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Ein dystopischer Raum der Biopolitik: Der Report der Magd aus sozialgeographischer Perspektive

  • 2021
  • OriginalPaper
  • Buchkapitel
Erschienen in:

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Zusammenfassung

Der Beitrag untersucht die Gesellschaft Gilead aus 'Der Report der Magd' unter sozialgeographischer Perspektive und legt den Fokus auf die Biopolitik und die raumordnende Funktion der Herrschaft. Gilead wird als Antwort auf ein demografisches Problem dargestellt, bei dem die Reproduktion der Bevölkerung durch eine totalitäre, konservativ-religiöse Regierung erzwungen wird. Die Analyse zeigt, wie die Biopolitik in Gilead durch eine spezifische Raumordnung realisiert wird, die das Zuhause und den Staat als zentrale Maßstäbe gesellschaftlicher Organisation miteinander verbindet. Besonders interessant ist die Darstellung, wie die Räume in Gilead als machttechnologische Instrumente der Unterwerfung und Kontrolle fungieren und wie diese Räume die Biopolitik durchsetzen. Die Serie wird als Fantasie einer möglichen Wirklichkeit interpretiert, in der das biologische Überleben der Bevölkerung das primäre Ziel politischen Handelns ist.

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Titel
Ein dystopischer Raum der Biopolitik: Der Report der Magd aus sozialgeographischer Perspektive
Verfasst von
Judith Miggelbrink
Copyright-Jahr
2021
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-32617-3_7
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