
Andrea Amerland

​​​​​​​Um ihre Mitarbeiter unter anderem fit für die Digitalisierung zu machen, haben Unternehmen im Jahr 2016 rund 33,5 Milliarden Euro in berufliche Weiterbildung investiert. Dabei setzten sie vor allem auf digitale Medien.

Rund 85 Prozent der Unternehmen in Deutschland investieren in die berufliche Weiterbildung ihrer Angestellten. Das zeigt die Weiterbildungserhebung des Instituts der deutschen Wirtschaft, die alle drei Jahre erhoben wird. Rund 1.700 Unternehmen befragt wurden dieses Mal dafür befragt.. 

Insbesondere die Digitalisierung sorgt dabei für Zugzwang. Denn oftmals fehlt in den Betrieben das nötige Know-how. Daher geht es in erster Linie darum, das nötige Fachwissen zu erwerben. Aber auch Soft Skills wie Kommunikation und Zusammenarbeit sowie grundlegende IT-Kenntnisse gehören zu den Bausteinen der beruflichen Weiterbildungsmaßnahmen.   

Computergestützte Lernprogramme haben die Nase vorn

Hoch im Kurs steht bei den meisten Unternehmen E-Learning. Rund die Hälfte setzt auf Lernvideos, Onlinekurse oder andere  computergestützte Selbstlernprogramme. Aber auch Apps (30 Prozent) und klassische Seminare gehören in den Weiterbildungsmix. 

Besonders kostenintensiv ist laut Studie der Know-how-Aufbau bei kleineren und mittleren Unternehmen (KMU). Diese müssen auf Grund des Fachkräftemangels pro Mitarbeiter durchschnittlich 1.167 Euro jährlich aufwenden. Größere Firmen kommen hingen mit 150 Euro weniger aus.

Mitarbeiter sehen sich für Digitalisierung nicht gerüstet

Doch lohnt sich das Investment und werden die Angebote auch von den Mitarbeitern genutzt? Laut einer Erhebung des Digitalverbandes Bitkom fehlt sieben von zehn Deutschen im Job die Zeit für Weiterbildungen zu Digitalisierungsfragen. Sechs von zehn geben sogar an, dass ihr Arbeitgeber keinerlei Fortbildung zu Digitalthemen anbietet. Vier von zehn erklären zudem, dass ihr Arbeitgeber zwar auf digitale Technologien setzt, aber nicht in die dafür erforderliche Weiterbildung seiner Mitarbeiter investiert.

Für Bitkom-Präsident Achim Berg ist hier vor allem das Management gefordert. "Lebenslanges Lernen muss raus aus dem Podiumssprech und rein in die unternehmerische Praxis. Digitalkompetenz gehört dabei in den Mittelpunkt", kommentiert Berg die Studienergebnisse.

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