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01.12.2009 | Abhandlung | Ausgabe 4/2009

Zeitschrift für die gesamte Versicherungswissenschaft 4/2009

Ein Risikoausgleichsmodell für den Wettbewerb um Bestandskunden in der PKV

Zeitschrift:
Zeitschrift für die gesamte Versicherungswissenschaft > Ausgabe 4/2009
Autoren:
Martin Nell, Stephan Rosenbrock
Wichtige Hinweise
Stephan Rosenbrock ist Stipendiat am Institut für Versicherungsbetriebslehre der Universität Hamburg.

Zusammenfassung

Das kapitalgedeckte System der substitutiven Privaten Krankenversicherung (PKV) in Deutschland leidet unter mangelndem Wettbewerb. Der Grund ist die fehlende Übertragbarkeit der Alterungsrückstellung. Sie bewirkt, dass Versicherungsnehmer in der Regel bereits nach kurzer Vertragslaufzeit keine sinnvolle Wechseloption besitzen. Für die Portabilität der Alterungsrückstellung fehlt bislang ein konkreter Modellrahmen, der sowohl ökonomische als auch aktuarielle Aspekte hinreichend berücksichtigt. Hier setzt die vorliegende Arbeit an, indem erstmals ein Risikoausgleichsmodell zur Übertragung der Alterungsrückstellung formuliert wird, das mit den bestehenden Methoden der PKV-Tarifkalkulation kompatibel ist. Als zentrales Ergebnis wird die Ergänzung der PKV-Rechengrößen mit einem kollektiven Risikoausgleichsbetrag motiviert, der eine Signalwirkung hinsichtlich der Risikostruktur des Kollektivs besitzt. Aus kalkulatorischer Sicht besteht die Bedeutung des kollektiven Risikoausgleichsbetrags in der Verbindung mit der Rechnungsgrundlage Grundkopfschaden. Weiterer Forschungsbedarf besteht in der Quantifizierung der abgeleiteten Modellgrößen.

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