eGovernment in Deutschland - eine unvermutete Erfolgsgeschichte
Vom sich selbst im Weg stehen und wie die digitale Transformation doch noch gelingen kann
- 2024
- Buch
- Verfasst von
- Andreas Schmid
- Buchreihe
- Edition Innovative Verwaltung
- Verlag
- Springer Fachmedien Wiesbaden
Über dieses Buch
Für dieses Buch ist Professor Andreas Schmid der Frage nachgegangen, warum Deutschland in der Verwaltungsdigitalisierung im internationalen Vergleich so weit zurückhängt. Vermutungen und Gründe gibt es viele und sind grundlegend: sie reichen vom Föderalismus, zur Tendenz zur Überregulierung bis hin zur Absicherungsmentalität innerhalb unseres ´Juristenstaats´. Ebenso bremsen starre Verwaltungsstrukturen und eine überbordende Bürokratie das Vorankommen. Und letztlich muss auch der fehlende Mut des Staatsapparates, den Bürger nicht als Kunden zu betrachten, als Hemmschuh genannt werden. An vielen Stellen steht sich der Staat und die Verwaltung also selbst im Weg.
Der Autor arbeitet die Faktoren heraus, die die Entwicklung von eGovernment im Allgemeinen hemmen und den Ausbau der eGovernment-Angebote ganz konkret in Deutschland nur langsam vorankommen lassen. Die Ergebnisse seiner wissenschaftlich-empirischen Untersuchung formuliert er in seinem ernüchternden Fazit gleichwohl motivierend positiv: „Unter den Bedingungen, unter denen wir agieren, ist es erstaunlich, wie weit wir gekommen sind. Was hoffnungsfroh stimmt, ist, dass wir in Deutschland viele Voraussetzungen erfüllen, um eine ‚Digitale-Kehrtwende‘ einzuleiten.“
Der besondere Wert seiner Arbeit besteht darin, die vielfältigen Faktoren, die eine Entwicklung des eGovernments hemmen, herausgefiltert und intensiv beleuchtet zu haben. Die digitale Transformation der Verwaltung ist machbar ebenso wie die Steigerung der Qualität der eGovernment-Angebote sowie deren Nutzung durch die Bürger. Das Buch schließt mit 11 konkreten Empfehlungen, wie Deutschland zukünftig im eGovernment Spitzenplätze erreichen kann.
Aus dem Inhalt
Die Ausgangslage in Deutschland Die 7 Einfluss-Faktoren für eine gelungene Verwaltungsdigitalisierung 11 konkrete Empfehlungen, wie Deutschland im eGovernment Spitzenplätze erreichen kann
Inhaltsverzeichnis
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Frontmatter
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Kapitel 1. Hintergrund
Andreas SchmidDer Fachtext beleuchtet die Gründe für den Rückstand Deutschlands im Bereich eGovernment im Vergleich zu anderen Ländern wie Estland. Es wird untersucht, wie politische und gesellschaftliche Faktoren, wie das Vertrauen in den Staat und die Verwaltungskultur, die Digitalisierung beeinflussen. Besonders interessant ist die Analyse der Pandemie-Erfahrungen und deren Auswirkungen auf das Vertrauen in staatliche Maßnahmen. Der Autor hebt hervor, dass die deutsche Verwaltung trotz ihrer Leistungsfähigkeit durch systemische und kulturelle Besonderheiten gehemmt wird. Der Beitrag bietet konkrete Empfehlungen zur Verbesserung der digitalen Transformation der Verwaltung und zeigt auf, welche positiven Eigenschaften des deutschen Staates bereits vorhanden sind, aber oft übersehen werden. Die tiefgehende Untersuchung und die praktischen Vorschläge machen den Text zu einer wertvollen Ressource für Fachleute, die sich mit der Digitalisierung des öffentlichen Sektors befassen.KI-Generiert
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ZusammenfassungDie Digitalisierung von Staat und Verwaltung ist bekanntermaßen ein großes Aufgabenfeld. Spätestens die Covid19-Pandemie hat den Bürgerinnen und Bürgern in Deutschland deutlich vor Augen geführt, dass es mit der Digitalisierung der Verwaltungen wohl nicht so weit her ist. Es stellt sich daher die Frage, warum ein Land wie Deutschland auf diesem Gebiet rückständig sein kann. In der Öffentlichkeit werden verschiedene Mutmaßungen angestellt. Sie reichen von einer unfähigen Verwaltung bis zum Föderalismus. Wissenschaftliche Belege finden sich nur wenige. Es ist im Vergleich zu anderen Staaten offensichtlich, dass wir uns an vielen Stellen selbst im Wege stehen. -
Kapitel 2. Ausgangslage
Andreas SchmidDas Kapitel untersucht die Gründe für den Rückstand Deutschlands im Bereich eGovernment im internationalen Vergleich. Es analysiert die geringe Nutzung von eGovernment-Angeboten durch die Bürger und die damit verbundenen strukturellen und politischen Herausforderungen. Besonders hervorgehoben werden die fehlende digitale Infrastruktur, die mangelnde IT-Fachkompetenz in den Verwaltungen und die komplexen föderalen Strukturen. Der Text bietet eine kritische Auseinandersetzung mit den bisherigen Reformversuchen und zeigt auf, welche Maßnahmen notwendig sind, um die Digitalisierung der Verwaltung voranzutreiben. Die detaillierte Analyse der Probleme und die daraus abgeleiteten Empfehlungen machen den Text zu einer wertvollen Ressource für Experten und Entscheidungsträger im Bereich der öffentlichen Verwaltung.KI-Generiert
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ZusammenfassungDeutschland liegt in verschiedenen Rankings zum eGovernment und zur Digitalisierung nicht in der Spitzengruppe. Die Nutzung der entsprechenden Angebote ist darüber hinaus in Deutschland überschaubar. Es zeigt sich, dass es nicht nur an der Qualität der Angebote liegt. Ein Teil der Bevölkerung kann oder will Online-Angebote nicht in Anspruch nehmen. Die Ziele der Onlinezugangsgesetzes konnten in diesem Zusammenhang nicht erreicht werden, was auf unterschiedliche Gründe zurückgeführt werden kann. Es zeigt sich summarisch betrachtet, dass Deutschlands Eigenschaften eine zentrale Rolle bei der Frage spielen, warum das Land im internationalen Vergleich nicht da sind, wo es sein sollte. -
Kapitel 3. Zielsetzungen
Andreas SchmidDer Beitrag beleuchtet die Gründe für den Rückstand Deutschlands im Bereich eGovernment im internationalen Vergleich. Dabei werden zentrale Aspekte wie die Akzeptanz von eGovernment-Lösungen durch die Bevölkerung, die digitale Kompetenz der Deutschen und die politischen Rahmenbedingungen untersucht. Besondere Aufmerksamkeit wird der Rolle des politischen Wettbewerbs, der Erwartungen der Bürger und der fehlenden strategischen Ausrichtung der Verwaltungen geschenkt. Die Analyse basiert auf renommierten Quellen und Studien, die ein umfassendes Bild der Herausforderungen und möglichen Lösungsansätze zeichnen.KI-Generiert
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ZusammenfassungVerschiedene Voraussetzungen müssen erfüllt werden, um bei der Digitalisierung und beim eGovernment erfolgreich sein zu können. Hierzu gehören z. B. der Politische Wettbewerb, das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in ihren Staat und die Steuerungsfähigkeit der Verwaltungen. Zieht man diese Maßstäbe heran, dann stellt sich für Deutschland die Frage, warum es im internationalen Vergleich zurückliegt. -
Kapitel 4. Methodik
Andreas SchmidDer Fachtext beschäftigt sich mit der methodischen Vorgehensweise bei der Durchführung einer empirischen Studie im Bereich eGovernment. Es wird eine strukturierte Herangehensweise in fünf Hauptphasen beschrieben, die sich an den Prinzipien von Diekmann orientiert. Die Autoren gehen auf die Formulierung des Forschungsproblems, die Planung und Vorbereitung der Erhebung, die Datenerhebung, die Datenauswertung und die Berichterstattung ein. Besondere Herausforderungen und Anpassungen, wie die Unmöglichkeit einer Befragung von Experten aus dem Ausland, werden detailliert diskutiert. Die Autoren zeigen, wie durch die Anwendung der richtigen Methoden die Ergebnisse einer Studie interpretierbar und reproduzierbar gemacht werden können. Dieser Ansatz ermöglicht es, konkrete Empfehlungen für die Verbesserung des eGovernment in Deutschland abzuleiten.KI-Generiert
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ZusammenfassungDie Anwendung der richtigen Methodik verhindert zwar kein Scheitern eines Forschungsvorhabens, lässt aber die Wahrscheinlichkeit steigen, dass die Ergebnisse einen zumindest interpretierbaren Wert haben. Um Transparenz über das Vorhaben herzustellen und möglichst methodische Fehler zu vermeiden, wird in diesem Kapitel auf die Hintergründe der Vorgehensweise im Detail eingegangen. -
Kapitel 5. Klärung grundlegender Begriffe
Andreas SchmidDas Kapitel befasst sich mit der Klärung grundlegender Begriffe für eine wissenschaftliche Arbeit über eGovernment in Deutschland. Es wird der Begriff des eGovernment definiert und der Fokus auf den föderalen Aufbau und die konstituierenden Eigenschaften des Staates gelegt. Deutschland wird als föderaler Staat beschrieben, der aus 16 Bundesländern besteht und ein Bruttoinlandsprodukt von rund 3,7 Billionen Euro aufweist. Das eGovernment wird als zentraler Schlüssel für die Effizienz und Effektivität der Verwaltung hervorgehoben. Die Herausforderungen des föderalen Systems, wie die Zuständigkeiten zwischen Bund, Ländern und Kommunen, werden detailliert analysiert. Besondere Aufmerksamkeit wird der Digitalisierung und ihren Auswirkungen auf die Verwaltung geschenkt. Die Verwaltung wird als rational-instrumentelles System beschrieben, das auf Präzision und Hierarchie basiert. Die Bürokratie und ihre Bedeutung für das eGovernment werden ebenfalls thematisiert. Das Kapitel endet mit einer Diskussion über die Notwendigkeit einer strategischen Gesamtausrichtung für den digitalen Wandel in Staat und Verwaltung.KI-Generiert
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ZusammenfassungDie Klärung grundlegender Begriffe ist für jede wissenschaftliche Arbeit unabdingbar. In diesem Kapitel werden daher die wichtigen Definitionen herausgearbeitet. Durch den inhaltlichen Kontext geht es vor allem um die Begriffe Verwaltung, Bürokratie, eGovernment und Digitalisierung. Da die Eigenschaften des deutschen Staates zum Verstehen der Problemzusammenhänge eine wichtige Rolle spielen, wird auf die Besonderheiten eingegangen, die das eGovernment in Deutschland tangieren. -
Kapitel 6. Ausgangsbasis: E-Government Development Index (EGDI)
Andreas SchmidDer Fachbeitrag beleuchtet die Position Deutschlands im E-Government-Entwicklungsindex (EGDI) der Vereinten Nationen. Trotz einer kontinuierlichen Platzierung unter den besten 15 % aller Nationen seit der Ersterhebung im Jahr 2003, zeigt Deutschland eine negative Entwicklungstendenz im Ranking. Der Beitrag analysiert die Ursachen dieser Rückentwicklung und vergleicht die EGDI-Ergebnisse mit anderen Untersuchungen wie dem GovTech Maturity Index und dem eGovernment Benchmark der Europäischen Union. Die detaillierte Auswertung der Daten und die Einordnung Deutschlands im internationalen Kontext bieten wertvolle Erkenntnisse für die Verbesserung des eGovernment in Deutschland.KI-Generiert
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ZusammenfassungFür eine empirische Untersuchung ist es erforderlich, die wichtigen Vergleichsparameter zu bestimmen. Gegenstand der vorliegenden Untersuchung ist das eGovernment. Der E-Government Development Index (EGDI) der Vereinten Nationen ist die bekannteste und umfassendste Analyse zum Entwicklungsstand in den Mitgliedsstaaten. Er wird als abhängige Variable im weiteren Verlauf der Arbeit verwendet. Die Hintergründe werden in diesem Kapitel dargestellt. -
Kapitel 7. Hypothese 1: Wenn ein Staat korrupt ist, dann ist das eGovernment unterentwickelt
Andreas SchmidDas Kapitel untersucht die Hypothese, dass korrupte Staaten ein unterentwickeltes eGovernment aufweisen. Es definiert Korruption als Verdorbenheit und Bestechlichkeit und beleuchtet deren Auswirkungen auf die staatliche Verwaltung und die Gesellschaft. Besonders interessant ist die Analyse der Korruptionsforschung und die Verknüpfung von Korruption mit der Entwicklung des eGovernments. Es wird gezeigt, wie Korruption das Vertrauen in den Staat und die Bereitschaft zur Nutzung von eGovernment-Dienstleistungen beeinflusst. Die Studie verwendet den Corruption Perceptions Index (CPI) als Datenbasis und kommt zu dem Schluss, dass in korrupten Staaten das eGovernment tatsächlich unterentwickelt ist. Die detaillierte Analyse der Auswirkungen von Korruption auf die staatliche Verwaltung und die Gesellschaft macht den Fachbeitrag besonders wertvoll für Experten in diesem Bereich.KI-Generiert
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ZusammenfassungKorruption bevorteilt Einzelne zulasten der Gemeinschaft. Sie kann im Extremfall zu einer Unterwanderung des Staates führen. eGovernment ist hingegen ein Instrumentarium, mit dem Transparenz des Verwaltungshandelns geschaffen werden kann und soll. Hieraus folgt, dass in korrupten Staaten kein Interesse am eGovernment bestehen bedürfte, was sich in seiner Qualität ausdrücken dürfte. Diese Hypothese wird nachfolgend konkretisiert und geprüft. -
Kapitel 8. Hypothese 2: Wenn ein Staat föderal organisiert ist, dann ist das eGovernment unterentwickelt
Andreas SchmidDer Beitrag untersucht die Hypothese, dass föderale Staaten im Bereich des eGovernments unterentwickelt sind. Es wird analysiert, wie der Föderalismus die Verwaltungsdigitalisierung beeinflusst und welche spezifischen Herausforderungen dabei entstehen. Der Föderalismus wird in Deutschland oft negativ assoziiert, insbesondere während der Covid-19-Pandemie, als unterschiedliche Schutzverordnungen zwischen den Bundesländern zu Verwirrung führten. Die Studie zeigt, dass föderale Strukturen die Einführung von eGovernment erschweren, da sie zu einer Überbetonung regionaler Interessen und unnötigen Grenzen führen. Das Onlinezugangsgesetz (OZG) ist ein Beispiel für die komplexen Abstimmungsprozesse, die in föderalen Staaten notwendig sind. Die Analyse des E-Government Development Index (EGDI) zeigt jedoch, dass föderale Staaten im Durchschnitt besser abschneiden als unitarische Staaten. Dies deutet darauf hin, dass föderale Strukturen möglicherweise Vorteile bieten, die in anderen Staatsformen nicht vorhanden sind. Die Studie identifiziert drei Schlüsselfaktoren, die den Erfolg des eGovernments in föderalen Staaten beeinflussen: Vielfalt in Einheit, Parteienwettbewerb und die Notwendigkeit politischer Führungskräfte. Diese Faktoren tragen dazu bei, dass föderale Staaten im Bereich des eGovernments erfolgreicher sind als zunächst angenommen.KI-Generiert
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ZusammenfassungDer Föderalismus ist in Deutschland fast täglich Gegenstand von Debatten. Er wird in der Öffentlichkeit zumeist negativ gesehen. Viele Experten schreiben dem Föderalismus eine große Verantwortung bei dem Scheitern von eGovernment-Vorhaben zu. Es stellt sich die Frage, ob dem wirklich so ist. Die Vielfalt und der Wettbewerb in einem föderalen Staat könnten auch das Gegenteil bewirken. In diesem Kapitel wird daher untersucht, ob ein Zusammenhang zwischen dem Föderalismus und dem eGovernment existiert. -
Kapitel 9. Hypothese 3: Wenn in einem Staat Bürokratismus herrscht, dann ist das eGovernment unterentwickelt
Andreas SchmidDas Kapitel beleuchtet die Hypothese, dass in Staaten mit hohem Bürokratismus das eGovernment unterentwickelt ist. Es geht auf die grundlegenden Eigenschaften der Bürokratie ein und diskutiert die negativen Assoziationen und deren Hintergründe. Die Autoren betonen, dass Bürokratie für den Wohlfahrtsstaat notwendig ist, aber in einem angemessenen Grad. Die Analyse zeigt, dass die Einstellungen einer Gesellschaft und die politischen Entwicklungen den Grad der Bürokratie beeinflussen. Besonders interessant ist die Untersuchung der Auswirkungen von Bürokratismus auf das eGovernment, die durch eine starke Korrelation zwischen dem Governance Effectiveness Index und dem E-Government Development Index belegt wird. Die Studie hebt hervor, dass komplexe gesetzliche Grundlagen den Aufwand für eGovernment-Lösungen erhöhen und die Verwaltung oft nicht in der Lage ist, diese effizient umzusetzen. Die Autoren schließen mit der Verifikation der Hypothese, dass Bürokratismus das eGovernment unterentwickelt, und diskutieren mögliche Gründe und Lösungsansätze.KI-Generiert
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ZusammenfassungDeutschlands Verwaltungshandeln stützt sich auf eine umfangreiche Bürokratie. Sie ist der natürliche Feind des eGovernments. Umso komplexer das Verwaltungshandeln ist, umso schwieriger ist es, hierfür technische Lösungen zu kreieren. In diesem Kapitel wird der Frage nachgegangen, ob sich ein Zusammenhang von Bürokratie und eGovernment herstellen lässt. -
Kapitel 10. Hypothese 4: Wenn in einem Staat die wirtschaftliche Freiheit eingeschränkt ist, dann ist das eGovernment unterentwickelt
Andreas SchmidDas Kapitel beleuchtet die Hypothese, dass in Staaten mit eingeschränkter wirtschaftlicher Freiheit das eGovernment unterentwickelt ist. Es definiert wirtschaftliche Freiheit als die Möglichkeit von Unternehmen und Individuen, ohne staatliche Einflussnahme am Markt zu agieren. Die Analyse zeigt, dass staatliche Eingriffe in die wirtschaftliche Freiheit die Komplexität von eGovernment-Lösungen erhöhen und deren Entwicklung erschweren. Anhand des Index of Economic Freedom (IEF) wird empirisch nachgewiesen, dass höhere wirtschaftliche Freiheit mit besser entwickeltem eGovernment korreliert. Besonders hervorhebenswert ist die detaillierte Auswertung von Daten und die Diskussion der Auswirkungen staatlicher Interventionen auf die Innovationsfähigkeit und Akzeptanz von eGovernment-Lösungen.KI-Generiert
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ZusammenfassungStaatliche Eingriffe in das Wirtschaftsleben verlangen nach komplizierteren technischen Lösungen. Wenn ein Staat sich aus dem Wirtschaftsleben heraushält, dann bedarf es hierfür keiner eGovernment-Lösungen. Es ist daher naheliegend, dass in einem interventionistischen Staat, das eGovernment mehr leisten muss und komplexer auszugestalten ist. In diesem Kapitel wird daher der Frage nachgegangen, ob die Einschränkung der wirtschaftlichen Freiheit einen Einfluss auf das eGovernment nimmt. -
Kapitel 11. Hypothese 5: Wenn die Bevölkerungsdichte in einem Staat hoch ist, dann ist das eGovernment unterentwickelt
Andreas SchmidDer Fachbeitrag beleuchtet die Hypothese, dass in Staaten mit hoher Bevölkerungsdichte das eGovernment unterentwickelt ist. Dabei wird die Drei-Elementen-Lehre aus Staatsgebiet, Staatsvolk und Staatsgewalt herangezogen, um die Staatseigenschaften zu analysieren. Die Definitionen von eGovernment nach verschiedenen Experten und Institutionen werden ebenfalls berücksichtigt. Besonders interessant ist die detaillierte Untersuchung der Bevölkerungsdichte und deren Einfluss auf das eGovernment. Anhand von Beispielen wie Kanada und Deutschland wird gezeigt, wie geografische und klimatische Faktoren die Notwendigkeit von eGovernment-Lösungen beeinflussen. Die statistische Auswertung der Daten zeigt, dass kein signifikanter Zusammenhang zwischen Bevölkerungsdichte und eGovernment-Entwicklung besteht. Stattdessen werden andere Einflussfaktoren wie der Entwicklungsstatus der Staaten als entscheidend identifiziert. Der Beitrag schließt mit der Formulierung einer neuen Hypothese, die den Entwicklungsstatus als entscheidenden Faktor für den Erfolg des eGovernments betrachtet.KI-Generiert
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ZusammenfassungDie besonderen Eigenschaften eines Staates könnten zu einem größeren Bedarf an eGovernment-Lösungen führen. Dünn besiedelte und/oder durch klimatische Verhältnisse geprägte Länder könnten davon profitieren, dass die Bürgerinnen und Bürger sowie die Unternehmen keinen persönlichen Kontakt zu den Verwaltungen pflegen müssen. In diesem Kapitel wird daher der Frage nachgegangen, ob die Bevölkerungsdichte in einem Zusammenhang mit dem eGovernment steht. -
Kapitel 12. Hypothese 6: Wenn ein Staat unterentwickelt ist, dann ist das eGovernment unterentwickelt
Andreas SchmidDer Beitrag untersucht die Hypothese, dass unterentwickelte Staaten auch ein unterentwickeltes eGovernment aufweisen. Es wird argumentiert, dass wirtschaftliche und soziale Faktoren wie das Bruttoinlandsprodukt, der Human Asset Index und der Economic and Environmental Vulnerability Index den Entwicklungsstatus eines Landes beeinflussen und somit auch die Ausgestaltung des eGovernments. Die Analyse basiert auf Daten des Human Development Index (HDI) und zeigt einen starken Zusammenhang zwischen dem Entwicklungsstatus eines Landes und der Effektivität seiner eGovernment-Systeme. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass ein hohes Bruttoinlandsprodukt und ein hoher Bildungsstand der Bevölkerung entscheidende Faktoren für eine erfolgreiche Implementierung von eGovernment-Systemen sind. Die Studie bietet wertvolle Einblicke für Politikwissenschaftler, Ökonomen und Verwaltungswissenschaftler, die sich mit der digitalen Transformation des öffentlichen Sektors beschäftigen.KI-Generiert
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ZusammenfassungAuf Basis verschiedener Ergebnisse der Forschungsarbeit wurde deutlich, dass der Entwicklungsstatus eines Landes in einem Zusammenhang mit dem eGovernment stehen müsste. Ein höherer Entwicklungsstatus führt zu größeren Ressourcen, die für das eGovernment eingesetzt werden können. Das eGovernment kann darüber hinaus die Entwicklung eines Staates unterstützen. In diesem Kapitel wird daher der Frage nachgegangen, ob der Entwicklungsstatus eines Landes mit dem eGovernment in Verbindung steht. -
Kapitel 13. Hypothese 7: Wenn die Bürgerinnen und Bürger kein Vertrauen in ihren Staat haben, dann ist das eGovernment unterentwickelt
Andreas SchmidDer Beitrag untersucht die Hypothese, dass ein geringes Vertrauen der Bürger in ihren Staat die Entwicklung des eGovernments negativ beeinflusst. Die Covid19-Pandemie hat in Deutschland eine geringe Impfbereitschaft und starke Polarisierungstendenzen gezeigt, was das Vertrauen in staatliche Maßnahmen und Institutionen erschüttert hat. Diese Entwicklungen könnten die Unterentwicklung des eGovernments in Deutschland erklären. Die Analyse basiert auf Daten der OECD und des eGovernment-Monitors, die zeigen, dass das Vertrauen in den Staat und die Effektivität von eGovernment-Angeboten eng miteinander verbunden sind. Der Text hebt hervor, dass politische Handlungen und die Gestaltung von eGovernment-Angeboten entscheidend für die Akzeptanz und Nutzung dieser Dienste sind. Die Untersuchung zeigt, dass ein fehlendes Vertrauen in staatliche Institutionen die Bereitschaft der Bürger reduziert, eGovernment-Angebote zu nutzen. Dies könnte ein zentraler Faktor für die Unterentwicklung des eGovernments in Deutschland sein.KI-Generiert
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ZusammenfassungDie Inanspruchnahme von eGovernment-Angebote hängt von der Nutzungsbereitschaft ab. Ein rational handelndes Individuum entscheidet sich für eine Inanspruchnahme, wenn es ihm einen persönlichen Vorteil verschafft. Sind die Angebote intuitiv nutzbar und ersparen z. B. Zeit und Kosten, dann kommen sie auch zur Anwendung. Es setzt voraus, dass man dem Anbieter vertraut. Letzteres ist in Deutschland nicht unbedingt gegeben. In diesem Kapitel wird daher der Frage nachgegangen, ob das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in ihren Staat mit der Inanspruchnahme von eGovernment-Angeboten in Verbindung steht. -
Kapitel 14. Empfehlungen
Andreas SchmidDer Fachbeitrag stellt 11 Empfehlungen vor, die aus einer umfassenden Forschungsarbeit hervorgegangen sind. Diese Empfehlungen betreffen verschiedene Aspekte des administrativen Systems in Deutschland und deren Auswirkungen auf die Entwicklung eines eGovernment-Angebots, das mit anderen Nationen vergleichbar ist. Die Empfehlungen umfassen Themen wie die Verbesserung des Policy-Makings, die Bekämpfung von Korruption, die Förderung des Bruttoinlandsprodukts, die Stärkung der Bevölkerungskompetenzen und die Reduzierung der Bürokratie. Jede Empfehlung wird detailliert erläutert und in den Kontext der Forschungsergebnisse eingebettet. Der Beitrag hebt hervor, wie wichtig es ist, die politischen Entscheidungsprozesse zu digitalisieren und die Bürgerbeteiligung zu fördern, um ein effizientes eGovernment-System zu entwickeln. Die Analyse zeigt, dass Deutschland in vielen Bereichen noch erhebliche Verbesserungsbedarfe hat, insbesondere im Hinblick auf die Bürokratie und die digitale Kompetenz der Bevölkerung. Der Text bietet praktische Ansätze und Empfehlungen, wie diese Herausforderungen angegangen werden können, um ein leistungsfähiges eGovernment-System zu schaffen.KI-Generiert
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ZusammenfassungDie empirischen Analysen und die zugehörigen Interpretationen lassen Rückschlüsse darauf zu, warum Deutschland im internationalen Vergleich des eGovernments zurückliegt. Hieraus lassen sich konkrete Empfehlungen ableiten, die in diesem Kapitel dargestellt sind. -
Kapitel 15. Fazit: eGovernment ist in Deutschland eine unvermutete Erfolgsgeschichte
Andreas SchmidDer Fachbeitrag untersucht die Erfolgsgeschichte des eGovernment in Deutschland trotz internationaler Rückständigkeit. Politische Entscheidungen, Bildungssystem und bürokratische Hürden sind zentrale Themen. Die Analyse zeigt, dass Deutschland sich selbst im Wege steht, was zu einem niedrigeren Ranking führt. Dennoch wird der Fortschritt im eGovernment als Erfolg gewertet, da die Herausforderungen enorm sind. Die Studie beleuchtet auch die fehlende digitale Kompetenz der Bevölkerung und die komplizierten rechtlichen Rahmenbedingungen, die die Umsetzung von eGovernment-Lösungen erschweren. Trotz dieser Hindernisse wird das Erreichte als bemerkenswert angesehen, was den Leser dazu einlädt, die detaillierten Argumente und Empfehlungen des Beitrags zu erforschen.KI-Generiert
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ZusammenfassungDer Titel dieser Veröffentlichung wirkt für viele verstörend. Doch wenn man sich mit der Materie befasst, dann wird deutlich, dass sich Deutschland an vielen Stellen selbst im Wege steht. Unter den Umständen, unter denen die Verwaltungen in Deutschland agieren müssen, ist es ein Wunder, dass man beim eGovernment überhaupt so weit gekommen ist. In diesem Kapitel werden die Gründe zugespitzt erläutert. -
Kapitel 16. Reflexion der Forschungsarbeit
Andreas SchmidDas Kapitel reflektiert die Ergebnisse einer umfassenden Forschungsarbeit und hebt zwei interessante Aspekte hervor, die nicht direkt mit der ursprünglichen Forschungsfrage verbunden sind. Zunächst werden Auffälligkeiten in internationalen Rankings untersucht, bei denen Dänemark und Finnland herausragende Ergebnisse erzielen, während Deutschland deutlich zurückliegt. Diese Unterschiede werden auf spezifische staatliche Merkmale zurückgeführt, die die Effizienz und Effektivität der Verwaltung beeinflussen. Der zweite Aspekt betrifft die potenziellen positiven Auswirkungen einer effizienteren Verwaltung auf die Wirtschaft und den Wohlstand der Bevölkerung. Es wird deutlich, dass Deutschland durch eine verbesserte eGovernment-Strategie erhebliche Wohlstandsverluste vermeiden könnte. Trotz bestehender Herausforderungen und Investitionsmängel zeigen sich erste positive Entwicklungen und Initiativen, die Hoffnung auf zukünftige Verbesserungen wecken.KI-Generiert
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ZusammenfassungDer Titel dieser Veröffentlichung wirkt für viele verstörend. Doch wenn man sich mit der Materie befasst, dann wird deutlich, dass sich Deutschland an vielen Stellen selbst im Wege steht. Unter den Umständen, unter denen die Verwaltungen in Deutschland agieren müssen, ist es ein Wunder, dass man beim eGovernment überhaupt so weit gekommen ist. In diesem Kapitel werden die Gründe zugespitzt erläutert. -
Backmatter
- Titel
- eGovernment in Deutschland - eine unvermutete Erfolgsgeschichte
- Verfasst von
-
Andreas Schmid
- Copyright-Jahr
- 2024
- Electronic ISBN
- 978-3-658-44634-5
- Print ISBN
- 978-3-658-44633-8
- DOI
- https://doi.org/10.1007/978-3-658-44634-5
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