Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Anhand der hochsensiblen Figur Gustav wird in diesem Buch beschrieben, wie sich Alltag, Arbeit und die Liebe für hochsensible Menschen gestaltet. Sie erfahren darin nicht nur, welche Gaben die Hochsensibilität bereithält, sondern auch, welche Hürden es zu meistern gilt.

Nehmen Sie Anteil an Gustavs Jahresverlauf voller Höhen und Tiefen, Fragen und Lösungen auf dem Weg zu (s)einer authentischen Hochsensibilität. Verfolgen Sie dabei, wie eine solche Veranlagung aus dem Dornröschenschlaf erweckt und ins eigene Leben integriert werden kann. Wird er die herausfordernde Aufgabe, das neue Bibliotheksprojekt zu managen, meistern und welche seiner hochsensiblen Gaben sind hierfür von Vorteil? Warum kriselt es aber plötzlich in seiner Beziehung zu Frederike? Können ihm seine beiden Freunde dabei helfen oder findet er Inspirationen bei den Hochsensiblen-Treffen? Und was hat es mit Babs Valentin auf sich?

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Kennen Sie Gustav? Sie vielleicht? … Oh, wie schön! Und Sie? Nein? Nun, das ist nicht wirklich tragisch, denn er stellt sich Ihnen gerne erneut vor. Seine ersten kleinen „Auftritte“ hatte er zwischen den Buchdeckeln des Werkes Hurra, ich bin hochsensibel! Und nun? Sie waren dort eher sporadischer Natur. Inzwischen ist Gustav geradezu tollkühn geworden und hat sich bereit erklärt, Ihnen einen ganzen Jahreseinblick in sein Leben zu gewähren. In vielen und ereignisreichen Episoden teilen Sie Gustavs Höhen und Tiefen, Fragen und Lösungen auf dem Weg zu (s)einer authentischen Hochsensibilität. Ein bisschen aufgeregt ist unser Freund darüber schon. Als zurückhaltender, eher ruhiger und nachdenklicher Mensch steht er nicht so gerne im Mittelpunkt des Geschehens. Auch macht er ungerne viel Aufhebens um seine Person oder seine Empfindungen – dies alles bemerken die anderen doch schließlich auch ohne seine „Betriebsanleitung“, denkt er. Allerdings unterliegt er dabei, wie die meisten unserer Spezies, dem allzu menschlichen Irrtum, von sich auf andere zu schließen. Und so geht Gustav natürlich auch davon aus, dass all das, was er in seiner Umgebung, an sich selbst und bei seinem Gegenüber wahrnimmt, für andere Menschen ebenso klar zu bemerken ist. Weit gefehlt! Doch beginnen wir die Geschichte erst einmal von vorne …
Cordula Roemer, Anne Oemig

2. Januar

„Prost! Schö … schönes neu … neues Jahr!! Unn alllles alles Guhde für … disch!“ In der Sekunde des silvestrigen Urknalls wirft sich eine unbekannte Dame Gustav schwungvoll an den Hals. Die Neujahrsküsse der nicht mehr ganz so schönen Fremden sind auffallend zielstrebig deplatziert.
Cordula Roemer, Anne Oemig

3. Februar

Gustav hat seit Tagen Schnupfen. Er hat es mit Tees, mit Dampfbädern und mit Bonbons probiert, aber die Erkältung ist zäh und zwingt Gustav, zum Arzt zu gehen. Nach einer längeren Wartezeit begutachtet der Arzt Gustav kurz, befasst sich anschließend intensiv mit seinem Computer und stellt fest, dass Gustav sich eine bakterielle Entzündung zugezogen hat. Er verschreibt ihm ein Medikament, von dem er sagt, dass es bei derlei Erkältungen gut helfe.
Cordula Roemer, Anne Oemig

4. März

Gustav sitz aufgewühlt in seiner Küche am Fenster und lässt die letzten Wochen Revue passieren. So viel ist passiert. Aber gar nicht so sehr außen, vielmehr in ihm drin. Da ist das neue Projekt, dass ihn herausfordert, mehr von sich und seinen Fähigkeiten zu zeigen, ihn auffordert, mehr Kontakte zu knüpfen, ja, überhaupt in der Außenwelt aktiver zu werden. So ganz war ihm diese Herausforderung bei seiner Projektplanung nicht bewusst.
Cordula Roemer, Anne Oemig

5. April

Gustav kommt in sein Büro, öffnet die Türe und – blickt auf einen leeren Schreibtisch. Ihm stockt der Atem. Was ist los? Hat er irgendetwas nicht mitbekommen? Gibt es schon wieder bauliche Veränderungen, über die er nicht informiert ist? Panik kommt auf. Herr Schröder sitzt wie gewohnt an seinem Platz, über seine Listen und Zahlen gebeugt, aber Frau Jankowski fehlt.
Cordula Roemer, Anne Oemig

6. Mai

Der 1. Mai liegt günstig auf einem Donnerstag und die Freundesclique hat sich schon vor geraumer Zeit vorgenommen, dieses lange Wochenende gemeinsam zu verreisen. Ans Meer soll es gehen. Allerdings ist die Stimmung ein wenig – nun, irritiert, da Frederike nicht mitfährt, so wie in früheren Jahren. Es wäre im Moment ziemlich unpassend, und Frederike hat vorsichtshalber auch gesagt, dass sie gar keine Lust hätte. Gustav spürt jedoch die leichten Verstimmungen der Freunde und fühlt sich schuldig. Immer wieder überlegt er, ob er sich doch damit einverstanden erklären sollte, dass sie mitfährt, aber im Zuge seines langsam wachsenden Selbstbewusstsein sagt er sich: Nein! Es sind meine Freunde, es ist mein Urlaub, und den möchte ich mir von solch einem Sauertopf nicht vermiesen lassen! Leicht fällt ihm diese Haltung jedoch noch nicht, und so springen seine Gefühle hin und her, halten ihm Für und Wider vor, wechseln sich Schuldgefühle und Selbstbewusstsein ab. Mit Magengrummeln hat er seine Tasche gepackt und wartet nun auf das verabredete Klingelzeichen von Peter, wenn er unten mit dem Wagen angekommen ist und es losgehen kann.
Cordula Roemer, Anne Oemig

7. Juni

Natürlich hatte Gustav inzwischen auch Babs von seinem Infoabend erzählt. Sie freute sich total für ihn und schlug vor, seinen Zwischenerfolg gebührend zu feiern. Allerdings hätte sie noch ein kleines Attentat auf ihn vor … Gustav willigte mit leichtem Magengrummeln ein. Überraschungen haben so etwas – überraschendes.
Cordula Roemer, Anne Oemig

8. Juli

Gustav war noch nie bowlen. Peter meinte, dann würde es jetzt ja endlich mal Zeit: „Job haste, Frau haste, Fahrrad haste und – kannst nicht bowlen? Nee, mein Freund, das geht ja gar nicht! Das müssen wir ändern!“ Gustav versteht zwar nicht, was das alles miteinander zu tun haben soll, aber er kennt Peters wunderliche Anwandlungen ja bereits und willigt lachend ein.
Cordula Roemer, Anne Oemig

9. August

Es ist Wochenende und Gustav hat sich absichtlich nichts vorgenommen. Keine Freunde, kein Ausgehen, keine Arbeit, keine Erledigungen. Einfach faulenzen, in den Tag leben und nur tun, was ihm gerade in den Sinn kommt und wonach es ihn gelüstet. In den letzten Wochen war mehr als genug los in seinem Leben. Jetzt braucht er einfach Pause, um alles einmal sacken zu lassen.
Cordula Roemer, Anne Oemig

10. September

Die starken Kerle sind wieder abgezogen. Auf den Schreibtischen und dem Fußboden stehen Kisten über Kisten. Gut, dass ich meine Kartons beschriftet habe, denkt sich Gustav. Bei genauerem Hinsehen bemerkt er jedoch an den anderen Kartons kleine Nummern. Ob die noch von den Vorgängern draufgeblieben sind? Oder hat Frau Jankowski auch so ihr System?
Cordula Roemer, Anne Oemig

11. Oktober

Gustav ist auf der Fortbildung. Schon seit Tagen hat er sich innerlich vorbereitet und auch eine neue Packliste erstellt, schließlich braucht er hier keine Badelatschen. Seine Badehose hat er dennoch eingepackt, man weiß ja nie.
Cordula Roemer, Anne Oemig

12. November

Gustav hat sich wie immer in seinen Sessel gesetzt, wie meist die Tasse Tee genommen und schweigt gedankenverloren. Sein Therapeut lächelt ihn einladend an und fragt: „Was haben Sie heute mitgebracht?“ „Was ich mitgebracht habe? Puhh, so genau kann ich das gar nicht sagen. Da sind so viele Sachen in mir unterwegs, das ist der Wahnsinn.“ Ein Moment der Stille tritt ein.
Cordula Roemer, Anne Oemig

13. Dezember

Mit Erleichterung berichtet Gustav Herrn Jacobi von dem Telefonat mit Steffi, gerade so, als habe das Thema Selbstvergebung sich damit für ihn erledigt. Herr Jacobi nickt dazu, schweigt aber ansonsten. Gustav beginnt nervös zu werden. Was ist los? Warum sagt er nichts. Er rutscht unsicher in seinem Sessel umher und weiß nicht weiter. „Also, ich meine, Steffi hat mein Verhalten doch gar nicht als Verletzung empfunden. Dann gibt’s für mich auch nichts mehr zu vergeben“, versucht Gustav sich zu rechtfertigen.
Cordula Roemer, Anne Oemig

14. Von Lampen und Phasen

Das HSP 4-Phasen-Integrationsmodell beschreibt den Prozess und die Etappen, die ein Hochsensibler durchläuft, wenn er sich auf den Weg der aktiven Integration seiner hochsensiblen Wesensanteile begibt. Es ermöglicht Ihnen ein tieferes Verständnis über die komplexen Herausforderungen und notwendigen Schritte, die für diese Lebensveränderung nötig sein können.
Cordula Roemer, Anne Oemig

Backmatter

Weitere Informationen

Premium Partner

BranchenIndex Online

Die B2B-Firmensuche für Industrie und Wirtschaft: Kostenfrei in Firmenprofilen nach Lieferanten, Herstellern, Dienstleistern und Händlern recherchieren.

Whitepaper

- ANZEIGE -

Wie können Sie Stress im Fernstudium bewältigen?

Ein Fernstudium erfordert ein hohes Maß an Selbstorganisation und Disziplin. Das bedeutet oft Stress - Prüfungsstress, Abgabetermine, Zeitdruck… Stress wird dann zum Problem, wenn wir ihn nicht mehr im Griff haben. Wenn wir die Ursachen und auch Auswirkungen von Stress verstehen, ist das ein wichtiger Schritt hin zu einem erfolgreichen Stressmanagement. Lesen Sie in diesem Auszug aus dem Fachbuch "Stressmanagement im Fernstudium" wie Sie Ihren Stress effektiv bewältigen können. Inklusive Selbsttest.
Jetzt gratis downloaden!

Bildnachweise