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Über dieses Buch

Familienunternehmen stellen insbesondere aufgrund von stabilen Entscheidungs- und Managementstrukturen, strategischer Unternehmensausrichtung sowie Kapitalstruktur eine krisenresistente und zukunftsträchtige Eigentümerstruktur dar. Sie zeichnen sich durch eine langfristige Unternehmensorientierung mit der Zielsetzung der Erhaltung des Vermögens sowie der Reputation der Familie aus. Der Autor führt auf Basis eines triangulatorischen Ansatzes eine umfassende Beurteilung der Unternehmens- und Entscheidungsträgercharaktierstiken, die das Auftreten einer Unternehmenskrise beeinflussen, durch. Entsprechend erfolgt nach der systematischen Darstellung des bestehenden Forschungsstands eine qualitative und quantitative empirische Untersuchung. Die Erkenntnisse der Arbeit dienen Lehrenden und Forschenden wie auch Entscheidungsträgern in Familienunternehmen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Chapter 1. Einleitung und Aufbau der Untersuchung

Zusammenfassung
Globale Finanzmärkte, stetig fortschreitende Technologien und eine zunehmende Dynamik der wirtschaftlichen Veränderungen bedingen eine erhöhte Komplexität von Managemententscheidungen. Insbesondere fehlerhafte Entscheidungen der Unternehmensleitung, Marktkrisen und Finanzierungslücken können bei Unternehmen unterschiedlicher Größenordnungen und Branchenzugehörigkeiten eine Bestandsgefährdung nach sich ziehen. Gelingt es nicht, das Unternehmen in einer Notsituation weiterzuführen und ist einer der Tatbestände Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung erfüllt, folgt zwangsläufig das Insolvenzverfahren.
Thomas Dücker

Chapter 2. Familienunternehmen

Zusammenfassung
Der Untersuchungsgegenstand Familienunternehmen kann als komplexes Forschungsfeld bezeichnet werden. Dies ist u. a. in der Vielfalt von Definitionen, die in der wissenschaftlichen Literatur Anwendung finden, begründet. Grundsätzlich gilt, dass Familienunternehmen die älteste und am stärksten verbreitete Organisationsform unternehmerischen Handelns darstellen.
Thomas Dücker

Chapter 3. Grundzüge von Unternehmenskrisen und Frühwarnsystemen

Zusammenfassung
In der internationalen Literatur sind zwar zahlreiche Begriffserklärungen für den Themenkomplex der Unternehmenskrise vorzufinden, jedoch existiert keine verbindliche Definition. Betriebswirtschaftlich haben sich in Deutschland Begriffserläuterungen nach Müller (1986), Krystek (1987) sowie Gless und Schwalbach (1993) etabliert. Unternehmenskrisen stellen demnach ungeplante und ungewollte Prozesse von vergleichsweise kurzen Zeitabschnitten und begrenzter Beeinflussbarkeit dar.
Thomas Dücker

Chapter 4. Charakteristiken von Unternehmenssanierung und Unternehmensinsolvenz

Zusammenfassung
Sowohl in der rechtlichen als auch in der betriebswirtschaftlichen Forschung gibt es zahlreiche verschiedene Begriffsbezeichnungen für die unterschiedlichen Szenarien und Handlungsalternativen der Krisenbewältigung. Im betriebswirtschaftlichen Sinne und im allgemeinen Sprachgebrauch werden im Wesentlichen neben dem Begriff der Sanierung auch die Bezeichnungen Restrukturierung und Turnaround verwendet. Von ihrer Grundbedeutung und Kernaussage unterscheiden sich die drei Begriffe lediglich geringfügig. Die in der Literatur fehlenden einheitlichen Begriffsdefinitionen sind auf das nicht eindeutig abzugrenzende Bezugsobjekt der Unternehmenskrise zurückzuführen.
Thomas Dücker

Kapitel 5. Forschungsstand und theoretische Erklärungsansätze

Samenvatting
Kapitel 2 verdeutlicht für den Wirtschaftsstandort Deutschland, dass sich Familienunternehmen in vielen wichtigen Merkmalen von Nicht-Familienunternehmen unterscheiden. Diese Merkmale sind besonders relevant für den Leistungsvergleich zwischen beiden Gruppen. Im Allgemeinen haben die Familienmitglieder genügend Kontrolle und Macht, um die Geschäfte des Unternehmens in einer Weise zu führen, die ihren Zielen und Überzeugungen entspricht.
Thomas Dücker

Kapitel 6. Experteninterviews als qualitatives Untersuchungsdesign

Zusammenfassung
Aufbauend auf der Durchführung der systematischen Literaturübersicht im vorherigen Kapitel 5 soll eine qualitative Studie zur Validierung und Vertiefung der gewonnenen Erkenntnisse durchgeführt werden. Hinsichtlich der Eigentümerstruktur gilt es erneut zwischen Familien- und Nicht-Familienunternehmen zu differenzieren. Die Unterscheidung wird zunächst auf der Grundlage der Eigentumsverhältnisse vorgenommen.
Thomas Dücker

Kapitel 7. Quantitative Untersuchung

Zusammenfassung
Eine zweckmäßige Beurteilung der Unternehmens- und Entscheidungsträgercharakteristiken, die das Auftreten einer Unternehmenskrise beeinflussen können, hat die Notwendigkeit einer mehrperiodigen Untersuchung zur Folge. Die Marktforschung differenziert zwischen Methoden der Primär- und Sekundärforschung. Unter Primärforschung ist die Neuerhebung von Daten für ein zu betrachtendes Untersuchungsproblem zu verstehen.
Thomas Dücker

Kapitel 8. Zusammenfassung und Forschungsausblick

Zusammenfassung
Seit einem Jahrzehnt konnte ein kontinuierlicher Rückgang der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland verzeichnet werden. Für das Jahr 2019 sieht die Wirtschaftsauskunftei Creditreform für den Wirtschaftsstandort Deutschland erstmals keinen wesentlichen Rückgang der Unternehmensinsolvenzen und schätzt diese, analog zum Vorjahr, auf etwa 19.400. Für das Jahr 2020 wird weltweit mit einem Anstieg der Unternehmensinsolvenzen u. a. aufgrund von zahlreichen wirtschaftlichen sowie politischen Risiken, Handelsbarrieren und steigenden Kreditrisiken durch hohe Verschuldungsgrade der Unternehmen gerechnet.
Thomas Dücker

Backmatter

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