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Über dieses Buch

Corinna Hilbig analysiert in diesem Buch die Erfolgsfaktoren französischer PPP-Fonds. Sie entwickelt ein für den deutschen Markt anwendbares Beteiligungsmodell unter Berücksichtigung der Anforderungen des Kapitalanlagegesetzbuches. Die Autorin zeigt anhand von Praxisbeispielen, wie ein marktfähiges Modell für PPP-Beteiligungen in Deutschland aussehen könnte.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Die Qualität der Infrastruktur beeinflusst die Attraktivität, die Wettbewerbsfähigkeit und das wirtschaftliche Wachstum von Ländern, Städten und Gemeinden. Während der Bedarf an modernisierter Infrastruktur bzw. an notwendigen Erhaltungs- oder Instandsetzungsmaßnahmen steigt, stagnieren oder sinken die Investitionen der öffentlichen Hand in diesen Bereichen. Vor diesem Hintergrund gewinnen alternative Beschaffungsvarianten, die eine effiziente Einbindung privater Finanzierungsmittel erlauben, zunehmend an Bedeutung.
Corinna Hilbig

Kapitel 2. Anlageklasse PPP

Bei öffentlich-privaten Infrastrukturvorhaben handelt es sich in der Regel um langlebige, kapitalintensive Projekte, welche laufende, langfristig vorhersehbare Erträge erwirtschaften. Die Realisierung dieser Projekte erfolgt unabhängig von der allgemeinen Konjunktur bzw. allgemeinen Konjunkturschwankungen, so dass auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten vergleichsweise stabile Erträge mit moderater Volatilität und moderatem Risiko erwirtschaftet werden können. Darüber hinaus werden die laufenden Erträge aus diesen Projekten typischerweise der Inflation angepasst, wodurch sie über einen natürlichen Hedge gegen Inflation verfügen. Dadurch werden öffentlich-private Partnerschaften zunehmend auch für Investoren interessant.
Corinna Hilbig

Kapitel 3. Neue Institutionenökonomik als Rahmen der Analyse von Eigenkapitalbeteiligungen

Das folgende Kapitel bildet den theoretischen Rahmen der Arbeit, welcher im Wesentlichen auf den Erkenntnissen der neuen Institutionenökonomik aufbaut. Dabei wird insbesondere auf den Property-Rights-Ansatz und den Prinzipal-Agenten-Ansatz zurückgegriffen. Zentraler Aspekt ist die anreizorientierte Ausgestaltung von (Finanz-) Kontrakten zur Vermeidung von Agency-Problemen und Transaktionskosten unter der Annahme unvollständiger und unvollkommener Kapitalmärkte infolge asymmetrischer Informationsverteilung.
Corinna Hilbig

Kapitel 4. Erfolgsfaktoren von Eigenkapitalbeteiligungen an PPP-Projekten in Frankreich

Ziel des vierten Kapitels ist die Ableitung von Erfolgsfaktoren für PPP-Beteiligungen. Gegenstand der Analyse sind französische PPP-Beteiligungen. Diese werden anhand ausgewählter Fragestellungen auf ihre Erfolgsfaktoren hin untersucht. Vorab werden in Kapitel 4.1 kurz die Rahmenbedingungen für PPP und insbesondere für PPP-Beteiligungen in Frankreich als praktischer Untersuchungsrahmen erläutert.
Corinna Hilbig

Kapitel 5. Analyse der Rahmenbedingungen für PPP-Beteiligungen in Deutschland und Entwicklung eines Beteiligungsmodells

Die in Kapitel 4 auf Basis der Analyse von Praxisbespielen identifizierten Erfolgsfaktoren für PPP-Eigenkapitalbeteiligungen werden im Folgenden auf ihre Übertragbarkeit auf die deutschen Rahmenbedingungen hin geprüft. Ziel ist die Entwicklung eines rechtlich zulässigen, marktfähigen Beteiligungsmodells unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen des neuen KAGB.
Corinna Hilbig

Kapitel 6. Fazit und Ausblick

Nachfolgend werden die wesentlichen Ergebnisse der vorliegenden Arbeit zusammengefasst und ein Ausblick auf die erwarteten Entwicklungen und den weiteren Forschungsbedarf gegeben.
Corinna Hilbig

Backmatter

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