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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Vorwort

Vorwort

Zusammenfassung
„Strategy matters“ - „Strategie ist wichtig“ - dies könnte der Leitspruch des Übergangs zum dritten Jahrtausend sein. Die Digitalisierung und das Internet haben das Potential, unsere Welt so grundlegend zu verändern, dass jeder Unternehmer sich heute die Grundsatzfrage stellen muss, was für ein Geschäft und wie er es zukünftig betreiben will. Alle Industrien sind von den Veränderungen betroffen, vor allem aber die Medienindustrie. Fast jedes Produkt, von Büchern über Musik bis hin zu Filmen, wird in digitaler Form und über das Internet verfügbar sein. Das Unternehmen Bertelsmann ist dabei, seine Geschäfte konsequent auf das neue Zeitalter auszurichten. Im Bereich Multimedia sind wir heute international sehr gut aufgestellt.
Thomas Middelhoff

Einführung: Die Eroberung der neuen Shopping-Welt

Einführung: Die Eroberung der neuen Shopping-Welt

Zusammenfassung
Portugal, Ende des 15. Jahrhunderts. Entdeckergeist liegt in der Luft.
Philipp Gerbert, Dirk Schneider

Strategien für das E-Shopping-Zeitalter

Frontmatter

1. Die Zukunft des Shopping wird online sein

Zusammenfassung
Shopping ist out. So sieht es zumindest seit Mitte der 90er Jahre in Deutschland aus. Es herrscht eine tiefe Verbraucher-Rezession, die alle Unternehmen im Endverbrauchergeschäft - Hersteller, Händler und Dienstleister - hart trifft. Sieben dunkle Jahre hält der reale Schrumpfungsprozess nun an. Folgen jetzt die sieben goldenen Jahre? Nur, wenn es Ihnen gelingt, innovative Geschäfte im E-Shopping aufzubauen. Sonst wird es Sie noch härter treffen. Die Zukunft des Shopping wird online sein - auch ohne Sie.
Dirk Schneider, Philipp Gerbert

2. Physische Werte werden zum Ballast

Zusammenfassung
E-Shopping wird die Wettbewerbslandschaft radikal verändern. Die traditionelle Wertschöpfungskette aus Hersteller, Großhandel und Einzelhandel wird schon bald der Vergangenheit angehören. Doch wer sind die Gewinner, wer die Verlierer im vertikalen Wettbewerb? Viele gingen davon aus, dass die Hersteller die neue Chance zum Direktvertrieb nutzen und den Handel aus-schalten werden. Wir glauben eher, dass der Handel die Funktion sein wird, die an Macht gewinnt. Nur werden es nicht die heutigen Händler sein, die von dieser Machtverlagerung profitieren. Neue Arten von Händlern und etablierte Unternehmen, die sich den neuen Spielregeln anpassen, werden das Rennen machen.
Dirk Schneider, Philipp Gerbert

3. Neue Spieler ergreifen die Macht

Zusammenfassung
Die Wettbewerbslandschaft des E-Shopping formiert sich erst. Vor allem neue Spieler ergreifen die Macht im Internet-Handel. Wir stellen in diesem Kapitel die wichtigsten Kategorien von Wettbewerbern vor. Entscheidend ist die Dynamik des Machtspiels zwischen etablierten und neuen Anbietern. Konsumgüterhersteller und Händler kämpfen mit Newcomern und den „Convergence Industries“ (Computer, Software, Telekommunikation, Medien, Unterhal-tungsindustrie) um die strategischen Positionen. Die zunehmende Macht der „Portale“ und die Chancen eines „Market Makers“ werden in der Branche besonders kontrovers diskutiert.
Dirk Schneider, Philipp Gerbert

4. Nur die Schnellsten überleben

Zusammenfassung
Welche Schlussfolgerungen lassen sich aus den bisherigen Überlegungen ziehen? Die Zukunft des Shopping wird online sein. E-Shopping wird sich - ob Sie es wollen oder nicht - unaufhaltsam durchsetzen. Etablierte Wettbewerber haben in diesem neuen Geschäft kaum Vorteile. Ihre physischen Werte werden stattdessen zum Ballast. Neue Spieler tauchen aus allen Richtungen auf und ergreifen die Macht. Alle Wettbewerber befinden sich in einem Rennen um das Tor zum Kunden. Aber nur die Schnellsten werden dieses Rennen überleben.
Dirk Schneider, Philipp Gerbert

Vier Schritte zum E-Shopping-Erfolg

Frontmatter

5. Überlegene Internet-Marken schaffen

Zusammenfassung
Starke Marken sind für den Erfolg im Endverbrauchergeschäft wesentlich. Marken schaffen eine Vertrauensbasis zwischen dem Unternehmen und den Verbrauchern - in einer Welt mit fast unbegrenzten Angeboten und einer Überflutung der Marketingreize. Herstellermarken wie Coca-Cola, Nivea oder Pampers haben über Jahrzehnte in die Integrität ihrer Marke investiert und sind als Marktführer nahezu unangreifbar, solange sie ihren Markenstatus aufrechterhalten. In den letzten Jahren konnten erfolgreiche Einzelhändler wie Aldi oder Ikea und erfolgreiche Dienstleister wie McDonald‘s oder TUI ebenfalls starke Marken etablieren. Eine erfolgreiche Markenpolitik erfordert Kontinuität, wird dann aber mit einem Preis- und/oder einem Absatzvorteil gegenüber dem Wettbewerb belohnt.
Dirk Schneider, Philipp Gerbert

6. Internet-Shops richtig gestalten

Zusammenfassung
Ein Internet-Shop ist mit einem Laden zu vergleichen, der von überall auf der Welt betreten werden kann. Die Website ist Ihr Verkaufsraum im Internet. Die richtige Gestaltung eines Internet-Shops gehört im E-Shopping genauso zu den Kernfähigkeiten wie die Produktgestaltung für den Konsumgüterhersteller, der Katalog für den Versandhändler oder das Einrichtungskonzept für den stationären Einzelhändler.
Dirk Schneider, Philipp Gerbert

7. Individuelle Kundenbeziehungen aufbauen

Zusammenfassung
Der Aufbau individueller Kundenbeziehungen ist die wichtigste und wirkungs-vollste Investition im E-Shopping. Der Eins-zu-eins-Verkauf an individuelle Kun-den ist die Trumpfkarte, die jeder Internet-Händler ausspielen muss, um Erfolg zu haben. In Kapitel 5 haben wir beschrieben, wie Sie Besucher für Ihre Website anlocken. In Kapitel 6 wurde gezeigt, wie Ihr Web-Auftritt gestaltet sein muss, damit der Kunde Ihren Shop nicht wieder verlässt. Jetzt geht es darum, den interessierten Kunden dauerhaft zu gewinnen.
Dirk Schneider, Philipp Gerbert

8. Geschäftsprozesse aus Kundensicht optimieren

Zusammenfassung
Kunden müssen nicht nur gewonnen, sondern auch zufrieden gestellt werden. E-Shopping konfrontiert den Verbraucher mit einer neuen Einkaufserfahrung, neuen Anbietern und neuen Produkten und Dienstleistungen. Es ist daher besonders wichtig, dass das Leistungsversprechen eines Internet-Shops auch funktioniert und für alle Beteiligten sicher ist. Hierzu sind Geschäftsprozesse erforderlich, die konsequent aus Kundensicht gestaltet werden. Erfolgreiche Innovatoren gehen noch darüber hinaus und revolutionieren durch Built-to-or-der-Angebote ihre gesamte Branche.
Dirk Schneider, Philipp Gerbert

Auf dem Weg zur digitalen Wirtschaft

Frontmatter

9. Die Infrastruktur der Zukunft

Zusammenfassung
Die Infrastruktur der Zukunft wird in einem oft unterschätzten Ausmaß durch das Internet dominiert werden. Es ist das Rückgrat der digitalen Wirtschaft. In diesem Kapitel gehen wir auf die dramatischen Veränderungen ein, die das Internet in den nächsten Jahren durchleben und ganze Wirtschaftszweige umgestalten wird. Wir konzentrieren uns dabei auf die Aspekte, die für E-Shopping relevant sind.
Dirk Schneider, Philipp Gerbert

10. Kostenlose Produkte — die Ware wird digital

Zusammenfassung
Die in den ersten beiden Teilen dieses Buches beschriebenen Entwicklungen werden unser Leben und unsere Wirtschaft bereits grundlegend umgestalten. Was passiert aber erst, wenn die Ware selbst digital wird? Die scheinbar „kostenlose“ Natur digitaler Produkte führt zu einer radikalen Veränderung der Wettbewerbssituation, die jedoch nicht durch innovative Start-Ups, son-dern durch das Verhalten der weltweiten Verbraucherbasis ausgelöst wird.
Dirk Schneider, Philipp Gerbert

11. Schöne neue Dienstleistungswelt

Zusammenfassung
Das 21. Jahrhundert wird uns die Informations- und Dienstleistungsgesellschaft bringen. Diese Bereiche umfassen einen immer größeren Teil der Wertschöpfung der Wirtschaftsleistung. Daher kommt E-Shopping von Dienstleistungen eine zentrale Bedeutung in der digitalen Wirtschaft zu. Viele Aussagen zum E-Shopping physischer Waren sind unmittelbar auf Dienstleistungen übertragbar. Wir konzentrieren uns in diesem Kapitel auf die neu hinzukommenden Aspekte. Die Grenzen zu Business-to-Business-Dienstleistungen sind dabei oft fließend. Die im Folgenden beschriebenen Entwicklungen werden insgesamt die direkte menschliche Interaktion bei Dienstleistungen reduzieren. In manchen Bereichen, zum Beispiel im Falle der virtuellen Substitution von Leistungen, mag dies für viele befremdlich wirken. Doch ob wir wollen oder nicht, die „Schöne neue Dienstleistungswelt“ steht vor der Tür.
Dirk Schneider, Philipp Gerbert

12. Der Kapitalmarkt — ein Überlebenstraining

Zusammenfassung
Der Kapitalmarkt ist von überragender Bedeutung für E-Shopping-Unternehmen. Die Gründe hierfür sind der Zwang zum schnellen Wachstum und die Tatsache, dass primär intangible Werte geschaffen werden. Jeder muss lernen, den Kapitalmarkt zu nutzen, um ein Internet-Geschäft erfolgreich aufzubauen. Wir wenden uns in diesem Kapitel auch an den interessierten Investor, der Wert und Wertsteigerung von Internet-Unternehmen verstehen will und in diesem hitzigen Markt nach Orientierung sucht. Dies ist kein Zwischenspiel. Die digitale Wirtschaft mit ihren intangiblen Werten wird die Volatilität des Marktes auf Dauer erheblich erhöhen.
Dirk Schneider, Philipp Gerbert

Epilog

Epilog

Zusammenfassung
E-Shopping wird die Beziehungen der Unternehmen mit den Endverbrauchern auf eine faszinierende Weise umgestalten. Was bedeutet dies für die Zukunft? Wo wird dies alles enden?
Dirk Schneider, Philipp Gerbert

Backmatter

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