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2023 | OriginalPaper | Buchkapitel

5. Ein neuartiger Strategieentwicklungsprozess auf der Grundlage von Design Thinking

verfasst von : Claude Diderich

Erschienen in: Strategieentwicklung mit Design Thinking

Verlag: Springer Nature Switzerland

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Zusammenfassung

Traditionelle Strategieentwicklungsprozesse sind sehr analytisch. Sie sind mühsam und beruhen auf abstrakten Konzepten wie einer Vision, einer Mission und einer Werteerklärung. Die typische Strategieentwicklung konzentriert sich auf das Ausnutzen von Fertigkeiten und Ressourcen, welche die Wettbewerbsposition eines Unternehmens bestimmen. Der Kreativität, insbesondere auf der Ebene der Kunden, wird wenig Raum gelassen. Innovation bezieht sich eher auf Technologie als darauf, wie die Bedürfnisse der Kunden befriedigt werden können. Traditionelle Strategieentwicklung, welche auf deduktiven, datengesteuerten Techniken beruht, enden oft in dicken Aktenordnern mit PowerPoint-Präsentationen und beträchtlichen Beratungsrechnungen. Sie verwendet zu viel Zeit für die Analyse von Daten über Märkte, deren Größe und Wettbewerbern. Zu wenig Zeit wird benutzt um die Kunden und deren Aufgaben zu verstehen. Das muss nicht so sein! In diesem Kapitel stelle ich einen neuartigen, dreistufigen und iterativen Prozess zur Entwicklung, zum Verständnis und zur Validierung solider Strategien vor, der diese Herausforderungen angeht. Die erste Ebene des Strategieprozesses konzentriert sich auf die Bestimmung des Fundamentes mittels Umweltanalyse, gefolgt von der Festlegung des strategischen Fokus des Unternehmens. Auf der zweiten Ebene des Prozesses wird das Geschäftsmodell, das der Strategie zugrunde liegt, entworfen und validiert. Die dritten Ebene beschäftigt sich mit dem Wettbewerbsvorteil und dessen Nachhaltigkeit. Schließlich wird die entwickelte Strategie kommuniziert und umgesetzt.

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Fußnoten
1
Die 80/20-Regel, auch bekannt als Pareto-Prinzip, besagt, dass etwa 80 % der Wirkungen auf 20 % der Ursachen zurückzuführen sind. Juran schlug das Prinzip vor und benannte es nach dem italienischen Wirtschaftswissenschaftler Vilfredo Pareto, der den 80/20-Zusammenhang 1896 in seinem Werk Cours d’économie politique feststellte.
 
2
Ethnografische Interviews sind gezielte Einzelgespräche, die darauf abzielen, die Verhaltensweisen der Menschen im Umgang mit einzelnen Produkten und Dienstleistungen zu verstehen. Sie zielen auf ein besseres Verständnis der zu erledigenden Aufgaben und der damit verbundenen Leiden sowie der unerfüllten Wünsche, die bei der passiven Beobachtung ermittelt wurden, ab.
 
3
Die Auswahlmenge ist die Menge der Produkte, auf die eine Person ihre Kaufentscheidung auf der Grundlage ihrer persönlichen Auswahlkriterien eingegrenzt hat.
 
Literatur
Zurück zum Zitat Court, D., Elzinga, D., Mulder, S., & Vetvik, O. J. (2009). The consumer decision journey. McKinsey Quarterly, 3(3), 96–107. Court, D., Elzinga, D., Mulder, S., & Vetvik, O. J. (2009). The consumer decision journey. McKinsey Quarterly, 3(3), 96–107.
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Metadaten
Titel
Ein neuartiger Strategieentwicklungsprozess auf der Grundlage von Design Thinking
verfasst von
Claude Diderich
Copyright-Jahr
2023
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-031-25021-7_5