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Über dieses Buch

Dieses Buch basiert auf Erkenntnissen aus Wissenschaft und Praxis, die aufzeigen was beruflicher Stress aus uns macht und wie wir besser mit Stress umgehen können. Die Autoren bringen klassische und aktuelle Erkenntnisse aus der psychologischen Stressforschung auf den Punkt und verdeutlichen Stress und das damit verbundene komplexe Ursachengefüge anhand eines praxisrelevanten Models. Als Leser lernen Sie, wie positiv sich gefährdungsfreies Arbeiten auf das Wohlbefinden und die Motivation der Mitarbeiter auswirkt und wie es Unternehmen und Führungskräften gelingen kann, eine humane Arbeitswelt zu gestalten.

Erfahren Sie durch zahlreiche Fall- und Praxisbeispiele, Checklisten, Fragebögen, Ansätze zur Gestaltung sowie Tipps und Tricks, wie eine Arbeitsatmosphäre geschaffen werden kann, in der Menschen ohne gesundheitliche Schädigung und psychische Gefährdungen arbeiten können.

Einige der inhaltlichen Highlights mit starkem Praxisbezug:

Woher kommt Stress bzw. wie entsteht Stress?

Welche Ressourcen stehen zur Verfügung, um den Stress abzumildern?

Was kann ich gegen Stress tun?

Wie sind negative Langzeitfolgen von Stress zu behandeln?

Wie führe ich eine Gefährdungsbeurteilung durch?

Zielgruppen sind alle, für die ein effektiver Umgang mit Stress von Bedeutung ist, d.h. Führungskräfte, Betriebsräte, Arbeitsschutzakteure, Mitarbeiter, betriebliche Experten und Studierende.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Stress verstehen

In diesem Kapitel werden die grundlegenden Definitionen von Stress, wie das Belastungs-Beanspruchungskonzept, psychische Belastungen, reiz- und reaktionsbezogene Ansätze sowie Stress als Transaktion beschrieben. Wir stellen ein übergreifendes Stressmodell vor, an dem sich auch die Gliederung dieses Buches orientiert.
Julia A. M. Reif, Erika Spieß, Peter Stadler

2. Quellen von Stressoren

In diesem Kapitel beschreiben wir, was stressauslösende Situationen sind bzw. aus welchen Quellen Stressoren stammen können: Aus der Person, der sozialen Umwelt – hier wird das Beispiel Mobbing ausgeführt –, der physikalisch-technologischen Umwelt, aus den Schnittstellen zwischen diesen Quellen (aus der Arbeitsrolle, der Arbeitsaufgabe, dem Verhaltensraum und aus der Organisation) und schließlich aus der Kultur.
Erika Spieß, Julia A. M. Reif

3. Psychologische Modelle zu Stressoren und stressenden Situationen

In diesem Kapitel werden psychologische Erklärungsansätze zu Stressoren und stressenden Situationen wie das Person-Environment-Fit-Modell, das Job-Demand-Control-Modell und das Modell beruflicher Gratifikationskrisen dargestellt.
Julia A. M. Reif, Erika Spieß

4. Wahrnehmung und Bewertung von Stressoren

Stress wird durch Stressoren ausgelöst. Diese Stressoren haben jedoch nicht für jede Person die gleiche Bedeutung. Stressoren werden unterschiedlich wahrgenommen und bewertet. Somit führen Stressoren nicht immer automatisch zu Stress. Deshalb ist auch das transaktionale Stressmodell von Lazarus und Folkman (1984) so bekannt, da es Stress als Ungleichgewicht zwischen Person und Umwelt sieht: Eine Person fühlt sich unfähig, den wahrgenommenen Umweltanforderungen zu entsprechen. Wird ein Stressor (aus der Umwelt) als bedrohlich wahrgenommen, stellt sich die Frage, ob die Person über die notwendigen Ressourcen verfügt, um damit umzugehen.
Julia A. M. Reif, Erika Spieß

5. Ressourcen als Puffer

Die Person einerseits und die Situation andererseits können Merkmale aufweisen, die die negative Wirkung von Stressoren abpuffern und somit der Entstehung von Stress entgegenwirken. Soziale Unterstützung ist eines dieser Merkmale. Im Folgenden werden analog zur Darstellung der Stressoren verschiedene Ressourcen aus der Person, der arbeitsbezogenen Rolle, dem sozialen Umfeld, dem Behavior Setting („Verhaltensraum“), der physikalisch-technologischen Umwelt, der Aufgabe, der Organisation sowie der Kultur beschrieben. Wir gehen insbesondere auf die Rolle der sozialen Unterstützung ein, da diese eine zentrale Ressource gegen Stress darstellt.
Julia A. M. Reif, Erika Spieß, Peter Stadler

6. Psychologische Modelle zu Anforderungen und Ressourcen

Das Vorhandensein von Ressourcen und deren Rolle im Prozess der Stressentstehung wird in verschiedenen psychologischen Stressmodellen aufgegriffen und dargestellt. In diesem Kapitel werden zwei psychologische Theorien erläutert, die Ressourcen als zentralen Einflussfaktor bei der Stressentstehung fokussieren: das Job-Demands-Ressources-Modell sowie die Theorie der Ressourcenerhaltung.
Julia A. M. Reif, Erika Spieß

7. Reaktionen auf Stress – Stress als Reaktion

Stress wird gemäß verschiedenen wissenschaftlichen Ansätzen als Reaktion von Menschen auf Stressoren betrachtet. Andererseits werden aber auch Stressoren selbst verschiedentlich als „Stress“ bezeichnet. Dieses Kapitel beleuchtet – unabhängig von Nomenklaturen – physiologische und psychologische, lang- und kurzfristige Stressreaktionen. Als Beispiel für eine längerfristige Stressreaktion wird das Burn-out-Syndrom dargestellt.
Erika Spieß, Julia A. M. Reif, Peter Stadler

8. Stress bewältigen

Wir beschreiben zunächst, mit welchen – mehr oder weniger funktionalen – allgemeinen Strategien Menschen an die Bewältigung von Stress herangehen. Anschließend stellen wir konkrete Maßnahmen zur Stressvermeidung, zum Stressabbau und zur Behandlung von Stressfolgen vor, die auf diesen allgemeinen Bewältigungsstrategien aufbauen. Diese konkreten Maßnahmen können jeweils an der Person und deren Verhalten oder an der Organisation und den dortigen Verhältnissen ansetzen. Wir erläutern die zentrale Rolle von Erholung im Stressprozess und liefern Aussagen zur Wirksamkeit verschiedener Stressinterventionen.
Julia A. M. Reif, Erika Spieß, Peter Stadler

9. Erholung

In diesem Kapitel erkären wir, was Erholung ist und wie Sie am Feierabend, am Wochenende, im Urlaub oder aber im Schlaf Erholung erfahren können.
Julia A. M. Reif, Erika Spieß

10. Stressoren identifizieren – die Gefährdungsbeurteilung

In diesem Kapitel werden die rechtlichen Grundlagen der Gefährdungsbeurteilung dargestellt sowie die Vorgehensweisen und Probleme bei der psychischen Gefährdungsbeurteilung. Abschließend geben wir Empfehlungen für eine erfolgreiche Umsetzung.
Peter Stadler, Julia A. M. Reif, Erika Spieß

11. Praxisbeispiele: Betriebliche Maßnahmen zur Stress- und Belastungsreduktion

Im Folgenden werden Beispiele für Gefährdungsbeurteilungen – „good practices“ – aus der Praxis großer, kleiner und mittelständischer Unternehmen sowie aus dem öffentlichen Dienst beschrieben.
Erika Spieß, Peter Stadler, Julia A. M. Reif

12. Zusammenfassung und Ausblick

Angesichts der Herausforderungen von Globalisierung und Digitalisierung in der modernen Arbeitswelt stehen Gesundheit, Wohlbefinden und Leistung besonders im Zentrum der Öffentlichkeit. Die steigende Anzahl von Arbeitsunfähigkeitstagen und Erwerbsminderungsrenten im Bereich der psychischen Erkrankungen machen es in zunehmendem Maße erforderlich, sich mit dem Stresserleben und dem Umgang mit den Anforderungen zu befassen.
Julia A. M. Reif, Erika Spieß, Peter Stadler

Backmatter

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