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Über dieses Buch

Das Buch gibt einen anschaulichen Überblick über das facettenreiche Gebiet der Gemmologie in Theorie und Praxis. Im ersten Teil werden die klassischen und modernen Methoden zur Bestimmung und Erkennung der Edelsteine ausführlich vorgestellt. Der zweite Teil des Buches umfasst den komplexen Bereich der Manipulationen und Behandlung der Schmuckmaterialien sowie ihre Erkennungsmöglichkeiten. Die Kapitel des letzten Teils widmen sich den Grundlagen zum besseren Verständnis der Eigenschaften und Methoden.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Klassische Bestimmungsmethoden

Zusammenfassung
Angesichts der enormen Menge verschiedener Edelsteine, Synthesen und Imitationen taucht immer wieder die Fragestellung nach einer eindeutigen Identifizierung auf. Sicher helfen hierbei die Erfahrung und vor allem eine genaue Beobachtung von Farbe, Glanz und anderen Merkmalen. Aber ohne Geräte kann auch ein erfahrener Praktiker keine exakte Aussage machen.
Tobias Häger, Ursula Wehrmeister

Kapitel 2. Moderne Bestimmungsmethoden

Zusammenfassung
Die Ansprüche an den modernen Gemmologen werden immer größer. Ging es anfänglich darum, die Edelsteine von ihren Imitationen zu unterscheiden, folgten in der Neuzeit (ca. 1894 für Rubin) die synthetischen Gegenspieler (s. Kap. 4). Den ersten Synthesen konnte man noch relativ leicht mit den modifizierten Mikroskopen auf die Schliche kommen (vgl. Kap. 1). Mit der Fortentwicklung der klassischen gemmologischen Geräte entwickelten aber auch die Laboratorien ihre Synthesetechniken weiter.
Tobias Häger, Ursula Wehrmeister

Kapitel 3. Behandlungsmethoden

Zusammenfassung
Als Manipulation von Edelsteinen, Synthesen und Imitationen kann man jegliche Veränderung durch den Menschen bezeichnen. Die zurzeit älteste bekannte Beschreibung, die sich mit der Manipulation von Edelsteinen auseinandersetzt, schrieb Plinius der Ältere im Jahre 55 n. Chr.
Tobias Häger, Ursula Wehrmeister

Kapitel 4. Imitationen, Synthesen und Syntheseverfahren

Zusammenfassung
Seit der Mensch die verschiedensten Materialien gebraucht, um Werkzeuge herzustellen, Gebäude zu erstellen, sich zu schmücken, werden Steine verwendet. Schon seit der Steinzeit werden Minerale zu Schmuck verarbeitet.
Tobias Häger, Ursula Wehrmeister

Kapitel 5. Farbe und Lichteffekte

Zusammenfassung
Abgesehen vom Diamanten, an dem völlige Farblosigkeit am meisten geschätzt wird, stellt die Farbe der Edelsteine den wichtigsten Schönheitsfaktor dar. Das begehrte Taubenblutrot eines wertvollen Rubins, das Kornblumenblau eines Saphirs, Smaragdgrün oder das zarte Blau eines Aquamarins haben trotz der Unterschiedlichkeit der Farbe eines gemeinsam: Es werden bestimmte Anteile aus dem weißen Licht geschwächt und/oder verstärkt, dabei entsteht farbiges Licht.
Tobias Häger, Ursula Wehrmeister

Kapitel 6. Kristallographische Eigenschaften

Zusammenfassung
Viele Minerale kann man in der Natur als wunderschön gewachsene Kristalle finden und bewundern. Kaum jemand kann sich der Faszination entziehen, die solche Millionen Jahre alten, nach scheinbar rätselhaften Naturgesetzen gewachsenen farbigen und funkelnden Gebilde ausüben. Die Kristallographie als Teilbereich der Mineralogie beschreibt zunächst einmal im wahrsten Sinne des Wortes (griech. krystallos = Eis, Bergkristall; griech. grapho = schreiben) die Kristalle.
Tobias Häger, Ursula Wehrmeister

Kapitel 7. Die optischen Eigenschaften der Edelsteine

Zusammenfassung
Die wichtigsten Eigenschaften der Edelsteine wie z. B. Farbe, Glanz, Brillanz, Lichtbrechung und Dispersion („Feuer“) sind optische Eigenschaften und beruhen auf den Wechselwirkungen zwischen Licht und Edelstein bzw. allgemein Materie. Will man diese Besonderheiten richtig erfassen, so sind zunächst einige physikalische Grundbegriffe näher zu betrachten und die Frage nach dem „Wesen“ des Lichts und seines Verhaltens beim Durchgang durch die Kristalle zu beantworten.
Tobias Häger, Ursula Wehrmeister

Kapitel 8. Physikalische Eigenschaften

Zusammenfassung
Physikalische Materialeigenschaften werden durch messbare Werte physikalischer Größen charakterisiert (z. B. Dichte, Härte, Lichtbrechung). Bei der entsprechenden Messung wird die physikalische Eigenschaft nicht verändert. Mithilfe dieser physikalischen Stoffeigenschaften (Materialkonstanten) lassen sich die unterschiedlichen Materialien beschreiben und zuordnen und deren Verhalten bei unterschiedlichen Bedingungen erklären.
Tobias Häger, Ursula Wehrmeister

Kapitel 9. Chemische Eigenschaften

Zusammenfassung
Die Chemie beschäftigt sich mit grundlegenden Erscheinungen und Gesetzen des Aufbaus der Stoffe, ihrer Eigenschaften und der Umwandlung von Stoffen durch chemische Reaktionen.
Tobias Häger, Ursula Wehrmeister

Backmatter

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