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08.10.2018 | Aufsätze

„Eigenständige Jugendpolitik“: Varianz in den Ländern

Zeitschrift:
Zeitschrift für Vergleichende Politikwissenschaft
Autoren:
Niclas Beinborn, Prof. Dr. Stephan Grohs, Dr. Renate Reiter, Nicolas Ullrich

Zusammenfassung

Der Artikel untersucht vergleichend die Umsetzung der „Eigenständigen Jugendpolitik“ in den deutschen Ländern. Das Leitbild der Eigenständigen Jugendpolitik hat sich – ausgehend von einer Initiative der EU-Kommission – spätestens seit 2011 in der Programmatik der Bundesregierung etabliert. Mit einem ressortübergreifenden und aktivierenden Ansatz soll die, bislang mit ihrem Fokus auf die klassische Jugendhilfe als defizitorientiert wahrgenommene „alte“ Jugendpolitik überwunden bzw. ergänzt werden. Da der Bund wenig eigene Kompetenzen im Bereich der Jugendpolitik aufweist, wird die Übernahme der Programmatik in den Ländern (und auch den Kommunen) zum interessanten Testfall für die Wirkkraft „weicher“ Politikansätze im deutschen Föderalismus. Der Beitrag untersucht, inwieweit Teile der Programmatik der „Eigenständigen Jugendpolitik“ in den Ländern aufgegriffen wurden und analysiert mittels eines strukturierten Vergleichs sowie einer vertiefenden Fuzzy-Set QCA die Bedingungen für die Übernahme der Programmatik. Die Ergebnisse zeigen, dass die herkömmlichen Ansätze der vergleichenden Policy-Analyse nur wenig zur Erklärung der vorzufindenden Muster beitragen können. Bei „weichen“ Steuerungsformen scheinen – soweit es fiskalische Spielräume erlauben – die Einzelinitiative von Akteuren („Entrepreneurship“) und die Existenz von fachlichen Netzwerken wichtiger zu sein als parteipolitische Faktoren.

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